{"id":74533,"date":"2026-03-22T11:00:02","date_gmt":"2026-03-22T10:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=74533"},"modified":"2026-03-20T17:11:36","modified_gmt":"2026-03-20T16:11:36","slug":"interview-mit-lukas-giertler-ich-traeume-von-einer-gemeinschaft-die-bruecken-statt-barrieren-baut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/interview-mit-lukas-giertler-ich-traeume-von-einer-gemeinschaft-die-bruecken-statt-barrieren-baut\/","title":{"rendered":"&#8222;Ich tr\u00e4ume von einer Gemeinschaft, die Br\u00fccken statt Barrieren baut&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1>Interview mit Lukas Giertler<\/h1>\n<p><strong>Mit Lukas Giertler, dem Vorsitzenden des DFK Bielitz-Biala, \u00fcber die Identit\u00e4t der deutschen Minderheit im heutigen Bielitz-Biala, \u00fcber die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Erinnern und dem Erbe der Stadt sowie \u00fcber neue Formen des Engagements der jungen Generation sprach Andrea Polansk.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Was bedeutet es f\u00fcr dich heute, Mitglied der deutschen Minderheit in Bielitz-Biala zu sein, und wie beeinflusst diese Identit\u00e4t deine t\u00e4glichen Entscheidungen und dein soziales Engagement?<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Mitglied der deutschen Minderheit in Bielitz-Biala zu sein, ist heute eine gro\u00dfe Herausforderung und eine Art \u201eStigma\u201d, insbesondere bei der Arbeit mit dem deutschen Erbe der Stadt, das sowohl als Wert als auch als Belastung wahrgenommen wird. Gleichzeitig bietet es die M\u00f6glichkeit, das heutige Image der Minderheit zu pr\u00e4gen und ihren tats\u00e4chlichen Beitrag zur Entwicklung der Mehrheit aufzuzeigen. Im sozialen Bereich wird die Situation durch die starke Zensur seitens der Kommunalverwaltung erschwert, die Initiativen im Zusammenhang mit der deutschen Vergangenheit der Stadt blockiert. Das Handeln erfordert daher gro\u00dfe Vorsicht und Entschlossenheit. Finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit und die Unterst\u00fctzung privater Partner erm\u00f6glichen es jedoch, Projekte ohne politischen Einfluss der lokalen Beh\u00f6rden durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<div id=\"attachment_74541\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74541\" class=\"size-full wp-image-74541\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1586\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-300x186.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-1024x634.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-768x476.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-1536x951.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-21-1-2048x1269.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-74541\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Ma\u0142gorzata Szatan<\/p><\/div>\n<h3><strong>Bielitz-Biala ist eine Grenzstadt mit einer komplexen Geschichte. Was fasziniert dich am meisten an der Vergangenheit dieser Stadt und warum ist dieses Thema f\u00fcr dich so wichtig geworden? Hinzu kommt, dass du ein Buch ver\u00f6ffentlicht hast, das sich genau mit dem alten Bielitz befasst.<\/strong><\/h3>\n<p>Am meisten fasziniert mich die komplexe Identit\u00e4t von Bielitz-Biala, die durch den multikulturellen Schmelztiegel aus Deutschen, Polen und Juden gepr\u00e4gt ist. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart, die heutige Identit\u00e4t der Stadt, die ohne klar erkennbare Wurzeln dahintreibt. Mit der Ver\u00f6ffentlichung des Buches von Carl Hoinkes auf Polnisch habe ich versucht, die in den Jahren 1939-1945 unterbrochene historische Kontinuit\u00e4t der Stadt wiederherzustellen. Auch wenn das nicht allen gef\u00e4llt, konzentriere ich mich weiterhin auf die Arbeit f\u00fcr die Geschichte von Bielitz-Biala und der deutschen Minderheit und lasse mich von den negativen Meinungen derjenigen, die selbst keinen Beitrag zur Entwicklung der Region leisten, nicht beirren.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">\u201eAlle sozialen Organisationen stehen heute vor einer Krise des Engagements, und niemand kann sie alleine \u00fcberstehen. Die Zeiten der Massenstrukturen sind vorbei, deshalb brauchen wir flexible, flache Organisationsformen ohne \u00fcberfl\u00fcssige Funktionen, Titel und symbolische Auszeichnungen.\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3><strong>Wie kann man die schwierige und vielschichtige Geschichte einer Region so erz\u00e4hlen, dass sie auch f\u00fcr junge Menschen verst\u00e4ndlich und interessant ist?<\/strong><\/h3>\n<p>Es gibt kein Patentrezept, um jungen Menschen eine schwierige Geschichte zu vermitteln. Man muss verstehen, dass diese Geschichte f\u00fcr sie viel weiter entfernt und emotionsloser ist als f\u00fcr \u00e4ltere Generationen, was ihnen mehr Distanz verschafft. Entscheidend ist daher, von einer starren und politisierten Darstellung abzuweichen und auf eine zug\u00e4nglichere, verst\u00e4ndlichere und authentischere Weise zu sprechen. Jugendliche haben ihre eigene Sprache, ihren eigenen Humor und ihre eigene Sensibilit\u00e4t, die es zu respektieren gilt, ohne dabei in K\u00fcnstlichkeit zu verfallen. Wichtig sind Ma\u00dfhalten, ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr die Form und die Vermeidung von \u00dcberfrachtung mit Inhalten. Die Botschaft sollte kurz, klar und konkret sein. Mit diesem Ansatz l\u00e4sst sich das Interesse junger Menschen f\u00fcr Geschichte wirksam wecken und messbare Ergebnisse erzielen.<\/p>\n<h3><strong>Du erw\u00e4hnst oft den Generationswechsel innerhalb der Minderheit. Was zeichnet deiner Meinung nach die junge Generation aus und welche Werte sind f\u00fcr sie heute entscheidend?<\/strong><\/h3>\n<p>Die junge Generation in der deutschen Minderheit zeichnet sich vor allem durch einen starken Wertewandel aus, der auf eine gro\u00dfe Generationskluft zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Der traditionelle Konservatismus, der auf Religiosit\u00e4t, Nationalit\u00e4t und starren Traditionen basiert, verliert an Bedeutung, und diese Ver\u00e4nderungen finden bereits statt. F\u00fcr junge Menschen ist die Institution der Kirche, unabh\u00e4ngig von der Konfession, wenig attraktiv, und die religi\u00f6se und kulturelle Identit\u00e4t wird vielf\u00e4ltiger und offener. Die Akzeptanz einer pluralistischen Identit\u00e4t, z.B. die Verbindung von Deutschsein und Schlesiersein, ohne ein Gef\u00fchl des Widerspruchs, wird immer wichtiger. \u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich mit der Sprache: Ihre Beherrschung ist wichtig, aber junge Menschen sollten nicht wegen Defiziten stigmatisiert werden, die auf den historischen Identit\u00e4tsverlust zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Tradition bleibt wichtig, wird aber durch neue Themen, Projekte und Aktionsformen neu interpretiert und aufgefrischt. Anstelle von M\u00e4rtyrertum und schematischen Treffen treten flexible Initiativen, Kooperationen mit privaten Partnern und moderne Aktionsformen, die weiterhin auf einem gemeinsamen Kern, der deutschen Kultur, basieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_74544\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74544\" class=\"size-full wp-image-74544\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-scaled.jpg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-9-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-74544\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Ma\u0142gorzata Szatan<\/p><\/div>\n<h3><strong>Mit welchen konkreten Ma\u00dfnahmen und Methoden motivierst du junge Menschen, sich sozial und kulturell zu engagieren?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Grundlage meiner Arbeit sind Offenheit und Akzeptanz. Junge Menschen sehen die Realit\u00e4t oft anders, und ich betrachte das als Bereicherung und Ausgangspunkt f\u00fcr Gespr\u00e4che, nicht als Kritik. Es ist wichtig, dass sich jeder gebraucht, geh\u00f6rt und frei f\u00fchlt. Die deutsche Minderheit sollte ein gastfreundlicher Ort sein, der auf gegenseitiger Unterst\u00fctzung und Gleichberechtigung basiert. Ich vermeide bewusst sogenannte \u201eProjektitis\u201d, weil ich wei\u00df, wie sehr Misserfolge bei der Beschaffung von F\u00f6rdermitteln junge Menschen entmutigen k\u00f6nnen. Stattdessen ermutige ich sie, in Bereichen aktiv zu werden, in denen sie sich stark f\u00fchlen und die sie wirklich interessieren, vom Sport \u00fcber Automotive bis hin zu den Bergen oder der Kultur. Wir gehen flexibel mit Formalit\u00e4ten um, und dank der Unterst\u00fctzung unserer Gesch\u00e4ftspartner ist das Fehlen von F\u00f6rdermitteln kein Hindernis. Wir setzen auf Freude an der Arbeit, lockere Beziehungen und einen gemeinsamen Treffpunkt, an dem Zusammenarbeit und Kameradschaft z\u00e4hlen und nicht Positionen oder Hierarchien.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">\u201eF\u00fcr mich ist Heimat in erster Linie ein Ort und eine Erfahrung, die Beziehung zu Menschen ist weniger dauerhaft, denn Menschen gehen, aber der Ort bleibt. Am n\u00e4chsten ist mir das Verst\u00e4ndnis von Heimat als einem Raum, in dem ich aufgewachsen bin, den ich verstehe und der mich gepr\u00e4gt hat.\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3><strong>Du bist sehr aktiv und in verschiedenen Milieus unterwegs. Ist Heimat f\u00fcr dich eher ein Ort, eine Erfahrung oder eine Beziehung zu Menschen?<\/strong><\/h3>\n<p>F\u00fcr mich ist Heimat in erster Linie ein Ort und eine Erfahrung, die Beziehung zu Menschen ist weniger dauerhaft, denn Menschen gehen, aber der Ort bleibt. Am n\u00e4chsten ist mir das Verst\u00e4ndnis von Heimat als einem Raum, in dem ich aufgewachsen bin, den ich verstehe und der mich gepr\u00e4gt hat, sowohl durch gute als auch durch schmerzhafte Erfahrungen, die in der Geschichte meiner Familie verankert sind. Obwohl ich beruflich viel in Europa unterwegs bin, gibt es nur einen Ort, an dem ich mich \u201ezu Hause\u201d f\u00fchle: Bielitz-Biala und ganz allgemein Oberschlesien. Hier liegen die Wurzeln meiner Vorfahren, hier ist mein Zuhause und hier liegt meine Verantwortung. Verwaltungen und Grenzen \u00e4ndern sich, aber Heimat bleibt an derselben Stelle, und ich mit ihr.<\/p>\n<div id=\"attachment_74546\" style=\"width: 2327px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74546\" class=\"size-full wp-image-74546\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901.jpg\" alt=\"\" width=\"2317\" height=\"1655\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901.jpg 2317w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901-300x214.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901-1024x731.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901-768x549.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901-1536x1097.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Giertler-20-scaled-e1773757176901-2048x1463.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2317px) 100vw, 2317px\" \/><p id=\"caption-attachment-74546\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Ma\u0142gorzata Szatan<\/p><\/div>\n<h3><strong>Welche Zukunft w\u00fcnschst du dir f\u00fcr die deutsche Minderheit und f\u00fcr Bielitz-Biala als Gemeinschaft der Einwohner?<\/strong><\/h3>\n<p>Ich tr\u00e4ume nicht von hochfliegenden Parolen, sondern von einer realistischen Zukunft, die auf Unabh\u00e4ngigkeit sowohl von Politikern als auch von externer Finanzierung basiert. F\u00fcr mich sind Dialog, gegenseitiges Verst\u00e4ndnis und umfassende Zusammenarbeit entscheidend, denn alle sozialen Organisationen stehen heute vor einer Krise des Engagements, und niemand kann sie alleine \u00fcberstehen. Die Zeiten der Massenstrukturen sind vorbei, deshalb brauchen wir flexible, flache Organisationsformen ohne \u00fcberfl\u00fcssige Funktionen, Titel und symbolische Auszeichnungen. Wichtiger als die formale Hierarchie ist es, die reale Arbeit von Menschen zu w\u00fcrdigen, die oft im Schatten stehen. Ich tr\u00e4ume von einer Gemeinschaft, die auf Gleichheit basiert, ohne Distanz, die Br\u00fccken statt Barrieren baut, denn als Minderheit sind wir selbst eine solche Br\u00fccke zwischen Kulturen und V\u00f6lkern, und Bielitz-Biala sollte diese Rolle bewusst st\u00e4rken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Lukas Giertler Mit Lukas Giertler, dem Vorsitzenden des DFK Bielitz-Biala, \u00fcber die Identit\u00e4t der deutschen Minderheit im heutigen Bielitz-Biala, \u00fcber die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Erinnern und dem Erbe der Stadt sowie \u00fcber neue Formen des Engagements der jungen Generation sprach Andrea Polansk.<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":74539,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[5625],"tags":[6750,5924,6751,6369,6752],"redaktor":[6072],"class_list":["post-74533","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-de","tag-brueckenbauer","tag-dfk-de","tag-dfk-bielitz-biala","tag-interview-de","tag-lukas-giertler-de","redaktor-andrea-polanski-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74533"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74533\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74921,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74533\/revisions\/74921"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74539"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74533"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=74533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}