{"id":74263,"date":"2026-03-13T12:14:30","date_gmt":"2026-03-13T11:14:30","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=74263"},"modified":"2026-03-13T12:14:30","modified_gmt":"2026-03-13T11:14:30","slug":"echte-schlesische-happen-das-schlesische-windsor-ein-blick-in-die-schlosskueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/echte-schlesische-happen-das-schlesische-windsor-ein-blick-in-die-schlosskueche\/","title":{"rendered":"Echte Schlesische Happen: Das schlesische Windsor \u2013 ein Blick in die Schlossk\u00fcche"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sybillenort, das heutige Szczodre, war einst eine l\u00e4ndliche Residenz der Herz\u00f6ge von Oels aus dem Hause W\u00fcrttemberg, sp\u00e4ter der Welfen und schlie\u00dflich der s\u00e4chsischen Wettiner. Schon fr\u00fcher konnte man diesen Ort bequem erreichen \u2013 sogar mit der Eisenbahn. Die Umgebung galt als besonders reizvoll und lud zu Erholung und Spazierg\u00e4ngen ein.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Residenz verf\u00fcgte \u00fcber mehr als 400 repr\u00e4sentative R\u00e4ume. Ein Teil davon \u2013 etwa 80 Zimmer \u2013 konnte zusammen mit der weitl\u00e4ufigen Parkanlage sowie den Gew\u00e4chsh\u00e4usern und Orangerien von Besuchern besichtigt werden. Der Eintritt kostete einen Taler f\u00fcr sechs Personen. Die F\u00fchrung \u00fcbernahm der Kastellan. In der Bl\u00fctezeit kamen j\u00e4hrlich rund 70.000 Besucher nach Sybillenort.<\/p>\n<h2><strong>Ein beliebtes Ausflugsziel des schlesischen Adels<\/strong><\/h2>\n<p>Die aristokratische Anlage war so konzipiert, dass ersch\u00f6pfte G\u00e4ste nach der Besichtigung ausruhen konnten. Daf\u00fcr sorgte unter anderem das Hofbrauhaus. Durstige und hungrige Besucher fanden hier elegante Tische, leicht verborgen zwischen m\u00e4chtigen alten B\u00e4umen. Noch heute gibt der Boden Zeugnis vom damaligen gesellschaftlichen Leben \u2013 manchmal entdeckt man beim Spazierengehen sogar keramische Flaschenverschl\u00fcsse des einst ausgeschenkten Bieres.<\/p>\n<div id=\"attachment_74292\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74292\" class=\"size-large wp-image-74292\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74292\" class=\"wp-caption-text\">Das Schloss Sibyllenort 1802.<br \/>Quelle: Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<p>Das Schloss, das man nicht ohne Stolz das \u201eschlesische Windsor\u201c nannte, besuchten hochrangige G\u00e4ste: Kaiser Franz Joseph von \u00d6sterreich, K\u00f6nig Albert von Sachsen, zahlreiche Erzherz\u00f6ge \u2013 etwa aus Luxemburg, Ratibor oder Ujest \u2013 sowie viele andere prominente Pers\u00f6nlichkeiten. Zu ihren Ehren wurden festliche Empf\u00e4nge ausgerichtet, vorbereitet von einem ganzen Stab von Hofbediensteten.<\/p>\n<p>Das Personal der K\u00fcche bestand aus dem Hofk\u00fcchenmeister Ernst Tank, dem Hofkoch und K\u00fcchensekret\u00e4r Franz Bertram, den Hofk\u00f6chen Naether und Schulz, drei bis vier Lehrlingen sowie zwei K\u00fcchendienern. Die Hofkonditorei leitete der aus Wien stammende Hofkonditor Haller.<\/p>\n<div id=\"attachment_74296\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74296\" class=\"size-large wp-image-74296\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem_Hofbrauhaus-Sibillenort-Garten-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem_Hofbrauhaus-Sibillenort-Garten-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem_Hofbrauhaus-Sibillenort-Garten-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem_Hofbrauhaus-Sibillenort-Garten-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem_Hofbrauhaus-Sibillenort-Garten.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74296\" class=\"wp-caption-text\">Der Garten des Hofbrauhaus Sibyllenort.<br \/>Quelle: Pa\u0142ac Sybilli w Szczodrem<\/p><\/div>\n<p>Der Herzog schenkte der Kochkunst gro\u00dfe Aufmerksamkeit. Nicht selten wurden begabte Lehrlinge zur Ausbildung nach Paris geschickt. Dort erwarben sie eine hervorragende Beherrschung der franz\u00f6sischen K\u00fcche \u2013 allerdings erwies sich dies nicht immer als Vorteil, denn manche der verw\u00f6hnten K\u00f6che konnten sich sp\u00e4ter in bescheideneren K\u00fcchen kaum zurechtfinden. In sp\u00e4teren Jahren schickte man die Lehrlinge eher nach Braunschweig, Berlin oder Kamenz in Sachsen. Dort lernten sie die Hofk\u00fcche von Prinz Albert von Grund auf kennen. Auf diese Weise wurden sie Schritt f\u00fcr Schritt zu vielseitigen und hervorragend ausgebildeten K\u00f6chen.<\/p>\n<h2><strong>Das Auge a\u00df mit<\/strong><\/h2>\n<p>Im Sybillenort speiste man nicht nur vorz\u00fcglich \u2013 auch das Geschirr war au\u00dfergew\u00f6hnlich. Das monumentale Meissener Tafelservice mit dem roten Drachen (\u201eRed Dragon\u201c) wurde um 1740 auf besondere Bestellung des s\u00e4chsischen K\u00f6nigs gefertigt. Es wurde \u00fcber Generationen hinweg weitergegeben und nur zu besonderen Anl\u00e4ssen benutzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_74282\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74282\" class=\"size-large wp-image-74282\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Sibyllenort-Kleiner-Speisesaal_Wikimedia-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Sibyllenort-Kleiner-Speisesaal_Wikimedia-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Sibyllenort-Kleiner-Speisesaal_Wikimedia-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Sibyllenort-Kleiner-Speisesaal_Wikimedia-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Sibyllenort-Kleiner-Speisesaal_Wikimedia.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74282\" class=\"wp-caption-text\">Der kleine Speisesaal von Schloss Sibyllenort.<br \/>Quelle: Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<p>Der orientalische Charakter des Services wurde durch rote Chrysanthemen aus der Schlossg\u00e4rtnerei erg\u00e4nzt \u2013 sie galten damals als Symbol von Sybillenort. Einmal im Jahr, zum Hubertusfest, veranstaltete man im Schloss ein gro\u00dfes Festmahl. Die Speisen wurden auf dem \u201eDrachenservice\u201c serviert, w\u00e4hrend der gro\u00dfe Speisesaal mit pr\u00e4chtigen Arrangements aus purpurfarbenen Chrysanthemen geschm\u00fcckt war.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">Als kulinarisches Andenken unserer kleinen Reise bleiben helle Lebkuchen, die nach Hasel duften und bereits den nahenden Fr\u00fchling und das Osterfest ank\u00fcndigen.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Im Zentrum des Saales stand ein gewaltiger Tisch aus 205 verschiedenen Marmorsorten. W\u00e4hrend der Mahlzeiten konnten die G\u00e4ste sogar die im Saal wachsenden Kirsch- und Melonenb\u00e4ume bewundern.<\/p>\n<p>Die genaue Ausstattung des Raumes kennen wir dank einer Auktion, die der Kunsth\u00e4ndler Hermann Nestle im Februar 1935 organisierte. In seinem Auktionskatalog verzeichnete und bewertete er die wertvollen Gegenst\u00e4nde der Familie. Unter der Nummer 238 findet sich eine detaillierte Beschreibung des Speisesaals. Die W\u00e4nde waren mit italienischen Lederbildern geschm\u00fcckt, die Szenen aus der griechischen Mythologie darstellten. Vergoldete Holzschnitzereien, reiche Stuckornamente und elf kleinere Gem\u00e4lde \u2013 ebenfalls auf Leder \u2013 erg\u00e4nzten das Ensemble. H\u00e4ufig erschienen Motive mit Amoretten, Nymphen sowie Blumen- und Fr\u00fcchtegirlanden.<\/p>\n<p>Die Decke war in 21 Felder unterteilt, die mit Spiegeln gef\u00fcllt und teilweise bemalt waren. Den Rahmen bildeten 19 weitere Lederbilder mit Motiven, die die Szenen der W\u00e4nde aufgriffen. Auch hier dominierten reich vergoldete Holz- und Stuckarbeiten. Der gesamte Raum pr\u00e4sentierte sich in einem \u00fcppigen venezianischen Stil.<\/p>\n<div id=\"attachment_74294\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74294\" class=\"size-large wp-image-74294\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem-Hofbrauhaus-Sibillenort-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem-Hofbrauhaus-Sibillenort-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem-Hofbrauhaus-Sibillenort-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem-Hofbrauhaus-Sibillenort-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Palac-Sybilli-w-Szczodrem-Hofbrauhaus-Sibillenort.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74294\" class=\"wp-caption-text\">Hofbrauhaus Sibyllenort.<br \/>Quelle: Pa\u0142ac Sybilli w Szczodrem<\/p><\/div>\n<p>Der Speisesaal lag im Erdgeschoss des Schlosses, w\u00e4hrend sich die K\u00fcche \u2013 laut Baupl\u00e4nen aus der Zeit vor 1914 \u2013 im Souterrain befand. Sie versorgte die k\u00f6nigliche Familie der Wettiner und den gesamten Hofstaat, besonders in jener Zeit, als Sybillenort zu den bevorzugten Residenzen der s\u00e4chsischen K\u00f6nigsfamilie geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Die Schlossk\u00fcche funktionierte weitgehend autark. Sie nutzte Produkte aus den umliegenden landwirtschaftlichen G\u00fctern, Obstg\u00e4rten und Wirtschaftsgeb\u00e4uden. Bekannt ist zum Beispiel, dass Orangen, Zitronen und Pfirsiche aus der Schlossorangerie mit der Bahn von Szczodre aus verschickt wurden \u2013 zur Dekoration anderer Residenzen in Potsdam und Dresden.<\/p>\n<p>Auch \u00dcbersch\u00fcsse aus den Hofjagden fanden ihren Weg auf den Markt. Die Firma Derb\u2019s Wildhandlung in Breslau (Kupferschmiedestra\u00dfe 55\/56) verkaufte Hasen, Rebh\u00fchner, Fasane und Rehe \u2013 Delikatessen, die damals sehr gefragt waren.<\/p>\n<h2><strong>Ein Besuch heute<\/strong><\/h2>\n<p>Vor einigen Tagen waren wir in Szczodre. Vom Schloss ist nur noch ein Fragment erhalten. Ringsum wachsen Wildkr\u00e4uter und junge B\u00e4ume. Der Park erwachte gerade aus seinem Winterschlaf, und die bl\u00fchenden Haselstr\u00e4ucher k\u00fcndigten bereits den nahenden Fr\u00fchling an.<\/p>\n<p>Sicher werden wir wiederkommen, wenn alles gr\u00fcner wird \u2013 um am Teich zu verweilen und den alten Baumbestand zu bewundern, der noch immer von der wechselvollen Geschichte dieses Ortes erz\u00e4hlt, der einst als eine niederschlesische Perle in der Krone galt.<\/p>\n<p>Als kulinarisches Andenken unserer kleinen Reise bleiben helle Lebkuchen, die nach Hasel duften und bereits den nahenden Fr\u00fchling und das Osterfest ank\u00fcndigen.<\/p>\n<h2><strong>Szczodre-Osterhasen aus Holzmodeln<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_74290\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74290\" class=\"size-large wp-image-74290\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-4-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-4-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-4-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-4-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Das-schlesische-Windsor_Michal-Janik-4.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74290\" class=\"wp-caption-text\">Szczodre-Osterhasen aus Holzmodeln.<br \/>Foto: Micha\u0142 Janik<\/p><\/div>\n<p>Zwei Eier werden mit einem Glas Zucker mindestens 30 Minuten lang schaumig ger\u00fchrt, bis sich der Zucker vollst\u00e4ndig aufgel\u00f6st hat. Anschlie\u00dfend gibt man unter st\u00e4ndigem R\u00fchren portionsweise ein Glas Honig sowie 400 g Mehl, vermischt mit Lebkuchengew\u00fcrz und einer Prise Natron, hinzu.<\/p>\n<p>Aus dem fertigen Teig werden kleine St\u00fccke abgenommen und in eine zuvor gut eingefettete Holzform gedr\u00fcckt. Danach l\u00f6st man die Figur aus der Form und legt sie auf ein Backblech.<\/p>\n<p>Der Ofen wird vorgeheizt. Die Lebkuchen backen etwa 20 Minuten bei 150 \u00b0C. Gegen Ende der Backzeit sollte man darauf achten, dass die R\u00e4nder nicht zu dunkel werden.<\/p>\n<p>Nach dem Backen l\u00e4sst man die Lebkuchen vollst\u00e4ndig ausk\u00fchlen. Am n\u00e4chsten Tag werden sie in eine Kartonschachtel gelegt und warten dort auf ihren Auftritt als kleines Ostergeschenk.<\/p>\n<p><strong>Tipp:<\/strong><br \/>\nWenn der Teig zu fest wird, kann man ihn mit einem kleinen Schuss Alkohol geschmeidiger machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Ma\u0142gorzata Janik<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sybillenort, das heutige Szczodre, war einst eine l\u00e4ndliche Residenz der Herz\u00f6ge von Oels aus dem Hause W\u00fcrttemberg, sp\u00e4ter der Welfen und schlie\u00dflich der s\u00e4chsischen Wettiner. Schon fr\u00fcher konnte man diesen Ort bequem erreichen \u2013 sogar mit der Eisenbahn. Die Umgebung galt als besonders reizvoll und lud zu Erholung und Spazierg\u00e4ngen ein.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":74286,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4224],"tags":[6716,6720,6721,6713,6714,6715,6719],"redaktor":[6049],"class_list":["post-74263","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-de","tag-hofbrauhaus-sibyllenort","tag-prawdziwe-slaskie-kaski-de","tag-przepisy-de","tag-schlesisches-windsor","tag-schloss-sibyllenort","tag-sybillenort","tag-szczodre-osterhasen-aus-holzmodeln","redaktor-malgorzata-janik-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74263","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74263"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74311,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74263\/revisions\/74311"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74286"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74263"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=74263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}