{"id":74197,"date":"2026-03-13T17:00:17","date_gmt":"2026-03-13T16:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=74197"},"modified":"2026-03-16T09:02:44","modified_gmt":"2026-03-16T08:02:44","slug":"fussballgeschichte-zwischen-kulturen-deutscher-fussball-club-prag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/fussballgeschichte-zwischen-kulturen-deutscher-fussball-club-prag\/","title":{"rendered":"Fu\u00dfballgeschichte zwischen Kulturen: Deutscher Fu\u00dfball Club Prag"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit Historiker Thomas Oellermann sprach \u00fcber die Geschichte des Fu\u00dfballvereins DFC Prag, Martin Wycisk<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>neueswochenblatt.pl: Wie kam es zur Gr\u00fcndung des DFC Prag?<\/strong><\/h3>\n<p>Thomas Oellermann: Prag war damals eine Stadt vieler Kulturen. Eine immer selbstbewusster werdende tschechische Mehrheitsgesellschaft begann sich in Vereinen zu organisieren. Die verschiedenen Minderheiten in Prag zogen nach, weil es eine gewisse Konkurrenz gab. Das betraf auch den Sport. 1893 wurden die gro\u00dfen tschechischen Sportvereine Sparta und Slavia gegr\u00fcndet. Die Gr\u00fcndung des DFC Prag im Jahr 1896 war sicherlich eine Antwort der deutschen Minderheit. Aber im Unterschied zu Sparta und Slavia, die als Clubs f\u00fcr Athletik gegr\u00fcndet wurden, war der DFC Prag von Anfang an ein dezidierter Fu\u00dfballverein.<\/p>\n<h3><strong>Der DFC Prag ist als erster deutscher Vizemeister bekannt. Wie konnte damals ein Verein aus \u00d6sterreich-Ungarn an der deutschen Fu\u00dfballmeisterschaft teilnehmen?<\/strong><\/h3>\n<p>Die heutigen Strukturen gab es schlicht noch nicht. Der DFC Prag als Club der deutschen Minderheit schaute auch nach Deutschland und suchte den Anschluss an die dortige Fu\u00dfballszene. Diese war unter anderem in Dresden und Leipzig sehr stark. Um 1900 machten sich die Clubs in Deutschland daran, den Deutschen Fu\u00dfballbund (DFB) zu gr\u00fcnden, wobei der DFC Prag daran teilnahm und eine f\u00fchrende Rolle spielte. Der Vorsitzende des DFC, Ferdinand Hueppe, wurde sogar zum ersten DFB-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt.<\/p>\n<div id=\"attachment_74205\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74205\" class=\"wp-image-74205 size-large\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_3-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_3-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_3-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_3-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_3.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74205\" class=\"wp-caption-text\">Der DFC Prag wurde 1896 gegr\u00fcndet und 1939 aufgel\u00f6st. Seit 2016 gibt es wieder ein Verein mit dem gleichen Namen.<br \/>Foto: DFC Prag<\/p><\/div>\n<h3><strong>Wie ist der sportliche Erfolg des DFC in dieser Fr\u00fchphase des Fu\u00dfballs zu erkl\u00e4ren?<\/strong><\/h3>\n<p>Der britische Fu\u00dfball war damals auf einem deutlich h\u00f6heren Niveau. Auf dem europ\u00e4ischen Kontinent aber war der DFC Prag sicherlich einer der st\u00e4rksten Clubs. Ein wichtiger Faktor war die Stadt Prag. Die b\u00f6hmische Metropole war ein Anziehungspunkt f\u00fcr viele Menschen, die aus Deutschland, aber auch aus Gro\u00dfbritannien zum Studium hierher kamen. Viele von ihnen fanden den Weg zum DFC. Das hat den Verein fu\u00dfballerisch unglaublich bereichert, weil sie neue Ideen und Taktiken mitbrachten. F\u00fcr den fr\u00fchen DFC waren auch britische Spieler und Trainer wichtig, die das Niveau deutlich hoben.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Der DFC hat eine unglaubliche Geschichte mit vielen sportlichen H\u00f6hepunkten, aber auch mit schlimmen Katastrophen und tragischen Einzelschicksalen im Holocaust und im Zweiten Weltkrieg.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3><strong>Wie sahen zur Zeit der k.u.k. Monarchie die Beziehungen zu den anderen Prager Fu\u00dfballvereinen aus?<\/strong><\/h3>\n<p>Die deutsche Minderheit in Prag war anders als die deutsche Minderheit in den Grenzgebieten, im sogenannten Sudetenland. Hier waren die Deutschen eine sehr kleine Gruppe, der immer klar war, dass man mit der tschechischen Mehrheitsgesellschaft auskommen musste. Zudem war die Gemeinschaft stark von deutschsprachigen Juden gepr\u00e4gt. Viele von ihnen waren damals zweisprachig, was nat\u00fcrlich sehr dabei half, soziale Kontakte zu den tschechischen Nachbarn und Vereinen zu pflegen. Deswegen gab es in der Fr\u00fchphase keine gro\u00dfen Konflikte zwischen den Clubs. Wechsel zwischen den Vereinen waren \u00fcblich, sodass auch Tschechen beim DFC spielten.<\/p>\n<h3><strong>Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs entstand die Tschechoslowakei. Wie wirkte sich dies auf den DFC aus?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Tschechoslowakei entstand 1918 und die hiesigen Deutschen, ungef\u00e4hr 3,5 Millionen Menschen, wollten zun\u00e4chst nicht Teil dieses Staates sein, sondern sich \u00d6sterreich anschlie\u00dfen. Die Prager Deutschen hatten zu dieser Frage eine andere Einstellung. Es gab ein Bewusstsein daf\u00fcr, dass man hier mitten in Prag von einer riesigen tschechischen Mehrheit umgeben war. Darum arrangierte man sich hier schnell mit der Situation, wodurch der DFC Prag schon unmittelbar nach Kriegsende den Spielbetrieb wieder aufnahm. Es wurde auch gegen eine Armeemannschaft gespielt, die nach dem damaligen Staatspr\u00e4sidenten und Staatsgr\u00fcnder Masaryk benannt war. Das hatte eine starke Symbolik in einer Zeit, in der die Sudetendeutschen in den Grenzgebieten der Tschechoslowakei noch sehr abwartend und teilweise ablehnend eingestellt waren.<\/p>\n<div id=\"attachment_74209\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74209\" class=\"wp-image-74209 size-large\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SAM_2709-scaled-e1773330307367-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"577\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SAM_2709-scaled-e1773330307367-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SAM_2709-scaled-e1773330307367-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SAM_2709-scaled-e1773330307367-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SAM_2709-scaled-e1773330307367-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/SAM_2709-scaled-e1773330307367-2048x1154.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74209\" class=\"wp-caption-text\">Der DFC Prag wurde 1896 gegr\u00fcndet und 1939 aufgel\u00f6st. Seit 2016 gibt es wieder ein Verein mit dem gleichen Namen.<br \/>Foto: DFC Prag<\/p><\/div>\n<h3><strong>In den 1930er Jahren wurden bei den Sudetendeutschen die Nationalsozialisten um Konrad Henlein immer beliebter. Wie sah dieses Milieu den DFC?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Henlein-Bewegung entstand 1933 und war faktisch ein Ableger der NSDAP. Wie im Dritten Reich hatte man den Anspruch, alle deutschen Institutionen aus allen Lebensbereichen in die Bewegung zu integrieren. Der DFC geh\u00f6rte zu den Organisationen, die das ganz klar ablehnten. Im Verein war die politische Lage in Deutschland mit der dortigen antij\u00fcdischen Gesetzgebung bekannt, wodurch Henlein als Stellvertreter der NSDAP abgelehnt wurde. Daf\u00fcr wurde der DFC von Henleins Anh\u00e4ngern angefeindet, was auch Spiele des Clubs im Sudetenland zunehmend schwierig machte. Anfeindungen gab es aber auch schon vorher. Das lag daran, dass der DFC Prag als b\u00fcrgerlicher Hauptstadtverein gesehen wurde. Die Spannungen zwischen Provinz und Metropole vermischten sich dann in den 30er Jahren mit Antisemitismus und einem klaren Bekenntnis zum Nationalsozialismus Hitlers. Da hatte es der DFC wirklich schwer, im Grenzland Spiele zu bestreiten.<\/p>\n<h3><strong>Wie wirkte sich die Besetzung Prags am 15. M\u00e4rz 1939 durch die deutsche Wehrmacht auf den DFC aus?<\/strong><\/h3>\n<p>Noch vor der Annexion des Sudetenlandes im Rahmen des M\u00fcnchner Abkommens brachen im Sudetenland gewaltt\u00e4tige Unruhen aus. Unter diesen Umst\u00e4nden sahen die Vereinsmitglieder keinen Raum mehr f\u00fcr sich als einen Club der Deutschen und der deutschsprachigen Juden in Prag und stellten den Spielbetrieb ein. Der Verlust des Sudetenlandes f\u00fchrte zur Flucht zahlreicher dortiger Juden nach Prag, was die Lage in der Stadt zus\u00e4tzlich verschlechterte. Viele Juden versuchten, in sichere L\u00e4nder zu fliehen, und die Besetzung Prags war dann f\u00fcr die j\u00fcdische Gemeinschaft eine unmittelbare Bedrohung.<\/p>\n<div id=\"attachment_74201\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-74201\" class=\"wp-image-74201 size-large\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_1-1024x576.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"576\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_1-1024x576.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_1-300x169.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_1-768x432.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/DFC-Prag_1.png 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-74201\" class=\"wp-caption-text\">Der DFC Prag wurde 2016 neu gegr\u00fcndet.<br \/>Foto: DFC Prag<\/p><\/div>\n<h3><strong>Nach 1945 konnte der DFC nicht wieder gegr\u00fcndet werden. Trotzdem gibt es den Verein seit 2016 wieder. Wie kam es dazu?<\/strong><\/h3>\n<p>Die Neugr\u00fcndung 2016 geht auf ein Ereignis im Jahr 2015 zur\u00fcck. Es gibt in Deutschland eine Reihe von Menschen, die sich f\u00fcr Fu\u00dfballgeschichte interessieren, zum Beispiel die Leipziger Initiative 1903. Sie haben als Vereinszweck die Erinnerung an die allererste deutsche Meisterschaft des Jahres 1903, als der DFC gegen den VfB Leipzig verlor, aus dem sp\u00e4ter Lok Leipzig hervorging. 2015 besuchten Vertreter der Initiative 1903 Prag und damals habe ich ein Team aus deutschen und tschechischen Freunden zusammengestellt, um als DFC Prag anzutreten. So kam der Stein ins Rollen und ein Jahr sp\u00e4ter konnten wir den DFC neu gr\u00fcnden, inklusive Mitgliedschaft im heutigen tschechischen Fu\u00dfballverband.<\/p>\n<h3><strong>Wie funktioniert der Verein heute?<\/strong><\/h3>\n<p>Wir konzentrieren uns auf die Jugendarbeit, was unter anderem mit den hohen Kosten im Seniorenbereich zusammenh\u00e4ngt. Die Jugendarbeit ist anspruchsvoll genug, weil es in der Metropole Prag viel Konkurrenz gibt. Diese reicht von gro\u00dfen Vereinen wie Slavia oder Sparta bis zu kleineren Jugendclubs mit sehr guter Nachwuchsarbeit oder Stadtteilmannschaften. Der DFC Prag geh\u00f6rt zu keiner dieser Kategorien, was f\u00fcr uns ein strukturelles Problem darstellt. Trotzdem wollen wir uns als Verein nat\u00fcrlich weiterentwickeln.<\/p>\n<h3><strong>Was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr die Zukunft des DFC Prag? Wird es noch einmal etwas mit einer Meisterschaft?<\/strong><\/h3>\n<p>Der DFC hat eine unglaubliche Geschichte mit vielen sportlichen H\u00f6hepunkten, aber auch mit schlimmen Katastrophen und tragischen Einzelschicksalen im Holocaust und im Zweiten Weltkrieg. Neben dieser interessanten Geschichte, die auch f\u00fcr Aufmerksamkeit sorgt, muss man sich klar machen, dass es heute vor allem darum geht, dass Kinder und Jugendliche \u00fcber den Platz rennen und versuchen, ein Tor zu schie\u00dfen. Geschichte schie\u00dft keine Tore. Wir sind ein Verein mit einer gro\u00dfen Vergangenheit, aber am Ende des Tages geht es eben darum, auch an einem verregneten Novembermorgen Tore zu schie\u00dfen und Gegentore zu verhindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Historiker Thomas Oellermann sprach \u00fcber die Geschichte des Fu\u00dfballvereins DFC Prag, Martin Wycisk<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":74199,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4234],"tags":[5898,6695,6694,6278,6276,6369,6696],"redaktor":[6092],"class_list":["post-74197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-sport-de","tag-deutsche-minderheit-in-tschechien-de","tag-deutscher-fussball-club-prag","tag-dfc-prag","tag-fussball-de","tag-fussballgeschichte","tag-interview-de","tag-sudetendeutsche-de","redaktor-martin-wycisk-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=74197"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":74385,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/74197\/revisions\/74385"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/74199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=74197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=74197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=74197"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=74197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}