{"id":72544,"date":"2026-02-20T17:00:03","date_gmt":"2026-02-20T16:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=72544"},"modified":"2026-02-20T16:45:36","modified_gmt":"2026-02-20T15:45:36","slug":"echte-schlesische-happen-erbsensuppe-aus-dem-kaiser-automaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/echte-schlesische-happen-erbsensuppe-aus-dem-kaiser-automaten\/","title":{"rendered":"Echte Schlesische Happen: Erbsensuppe aus dem Kaiser-Automaten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wenn ein Gericht seine eigene Geschichte erz\u00e4hlt und jedes Rezept eine kleine Reise durch Geschm\u00e4cker und Kulturen ist, unternehmen wir also \u2013 vielleicht ein wenig augenzwinkernd \u2013 einen Streifzug durch die historischen schlesischen Selbstbedienungsrestaurants. Ihre Spuren finden wir auf alten Postkarten, in Adressb\u00fcchern, auf Fotografien aus Familienalben oder in Zeitungen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Selbstbedienungslokale sind heutzutage keine technische Sensation mehr. Doch es w\u00e4re ein Irrtum zu glauben, dieser Trend sei aus \u00dcbersee nach Europa gekommen. Das erste vollautomatisierte Restaurant wurde in Deutschland er\u00f6ffnet, und zwar in Berlin. Das Experiment mit bedienungsfreiem Service begann bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Der Schokoladenfabrikant Ludwik Stollwerck gr\u00fcndete im Jahr 1898 gemeinsam mit dem Ingenieur Max Sielaff und der Kaufmannsfamilie Schmidt die Firma \u201eAutomat GmbH\u201c. Das Unternehmen produzierte und wartete Automaten zur Ausgabe von Speisen und Getr\u00e4nken und belieferte damit ein wachsendes Netz von Gastst\u00e4tten.<br \/>\nSielaffs Erfindung ver\u00e4nderte den Alltag und das gesellschaftliche Leben: Einerseits l\u00f6ste sie das Problem der Verpflegung bei unregelm\u00e4\u00dfigen Arbeitszeiten, kurzen Pausen und fehlenden Kantinen und revolutionierte zugleich die Art und Weise, wie Mahlzeiten ausgegeben wurden.<\/p>\n<div id=\"attachment_72561\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72561\" class=\"size-large wp-image-72561\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Archiwum-Panstwowe-w-Szczecinie-Papier-firmowy-1024x375.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Archiwum-Panstwowe-w-Szczecinie-Papier-firmowy-1024x375.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Archiwum-Panstwowe-w-Szczecinie-Papier-firmowy-300x110.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Archiwum-Panstwowe-w-Szczecinie-Papier-firmowy-768x281.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Archiwum-Panstwowe-w-Szczecinie-Papier-firmowy-1536x562.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Archiwum-Panstwowe-w-Szczecinie-Papier-firmowy.jpg 1934w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-72561\" class=\"wp-caption-text\">Papier firmowy.<br \/>\u0179r\u00f3d\u0142o: Archiwum Pa\u0144stwowe w Szczecinie.<\/p><\/div>\n<p>Der Ablauf war denkbar einfach. Nach dem Betreten eines \u201eKaiser-Automat-Restaurants\u201c tauschte der Gast an der Kasse Bargeld gegen Wertmarken. Diese warf er in einen Wandautomaten ein. Das Ger\u00e4t schob daraufhin ein Glasgef\u00e4\u00df oder eine Tasse mit hei\u00dfer Bouillon, Kaffee, Limonade, Bier, Wein oder Lik\u00f6r hervor. In verglasten F\u00e4chern pr\u00e4sentierten sich warme Gerichte, Salate, belegte Brote und Kuchen. Per Knopfdruck, Drehgriff oder nach Einwurf einer weiteren Marke wurde das gew\u00e4hlte Gericht auf einem Teller ausgegeben. Der Gast nahm Platz \u2013 und speiste. Schnell, g\u00fcnstig und effizient.<\/p>\n<h2><strong>Eine neue Art zu essen<\/strong><\/h2>\n<p>Die unter dem Namen \u201eKaiser-Automat-Restaurant\u201c betriebenen Lokale boten niedrige Preise, kleine Portionen und eine abwechslungsreiche Speisekarte. Sie waren nicht nur technisch innovativ, sondern zeichneten sich auch durch ihre Architektur und eine elegante Jugendstil-Innenausstattung aus. Kein Wunder also, dass Begeisterung und Mode der Selbstbedienung rasch weitere St\u00e4dte erfassten. In Breslau, Glogau, Liegnitz, Kattowitz, Beuthen, K\u00f6nigsh\u00fctte, Hindenburg, Ratibor, Oppeln und Neisse entwickelten die Filialen innerhalb des Netzwerks eigene gastronomische Konzepte. Manche setzten auf Eintopfgerichte, gebratene W\u00fcrstchen mit Kartoffelsalat oder Frikadellen, andere auf Kuchen und Kaffee. Entscheidend war die Vielfalt \u2013 und ihre Attraktivit\u00e4t.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">Selbstbedienungslokale sind heutzutage keine technische Sensation mehr. Doch es w\u00e4re ein Irrtum zu glauben, dieser Trend sei aus \u00dcbersee nach Europa gekommen. Das erste vollautomatisierte Restaurant wurde in Deutschland er\u00f6ffnet, und zwar in Berlin.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Speisekarte konnte sich sehen lassen: Beefsteak und ungarisches Gulasch kosteten 30 Pfennig, ein warmes Hummergericht 50 Pfennig. Belegte Brote mit Lachs, Sardinen, K\u00e4se, Fleisch oder Ei wurden f\u00fcr 10 Pfennig angeboten. Ebenso viel zahlte man f\u00fcr dampfende Kartoffelpuffer, Bouillon, ein St\u00fcck Torte, eine Tasse Kaffee, ein Glas Bier oder einen Wei\u00dfwein. Manche Automaten waren mit M\u00fcnzeinwurf ausgestattet, und der Automat gab das Wechselgeld sogar in F\u00fcnf-Pfennig-M\u00fcnzen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Neue Er\u00f6ffnungen wurden mit eing\u00e4ngigen Werbeslogans begleitet: \u201eSpeisen aus dem Schrank\u201c oder \u201eEssen rund um die Uhr\u201c. Die Versprechen klangen modern und verlockend \u2013 und die Zahl der G\u00e4ste wuchs stetig.<\/p>\n<div id=\"attachment_72563\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72563\" class=\"size-large wp-image-72563\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Liegnitz-1912-Fotopolska-Eu-1024x669.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"669\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Liegnitz-1912-Fotopolska-Eu-1024x669.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Liegnitz-1912-Fotopolska-Eu-300x196.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Liegnitz-1912-Fotopolska-Eu-768x502.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Liegnitz-1912-Fotopolska-Eu.jpg 1350w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-72563\" class=\"wp-caption-text\">Kaiser-Automat-Liegnitz 1912.<br \/>Quelle: fotopolska.eu<\/p><\/div>\n<p>Obwohl ich kein Freund der heutigen Fast-Food-Kultur bin, w\u00fcrde ich aus reiner Neugier gern jedes schlesische \u201eKaiser-Automat-Restaurant\u201c besuchen, um mir selbst ein Bild von Funktionalit\u00e4t und K\u00fcchenqualit\u00e4t zu machen. Die Standorte waren hervorragend gew\u00e4hlt \u2013 meist am Marktplatz oder im Stadtzentrum.<\/p>\n<h2><strong>Ein Automat in Gleiwitz<\/strong><\/h2>\n<p>Versetzen wir uns nun in das damalige Gleiwitz, Wilhelmstra\u00dfe 38. Am 22. Dezember 1904 wurde dort feierlich ein \u201eKaiser-Automat-Restaurant\u201c er\u00f6ffnet. Das Datum war wohl kaum zuf\u00e4llig gew\u00e4hlt \u2013 kurz vor Weihnachten d\u00fcrfte der Andrang gro\u00df gewesen sein. Ein hei\u00dfes Gericht oder ein belegtes Brot aus einem der neuartigen Max-Sielaff-Automaten, dazu ein Glas gutes Bier im Ambiente technischer Modernit\u00e4t \u2013 das hatte zweifellos seinen Reiz. Bei Schwierigkeiten mit der Selbstbedienung stand im Saal diskret ein Kellner bereit, um zu helfen.<\/p>\n<p>Das Gleiwitzer Restaurant geh\u00f6rte zun\u00e4chst Adolf Schnapke, gef\u00fchrt wurde es aber von Max Leysahl. 1908 \u00fcbernahm Joseph Nulander den Betrieb, sp\u00e4ter benannte Max Lehmann das Lokal in \u201eGrand Automat\u201c um. Zuvor erschienen im \u201eDer Oberschlesische Wanderer\u201c regelm\u00e4\u00dfig Anzeigen mit dem Wochenmen\u00fc. Am Freitag, dem 10. April 1908, wurden Fischkoteletts beworben, am Samstag, dem 25. April, K\u00f6nigsberger Klopse. Im Juni servierte die K\u00fcche Schmorbraten und Rauchfleisch mit Sauerkohl, zu Pfingsten Kalbskeule oder Kaiserrolladen. Im Juli standen Schweinebraten, Rindfleisch mit Dillsauce und Bockwurst mit warmem Salat auf dem Programm. Jedes Gericht kostete 30 Pfennig. Besonders h\u00e4ufig warb der Inhaber f\u00fcr Mittagsgerichte und \u201ealle Sorten\u201c Bier \u2013 ein Versprechen, das ebenso bodenst\u00e4ndig wie zeitlos klingt.<\/p>\n<div id=\"attachment_72565\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72565\" class=\"size-large wp-image-72565\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Restaurant-SDB-1024x628.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"628\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Restaurant-SDB-1024x628.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Restaurant-SDB-300x184.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Restaurant-SDB-768x471.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Kaiser-Automat-Restaurant-SDB.png 1129w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-72565\" class=\"wp-caption-text\">Anzeigen verschiedener Kaiser-Automat-Restaurants.<br \/>Quelle: Schlesische Digitale Bibliothek<\/p><\/div>\n<p>Obwohl sich das Konzept des \u201eKaiser-Automat-Restaurants\u201c im Laufe der Zeit nicht bew\u00e4hrt hat und diese Lokale von der gastronomischen Landkarte der Gro\u00dfst\u00e4dte verschwunden sind, haben sowohl die Automaten selbst als auch das Prinzip der Selbstbedienung und der zeitlich unbegrenzten Verf\u00fcgbarkeit von Speisen, die nach dem Bezahlen aus einer Schublade gleiten, dauerhaft Eingang in die weltweite Konsumkultur gefunden.<\/p>\n<p>Ebenso gut behauptet sich die klassische Erbsensuppe, die einfach immer schmeckt. Ganz gleich, ob sie einst in einem Restaurant ohne Koch serviert wurde oder auf traditionelle Weise, wenn ein l\u00e4chelnder Kellner durch den Saal zum Tisch schwebte, an dem ich ungeduldig auf mein Gericht wartete. Ich glaube jedoch, ich w\u00fcrde die Begegnung mit einem echten Menschen der Meditation \u00fcber einen seelenlosen Automaten vorziehen \u2026<\/p>\n<h2><strong>Erbsensuppe<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_72545\" style=\"width: 562px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72545\" class=\"size-large wp-image-72545\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590-552x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590-552x1024.jpg 552w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590-162x300.jpg 162w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590-768x1424.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590-828x1536.jpg 828w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590-1104x2048.jpg 1104w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/IMG_20260217_143549-scaled-e1771582605590.jpg 1181w\" sizes=\"auto, (max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><p id=\"caption-attachment-72545\" class=\"wp-caption-text\">Erbesensuppe.<br \/>Foto: M. Janik<\/p><\/div>\n<h3><strong>Zutaten<\/strong><\/h3>\n<p>200 g gelbe Erbsen<br \/>\n1\u00bd l Br\u00fche von Rauchfleisch, Schwarten, Suppengem\u00fcse<br \/>\nSalz<br \/>\n20 g Butter oder Fett<br \/>\n20 g Mehl<br \/>\n30 g ger\u00e4ucherter Speck<br \/>\n1 EL Zwiebelw\u00fcrfel<br \/>\nPetersilie<\/p>\n<h3><strong>Zubereitung<\/strong><\/h3>\n<p>Die verlesenen und gewaschenen Erbsen werden am Vorabend des Kochtages eingeweicht, am Kochtag entweder nur in dem Einweichwasser mit Salz und Suppengem\u00fcse oder unter Zusatz von Br\u00fche in 2\u20132\u00bd Stunden weichgekocht und dann durch ein Sieb gestrichen. Die Masse wird zum Auff\u00fcllen der hellen Mehlschwitze verwendet.<\/p>\n<p>Speck und Zwiebelw\u00fcrfel werden hellbraun ger\u00f6stet und vor dem Anrichten zusammen mit der Petersilie zur fertigen Suppe gegeben.<\/p>\n<p>Schwarten oder \u00bc\u2013\u00bd Pfund Rauchfleisch k\u00f6nnen in der Suppe mitgekocht und das Fleisch, in W\u00fcrfel geschnitten, in die fertige Suppe gegeben werden.<\/p>\n<p>Ger\u00f6stete Semmelbr\u00f6tchen eignen sich als Beigabe.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>Ma\u0142gorzata Janik<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ein Gericht seine eigene Geschichte erz\u00e4hlt und jedes Rezept eine kleine Reise durch Geschm\u00e4cker und Kulturen ist, unternehmen wir also \u2013 vielleicht ein wenig augenzwinkernd \u2013 einen Streifzug durch die historischen schlesischen Selbstbedienungsrestaurants. Ihre Spuren finden wir auf alten Postkarten, in Adressb\u00fcchern, auf Fotografien aus Familienalben oder in Zeitungen.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":72547,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4224,4580],"tags":[6349,6347,6351],"redaktor":[6049],"class_list":["post-72544","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-de","category-kolumne-de","tag-erbsensuppe","tag-kaiser-automat-restaurant","tag-rezept-de","redaktor-malgorzata-janik-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72544"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72544\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72567,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72544\/revisions\/72567"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/72547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72544"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=72544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}