{"id":72433,"date":"2026-02-18T05:00:31","date_gmt":"2026-02-18T04:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=72433"},"modified":"2026-02-17T16:07:41","modified_gmt":"2026-02-17T15:07:41","slug":"vaterland-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/vaterland-6\/","title":{"rendered":"Vaterland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Format \u201eVaterland\u201c fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Bundesrepublik auf einen Blick.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Wird Merkel Staatsoberhaupt?<\/strong><\/h3>\n<p>Ein brisantes Ger\u00fccht machte unl\u00e4ngst in der deutschen Politik die Runde. F\u00fcr die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier als Bundespr\u00e4sident wurde keine andere als Angela Merkel gehandelt. Hintergrund war die Bef\u00fcrchtung, die Gr\u00fcnen k\u00f6nnten ausgerechnet die fr\u00fchere Kanzlerin als Kandidatin ins Spiel bringen \u2013 wom\u00f6glich mit dem Ziel, Stimmen aus dem b\u00fcrgerlichen Lager abzugreifen. Besonders im Umfeld von CDU-Chef Friedrich Merz blickte man daher mit Unruhe auf die Debatte.<\/p>\n<p>Nun ist jedoch klar: Angela Merkel selbst hat den Gedankenspielen eine deutliche Absage erteilt. \u00dcber ihre Sprecherin lie\u00df die 71-J\u00e4hrige mitteilen, dass ein solches Szenario \u201eabwegig\u201c sei. Beobachter werteten die Stellungnahme als klares Signal, dass Merkel keinerlei Ambitionen auf das h\u00f6chste Staatsamt hegt. Seit sich die ehemalige Kanzlerin aus der Politik zur\u00fcckzog, genie\u00dft sie wohl das Leben im Ruhestand, das sie nicht gegen den diplomatischen Posten tauschen will. Der Blick richtet sich nun wieder auf andere Namen. Innerhalb der Union gelten mehrere Frauen als m\u00f6gliche Anw\u00e4rterinnen auf Schloss Bellevue, darunter hochrangige Politikerinnen aus CDU und CSU. \u00dcber die Nachfolge Steinmeiers entscheidet die Bundesversammlung Anfang 2027.<br \/>\nQuelle: bild.de.<\/p>\n<div id=\"attachment_72435\" style=\"width: 852px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72435\" class=\"size-large wp-image-72435\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland-842x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"842\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland-842x1024.jpg 842w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland-247x300.jpg 247w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland-768x934.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland-1263x1536.jpg 1263w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland-1684x2048.jpg 1684w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto1-11lb-Vaterland.jpg 1977w\" sizes=\"auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px\" \/><p id=\"caption-attachment-72435\" class=\"wp-caption-text\">Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel.<br \/>Foto: Armin Linnartz \/ Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h3><strong>Bundesland erw\u00e4gt Alkoholverbot<\/strong><\/h3>\n<p>Eigentlich gilt Deutschland als liberales Land im Hinblick auf den Alkoholkonsum. Die lange Brautradition hilft dabei, doch dies kann sich in Zukunft \u00e4ndern. Schleswig-Holstein bereitet sich sogar schon auf ein Alkoholverbot vor. Die Landesregierung in Kiel will auf die zunehmend schlechten Bedingungen in der \u00d6ffentlichkeit reagieren und den Kommunen mehr Handlungsspielraum geben, um alkoholfreie Zonen errichten zu lassen. Das Landeskabinett hat daf\u00fcr sogar schon einen Gesetzentwurf vorbereitet. Geplant ist eine Anpassung des Landesverwaltungsgesetzes, die eine rechtlich klare Basis f\u00fcr die Alkoholverbotszonen schaffen soll. St\u00e4dte und Gemeinden k\u00f6nnten damit gezielt eingreifen, wenn bestimmte Pl\u00e4tze immer wieder durch \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum auffallen.<\/p>\n<p>Innenministerin Magdalena Finke betont, dass es nicht um ein generelles Trinkverbot gehe. Verantwortungsbewusster Konsum solle weiterhin m\u00f6glich bleiben. Die neuen Regeln richteten sich vielmehr gegen Orte, an denen Alkohol regelm\u00e4\u00dfig Ausl\u00f6ser f\u00fcr Straftaten oder Ordnungsst\u00f6rungen sei. Ziel sei es, Sicherheit und Sauberkeit zu erh\u00f6hen und das subjektive Sicherheitsgef\u00fchl der Bev\u00f6lkerung zu st\u00e4rken. Vorgesehen ist, dass Verbotszonen nur unter klaren Bedingungen eingerichtet werden d\u00fcrfen. Sie m\u00fcssen begr\u00fcndet, zeitlich begrenzt und regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcft werden. Grundlage sollen unter anderem kriminalstatistische Auswertungen sein.<br \/>\nQuelle: rp-online.de.<\/p>\n<h3><strong>Klimaziel wird nicht erreicht<\/strong><\/h3>\n<p>Das ehrgeizige Ziel, die Treibhausgasemissionen Deutschlands bis 2030 mindestens um 65 % zu reduzieren, wird aller Voraussicht nach nicht erreicht \u2013 dies geht aus einem unl\u00e4ngst ver\u00f6ffentlichten Bericht hervor. Grundlage des Berichts ist ein Entwurf des Klimaschutzprogramms 2026, der derzeit in Regierungskreisen zirkuliert. Dem Papier zufolge sinken die Emissionen bis 2030 zwar sp\u00fcrbar, jedoch nur um rund 63 % im Vergleich zu 1990. Fachleute des Expertenrats f\u00fcr Klimafragen halten es deshalb f\u00fcr eher unwahrscheinlich, dass die angestrebten 65 % tats\u00e4chlich erreicht werden.<\/p>\n<p>Besonders problematisch erweisen sich dabei die Bereiche Verkehr und Geb\u00e4ude, die ihre vorgesehenen Einsparziele klar \u00fcberschreiten. Allein im Verkehrssektor fehlen nach aktuellen Berechnungen Emissionsminderungen in dreistelliger Millionenh\u00f6he an CO\u2082-\u00c4quivalenten.<\/p>\n<p>Auch der Blick in die Zukunft f\u00e4llt ern\u00fcchternd aus. Selbst das langfristige Vorhaben, bis 2045 Treibhausgasneutralit\u00e4t zu erreichen, steht auf wackligen F\u00fc\u00dfen. Den Prognosen zufolge w\u00fcrden zu diesem Zeitpunkt weiterhin erhebliche Restemissionen verbleiben. Das Bundesumweltministerium r\u00e4umt ein, dass mit den derzeitigen Instrumenten und Rahmenbedingungen ein vollst\u00e4ndiger klimaneutraler Umbau aller Sektoren kaum absehbar ist. Umweltminister Carsten Schneider will das neue Klimaschutzprogramm im Fr\u00fchjahr vorstellen.<br \/>\nQuelle: welt.de.<\/p>\n<h3><strong>Sachsen gibt zus\u00e4tzliche Urlaubstage<\/strong><\/h3>\n<p>Der Freistaat Sachsen trifft einen historischen Beschluss. Demn\u00e4chst erh\u00e4lt jeder Arbeitnehmer in der Region drei zus\u00e4tzliche Urlaubstage extra. Um sie zu bekommen, muss man jedoch eine Bedingung erf\u00fcllen. Gemeint ist die Einf\u00fchrung des sogenannten Bildungsurlaubs. Ab dem Jahr 2027 k\u00f6nnen Besch\u00e4ftigte im Freistaat drei Tage bezahlte Bildungszeit pro Jahr in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass diese Zeit f\u00fcr anerkannte Weiterbildungsangebote, Qualifizierungen im Ehrenamt oder politische Bildung genutzt wird. Grundlage des neuen Gesetzes war ein Volksantrag, der von Gewerkschaften sowie mehreren Parteien unterst\u00fctzt wurde und deutlich mehr Unterschriften sammelte als notwendig.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich standen sogar f\u00fcnf zus\u00e4tzliche Urlaubstage im Raum, doch CDU und SPD einigten sich letztlich auf einen Kompromiss. Eine Besonderheit gilt f\u00fcr kleinere Betriebe: Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern erhalten eine finanzielle Entlastung. Pro Tag und Arbeitnehmer werden ihnen 115 Euro erstattet \u2013 eine Regelung, die es in dieser Form nur selten in Deutschland gibt. Die Abstimmung im Parlament blieb bis zum Schluss spannend, da der Minderheitsregierung Stimmen fehlten. Entscheidend war schlie\u00dflich die Unterst\u00fctzung aus den Reihen des BSW, w\u00e4hrend die AfD das Gesetz geschlossen ablehnte.<br \/>\nQuelle: bild.de.<\/p>\n<div id=\"attachment_72437\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-72437\" class=\"size-large wp-image-72437\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto2-11lb-Vaterland-1024x624.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"624\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto2-11lb-Vaterland-1024x624.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto2-11lb-Vaterland-300x183.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto2-11lb-Vaterland-768x468.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto2-11lb-Vaterland-1536x935.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Foto2-11lb-Vaterland-2048x1247.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-72437\" class=\"wp-caption-text\">Der Saal des S\u00e4chsischen Landtags.<br \/>Foto: Ralf Roletschek\/Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h3><strong>Deutsche Insel droht zu versinken<\/strong><\/h3>\n<p>Ein apokalyptisches Szenario wird f\u00fcr eine deutsche Insel zur Realit\u00e4t. Sch\u00e4tzungen zufolge k\u00f6nnte Fehmarn im Norden des Landes \u00fcberflutet werden. Fachleute warnen, dass der steigende Meeresspiegel die Landschaft an Nord- und Ostsee grundlegend ver\u00e4ndern k\u00f6nnte. Wissenschaftliche Prognosen gehen davon aus, dass die Ostsee bis zum Ende des Jahrhunderts deutlich ansteigen k\u00f6nnte. Als Haupttreiber gelten das Abschmelzen der Eisschilde in der Arktis und Antarktis sowie die thermische Ausdehnung des sich erw\u00e4rmenden Meerwassers.<\/p>\n<p>Messdaten aus dem All belegen den rasanten Eisverlust, der einen Gro\u00dfteil des globalen Meeresspiegelanstiegs verursacht. Simulationen der Hamburger HafenCity Universit\u00e4t zeichnen ein alarmierendes Bild: Bereits bei einem moderaten Anstieg w\u00e4ren weite Bereiche Fehmarns betroffen. Naturschutzgebiete, Campingpl\u00e4tze und kleine Ortschaften k\u00f6nnten im Wasser verschwinden, andere D\u00f6rfer w\u00fcrden pl\u00f6tzlich zur K\u00fcstenlinie geh\u00f6ren. Bei noch h\u00f6heren Pegeln droht der Verlust weiterer Siedlungen und vorgelagerter Inseln. Insgesamt k\u00f6nnten entlang der deutschen K\u00fcsten gro\u00dfe Fl\u00e4chen unbewohnbar werden, Tausende Menschen w\u00e4ren direkt betroffen. Klimaforscher betonen jedoch, dass konsequenter Klimaschutz den Trend bremsen kann \u2013 kurzfristige Abk\u00fchlungen durch Naturereignisse \u00e4ndern daran langfristig wenig.<br \/>\nQuelle: kreiszeitung.de.<\/p>\n<h3><strong>L\u00e4ngere Arbeit gegen die Krise<\/strong><\/h3>\n<p>L\u00e4nger leben hei\u00dft l\u00e4nger arbeiten. So jedenfalls sieht es Unions-Fraktionschef Jens Spahn. Analytiker sehen diese Aussage als einen Vorboten der Rentenreform. Mit seinen j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen bereitet Jens Spahn die \u00d6ffentlichkeit wom\u00f6glich auf unpopul\u00e4re Entscheidungen vor. Wer immer \u00e4lter werde, k\u00f6nne nicht erwarten, bereits mit Mitte 60 aus dem Berufsleben auszuscheiden, so der CDU-Politiker. Zus\u00e4tzliche Finanzhilfen f\u00fcr die Rentenkassen lehnt er klar ab.<\/p>\n<p>Derzeit liegt der abschlagsfreie Renteneintritt bei 67 Jahren \u2013 eine Grenze, die schon fr\u00fcher schrittweise angehoben wurde. Spahn verweist auf den demografischen Wandel: Die Lebenserwartung steige deutlich, gleichzeitig wachse die Zahl der Rentenempf\u00e4nger kontinuierlich. Das setze die Sozialkassen massiv unter Druck. Experten warnen bereits vor stark steigenden Beitr\u00e4gen in den kommenden Jahren. Neue Schulden oder h\u00f6here Abgaben schlie\u00dft Spahn aus. Damit bleibt aus seiner Sicht vor allem eine Option: sp\u00e4ter in Rente gehen. Auch andere CDU-Vertreter halten ein Arbeiten bis 70 oder dar\u00fcber hinaus langfristig f\u00fcr realistisch.<br \/>\nQuelle: faz.net.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong>\u0141ukasz <em>Bi\u0142y<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Format \u201eVaterland\u201c fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. 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