{"id":71971,"date":"2025-04-26T10:30:09","date_gmt":"2025-04-26T08:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/leckere-geheimnisse-aus-den-sudeten-2\/"},"modified":"2025-04-26T10:30:09","modified_gmt":"2025-04-26T08:30:09","slug":"leckere-geheimnisse-aus-den-sudeten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/leckere-geheimnisse-aus-den-sudeten-2\/","title":{"rendered":"Leckere Geheimnisse aus den Sudeten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit den immer w\u00e4rmeren Tagen kommt auch die Wanderlust und das Isergebirge lockt mit seiner regionalen K\u00fcche. Die letzte, eng mit der jahrhundertealten Tradition dieser Region und ihren heutigen Bewohnern eng verbundenen K\u00fcche, hat es gegen die Konkurrenz von Kebab, Pizza oder Burger nicht leicht. Machen wir uns also auf den kulinarischen Weg in den S\u00fcden.<\/strong><!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_60421\" style=\"width: 340px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60421\" class=\" wp-image-60421\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kluchyobrot.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kluchyobrot.jpg 2040w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kluchyobrot-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kluchyobrot-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kluchyobrot-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kluchyobrot-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><p id=\"caption-attachment-60421\" class=\"wp-caption-text\">Kluchyobr\u00f3t<br \/>Foto: Ma\u0142gorzata Janik<\/p><\/div>\n<p>Zuerst besuchen wir Bad Flinsberg\/\u015awierad\u00f3w-Zdr\u00f3j. Das Kurbad ist ber\u00fchmt f\u00fcr seinen Moorboden und sein Radonwasser, die f\u00fcr therapeutische Zwecke genutzt werden. Nach einem Spaziergang und Inhalationen, die reich an Fichtennadeld\u00fcften sind, lohnt es sich, eine St\u00e4rkung einzunehmen. Dank der Wasserqualit\u00e4t der Kwisa, eines kristallklaren Gebirgsflusses im Isergebirge, haben Forellen in Bad Flinsberg einen einzigartigen Geschmack. Sie werden hier gegrillt, ger\u00e4uchert, gekocht oder als erfrischender Salat serviert. Zur Forelle passt lokales Bier von \u201eDuch G\u00f3r&#8220; oder ein Kompott aus saisonalen Fr\u00fcchten.<\/p>\n<p>Von Bad Flinsberg aus lohnt sich ein Abstecher nach Schreiberhau\/Szklarska Por\u0119ba. Auch hier kann man entdecken, wie die traditionelle K\u00fcche des alten Niederschlesiens schmeckt. Ein Gericht, das uns seit vielen Jahren begeistert, sind die \u201eIser-Kl\u00f6\u00dfe\u201c (\u201ekluski izerskie\u201c). Das Rezept wird seit Generationen streng geh\u00fctet, aber in der eigenen K\u00fcche kann man auch schmackhafte Ergebnisse erzielen.<\/p>\n<h2><strong>Kluski a\u2019la izerskie &#8211; selbst gemacht<\/strong><\/h2>\n<p>Teig: 1 kg Kartoffeln \/ 1 Ei \/ 1 T. Kartoffelmehl \/ \u00bd T. Weizenmehl \/ \u00bd TL Salz<\/p>\n<p>F\u00fcllung: 300 g Rinderhackfleisch \/ 1 Zwiebel \/ 1 Knoblauchzehe \/ Salz, Pfeffer \/ \u00bd TL Kr\u00e4uter \/ 1 EL \u00d6l zum Braten<\/p>\n<div id=\"attachment_60420\" style=\"width: 327px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60420\" class=\" wp-image-60420\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1.jpg 2405w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1-282x300.jpg 282w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1-962x1024.jpg 962w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1-768x817.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1-1443x1536.jpg 1443w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kartoffelkloesse-2-scaled-1-1924x2048.jpg 1924w\" sizes=\"auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px\" \/><p id=\"caption-attachment-60420\" class=\"wp-caption-text\">Kluski a\u2019la izerskie<br \/>Foto: Ma\u0142gorzata Janik<\/p><\/div>\n<p>Zubereitung: Die H\u00e4lfte der Kartoffeln in Salzwasser weichkochen, abgie\u00dfen und ausk\u00fchlen lassen. Die andere H\u00e4lfte fein reiben, \u00fcbersch\u00fcssigen Saft ausdr\u00fccken (die sich am Boden abgesetzte St\u00e4rke aufbewahren \u2013 sie wird f\u00fcr den Teig ben\u00f6tigt). Die gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse dr\u00fccken und mit den rohen vermengen. Ei, Kartoffelmehl, Weizenmehl, St\u00e4rke und Salz hinzuf\u00fcgen und den Teig vorsichtig kneten, bis er elastisch ist. Falls er zu klebrig ist, mehr Kartoffelmehl hinzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen die Zwiebel in einer Pfanne glasig anbraten. Knoblauch und Hackfleisch dazugeben und braten, bis es goldbraun ist. Mit Salz, Pfeffer und Kr\u00e4utern w\u00fcrzen. Zum Abk\u00fchlen beiseitestellen. Auch gekochtes, durch den Fleischwolf gedrehtes Suppenfleisch eignet sich hervorragend als F\u00fcllung \u2013 eine perfekte Resteverwertung vom Sonntag.<\/p>\n<div id=\"attachment_60419\" style=\"width: 295px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60419\" class=\" wp-image-60419\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schreiberhauer-Spezialitaeten.png\" alt=\"\" width=\"285\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schreiberhauer-Spezialitaeten.png 1080w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schreiberhauer-Spezialitaeten-300x300.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schreiberhauer-Spezialitaeten-1024x1024.png 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schreiberhauer-Spezialitaeten-150x150.png 150w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Schreiberhauer-Spezialitaeten-768x768.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px\" \/><p id=\"caption-attachment-60419\" class=\"wp-caption-text\">Schreiberhauer Spezialit\u00e4ten<br \/>Foto: Ma\u0142gorzata Janik<\/p><\/div>\n<p>Vom Teig kleine St\u00fccke abnehmen, flach dr\u00fccken, einen L\u00f6ffel F\u00fcllung darauf geben und die R\u00e4nder sorgf\u00e4ltig verschlie\u00dfen, sodass l\u00e4ngliche Kl\u00f6\u00dfe entstehen. Die H\u00e4nde am besten mit Mehl best\u00e4uben, damit der Teig nicht klebt.<\/p>\n<p>In einem gro\u00dfen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Die Kl\u00f6\u00dfe vorsichtig ins kochende Wasser geben und bei niedriger Hitze ca. 8 Minuten garen, nachdem sie an die Oberfl\u00e4che steigen. Traditionell mit gebratener Zwiebel und einem frischen Salat oder Rohkost servieren. Besonders gut passen regionale Gem\u00fcse wie Rote Bete, eingelegter Rotkohl oder M\u00f6hren.<\/p>\n<p>Wer die originalen \u2018Kluski Izerskie\u2019 in Schreiberhau mit Blick auf das Bergpanorama probiert, wei\u00df genau, welchen Geschmack er anstreben sollte. Guten Appetit und genussvolle kulinarische Entdeckungen in den Westsudeten!<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><em>Ma\u0142gorzata Janik<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den immer w\u00e4rmeren Tagen kommt auch die Wanderlust und das Isergebirge lockt mit seiner regionalen K\u00fcche. 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