{"id":71773,"date":"2025-06-03T08:55:30","date_gmt":"2025-06-03T06:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/es-gibt-viel-zu-besprechen-2\/"},"modified":"2025-06-03T08:55:30","modified_gmt":"2025-06-03T06:55:30","slug":"es-gibt-viel-zu-besprechen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/es-gibt-viel-zu-besprechen-2\/","title":{"rendered":"Es gibt viel zu besprechen"},"content":{"rendered":"<h1>Politik: Der deutsche Bundeskanzler trifft Donald Trump in Washington<\/h1>\n<p><strong>Am kommenden Donnerstag, dem 5. Juni, trifft sich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz in Washington mit dem US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump. Der Besuchsplan von Friedrich Merz sieht ein Gespr\u00e4ch der beiden Politiker im Wei\u00dfen Haus, ein gemeinsames Mittagessen sowie eine Pressekonferenz vor.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Es sei angemerkt, dass Donald Trump dem deutschen Kanzler das G\u00e4stehaus des Pr\u00e4sidenten \u2013 das Blair House neben dem Wei\u00dfen Haus \u2013 zur Verf\u00fcgung stellt, was eine besondere Ehre darstellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4che der beiden Politiker d\u00fcrften sich vor allem auf die Beendigung des Krieges in der Ukraine, die Reaktion der NATO auf wachsende \u00e4u\u00dfere Bedrohungen und den Zollstreit zwischen den USA und der Europ\u00e4ischen Union konzentrieren. Es ist erw\u00e4hnenswert, dass Friedrich Merz und Donald Trump in den letzten Wochen bereits mehrfach \u00fcber die Bem\u00fchungen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gesprochen haben. Friedrich Merz verf\u00fcgt inzwischen \u00fcber die private Mobilnummer des US-Pr\u00e4sidenten und tauscht Textnachrichten mit ihm aus. Seit dem letzten Telefonat sprechen sie sich gegenseitig mit Vornamen an.<\/p>\n<h2>Ukraine und Zollkrieg<\/h2>\n<p>Die Bem\u00fchungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine d\u00fcrften das wichtigste Ziel sein. Der deutsche Kanzler wird in den USA bei Donald Trump darum werben, den Druck auf Wladimir Putin zu erh\u00f6hen, um ihn zu einem Waffenstillstand zu bewegen. Die Europ\u00e4er bereiten zu diesem Zweck ein weiteres Sanktionspaket vor \u2013 in dem Bewusstsein, dass gemeinsames Vorgehen mit den USA auf Wladimir Putin einen deutlich st\u00e4rkeren Eindruck macht.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\">Der deutsche Bundeskanzler wird in den USA bei Donald Trump darum werben, den Druck auf Wladimir Putin zu erh\u00f6hen, um ihn zu einem Waffenstillstand zu bewegen.<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Hoch auf der Priorit\u00e4tenliste von Friedrich Merz steht auch die L\u00f6sung des Zollstreits mit den USA. Zwar verhandelt in dieser Angelegenheit die Europ\u00e4ische Kommission, daher d\u00fcrfte der Bundeskanzler nicht ins Detail gehen. Doch als Regierungschef des wirtschaftsst\u00e4rksten Landes Europas kann er Vertrauen aufbauen und Impulse f\u00fcr weitere Schritte geben.<\/p>\n<p>Kann man also schon heute behaupten, dass der Besuch von Friedrich Merz ein Erfolg wird?<\/p>\n<h2>Einige Kontroversen<\/h2>\n<p>Vielleicht \u2013 denn in den vergangenen Wochen hat er viel getan, um seine Kooperationsbereitschaft gegen\u00fcber den USA zu zeigen. Gleichzeitig reagierte er jedoch emp\u00f6rt auf die Angriffe des US-Vizepr\u00e4sidenten JD Vance, der auf der Sicherheitskonferenz in M\u00fcnchen den europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten vorwarf, die Demokratie zu gef\u00e4hrden. Dies empfand der deutsche Kanzler als beleidigend. Er wies auch die Kritik der US-Regierung an der Einstufung der AfD durch das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz als rechtsextreme Partei zur\u00fcck und betonte, dass es sich hierbei um eine innere Angelegenheit Deutschlands handle \u2013 nicht der USA.<\/p>\n<div id=\"attachment_61103\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61103\" class=\"size-full wp-image-61103\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Donald_Trump_29347022846.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Donald_Trump_29347022846.jpg 800w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Donald_Trump_29347022846-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Donald_Trump_29347022846-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-61103\" class=\"wp-caption-text\">Prezydenta USA Donald Trump<br \/>Foto: Gage Skidmore\/wikipedia<\/p><\/div>\n<p>Trotzdem geht Friedrich Merz mit einer positiven Haltung in die Gespr\u00e4che. Er erkl\u00e4rte ausdr\u00fccklich, dass man \u00fcber gemeinsame Interessen sprechen m\u00fcsse \u2013 Unterschiede best\u00fcnden zwar, doch gebe es auch viele Gemeinsamkeiten, auf die man sich konzentrieren sollte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik: Der deutsche Bundeskanzler trifft Donald Trump in Washington Am kommenden Donnerstag, dem 5. Juni, trifft sich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz in Washington mit dem US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump. 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