{"id":71509,"date":"2025-07-17T19:01:51","date_gmt":"2025-07-17T17:01:51","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/ziel-deutsch-polnischer-runder-tisch\/"},"modified":"2025-07-17T19:01:51","modified_gmt":"2025-07-17T17:01:51","slug":"ziel-deutsch-polnischer-runder-tisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/ziel-deutsch-polnischer-runder-tisch\/","title":{"rendered":"Ziel \u2013 deutsch-polnischer Runder Tisch"},"content":{"rendered":"<h1>Politik: F\u00fchrende Vertreter der deutschen Minderheit sprachen mit Minister Tomasz Siemoniak \u00fcber den deutsch-polnischen Runden Tisch<\/h1>\n<p><strong>Gestern (16. Juli) trafen sich der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften, Rafa\u0142 Bartek, sowie der Vorsitzende der AGDM, Bernard Gaida, mit dem polnischen Minister f\u00fcr Inneres und Verwaltung, Tomasz Siemoniak. Gespr\u00e4chsthema waren die Vorbereitungen f\u00fcr den deutsch-polnischen Runden Tisch im Zusammenhang mit dem Jubil\u00e4um des Vertrages \u00fcber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit aus dem Jahr 1991.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\u201eIm n\u00e4chsten Jahr werden wir das 35-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um dieses Vertrages begehen. Auch die Gespr\u00e4che am deutsch-polnischen Runden Tisch sollen wieder aufgenommen werden, was im sogenannten Aktionsplan nach den Regierungskonsultationen vom 2. Juli 2024 festgehalten wurde. Genau in diesem Zusammenhang haben wir mit Minister Tomasz Siemoniak gesprochen und ihm unsere Erwartungen sowie Bedenken hinsichtlich des Formats vorgestellt. Unsere Bedenken ergeben sich vor allem daraus, wie diese Arbeiten in der Vergangenheit abliefen\u201c, sagt der Vorsitzende des VdG, Rafa\u0142 Bartek.<\/p>\n<div id=\"attachment_63831\" style=\"width: 883px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63831\" class=\" wp-image-63831\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bartek-Siemoniak-Gaida-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"873\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bartek-Siemoniak-Gaida-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bartek-Siemoniak-Gaida-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bartek-Siemoniak-Gaida-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bartek-Siemoniak-Gaida-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Bartek-Siemoniak-Gaida-1.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 873px) 100vw, 873px\" \/><p id=\"caption-attachment-63831\" class=\"wp-caption-text\">v.l.n.r. VdG-Vorsitzender Rafa\u0142 Bartek, Minister f\u00fcr Inneres und Verwaltung, Tomasz Siemoniak und Vorsitzender der AGDM, Bernard Gaida.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>Er f\u00fcgt hinzu: \u201eWir m\u00f6chten, dass der deutsch-polnische Runde Tisch zum Motor f\u00fcr Themen wird, die f\u00fcr die deutsche Minderheit in Polen wichtig sind. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass er nicht nach dem Prinzip der Symmetrie funktioniert, wie es in der Vergangenheit der Fall war und leider zu Problemen f\u00fcr die deutsche Minderheit in Polen f\u00fchrte.\u201c<\/p>\n<h2>Wesentliche Unterschiede<\/h2>\n<p>Zur Erinnerung: Das vom VdG-Vorsitzenden erw\u00e4hnte Prinzip der Symmetrie f\u00fchrte damals dazu, dass immer wieder Bezug darauf genommen wurde, was die deutsche Minderheit in Polen darf und was nicht, im Vergleich zu den Pl\u00e4nen der anderen Seite. Die F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten der deutschen Minderheit erkl\u00e4rten damals konsequent und sachlich, dass es sich um zwei verschiedene gesellschaftliche Gruppen handelt: die deutsche Minderheit in Polen und die Polonia in Deutschland. Und die Situation der einen darf nicht von der Situation der anderen abh\u00e4ngig sein. Beide haben das Recht, unterschiedliche Erwartungen an Regierungen zu stellen und eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft zu entwickeln.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">Rafa\u0142 Bartek: \u201eWir m\u00f6chten, dass der deutsch-polnische Runde Tisch zum Motor f\u00fcr Themen wird, die f\u00fcr die deutsche Minderheit in Polen wichtig sind. Gleichzeitig ist es uns wichtig, dass er nicht nach dem Prinzip der Symmetrie funktioniert. Dies war in der Vergangenheit der Fall und f\u00fchrte leider zu Problemen f\u00fcr die deutsche Minderheit in Polen.\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\u201eDeshalb haben wir im Gespr\u00e4ch mit Minister Tomasz Siemoniak darum gebeten, dass das neue Format, von dem im letztj\u00e4hrigen Aktionsplan die Rede ist, dies tats\u00e4chlich ber\u00fccksichtigt. Es steht au\u00dfer Zweifel, dass beide Gruppen berechtigt sind, unterschiedliche Erwartungen an Regierungen zu stellen und eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft zu entwickeln, denn sie unterscheiden sich von Natur aus. In einem Fall sprechen wir von einer autochthonen nationalen Minderheit, die im internationalen Recht verankert ist, und im anderen Fall von einer eher migrantischen Gruppe, die sich irgendwann f\u00fcr eine Ausreise nach Deutschland entschieden hat. Wir wissen, dass es in dieser polnischen Gruppe Menschen gibt, die ausschlie\u00dflich polnische Wurzeln haben, aber es gibt auch solche mit Vertreibungs- oder Umsiedlungswurzeln. Auf diese Unterschiede haben wir hingewiesen, damit sie in zuk\u00fcnftigen Gespr\u00e4chen ber\u00fccksichtigt werden\u201c, betont Rafa\u0142 Bartek.<\/p>\n<h3>Reaktion des Ministers<\/h3>\n<p>Wie \u00e4u\u00dferte sich der polnische Minister f\u00fcr Inneres und Verwaltung, Tomasz Siemoniak, zu den angesprochenen Themen?<\/p>\n<p>\u201eSchon in der kommenden Woche wird er sich mit dem deutschen Innenminister Alexander Dobrindt treffen. Bei dieser Gelegenheit und nach dem Treffen mit den f\u00fchrenden Vertretern der deutschen Minderheit in Polen m\u00f6chte er \u00fcber die Erneuerung der Idee des deutsch-polnischen Runden Tisches sprechen und eine entsprechende Korrespondenz dazu vereinbaren. Nach den Pl\u00e4nen der polnischen Regierung sollten die Arbeiten des Runden Tisches bis zum kommenden Juni-Jahrestag abgeschlossen sein. Die Gastgeber der n\u00e4chsten gro\u00dfen Sitzung wird aller Voraussicht nach die polnische Seite sein, da die letzte Sitzung in Deutschland stattgefunden hat. Am wichtigsten ist jedoch, dass die Arbeit beginnt\u201c, schlie\u00dft der Vorsitzende des VdG, Rafa\u0142 Bartek.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik: F\u00fchrende Vertreter der deutschen Minderheit sprachen mit Minister Tomasz Siemoniak \u00fcber den deutsch-polnischen Runden Tisch Gestern (16. Juli) trafen sich der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften, Rafa\u0142 Bartek, sowie der Vorsitzende der AGDM, Bernard Gaida, mit dem polnischen Minister f\u00fcr Inneres und Verwaltung, Tomasz Siemoniak. Gespr\u00e4chsthema waren die Vorbereitungen f\u00fcr den deutsch-polnischen Runden Tisch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":63831,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4232],"tags":[2016,2017,2018,2019,2020,2021,2022],"redaktor":[],"class_list":["post-71509","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-politik-de","tag-agdm","tag-bernard-gaida","tag-ministerstwo-spraw-wewnetrznych-i-administracji","tag-mswia","tag-rafal-bartek","tag-tomasz-siemoniak","tag-vdg"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71509"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71509\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/63831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71509"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=71509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}