{"id":71499,"date":"2025-07-19T05:00:47","date_gmt":"2025-07-19T03:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/zwischen-den-ufern-2\/"},"modified":"2025-07-19T05:00:47","modified_gmt":"2025-07-19T03:00:47","slug":"zwischen-den-ufern-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/zwischen-den-ufern-2\/","title":{"rendered":"Zwischen den Ufern"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Oliwia Drozdowicz und ihre Faszination f\u00fcr Br\u00fccken<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Oliwia Drozdowicz faszinieren Br\u00fccken \u2013 nicht jene, die Flussufer verbinden, sondern vor allem die symbolischen, die zwei Welten, zwei Kulturen und zwei Nationen miteinander verbinden. In ihrer Forschung werden Br\u00fccken nicht nur als architektonische Objekte betrachtet, sondern als Metaphern f\u00fcr Dialog und Verst\u00e4ndigung zwischen Polen und Deutschland. Oliwia selbst ist wie eine lebendige Br\u00fccke \u2013 sie verbindet zwei L\u00e4nder, zwei Identit\u00e4ten und zwei Sprachen und baut so Br\u00fccken des Miteinanders und der Zusammenarbeit an einer Grenze, die f\u00fcr sie nicht trennt, sondern eint.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Familiengeschichte und Identit\u00e4t zwischen Polen und Deutschland<\/strong><\/h2>\n<p>1936 wird in Schweidnitz in Niederschlesien die Gro\u00dfmutter von Oliwia, Dorothea, in eine deutsche Familie hineingeboren. Nach 1945 blieb ihr Urgro\u00dfvater in der Region, in der Hoffnung, dass sich die Situation \u00e4ndert und das Gebiet, wo sich sein Haus und seine G\u00e4rtnerei befanden, nicht dauerhaft zu Polen geh\u00f6ren wird. Seine gesamte Familie fl\u00fcchtete nach Bayern, 1948 kam nur seine Frau mit den T\u00f6chtern zur\u00fcck. Jahre sp\u00e4ter wurde die Grenze an Oder und Nei\u00dfe festgelegt. Die Gro\u00dfmutter heiratete einen Polen, daher tr\u00e4gt Oliwia einen polnischen Nachnamen. Deutsch blieb jedoch die Sprache, in der sie mit ihrem Vater und Bruder spricht und mit ihrer Gro\u00dfmutter bis zu ihrem Tod im Jahr 2023 sprach.<\/p>\n<div id=\"attachment_63726\" style=\"width: 476px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63726\" class=\" wp-image-63726\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Oliwia_Drozdowicz_autoportret_Easy-Resize.com_-1.jpg\" alt=\"\" width=\"466\" height=\"620\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Oliwia_Drozdowicz_autoportret_Easy-Resize.com_-1.jpg 962w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Oliwia_Drozdowicz_autoportret_Easy-Resize.com_-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Oliwia_Drozdowicz_autoportret_Easy-Resize.com_-1-770x1024.jpg 770w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Oliwia_Drozdowicz_autoportret_Easy-Resize.com_-1-768x1022.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><p id=\"caption-attachment-63726\" class=\"wp-caption-text\">Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>\u201eMeine Mutter arbeitet in der St.-Hedwig-Stiftung in Morawa (fr\u00fcher Muhrau), die unter anderem deutsch-polnische Projekte durchf\u00fchrt. Dort haben sich auch meine Eltern kennengelernt, also kann man sagen, dass die deutsch-polnische Identit\u00e4t mich seit meiner Kindheit begleitet. Ich habe eine Schulung zur Teamleiterin gemacht und organisiere seit 2020 regelm\u00e4\u00dfig deutsch-polnische Austauschprojekte \u2013 historische, kulturelle, k\u00fcnstlerische. Das ist ein sehr wichtiges Thema f\u00fcr mich.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Begegnung mit der deutschen Minderheit in Oppeln<\/strong><\/h2>\n<p>Eine der Organisationen, mit denen sie zusammenarbeitet, ist Aktion West-Ost e.V. Sie organisierte 2022 eine Schulung in K\u00f6ln, wo sie Jugendliche der deutschen Minderheit aus Oppeln kennenlernte. \u201eEs hat Klick gemacht \u2013 da ist jemand, der mir \u00e4hnlich ist. Ich bin nicht allein mit dieser Geschichte\u201c, erinnert sich Oliwia.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihr erstes Studium folgte Oliwia ihrer Leidenschaft f\u00fcr Kunst. Sie absolvierte die Kunstakademie, wo sie ihre Liebe zur Fotografie entdeckte. Nach einem Jahr Pause in Berlin entschied sie sich f\u00fcr den Studiengang Interdisziplin\u00e4re Europastudien am Willy-Brandt-Zentrum f\u00fcr Deutschland- und Europastudien der Universit\u00e4t Breslau.<\/p>\n<div id=\"attachment_63727\" style=\"width: 435px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63727\" class=\" wp-image-63727\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-3_Easy-Resize.com_-e1752577421408-1.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"634\" \/><p id=\"caption-attachment-63727\" class=\"wp-caption-text\">Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>\u201eHeute besch\u00e4ftige ich mich mit deutsch-polnischen Beziehungen, Erinnerungskultur auf beiden Seiten der Grenze, Regionalgeschichte \u2013 insbesondere Niederschlesiens \u2013 und Fotografie.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Die Bedeutung der verlorenen Br\u00fccken und die Masterarbeit<\/strong><\/h2>\n<p>Aus dieser Verbindung von Interessen entstand eine Idee, die sich zu ihrer Masterarbeit entwickelte. Sie entstand w\u00e4hrend Oliwias Sommerreise nach Forst (Lausitz), einer Stadt direkt an der polnischen Grenze. Oliwia nutzte die direkte Zugverbindung und ihre Vorliebe f\u00fcrs Radfahren, um die Gegend zu erkunden. Zu ihrer \u00dcberraschung wurde auch Forst \u2013 wie G\u00f6rlitz und Frankfurt an der Oder \u2013 nach dem Krieg geteilt: in das deutsche Forst und das polnische Zasieki. Der polnische Teil am rechten Nei\u00dfeufer wurde fast vollst\u00e4ndig nach 1945 abgetragen. Die Ziegelsteine wurden vermutlich f\u00fcr den Wiederaufbau Warschaus verwendet. Heute erinnert auf polnischer Seite nur wenig an die einstige Stadtstruktur, doch die Reste zweier Br\u00fccken \u2013 der Langen Br\u00fccke und des sogenannten Seufzerstegs \u2013 bezeugen das ehemalige Stadtbild. Die Lange Br\u00fccke war ein gro\u00dfer, massiver Bau mit gut erhaltenen Pfeilern. Der zweite, kleinere Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcbergang, der Seufzersteg, dessen Namensgeber das fr\u00fchere nahegelegene Finanzamt war \u2013 ist ebenfalls teilweise erhalten geblieben, obwohl das Mittelst\u00fcck zerst\u00f6rt wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_63728\" style=\"width: 550px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63728\" class=\" wp-image-63728\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-2_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-2_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-2_Easy-Resize.com_-300x199.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-2_Easy-Resize.com_-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-2_Easy-Resize.com_-768x509.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><p id=\"caption-attachment-63728\" class=\"wp-caption-text\">Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>\u201eBeim Spaziergang durch die Ruinen, mit dem Blick auf das lebendige Stadtbild auf der deutschen Seite der Nei\u00dfe sp\u00fcrte ich die starke Symbolik des Ortes: das Bed\u00fcrfnis, den Fluss zu \u00fcberqueren, das aber wegen der fehlenden Br\u00fccke unerf\u00fcllt bleibt. Dieses Gef\u00fchl des Nicht-Erreichens wurde f\u00fcr mich zum Ausgangspunkt f\u00fcr ein tieferes Interesse am Thema. Ich sah darin ein Symbol f\u00fcr die Nachkriegstrennung und die historische Kontinuit\u00e4t im Raum\u201c, erinnert sich Oliwia.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Oliwia selbst ist wie eine lebendige Br\u00fccke \u2013 sie verbindet zwei L\u00e4nder, zwei Identit\u00e4ten und zwei Sprachen und baut so Br\u00fccken des Miteinanders und der Zusammenarbeit an einer Grenze, die f\u00fcr sie nicht trennt, sondern eint.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Sie analysierte alle Br\u00fccken, die 1945 existierten oder danach gebaut worden waren, dokumentierte ihren heutigen Zustand und fotografierte jeden der 112 Orte entlang von Oder und Lausitzer Nei\u00dfe. Die meisten dieser Br\u00fccken wurden von der sich zur\u00fcckziehenden Wehrmacht zerst\u00f6rt und nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut \u2013 das Thema blieb jahrzehntelang tabu. Das Projekt erhielt dadurch eine dokumentarische, aber auch emotionale und identit\u00e4tsstiftende Dimension. Drozdowicz verband eine einj\u00e4hrige Recherche mit praktischer Feldarbeit, fand historische Fotos und dokumentierte die Orte. Sie bereiste mit dem Fahrrad die Grenze, fotografierte sowohl noch bestehende als auch die \u00dcberreste ehemaliger Br\u00fccken.<\/p>\n<div id=\"attachment_63729\" style=\"width: 470px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63729\" class=\" wp-image-63729\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-4_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"686\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-4_Easy-Resize.com_.jpg 858w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-4_Easy-Resize.com_-201x300.jpg 201w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-4_Easy-Resize.com_-686x1024.jpg 686w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Wochenblatt-4_Easy-Resize.com_-768x1146.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><p id=\"caption-attachment-63729\" class=\"wp-caption-text\">Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Anerkennung und die Bedeutung f\u00fcr die deutsch-polnische Debatte<\/strong><\/h2>\n<p>Oliwias Projekt blieb nicht unbeachtet. W\u00e4hrend einer wissenschaftlichen Konferenz des DAAD im brasilianischen Porto Alegre pr\u00e4sentierte sie ihr Forschungsvorhaben in Form eines wissenschaftlichen Posters, das als bestes der Veranstaltung ausgezeichnet wurde. Am 10. Juli verteidigte Oliwia ihre Masterarbeit.<\/p>\n<p>\u201eBr\u00fccken haben f\u00fcr mich eine gro\u00dfe Bedeutung, weil ich mich selbst als Polin und Deutsche empfinde. Die Verbindung beider Kulturen ist zentral f\u00fcr meine Arbeit \u2013 insbesondere bei bilateralen Projekten. Ich finde, dass deutsch-polnische Themen weiterhin Teil der \u00f6ffentlichen Debatte bleiben m\u00fcssen, auch wenn sie schwierig oder kontrovers sind. Die Diskussion zum Beispiel um das Denkmal f\u00fcr polnische Opfer der deutschen Besatzung Polens zeigt, wie komplex diese Fragen sind. Aber gerade deshalb d\u00fcrfen wir ihnen nicht ausweichen.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-63730\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/einladung-zur-vernissage_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"781\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/einladung-zur-vernissage_Easy-Resize.com_.jpg 905w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/einladung-zur-vernissage_Easy-Resize.com_-212x300.jpg 212w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/einladung-zur-vernissage_Easy-Resize.com_-724x1024.jpg 724w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/einladung-zur-vernissage_Easy-Resize.com_-768x1086.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eGranica Przyja\u017ani \/\/ Freundschaftsgrenze\u201c von Oliwia Drozdowicz wird im Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen vom 22. Juli bis zum 30.08. zu sehen sein.<\/p>\n<p>Mehr zur Ausstellung lesen Sie hier:<\/p>\n<p>https:\/\/wochenblatt.pl\/wie-man-grenzen-ueberbrueckt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oliwia Drozdowicz und ihre Faszination f\u00fcr Br\u00fccken Oliwia Drozdowicz faszinieren Br\u00fccken \u2013 nicht jene, die Flussufer verbinden, sondern vor allem die symbolischen, die zwei Welten, zwei Kulturen und zwei Nationen miteinander verbinden. In ihrer Forschung werden Br\u00fccken nicht nur als architektonische Objekte betrachtet, sondern als Metaphern f\u00fcr Dialog und Verst\u00e4ndigung zwischen Polen und Deutschland. 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