{"id":71471,"date":"2025-07-24T11:00:07","date_gmt":"2025-07-24T09:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/europaische-kommunen-im-dialog-beim-hdpz\/"},"modified":"2025-07-24T11:00:07","modified_gmt":"2025-07-24T09:00:07","slug":"europaische-kommunen-im-dialog-beim-hdpz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/europaische-kommunen-im-dialog-beim-hdpz\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Kommunen im Dialog beim HDPZ"},"content":{"rendered":"<p><strong>Letzte Woche trafen sich verschiedene regionale Akteure im Hotel Weneda in Oppeln, um \u00fcber Themen der europ\u00e4ischen Zusammenarbeit zu sprechen. Veranstalter war das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit. Es kamen Vertreter Schlesischer Regionalpolitiker und der deutschen Minderheit zusammen. Ein Vortrag informierte \u00fcber m\u00f6gliche Potenziale zur Finanzierung europ\u00e4ischer Projekte.<\/strong><!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_63946\" style=\"width: 457px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63946\" class=\" wp-image-63946\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutsch-polnische-Partnerschaften_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"447\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutsch-polnische-Partnerschaften_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutsch-polnische-Partnerschaften_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutsch-polnische-Partnerschaften_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Deutsch-polnische-Partnerschaften_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px\" \/><p id=\"caption-attachment-63946\" class=\"wp-caption-text\">Die Vernetzung zwischen bundesrepublikanischen und polnischen Regionen stand beim Treffe im Fokus.<br \/>Foto: Arminius Ezer<\/p><\/div>\n<h2><strong>Europa auch in der Region<\/strong><\/h2>\n<p>Die europaweiten Kooperationen gewinnen zunehmend an Bedeutung, besonders im Fall der Bundesrepublik Deutschland und Polens \u2013 da polnische Exporte f\u00fcr den westlichen Partner immer wichtiger f\u00fcr dessen Industrie werden. Die schlesische Regionalpolitik versteht sich dabei oft als Bindeglied zwischen den beiden Staaten. Besonders die Woiwodschaften Niederschlesien und Oppeln pflegen gute wirtschaftliche Beziehungen zum Westen.<\/p>\n<div id=\"attachment_63948\" style=\"width: 582px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63948\" class=\" wp-image-63948\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Lucjan-Dzumla_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"572\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Lucjan-Dzumla_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Lucjan-Dzumla_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Lucjan-Dzumla_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Lucjan-Dzumla_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 572px) 100vw, 572px\" \/><p id=\"caption-attachment-63948\" class=\"wp-caption-text\">(r.) Lucjan Dzumla, Leiter des HDPZ, er\u00f6ffnete die Veranstaltung.<br \/>Foto: Arminius Ezer<\/p><\/div>\n<p>\u201eWir sehen im HDPZ einen gro\u00dfen Wert darin, Partnerschaften zu pflegen. Uns geht es vor allem darum, die Vertreter der Selbstverwaltung zu motivieren, sich um diese Partnerschaften zu k\u00fcmmern \u2013 sowohl bestehende zu verbessern als auch neue zu kn\u00fcpfen. Die schlesischen Selbstverwaltungen sind daf\u00fcr pr\u00e4destiniert, im deutsch-polnischen Kontext zu arbeiten, da wir in einer Region leben, in der die deutsche Minderheit stark vertreten ist\u201c, sagte Lucjan Dzumla, Leiter des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit.<\/p>\n<h2><strong>Sozialarbeit und Familie in Schlesien<\/strong><\/h2>\n<p>Auch Andreas Grapatin, Vorstand des DFK Gr\u00fcnberg, war anwesend. F\u00fcr ihn waren die Kontakte der schlesischen Gemeinden mit Sachsen und Brandenburg ausschlaggebend:<\/p>\n<p>\u201eDie meisten Kommunen suchen neue Finanzierungsquellen. Gerade in der Diskussion am Ende wurde deutlich, dass die Kommunen sehr unterschiedliche Themen in dieser Zusammenarbeit pflegen \u2013 sei es Feuerwehr, Schulen oder Kinderg\u00e4rten. Was mir aufgefallen ist: Das Thema Sozialarbeit spielt kaum eine Rolle, obwohl der Bedarf in den schlesischen Gemeinden nicht gering ist \u2013 zum Beispiel im Bereich Tagespflege oder Altenheime.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_63947\" style=\"width: 460px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63947\" class=\" wp-image-63947\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/HDPZ_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"297\" \/><p id=\"caption-attachment-63947\" class=\"wp-caption-text\">Das Treffen mit dem Thema \u201eKommunen im Dialog\u201c brachte viele Regionalpolitiker und Vertreter der Deutschen Minderheit im europ\u00e4ischen Kontext zusammen.<br \/>Foto: Arminius Ezer<\/p><\/div>\n<p>Grapatin wies auch auf den europaweiten Negativtrend in der Demografie hin, der diese sozialen Probleme verst\u00e4rken k\u00f6nnte. L\u00f6sungen sieht er nicht nur in einer st\u00e4rkeren finanziellen Unterst\u00fctzung f\u00fcr Familien, sondern auch in deren gesellschaftlicher Akzeptanz:<\/p>\n<p>\u201eEs ist nicht nur notwendig, eine fiskalische Familienpolitik zu betreiben, sondern auch die Familienfreundlichkeit des gesellschaftlichen Klimas zu verbessern. Eine Familie mit drei Kindern sollte nichts Besonderes sein, sondern im Zentrum der Gesellschaft stehen und Freude unter den Nachbarn ausl\u00f6sen. Dann k\u00f6nnte es f\u00fcr junge Menschen attraktiver sein, sich f\u00fcr eine Familie zu entscheiden. Es geht also nicht nur ums Geld, sondern auch um die Atmosph\u00e4re, die eine Gesellschaft ausstrahlt.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Inspiration f\u00fcr die Regionalpolitik<\/strong><\/h2>\n<p>Paulina Kleiner, Referentin f\u00fcr Europa und internationale Zusammenarbeit des Landkreises Dahme-Spreewald in Brandenburg, hielt einen Vortrag \u00fcber die M\u00f6glichkeiten schlesischer Akteure im europ\u00e4ischen Kontext und berichtete aus eigener Erfahrung:<\/p>\n<p>\u201eProjekte zu globalen Herausforderungen \u2013 wie etwa Zivilschutz oder Gleichstellung, auch auf lokaler Ebene \u2013 k\u00f6nnen sehr inspirierend sein. Ebenso die Themen Digitalisierung und Umweltschutz.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_63949\" style=\"width: 516px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63949\" class=\" wp-image-63949\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Rafal-Bartek-Paulina-Kleiner_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"506\" height=\"337\" \/><p id=\"caption-attachment-63949\" class=\"wp-caption-text\">(l.) Rafa\u0142 Bartek, Vorsitzender des VdG und (r.) Paulina Kleiner, Referentin<br \/>Foto: Arminius Ezer<\/p><\/div>\n<p>Zu den deutsch-polnischen Beziehungen sagte Frau Kleiner:<\/p>\n<p>\u201eDeutsche und Polen sind sich ziemlich unterschiedlich und spiegeln damit den Charakter der europ\u00e4ischen V\u00f6lker wider. Wenn diese sich einigen k\u00f6nnen, dann gelingt das auch f\u00fcr ganz Europa.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Die schlesischen Gemeinden<\/strong><\/h2>\n<p>Marcin Widera, der stellvertretende B\u00fcrgermeister von Malapane, berichtete von mehreren Partnerschaften mit Gemeinden in der Bundesrepublik, der Slowakei, Katalonien und Tschechien. Zudem sei eine weitere Partnerschaft mit einer Gemeinde in der Ukraine geplant:<\/p>\n<p>\u201eDen gr\u00f6\u00dften Stellenwert legen wir auf gemeinsame Initiativen \u2013 Sportevents mit Senioren und Kindern, aber auch im Business- und Wirtschaftsbereich sowie beim Know-how-Austausch in der Selbstverwaltung. Besonders wichtig ist uns dabei die schulische Zusammenarbeit.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eWir sehen im HDPZ einen gro\u00dfen Wert die Partnerschaften zu pflegen.\u201c \u2013 Lucjan Dzumla, Leiter des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\u201eWir sind sehr gl\u00fccklich mit unseren Partnern und bleiben st\u00e4ndig in Kontakt. Wir laden uns gegenseitig zu verschiedenen Treffen ein\u201c, betonte Marzena Baksik, die Gemeindevorsteherin von Stubendorf.<\/p>\n<p>Das Treffen bot somit eine Plattform f\u00fcr Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit. Das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisiert regelm\u00e4\u00dfig Veranstaltungen in diesem Kontext. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.haus.pl\/de-home\/\">https:\/\/www.haus.pl\/de-home\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche trafen sich verschiedene regionale Akteure im Hotel Weneda in Oppeln, um \u00fcber Themen der europ\u00e4ischen Zusammenarbeit zu sprechen. Veranstalter war das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit. Es kamen Vertreter Schlesischer Regionalpolitiker und der deutschen Minderheit zusammen. 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