{"id":71468,"date":"2025-07-25T05:00:48","date_gmt":"2025-07-25T03:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/deutsche-investitionsoffensive-2\/"},"modified":"2025-07-25T05:00:48","modified_gmt":"2025-07-25T03:00:48","slug":"deutsche-investitionsoffensive-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/deutsche-investitionsoffensive-2\/","title":{"rendered":"Deutsche Investitionsoffensive"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Unternehmen wollen \u00fcber 630 Milliarden Euro investieren<\/strong><\/h2>\n<p><strong>\u201eMade for Germany\u201c hei\u00dft die Initiative von 61 deutschen Unternehmen, die gemeinsam angek\u00fcndigt haben, bis zum Jahr 2028 insgesamt 631 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. Die Initiative wurde kurz vor dem Treffen von Bundeskanzler Friedrich Merz, Finanzminister Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche mit den Chefs gro\u00dfer Konzerne am Montag (21. Juli 2025) in Berlin bekannt gegeben.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Treffens standen die Pl\u00e4ne der Bundesregierung f\u00fcr eine Investitionsoffensive und deren Unterst\u00fctzung durch die Wirtschaft. Die 631 Milliarden Euro umfassen laut einer Pressemitteilung sowohl geplante als auch neue Investitionen, Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie Zusagen internationaler Investoren. Die Initiative soll unter anderem ein starkes positives Signal f\u00fcr die Attraktivit\u00e4t Deutschlands als Investitionsstandort senden. \u201eDies ist ein sehr starkes Signal, nicht nur f\u00fcr inl\u00e4ndische, sondern auch f\u00fcr ausl\u00e4ndische Investoren\u201c, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius.<\/p>\n<div id=\"attachment_63989\" style=\"width: 530px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63989\" class=\" wp-image-63989\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Christian_Sewing_at_the_World_Economic_Forum.jpg\" alt=\"\" width=\"520\" height=\"444\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Christian_Sewing_at_the_World_Economic_Forum.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Christian_Sewing_at_the_World_Economic_Forum-300x256.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Christian_Sewing_at_the_World_Economic_Forum-768x656.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/><p id=\"caption-attachment-63989\" class=\"wp-caption-text\">Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing betont die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft bei der Umsetzung staatlicher Pl\u00e4ne.<br \/>Foto: Wikipedia<\/p><\/div>\n<h2><strong>Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft<\/strong><\/h2>\n<p>Bemerkenswert ist, dass die Initiative \u201eMade for Germany\u201c unter anderem von den Vorstandsvorsitzenden einflussreicher Institutionen wie der Deutschen Bank, Christian Sewing, Siemens, Roland Busch, dem Axel Springer Medienkonzern, Mathias D\u00f6pfner, sowie Alexander Geiser, CEO der Finanz-PR-Agentur FGS Global, unterst\u00fctzt wird. \u201eDeutschland braucht ein neues Betriebssystem \u2013 ausgerichtet auf Wachstum, Technologie und Wettbewerbsf\u00e4higkeit\u201c, betonte Siemens-Chef Roland Busch. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing wiederum betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft bei der Umsetzung staatlicher Pl\u00e4ne und appellierte: \u201eWir m\u00fcssen sicherstellen, dass politische Entscheidungen Wachstum und Wettbewerbsf\u00e4higkeit f\u00f6rdern. \u00d6ffentliche und private Mittel sollten bestm\u00f6glich eingesetzt werden.\u201c In einem Interview mit dem \u201eHandelsblatt\u201c betonte Christian Sewing, dass Investoren aus anderen L\u00e4ndern die Initiative aufmerksam beobachten, und f\u00fcgte hinzu: \u201eSie sagen sich: Wenn deutsche Unternehmen bereit sind, solche Summen im eigenen Land zu investieren, sind wir auch bereit, mehr zu tun.\u201c Der Chef der Deutschen Bank mahnte allerdings, die Bundesregierung m\u00fcsse die Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigen, damit die angek\u00fcndigten Gelder auch tats\u00e4chlich investiert werden k\u00f6nnten: \u201eWenn es Jahre dauert, bis die Standortgenehmigung erteilt wird, ist es offensichtlich, dass dieser Teil der Investitionssumme in dieser Zeit nicht materialisiert wird\u201c, sagte Christian Sewing.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Die Initiative \u201eMade for Germany\u201c wird unter anderem von Vorstandsvorsitzenden gro\u00dfer Konzerne unterst\u00fctzt.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2><strong>Dies ist keine PR-Kampagne<\/strong><\/h2>\n<p>Zu den 61 Unternehmen, die sich der Initiative bisher angeschlossen haben, geh\u00f6ren so m\u00e4chtige Konzerne wie Allianz, Airbus, Mercedes-Benz, BMW, Volkswagen, die Deutsche B\u00f6rse, Rheinmetall und SAP. Auch die US-Unternehmen Nvidia, Blackrock und Blackstone sind vertreten. \u00d6konom Jens Boysen-Hogrefe vom Institut f\u00fcr Weltwirtschaft K\u00f6ln weist jedoch darauf hin, dass ein Nachteil darin besteht, dass nur Gro\u00dfunternehmen an dem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz teilnehmen. Viele f\u00fcr den Wirtschaftsstandort Deutschland wichtige kleine und mittlere Unternehmen sind jedoch nicht mit am Tisch. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der FDP-Politiker Christian D\u00fcrr, der in einem Gastbeitrag im \u201eSpiegel\u201c forderte, der Bundeskanzler solle sich nicht nur mit einzelnen CEOs gro\u00dfer Unternehmen treffen, sondern das gesamte Wirtschaftsspektrum in den Blick nehmen. Clemens Fuest, Chef des M\u00fcnchner Wirtschaftsinstituts Ifo, h\u00e4lt die Investitionsinitiative deutscher Unternehmen f\u00fcr einen Schritt in die richtige Richtung. Er warnt jedoch vor \u00fcbertriebener Euphorie. \u201eDas ist ein guter Impuls f\u00fcr die Wirtschaft. Die Frage ist, ob er nachhaltig ist. Handelt es sich nur um ein Strohfeuer, finanziert durch Staatsschulden, oder wird es langfristig tats\u00e4chlich mehr Investitionen geben?\u201c, fragt Clemens Fuest. Regierungssprecher Stefan Kornelius reagierte darauf: \u201eDas ist keine PR-Aktion, sondern eine gemeinsame Anstrengung von Regierung und Wirtschaft, mit der sie zeigen, dass Investitionen in diesem Land m\u00f6glich sind.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen wollen \u00fcber 630 Milliarden Euro investieren \u201eMade for Germany\u201c hei\u00dft die Initiative von 61 deutschen Unternehmen, die gemeinsam angek\u00fcndigt haben, bis zum Jahr 2028 insgesamt 631 Milliarden Euro in Deutschland zu investieren. 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