{"id":71451,"date":"2025-07-27T15:00:39","date_gmt":"2025-07-27T13:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/heini-nyolt-schlesisches-multitalent-2\/"},"modified":"2025-07-27T15:00:39","modified_gmt":"2025-07-27T13:00:39","slug":"heini-nyolt-schlesisches-multitalent-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/heini-nyolt-schlesisches-multitalent-2\/","title":{"rendered":"\u201eHeini\u201d Nyolt &#8211; Schlesisches Multitalent"},"content":{"rendered":"<p><strong>Er ist ein ausgezeichneter Gesch\u00e4ftsmann und leitet zwei sehr erfolgreiche Unternehmen. Er ist ein tatkr\u00e4ftiger und engagierter Aktivist der deutschen Minderheit, ein Lokalpatriot, ein Liebhaber von Schlesien und &#8230; ein gro\u00dfer Fu\u00dfballfan. Von wem ist die Rede? Es handelt sich um \u201eein Orchester von einem Mann\u201c, Heinrich Nyolt, oder \u201eHeini\u201c f\u00fcr seine Freunde, interviewt von Krzysztof \u015awierc.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Als was f\u00fchlen Sie sich: als Deutscher, Schlesier oder Pole?<\/strong><\/h3>\n<p>Ich bin Deutscher, ich f\u00fchle mich als Schlesier und mein Herz schl\u00e4gt f\u00fcr Schlesien. Kurz gesagt, meine Heimat ist Schlesien und mein Vaterland ist Deutschland.<\/p>\n<div id=\"attachment_64016\" style=\"width: 746px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64016\" class=\" wp-image-64016\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-7_Easy-Resize.com_-e1753357865349.jpg\" alt=\"\" width=\"736\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-7_Easy-Resize.com_-e1753357865349.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-7_Easy-Resize.com_-e1753357865349-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-7_Easy-Resize.com_-e1753357865349-1024x578.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-7_Easy-Resize.com_-e1753357865349-768x434.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px\" \/><p id=\"caption-attachment-64016\" class=\"wp-caption-text\">Heinrich Nyolt, Unternehmer und Lokalpatriot der Schlesien im Herzen tr\u00e4gt.<br \/>Foto: Tomasz Chabior<\/p><\/div>\n<h3><strong>Sie sind gelernter Gie\u00dfereimodellbauer und waren nach der Schule im H\u00fcttenwerk Ma\u0142apanew besch\u00e4ftigt. Ende der 1980er Jahre zogen Sie jedoch nach Deutschland, wo Sie sich in einem etwas anderen Bereich wiederfanden. Wie kam es dazu?<\/strong><\/h3>\n<p>Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich in Polen auch f\u00fcr eine Werbefirma gearbeitet. Dort hat es mir sehr gut gefallen, weil die Arbeit mit meiner Ausbildung und meiner T\u00e4tigkeit im H\u00fcttenwerk Ma\u0142apanew zu tun hatte: Ich musste verschiedene Muster, Modelle, Schablonen usw. herstellen. Ich habe meine Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen erf\u00fcllt. Mehr noch, ich habe es geliebt. Zugleich war es f\u00fcr mich ein Signal, dass ich, obwohl ich damals kein Deutsch sprach, mit solchen beruflichen F\u00e4higkeiten nach Deutschland gehen konnte. Ich habe an den Grundsatz geglaubt, dass es wichtig ist, was man kann, und nicht, dass man viel reden aber nichts tun kann.<\/p>\n<h3><strong>Und das Ergebnis?<\/strong><\/h3>\n<p>Obwohl meine Frau und ich ein Haus in Dembiohammer\/D\u0119bska Ku\u017ania gebaut hatten, beschloss ich 1988, nach Deutschland zu ziehen und meine Frau in Polen zu lassen. Wir haben das Haus jedoch nicht verkauft, um in die Heimat zur\u00fcckkehren zu k\u00f6nnen. In Deutschland begann ich, in einem gro\u00dfen Unternehmen zu arbeiten, wo ich meine in Polen erworbenen F\u00e4higkeiten unter Beweis stellen konnte. Leider lief es f\u00fcr dieses Unternehmen nicht gut, weil die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung nicht zurechtkam. Aber ich war noch lange nicht verzweifelt. Ich wurde von einem zweiten Unternehmen, ProLicht in Hildesheim, eingestellt. Interessanterweise wurde es von ehemaligen Mitarbeitern meiner fr\u00fcheren Firma gegr\u00fcndet, mit denen ich zusammengearbeitet hatte. Sie waren hervorragende und kreative Fachleute und ProLicht stand schnell auf einem starken Fundament.<\/p>\n<div id=\"attachment_64018\" style=\"width: 634px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64018\" class=\" wp-image-64018\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-Singapour_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"624\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-Singapour_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-Singapour_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-Singapour_Easy-Resize.com_-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-Singapour_Easy-Resize.com_-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><p id=\"caption-attachment-64018\" class=\"wp-caption-text\">Nylot mit seiner Familie in Singapur<br \/>Foto: Privat<\/p><\/div>\n<h3><strong>Das ging so weit, dass der damalige Chef von ProLicht einmal an Sie herantrat, um einen Firmensitz in Polen zu gr\u00fcnden. Er erkl\u00e4rte, dass das Unternehmen mit seinem Produkt und BP-Tankstellen nach Osteuropa gehen w\u00fcrde. Genauer gesagt nach Tschechien und Polen, wobei der Schwerpunkt auf Polen lag.<\/strong><\/h3>\n<p>Und er hat mir nicht viel Zeit gegeben. Ich musste innerhalb einer Woche etwas f\u00fcr ihn finden. Deshalb habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht. Zuerst rief ich meine Freunde in Dembiohammer und in Malapane\/Ozimek an, und nach anderthalb Stunden fand ich ein Unternehmen, das sofort zum Kauf angeboten wurde. Mit dieser Information ging ich zu meinem Chef. Ich teilte ihm mit: \u201eIch habe, was Sie wollen.\u201c Der Chef sagte jedoch, dass er einen Firmensitz in Krakau und nicht in der Gegend von Oppeln br\u00e4uchte, weil BP zu dieser Zeit seine Zentrale in Krakau hatte. Ich habe jedoch nicht die Waffen gestreckt. Zwei Stunden lang redete ich auf ihn ein, dass wir in Krakau keine Freunde und keine Unterst\u00fctzung h\u00e4tten und dass man uns dort ausrauben w\u00fcrde. Ich wusste, wovon ich sprach, denn es waren harte Zeiten in Polen \u2013 Mitte der 1990er Jahre. Gleichzeitig garantierte ich ihm, dass wir, wenn wir uns entschlie\u00dfen, nach Malapane zu gehen, wo ich viele Freunde habe, das Unternehmen so absichern w\u00fcrden, dass nichts Unangenehmes passieren w\u00fcrde.<\/p>\n<h3><strong>Haben Sie sich als \u00fcberzeugend erwiesen?<\/strong><\/h3>\n<p>Ja. Ich habe gr\u00fcnes Licht bekommen und bin noch am selben Tag von Deutschland nach Malapane gefahren. Am n\u00e4chsten Tag habe ich mich mit dem Insolvenzverwalter getroffen und wir haben alles geregelt. Ein paar Tage sp\u00e4ter bin ich mit dem sprichw\u00f6rtlichen Sack voll Geld nach Malapane zur\u00fcckgekehrt und habe das Unternehmen alleine gekauft. Auf meinen Namen, denn damals war Polen noch nicht in der EU und ein deutscher Staatsb\u00fcrger durfte keine Firma kaufen. Ich hatte jedoch zwei Personalausweise, einen polnischen und einen deutschen, sodass ich mit ersterem in Polen kaufen konnte, was ich wollte, und ich wurde Eigent\u00fcmer der Firma. Nach ein paar Jahren haben wir sie auf meinen Chef \u00fcberschrieben, der zum gro\u00dfen Teil dadurch und durch mich zum Million\u00e4r wurde, weil er weite Gebiete Osteuropas mit Tankstellen erschlossen hat. Und ich? Ich habe nichts daf\u00fcr bekommen! Aber das war die Abmachung zwischen uns. Sp\u00e4ter stellte sich allerdings heraus, dass sich das \u00fcbersch\u00fcssige Geld in dieser Firma nicht zu ihren Gunsten auswirkte.<\/p>\n<div id=\"attachment_64019\" style=\"width: 691px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64019\" class=\" wp-image-64019\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/NyoltLas-Vegas_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"681\" height=\"454\" \/><p id=\"caption-attachment-64019\" class=\"wp-caption-text\">Die Familie Nylot in Las Vegas<br \/>Foto: Privat<\/p><\/div>\n<h3><strong>Das hei\u00dft?<\/strong><\/h3>\n<p>Es gab ernsthafte Meinungsverschiedenheiten zwischen den Chefs, ein neuer Anteilseigner kam hinzu und alle verloren nach und nach ihren Arbeitsplatz. Die Dinge wurden unangenehm und es gab keine Anzeichen daf\u00fcr, dass es besser werden w\u00fcrde. Daraufhin beschloss ich, ein Risiko einzugehen und mich selbstst\u00e4ndig zu machen. Ich gr\u00fcndete das Unternehmen Kreon, das auch heute noch sehr gut l\u00e4uft und nun schon seit 28 Jahren auf dem Markt ist. Mit der Zeit kam der Boom der LED-Beleuchtung, und da dachte ich mir, warum nicht ein weiteres Unternehmen gr\u00fcnden. Das Ende der Geschichte ist, dass ich vor 15 Jahren geeignete Maschinen kaufte und ein zweites Unternehmen er\u00f6ffnete \u2013 Tinaled in Dembiohammer \u2013 und so sieht es heute aus.<\/p>\n<h3><strong>War es das wert, in die Privatwirtschaft einzusteigen?<\/strong><\/h3>\n<p>Ich denke ja. Allerdings ist es ein sehr hartes Brot. Ich sollte hinzuf\u00fcgen, dass ich in den ersten 20 Jahren durchschnittlich zweitausend Kilometer pro Woche von Deutschland zu meiner Frau nach Polen und zur\u00fcck gefahren bin. Dann hat sich das normalisiert, und heute ist es viel ruhiger. Meine Frau und ich leben in zwei H\u00e4usern, bei uns in Schlesien in Dembiohammer und bei uns in Garbsen in der N\u00e4he von Hannover.<\/p>\n<h3><strong>Mir scheint, dass es sich also gelohnt hat, dieses \u201eharte Brot\u201c zu kosten, denn heute k\u00f6nnen Sie es sich leisten, Ihre Tr\u00e4ume zu verwirklichen \u2013 Reisen in die entlegensten Winkel der Welt.<\/strong><\/h3>\n<p>Das ist wahr. Ich habe die ganze Welt bereist: Kanada, die USA, Mexiko, Kuba, alle Kanarischen Inseln. Ich bin mit dem Schiff durch die Karibik gereist, habe Dubai, Spanien, Indonesien, Singapur, die T\u00fcrkei, Tunesien und viele andere faszinierende L\u00e4nder und Orte besucht. Aber das Sch\u00f6nste bleibt f\u00fcr mich Deutschland. Deutschland ist wunderbar, es gibt so viel zu sehen, dass ich nicht wei\u00df, ob ich lange genug leben werde, um alles zu sehen.<\/p>\n<h3><strong>Obwohl Sie ein harter Gesch\u00e4ftsmann geworden sind, sind Sie ein sensibler, einf\u00fchlsamer Mensch geblieben, der zu teilen wei\u00df. Sie beteiligen sich auch aktiv am Leben Ihrer Heimat und der deutschen Minderheit. Ein deutliches Beispiel daf\u00fcr ist die Deutsche Fu\u00dfballschule \u201eMiro\u201c, die in diesem Jahr ihr 10-j\u00e4hriges Bestehen feiert. Bitte erz\u00e4hlen Sie uns, wie es dazu kam, dass Sie sich so stark in diesem Projekt engagieren?<\/strong><\/h3>\n<p>Weil ich es von Anfang an f\u00fcr gro\u00dfartig gehalten habe. Es war ein Volltreffer. Als jedoch die Idee aufkam, Miro-Fu\u00dfballschulen einzurichten, gab es ein Problem. Die deutsche Minderheit wollte die Idee aufgreifen, hatte aber nicht die finanziellen Mittel, und die Gemeinde auch nicht. Es war 2014 und wir waren immer noch beeindruckt vom Spiel der Deutschen und von Miroslav Klose bei der Weltmeisterschaft in Brasilien, wo unsere Mannschaft ihren vierten Weltmeistertitel gewann. Das wollten wir irgendwie feiern und etwas Konkretes machen, Ideen gab es viele, aber&#8230; Tja, das war&#8217;s \u2013 es war nicht genug Geld da.<\/p>\n<div id=\"attachment_64017\" style=\"width: 663px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64017\" class=\" wp-image-64017\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/Nyolt-12_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"653\" height=\"579\" \/><p id=\"caption-attachment-64017\" class=\"wp-caption-text\">Nicht nur ein gro\u00dfer Aktivist der Deutschen Minderheit, sondern auch ein gro\u00dfer Fu\u00dfballfan.<br \/>Foto: Tomasz Chabior<\/p><\/div>\n<h3><strong>Eine Idee war, ein Projekt zu entwickeln und auf diesem Wege etwas Geld zu bekommen. <\/strong><\/h3>\n<p>Das ist richtig. Es stellte sich aber heraus, dass wir 2 bis 3 Jahre auf eine Bewilligung warten mussten. Au\u00dferdem gab es keine Garantie, dass wir das Geld bekommen w\u00fcrden. Da mischte ich mich in die Diskussion ein und traf die Entscheidung: Wir warten nicht! Wenn das einzige Problem das fehlende Geld ist, dann werde ich dieses Projekt zu 100 Prozent finanzieren, nat\u00fcrlich unter der Schirmherrschaft der deutschen Minderheit, und so ist es auch gekommen.<\/p>\n<h3><strong>Was waren die n\u00e4chsten Schritte und Aktivit\u00e4ten?<\/strong><\/h3>\n<p>Mit dem Vorsitzenden Rafa\u0142 Bartek sind wir herumgereist und haben Trainer und Koordinatoren gesucht. Wir haben viel dar\u00fcber gesprochen und analysiert, wie wir es am effizientesten organisieren k\u00f6nnen. Am Ende kamen wir zu einer gemeinsamen Idee und Entscheidung \u2013 wir werden auf Kinder und Jugendliche setzen! Genauer gesagt, auf das Erlernen der deutschen Sprache in Anlehnung an den Fu\u00dfball. Im Nachhinein kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat. Ich bin begeistert und ermutigt von dem, was passiert ist und was ich heute sehe. Ich bin stolz darauf, dass Fu\u00dfballschulen wie diese entstanden sind und dass ich meinen Teil dazu beitragen konnte. Wenn ich mir die Freude und die Fortschritte der Kinder und Jugendlichen ansehe, wei\u00df ich, dass es jedes Geld wert war.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Heinrich Nyolt: \u201eWir sind zu einer gemeinsamen Idee und Entscheidung gekommen \u2013 wir setzen auf Kinder und Jugendliche! Konkret auf das Erlernen der deutschen Sprache auf der Grundlage des Fu\u00dfballs.&#8220;<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3><strong>Damals gab es noch eine weitere H\u00fcrde zu \u00fcberwinden. Die Kinder brauchten ein Spielfeld, was bedeutete, dass ein zweites Projekt durchgef\u00fchrt werden musste, an dem auch Heinrich Nyolt beteiligt war. Bitte erinnern Sie uns daran, wie es war.<\/strong><\/h3>\n<p>In der Gemeinde Chronstau\/Chrz\u0105stowice, wo ich wohne und wo die erste \u201eMiro\u201c Deutsche Fu\u00dfballschule gegr\u00fcndet wurde, gab es ein ernsthaftes Problem mit dem Spielfeld und der gesamten Infrastruktur der Einrichtung, die sich in einem katastrophalen Zustand befand. Da kam mir die Idee, etwas dagegen zu tun. Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Vereins in Chronstau und den Spielern fragte ich sie, ob sie eine richtige Anlage wollten, f\u00fcr die sie sich nicht sch\u00e4men m\u00fcssten, ganz im Gegenteil. Sie antworteten, dass sie das wollten. Daraufhin sagte ich: \u201eOkay, aber f\u00fcr etwas\u201c \u2026<\/p>\n<h3><strong>Und wof\u00fcr?<\/strong><\/h3>\n<p>Es ging darum, den Namen des Vereins zu \u00e4ndern, der von nun an 1.FC Chronstau\/Chrz\u0105stowice hei\u00dfen sollte. Ich betonte, dass ich, wenn meine Idee angenommen w\u00fcrde, zwei Rasenpl\u00e4tze, \u00fcberdachte Trib\u00fcnen und moderne Einrichtungen schaffen w\u00fcrde. Es gab ein paar Gegenstimmen, aber die Mehrheit war daf\u00fcr. Daraufhin machte ich mich an die Verwirklichung dieser Vision, der sich auch der Vorsteher der Gemeinde Chronstau, Florian Ciecior, anschloss und seinerseits Mittel f\u00fcr die Umz\u00e4unung des Spielfelds bereitstellte. Das Ergebnis ist fantastisch. Die Anlage ist sch\u00f6n, \u00e4sthetisch ansprechend und voller Leben. Hier finden zahlreiche Veranstaltungen aller Art statt, und mein Herz ist gl\u00fccklich. Ich f\u00fchle mich erf\u00fcllt und kann mich jetzt in Ruhe auf meine Familie konzentrieren. Dabei bin ich aber jederzeit offen und bereit f\u00fcr jede Anfrage der deutschen Minderheit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Er ist ein ausgezeichneter Gesch\u00e4ftsmann und leitet zwei sehr erfolgreiche Unternehmen. 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