{"id":71250,"date":"2026-02-07T17:00:15","date_gmt":"2026-02-07T16:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/?p=71250"},"modified":"2026-02-16T12:42:40","modified_gmt":"2026-02-16T11:42:40","slug":"trenczyn-trencin-bedzie-w-2026-roku-europejska-stolica-kultury-foto-k-wysdak","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/trenczyn-trencin-bedzie-w-2026-roku-europejska-stolica-kultury-foto-k-wysdak\/","title":{"rendered":"Tradition trifft Zukunft: Sch\u00fcler schreiben Geschichte \u00fcber die deutsch-bilinguale \u201eDw\u00f3jka\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Anl\u00e4sslich des 80-j\u00e4hrigen Bestehens (1945\u20132025) des II. Lyzeums \u201eMaria Konopnicka\u201c in Oppeln haben sechs engagierte Sch\u00fcler, Wiktoria Barucha, Amelia Twardowska, Olivia Brejwo, Maria Buba, Maksymilian Kansy und Liwia Pszczy\u0144ska, eine monumentale Publikation mit dem Titel \u201eByli, s\u0105 i b\u0119d\u0105&#8230;\u201c (Sie waren, sind und werden sein&#8230;) geschaffen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Ein Mammutprojekt aus Sch\u00fclerhand<\/h2>\n<p>Was als einfache Hausaufgabe im Geschichtsunterricht begann, entwickelte sich zu einem einj\u00e4hrigen Forschungsprojekt. Unter der Leitung von Wiktoria Barucha tauchten die Sch\u00fcler tief in die Archive ein und f\u00fchrten Dutzende Gespr\u00e4che.<\/p>\n<div id=\"attachment_71253\" style=\"width: 767px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-71253\" class=\" wp-image-71253\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2b4286a8-80dc-434b-9e3c-bf4d55da9340-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"757\" height=\"568\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2b4286a8-80dc-434b-9e3c-bf4d55da9340-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2b4286a8-80dc-434b-9e3c-bf4d55da9340-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2b4286a8-80dc-434b-9e3c-bf4d55da9340-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2b4286a8-80dc-434b-9e3c-bf4d55da9340-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/2b4286a8-80dc-434b-9e3c-bf4d55da9340.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px\" \/><p id=\"caption-attachment-71253\" class=\"wp-caption-text\">Wiktoria Barucha, Amelia Twardowska, Olivia Brejwo, Maria Buba, Maksymilian Kansy und Liwia Pszczy\u0144ska haben gemeinsam die Publikation \u00fcber ihre Schule erstellt.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>\u201eEigentlich war Wiktoria diejenige, die die erste Idee hatte\u201c, erinnert sich Amelia Twardowska (Klasse 3G). F\u00fcr sie und ihre Mitsch\u00fcler aus dem mathematisch-geografischen Profil war die Arbeit eine willkommene Abwechslung: \u201eDas Schreiben dieser Publikation war eine angenehme humanistische Flucht aus unserem schulischen Alltag.\u201c<\/p>\n<h2>Das Herzst\u00fcck: die deutsche Zweisprachigkeit<\/h2>\n<p>Ein zentrales Kapitel des Buches widmet sich der Zweisprachigkeit. Das Lyzeum blickt auf eine stolze Tradition zur\u00fcck, die 1994 mit der ersten bilingualen Deutschklasse begann, eine Reaktion auf den Besuch von Helmut Kohl und den wachsenden Stellenwert der deutschen Sprache in der Region Oppeln.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eAktuell unterrichten bei uns 37 Lehrer, die selbst Absolventen des zweiten Lyzeums sind. Diese Verbindung von fr\u00fcher und heute ist in dem Buch wunderbar festgehalten.\u201c<em><br \/>\n<\/em><\/strong><em>Karina Sawulska, Vize-Direktorin des II. Lyzeums \u201eMaria Konopnicka\u201c in Oppeln<\/em><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Besonders hervorzuheben ist die \u00c4ra des zweisprachigen Gymnasiums Nr. 10 (1999\u20132019), das bis zur Schulreform ein integraler Bestandteil des Geb\u00e4udes war. Maria Buba betont die Vollst\u00e4ndigkeit der Recherche: \u201eUnsere Publikation ist zweigeteilt. Im Anhang haben wir akribisch alle Absolventen seit 2010 und die Lehrer der letzten 15 Jahre aufgelistet, auch die des ehemaligen zweisprachigen Gymnasiums.\u201c<\/p>\n<p>Wiktoria Barucha erg\u00e4nzt zur Bedeutung der Kontinuit\u00e4t: \u201eWir haben Quellen erschlossen, von denen wir vorher gar nichts wussten. Wir wissen jetzt \u00fcber die Schule wahrscheinlich mehr als jeder andere Sch\u00fcler.\u201c<\/p>\n<h2>Interviews und lebendige Erinnerungen<\/h2>\n<p>Die Autoren f\u00fchrten zahlreiche Interviews, insbesondere mit Lehrkr\u00e4ften, die fr\u00fcher selbst Sch\u00fcler der \u201eDw\u00f3jka\u201c waren. Wiktoria Barucha erkl\u00e4rt: \u201eWir wollten, dass diese wichtigen Traditionen, wie etwa die legend\u00e4ren Benefizkonzerte, die Frau Maria Romanowska ins Leben gerufen hat, als wir den Direktor Iszczuk hatten, nicht in Vergessenheit geraten.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_71255\" style=\"width: 777px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-71255\" class=\" wp-image-71255\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3fc82cfe-6b75-4776-83bf-99a683c67687-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"767\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3fc82cfe-6b75-4776-83bf-99a683c67687-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3fc82cfe-6b75-4776-83bf-99a683c67687-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3fc82cfe-6b75-4776-83bf-99a683c67687-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3fc82cfe-6b75-4776-83bf-99a683c67687-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/3fc82cfe-6b75-4776-83bf-99a683c67687.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 100vw, 767px\" \/><p id=\"caption-attachment-71255\" class=\"wp-caption-text\">Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des II. Lyzeums \u201eMaria Konopnicka\u201c in Oppeln haben ein Buch \u00fcber die Geschichte ihrer Schule geschrieben.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>Die Arbeit war intensiv. Oliwia Brejwo berichtet von den Herausforderungen: \u201eUnsere Montagstreffen um 15.00 Uhr waren oft anstrengend, aber auch sehr sch\u00f6n. Wir sa\u00dfen bei Kaffee zusammen, h\u00f6rten Interviews ab und sind als Gruppe von Freunden eng zusammengewachsen.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Amelia Twardowska war die Vorbereitung auf die Gespr\u00e4che der Schl\u00fcssel zum Erfolg: \u201eWir mussten jede Frage individuell an den Gespr\u00e4chspartner anpassen, je nachdem, welche Funktion die Person an der Schule hatte, um so viel wie m\u00f6glich aus der Geschichte herauszuholen.\u201c<\/p>\n<h2>Ein Denkmal f\u00fcr die Zweisprachigkeit: das Fazit der Vize-Direktorin<\/h2>\n<p>Vize-Direktorin und Deutschlehrerin Karina Sawulska, die das Projekt begleitete, zeigt sich sichtlich stolz auf das Endergebnis. F\u00fcr sie ist das Buch ein wichtiger Beweis f\u00fcr die deutsch-bilinguale Identit\u00e4t der \u201eDw\u00f3jka\u201c.<\/p>\n<div id=\"attachment_71257\" style=\"width: 766px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-71257\" class=\" wp-image-71257\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/0f3f2f26-6921-47f3-8260-b5f9d16c17cf-300x255.jpg\" alt=\"\" width=\"756\" height=\"643\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/0f3f2f26-6921-47f3-8260-b5f9d16c17cf-300x255.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/0f3f2f26-6921-47f3-8260-b5f9d16c17cf-1024x872.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/0f3f2f26-6921-47f3-8260-b5f9d16c17cf-768x654.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/0f3f2f26-6921-47f3-8260-b5f9d16c17cf.jpg 1088w\" sizes=\"auto, (max-width: 756px) 100vw, 756px\" \/><p id=\"caption-attachment-71257\" class=\"wp-caption-text\">Das Buch tr\u00e4gt den Titel \u201eByli, s\u0105 i b\u0119d\u0105&#8230;\u201c (Sie waren, sind und werden sein&#8230;).<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>\u201eNach \u00fcber einem Jahr hat es endlich geklappt. Das, was entstanden ist, ist so gro\u00df und breit, dass ein Jahr eigentlich gar keine lange Zeit war. Das Werk ist mehr als eine Chronik, es ist eine Liebeserkl\u00e4rung an die Identit\u00e4t einer Schule, die seit Jahren als Leuchtturm der Zweisprachigkeit in der Region gilt\u201c, stellt Karina Sawulska fest. Sie betont, dass das Buch die Br\u00fccke zwischen der Geschichte der Zweisprachigkeit und der Gegenwart schl\u00e4gt: \u201eEs ist ein sch\u00f6nes Werk, das auch die Geschichte unseres zweisprachigen Gymnasiums Nummer 10 und die 32-j\u00e4hrige Tradition der Zweisprachigkeit dokumentiert, die 1994 am Lyzeum mit Deutsch begann.\u201c<\/p>\n<p>Besonders beeindruckt zeigt sich Sawulska von der Tatsache, dass das Buch die personelle Kontinuit\u00e4t der Schule belegt: \u201eAktuell unterrichten bei uns 37 Lehrer, die selbst Absolventen des zweiten Lyzeums sind. Diese Verbindung von fr\u00fcher und heute ist in dem Buch wunderbar festgehalten.\u201c Dank der Initiative der Sch\u00fcler ist ein Werk entstanden, das die deutsch-polnische Bildungsgeschichte in Oppeln f\u00fcr k\u00fcnftige Generationen bewahrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anl\u00e4sslich des 80-j\u00e4hrigen Bestehens (1945\u20132025) des II. Lyzeums \u201eMaria Konopnicka\u201c in Oppeln haben sechs engagierte Sch\u00fcler, Wiktoria Barucha, Amelia Twardowska, Olivia Brejwo, Maria Buba, Maksymilian Kansy und Liwia Pszczy\u0144ska, eine monumentale Publikation mit dem Titel \u201eByli, s\u0105 i b\u0119d\u0105&#8230;\u201c (Sie waren, sind und werden sein&#8230;) geschaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":71251,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6045,4229],"tags":[5889,5887,5893,5888],"redaktor":[6054],"class_list":["post-71250","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildung","category-kulturbildung-de","tag-dwojka","tag-ii-lyzeum-maria-konopnicka","tag-ii-lyzeum-oppeln-de","tag-zweisprachiges-gymnasium-nr-10","redaktor-manuela-leibig-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71250"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":72291,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71250\/revisions\/72291"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/71251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71250"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=71250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}