{"id":71065,"date":"2025-08-08T17:00:40","date_gmt":"2025-08-08T15:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/bucher-des-vdg-wir-sehen-uns-bestimmt-wieder-ein-kinderschicksal-aus-schlesien\/"},"modified":"2025-08-08T17:00:40","modified_gmt":"2025-08-08T15:00:40","slug":"bucher-des-vdg-wir-sehen-uns-bestimmt-wieder-ein-kinderschicksal-aus-schlesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/bucher-des-vdg-wir-sehen-uns-bestimmt-wieder-ein-kinderschicksal-aus-schlesien\/","title":{"rendered":"B\u00fccher des VdG: \u201eWir sehen uns bestimmt wieder: Ein Kinderschicksal aus Schlesien\u201c"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify;\"><strong>Krieg und Flucht durch die Augen eines Kindes<\/strong><\/h1>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Zweite Weltkrieg hinterl\u00e4sst unausl\u00f6schliche Spuren \u2013 nicht nur in der Geschichte, sondern vor allem in den Leben der Menschen, die ihn erlebt haben. Der Roman \u201eWir sehen uns bestimmt wieder\u201c von Sigrid Schuster-Schmah erz\u00e4hlt die bewegende Geschichte von Wilma aus Schlesien, die Krieg, Vertreibung und Verlust erlebt. Dabei ist die erz\u00e4hlende Perspektive die eines jungen M\u00e4dchens, das durch tragische Erlebnisse verloren gegangen ist, weil sie \u201esofort gro\u00df und erwachsen sein musste\u201c. Durch die Augen eines Kindes entfaltet sich ein eindringliches Bild von Heimat, Angst, Schmerz und der Suche nach Neubeginn. Der Roman zeigt, wie Krieg das Leben unwiederbringlich ver\u00e4ndert \u2013 und wie ambivalent die Rollen von T\u00e4tern und Opfern sein k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><strong>Die Geschichte eines Kindes im Krieg<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Roman schildert die Erlebnisse eines elfj\u00e4hrigen M\u00e4dchens namens Wilma, das in der Kleinstadt Guttentag\/Dobrodzie\u0144 in Oberschlesien aufw\u00e4chst und den Zweiten Weltkrieg sowie seine Folgen hautnah miterlebt. Die Erz\u00e4hlung ist aus der Perspektive des Kindes geschrieben, das die Schrecken des Krieges mit einer Mischung aus Unschuld und wachsendem Bewusstsein erlebt. Das M\u00e4dchen m\u00f6chte verzweifelt wissen, \u201e[w]ann der Krieg endlich aus w\u00e4re, [\u2026]. Aber Vater wusste es wohl auch nicht\u201c. Die kindliche Sichtweise macht die Darstellung besonders eindringlich, da sie die Brutalit\u00e4t und das Leid des Krieges mit der Naivit\u00e4t und den Fragen eines jungen M\u00e4dchens kontrastiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das M\u00e4dchen erlebt Bombardierungen, Pl\u00fcnderungen und den Verlust von Angeh\u00f6rigen. Die Angst vor den herannahenden russischen Soldaten wird ebenso thematisiert wie die Gewalt gegen Frauen, die in der Zeit nach dem Krieg geschieht. \u201eAus der Zeitung wurde ich nicht recht klug. Es standen oft so schwierige und unbekannte W\u00f6rter darin, zum Beispiel \u201aVergewaltigung\u2018. Das musste etwas Schlimmes sein, was die Russen mit den deutschen Frauen machten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotz der tragischen Themen wird die Geschichte nicht nur von Leid gepr\u00e4gt, sondern auch von Momenten der Menschlichkeit, etwa wenn ein russischer Soldat Hoffnung auf Frieden ausdr\u00fcckt: \u201eIch w\u00fcnsche dir alles Gute, Wilma. Und dass du nie wieder einen Krieg erleben musst!\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_63444\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63444\" class=\"size-full wp-image-63444\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1.jpeg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00007_11zon-scaled-1-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-63444\" class=\"wp-caption-text\">Das Buch \u201eWir sehen uns bestimmt wieder\u201c erz\u00e4hlt von Flucht und Vertreibung aus Kinderaugen.<br \/>Foto: Victoria Matuschek<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Heimatverlust, Heimatlosigkeit und Flucht \u2013 das zentrale Motiv<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein zentrales Thema des Buches ist die Vertreibung aus der Heimat und die damit verbundene Heimatlosigkeit. Die Gro\u00dfeltern bleiben trotz aller Gefahren in ihrem Haus, das f\u00fcr sie Heimat bedeutet, w\u00e4hrend das junge M\u00e4dchen und ihre Mutter vor allem die Wiedervereinigung mit dem Vater suchen. Die Flucht f\u00fchrt die Familie weit weg von ihrem vertrauten Umfeld \u2013 sie verliert Spielkameraden, Freundinnen und die gewohnte Sicherheit des bisherigen Lebens. Das M\u00e4dchen erinnert sich: \u201eIch weinte lautlos, damit Mutter nichts h\u00f6rte. War das der Krieg, dass man alles hergeben musste, die beste Freundin, den Schulfreund, alles, was einem bisher wichtig und lieb war?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Flucht endet nicht mit der Ankunft in Deutschland. Vielmehr setzt sich das Gef\u00fchl der Heimatlosigkeit fort, denn auch dort werden die Vertriebenen nicht als Teil der Gemeinschaft aufgenommen, sondern sto\u00dfen auf Ablehnung und offene Feindseligkeit. Die Protagonistin erlebt, wie sie und ihre Familie als \u201eFremde\u201c und \u201eunerw\u00fcnscht\u201c behandelt werden. Sie werden als \u201eFl\u00fcchtlingspack\u201c beschimpft, in der Schule schw\u00e4tzten sie \u00fcber mich, aber nicht mit mir \u2013 sie behandelten mich wie Luft, wie schlechte Luft.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Ein Krieg aus Kinderaugen \u2013 und eine Suche nach Heimat, die nie endet.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Ausgrenzung verst\u00e4rkt das Gef\u00fchl, nirgends wirklich dazuzugeh\u00f6ren. Heimat wird so nicht nur als geografischer Ort, sondern vor allem als Gef\u00fchl von Zugeh\u00f6rigkeit und Anerkennung erfahrbar \u2013 und bleibt f\u00fcr die Protagonistin lange unerreichbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Roman macht zudem deutlich, dass Heimatverlust und Vertreibung kein einseitiges deutsches Schicksal sind. Auch polnische Familien werden aus ihren Heimatregionen vertrieben und suchen in Schlesien eine neue Bleibe. Die Begegnung mit diesen polnischen Vertriebenen wird im Buch reflektiert: \u201eEs sind auch Fl\u00fcchtlinge. Aus der Heimat weggejagt wie wir. Sie kommen aus dem Osten von Polen. Jetzt sind dort die Russen. Sie sollen sich hier in Schlesien ansiedeln und eine neue Heimat finden. Und wir, Ella, was wird aus uns?\u201c So entsteht ein vielschichtiges Bild von Heimatlosigkeit, das \u00fcber nationale Grenzen hinausgeht und die universelle Erfahrung von Flucht, Verlust und Entwurzelung betont.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Krieg aus der Perspektive eines Kindes \u2013 Angst und Unverst\u00e4ndnis<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie ein Kind den Krieg erlebt: mit Angst, Fragen und dem Versuch, das Unfassbare zu begreifen. Die Protagonistin fragt sich, warum der Krieg \u00fcberhaupt gef\u00fchrt wird und warum die Deutschen von allen Seiten angegriffen werden: \u201eDer F\u00fchrer Adolf Hitler hatte oft gesagt, dass die tapferen Deutschen sich verteidigen m\u00fcssten, weil sie von allen Seiten angegriffen w\u00fcrden. Aber warum nur? Was wollten diese Feinde alle von uns? Was hatten wir ihnen getan?\u201c Die Angst vor dem Unbekannten und die Bedrohung durch die herannahenden Soldaten werden sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zugleich zeigt das Buch, wie Kinder mit der Situation umgehen \u2013 etwa durch das Spielen von Soldatenspielen oder das Singen von Soldatenliedern: \u201eZu Uschis Freude sangen wir einige Soldatenlieder, auch das von der schwarzbraunen Haselnuss. Wir hatten alle Strophen und Abwandlungen von den Verwundeten gelernt.\u201c Diese kindlichen Elemente kontrastieren mit den grausamen Ereignissen und verdeutlichen die Ambivalenz zwischen kindlicher Unbeschwertheit und der Realit\u00e4t des Krieges.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>T\u00e4ter-Opfer-Ambivalenz und menschliche Begegnungen<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein bemerkenswerter Aspekt des Romans ist die Darstellung der T\u00e4ter-Opfer-Ambivalenz. Die russischen Soldaten werden zun\u00e4chst als Bedrohung wahrgenommen, doch einzelne Begegnungen zeigen auch ihre Menschlichkeit. So beschreibt das M\u00e4dchen einen jungen Soldaten: \u201eDieser Russe war ein Mensch, ein richtiger Mensch, kein Monstrum mit fratzenhaftem Gesicht und unf\u00f6rmigem K\u00f6rper, wie er in den Zeitungen dargestellt worden war.\u201c Ein junger Russe, der h\u00f6flich um Wasser bittet und sagt, dass der Krieg bald vorbei sei und dann Frieden herrschen werde, wird von der Gro\u00dfmutter als deutscher Spion angesehen \u2013 ein Hinweis auf die tiefen Vorurteile und \u00c4ngste jener Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig wird die Gewalt gegen Frauen und M\u00e4dchen durch russische Soldaten thematisiert, was die Schrecken des Krieges ungesch\u00f6nt zeigt. Die Protagonistin beobachtet eine Szene, in der eine Frau misshandelt wird: \u201eDa stolperte Margret und fiel der L\u00e4nge nach hin. [\u2026] Einmal, zweimal schlug er sie voll ins Gesicht. Wieder der Schrei, diesmal von allen Frauen. \u201aNicht hier! Um Gottes willen! Nicht vor den Kindern!\u2018\u201c Die Ambivalenz zwischen Angst, Hass und dem Erkennen von Menschlichkeit spiegelt die komplexen Gef\u00fchle wider, die Krieg und Vertreibung hervorrufen.<\/p>\n<div id=\"attachment_63445\" style=\"width: 2570px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63445\" class=\"size-full wp-image-63445\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1920\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1.jpeg 2560w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1image00030_11zon-scaled-1-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><p id=\"caption-attachment-63445\" class=\"wp-caption-text\">Bei der Ausgabe der Kleinen Bibliothek des VdG handelt es sich um eine zweisprachige Version des Romans.<br \/>Foto: Victoria Matuschek<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Erinnerung und Neubeginn<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Alter kehrt die Protagonistin in ihre ehemalige Heimat zur\u00fcck und sucht nach Spuren ihrer Kindheit. Besonders bewegt sie die Suche nach ihrem alten Schulfreund Josel. Sie trifft schlie\u00dflich auf dessen Familie und erf\u00e4hrt, dass Josel verstorben ist. Doch in der Begegnung mit seinen Angeh\u00f6rigen werden Erinnerungen an das kleine M\u00e4dchen von damals wieder lebendig. Die geteilten Kindheitserinnerungen lassen sie f\u00fcr einen Moment zu der Person zur\u00fcckkehren, die sie vor Krieg und Flucht gewesen war: \u201eIch musste tats\u00e4chlich weinen. Pl\u00f6tzlich hatte ich die Spur jenes kleinen M\u00e4dchens wiedergefunden, das vor langer Zeit hier gelebt hatte.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerade in diesen R\u00fcckblicken wird deutlich, wie stark die Sehnsucht nach einer heilen Welt und nach der R\u00fcckkehr in die verlorene Heimat ist. Wilma erinnert sich an ihre kindlichen Hoffnungen und W\u00fcnsche, die sie trotz allem nie ganz losgelassen haben: \u201eNein: Zu Hause war alles heil geblieben! Ein zertr\u00fcmmertes Zuhause durfte es nicht geben. Zu Hause w\u00fcrde ich wieder mit Uschi und Gudrun spielen. Und mit Josel. Aber ganz bestimmt w\u00fcrde ich nie wieder Krieg spielen.\u201c<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein Wunsch, der bleibt: Nie wieder Krieg<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Ende des Romans steht ein eindr\u00fccklicher Wunsch, der sich durch die gesamte Erz\u00e4hlung zieht: \u201eHenryk legte seinem Vater einen Moment den Arm auf die Schultern, dann setzte er sich aufrecht. \u201aHitler war ein Verbrecher\u2018, sagte er. \u201aEs darf keinen Krieg mehr geben, nirgends auf der Welt.\u2018\u201c Dieser Satz eines polnischen Fotografen fasst die zentrale Botschaft zusammen. Der Krieg hat unermessliches Leid gebracht, Heimat zerst\u00f6rt und Familien auseinandergerissen. Zugleich zeigt die Geschichte, dass inmitten von Angst und Gewalt auch Hoffnung und das Verlangen nach Frieden lebendig bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Roman l\u00e4dt zum Nachdenken \u00fcber die komplexen Rollen von T\u00e4tern und Opfern ein, \u00fcber Verlust und Neubeginn, \u00fcber das, was Heimat bedeutet \u2013 gerade aus der Sicht eines Kindes, das in einer Welt aufw\u00e4chst, die von Krieg und Vertreibung gepr\u00e4gt ist. Es ist eine Erinnerung daran, dass Krieg nicht nur Geschichte ist, sondern tief in den Leben der Menschen nachwirkt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Das Buch erschien 2011 in einer zweisprachigen Ausgabe (Deutsch und Polnisch) in der Kleinen Bibliothek des VdG. \u201eWir sehen uns bestimmt wieder: Ein Kinderschicksal aus Schlesien\u201c sowie weitere Werke sind beim Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) in Oppeln oder unter <a href=\"mailto:media@vdg.pl\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">media@vdg.pl<\/a> erh\u00e4ltlich.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krieg und Flucht durch die Augen eines Kindes Der Zweite Weltkrieg hinterl\u00e4sst unausl\u00f6schliche Spuren \u2013 nicht nur in der Geschichte, sondern vor allem in den Leben der Menschen, die ihn erlebt haben. 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