{"id":70971,"date":"2025-08-26T11:30:06","date_gmt":"2025-08-26T09:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/heilsberg-theaterworkshop-2\/"},"modified":"2025-08-26T11:30:06","modified_gmt":"2025-08-26T09:30:06","slug":"heilsberg-theaterworkshop-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/heilsberg-theaterworkshop-2\/","title":{"rendered":"Heilsberg. Theaterworkshop"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Sommer auf Hochtouren<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Bei diesem Workshop hatten die Jugendlichen keine Verschnaufpause. Nicht nur, dass viel los war, sie mussten auch viel von sich geben. M\u00f6gen junge Leute diese Art von Sommerferien?<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Das Theater des Absurden im Workshop<\/strong><\/h2>\n<p>Das Theater des Absurden \u2013 das war das Thema des diesj\u00e4hrigen, bereits siebten Theaterworkshops, der vom Verband der deutschen Minderheit \u201eErmland\u201d in Heilsberg, genauer gesagt von dessen Jugendtheater \u201eSpiegel\u201d, organisiert wurde. Der Workshop fand vom 27. Juli bis zum 3. August statt. Es nahmen 28 junge Menschen im Alter von 12 bis 16 Jahren daran teil, und zwar eigentlich M\u00e4dchen, denn es waren nur zwei Jungen dabei.<\/p>\n<div id=\"attachment_64868\" style=\"width: 426px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64868\" class=\" wp-image-64868\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-1_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"416\" height=\"555\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-1_Easy-Resize.com_.jpg 960w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-1_Easy-Resize.com_-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-1_Easy-Resize.com_-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 416px) 100vw, 416px\" \/><p id=\"caption-attachment-64868\" class=\"wp-caption-text\">Die Teilnehmer spielten nicht nur Theater, sondern lernten auch die Stadt kennen<br \/>Foro: Lech Krysza\u0142owicz<\/p><\/div>\n<p>Die Jugendlichen kamen aus der Woiwodschaft Oppeln, u. a. aus Oberglogau und Z\u00fclz, sowie aus der Woiwodschaft Schlesien \u2013 aus Kandrzin-Cosel und Tost. Insgesamt waren es 20 Personen. Der Rest waren Einheimische, also junge Schauspieler des Theaters \u201eSpiegel\u201d in Heilsberg.<\/p>\n<p>Warum war diesmal das Thema das Theater des Absurden?<\/p>\n<p>\u201eWir \u00fcben verschiedene Theaterformen und -techniken. Wir versuchen, jedes Jahr etwas anderes zu machen. Dieses Jahr haben wir uns f\u00fcr das Theater des Absurden entschieden, um zu sehen, ob es den Jugendlichen gef\u00e4llt\u201d, erkl\u00e4ren Sylwia Matczak und Ewa Huss-Nowosielska, Organisatorinnen der Workshops und gleichzeitig Kursleiterinnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_64870\" style=\"width: 599px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64870\" class=\" wp-image-64870\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-4_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"589\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-4_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-4_Easy-Resize.com_-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-4_Easy-Resize.com_-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-4_Easy-Resize.com_-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/><p id=\"caption-attachment-64870\" class=\"wp-caption-text\">Das Thema des Theaterkurses war dieses Jahr &#8222;Theater des Absurden&#8220;<br \/>Foto: Lech Krysza\u0142owicz<\/p><\/div>\n<p>Die Kursleiterinnen w\u00e4hlten f\u00fcr die Jugendlichen Texte aus dem Teatrzyk Zielona G\u0119\u015b von Konstanty Ildefons Ga\u0142czy\u0144ski aus. Die schwierige Aufgabe, diese ins Deutsche zu \u00fcbersetzen, \u00fcbernahm Beata B\u0142a\u017cewicz-Holzhay vom Verband. Anschlie\u00dfend teilten die Kursleiterinnen die Jugendlichen in zwei Gruppen ein. Jede Gruppe \u00fcbte separat und im Geheimen vor dem anderen. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden sie am letzten Abend pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<h2><strong>Theater, Sprache und Tanz<\/strong><\/h2>\n<p>Wie ist es ihnen gelungen? Das kann man am 22. und 23. November in Oberglogau beim Theaterfestival sehen, das nicht nur den Workshop, sondern auch das gesamte Theaterprojekt \u201eJugendbox\u201d des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaft zusammenfasst. Das Projekt richtet sich an Jugendliche der deutschen Minderheit in Polen. Sein Ziel ist es, die deutsche Sprache und Kultur zu vermitteln und zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<div id=\"attachment_64871\" style=\"width: 560px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64871\" class=\" wp-image-64871\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-5_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"412\" \/><p id=\"caption-attachment-64871\" class=\"wp-caption-text\">Auch Tanz war beim Theaterkurs dabei<br \/>Foto: Lech Krysza\u0142owicz<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend des Workshops kam auch die deutsche Sprache nicht zu kurz. Die Kurse wurden von Aleksandra Kupczyk aus Tost und Sebastian Gerstenberg aus Oberglogau, dem Koordinator des Projekts \u201eJugendbox\u201d, geleitet. Die Jugendlichen lernten unter der Anleitung von Germanisten nicht nur ihre Rollen, sondern auch die korrekte deutsche Aussprache auf der B\u00fchne.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Filip Osadnik: \u201eIch habe mich angemeldet, weil ich Deutsch h\u00f6ren m\u00f6chte und Theater mag. Auf der B\u00fchne bin ich nicht Filip, sondern jemand anderes, und das gef\u00e4llt mir. Dass ich in den Ferien meine Rolle und die deutsche Sprache lernen und verschiedene Anweisungen befolgen muss, belastet mich nicht. Deshalb nehme ich schon zum dritten Mal an dem Theaterworkshop teil. Und wenn es klappt, werde ich bei weiteren Workshops mitmachen.\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Aber das war noch nicht alles. Unter der Leitung der Tanzlehrerin Sylwia Wojtkowska, Inhaberin des Studios \u201eCzarna Owca\u201d, lernten die Jugendlichen moderne Tanzchoreografien. Die Kurse waren k\u00f6rperlich sehr anstrengend, aber weder die Jugendlichen noch \u2026 das Programm wurden davon m\u00fcde. Auf dem Plan standen auch Ausfl\u00fcge nach Heilsberg, R\u00f6\u00dfel und Heiligelinde, Elbing, Danzig und Marienburg.<\/p>\n<div id=\"attachment_64872\" style=\"width: 560px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64872\" class=\" wp-image-64872\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-6_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-6_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-6_Easy-Resize.com_-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-6_Easy-Resize.com_-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Lidzbark.-warsztaty-teneczne-6_Easy-Resize.com_-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><p id=\"caption-attachment-64872\" class=\"wp-caption-text\">Die Teilnehmer hatten Spa\u00df am Theater und der deutschen Sprache<br \/>Foto: Lech Krysza\u0142owicz<\/p><\/div>\n<h2><strong>Jugendliche \u00fcber den Workshop<\/strong><\/h2>\n<p>Hat den Jugendlichen diese arbeitsreiche Woche gefallen?<\/p>\n<p>Filip Osadnik (14 Jahre) vom DFK Tost, bei dem ein Theaterkreis t\u00e4tig ist, nimmt bereits zum dritten Mal an den Workshops teil.<\/p>\n<p>\u201eIch habe mich angemeldet, weil ich Deutsch h\u00f6ren m\u00f6chte und Theater mag. Auf der B\u00fchne bin ich nicht Filip, sondern jemand anderes, und das gef\u00e4llt mir\u201d, sagt er.<\/p>\n<div id=\"attachment_64880\" style=\"width: 562px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64880\" class=\" wp-image-64880\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/IMG-20250826-WA0003.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"371\" \/><p id=\"caption-attachment-64880\" class=\"wp-caption-text\">Das &#8222;Theater des Absurden&#8220; bietet etwas andere Auff\u00fchrungen.<br \/>Foto: Sebastian Gerstenberg<\/p><\/div>\n<p>Dass er in den Ferien seine Rolle und die deutsche Sprache lernen und verschiedene Anweisungen befolgen muss, belastet ihn nicht. Und wenn es klappt, wird er bei weiteren Workshops mitmachen.<\/p>\n<p>Oliwia Rawski (15) aus Kandrzin-Cosel geh\u00f6rt keiner Theatergruppe an, tritt aber in Schulauff\u00fchrungen auf. Von dem Workshop hat sie von ihrer Deutschlehrerin erfahren.<\/p>\n<p>\u201eIch mag Theater sehr und es gef\u00e4llt mir hier sehr gut. Wenn sich eine solche M\u00f6glichkeit ergibt, werde ich mich wieder anmelden\u201d, k\u00fcndigt sie an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommer auf Hochtouren Bei diesem Workshop hatten die Jugendlichen keine Verschnaufpause. Nicht nur, dass viel los war, sie mussten auch viel von sich geben. 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