{"id":70659,"date":"2025-09-12T17:15:49","date_gmt":"2025-09-12T15:15:49","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/was-frauen-wirklich-verdienen-und-warum-es-nicht-nur-ums-geld-geht-2\/"},"modified":"2025-09-12T17:15:49","modified_gmt":"2025-09-12T15:15:49","slug":"was-frauen-wirklich-verdienen-und-warum-es-nicht-nur-ums-geld-geht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/was-frauen-wirklich-verdienen-und-warum-es-nicht-nur-ums-geld-geht-2\/","title":{"rendered":"Was Frauen wirklich verdienen \u2013 und warum es nicht nur ums Geld geht"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Warum verdient Jennifer weniger als John, obwohl sie den gleichen Lebenslauf hat? Warum erhalten Frauen oftmals weniger Anerkennung \u2013 bei derselben Verantwortung? Und was hat das mit unserem Hirn zu tun? <\/strong><strong>Eine Spurensuche zwischen Gender Pay Gap, Rollenbildern und den Einfl\u00fcssen von Sozialisation \u2013 mit Fakten aus dem Buch \u201eDie kleinste gemeinsame Wirklichkeit\u201d von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim.<\/strong><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><!--more--><strong>Gleich qualifiziert \u2013 ungleich bezahlt<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">In ihrem zweiten Buch nimmt Wissenschaftsjournalistin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim einige der gr\u00f6\u00dften gesellschaftlichen Streitfragen unter die Lupe \u2013 darunter auch den Gender Pay Gap. Ihr Befund: Die Lohnl\u00fccke ist real und l\u00e4sst sich auch wissenschaftlich nicht wegdiskutieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 2020 lag die unbereinigte Lohnl\u00fccke zwischen M\u00e4nnern und Frauen bei 19\u202f%. Diese Zahl vergleicht das Durchschnittsgehalt aller Frauen mit dem aller M\u00e4nner \u2013 ohne Unterschiede bei Job, Arbeitszeit oder Position zu ber\u00fccksichtigen. Die bereinigte Lohnl\u00fccke, die genau diese Faktoren (z.\u202fB. gleiche Berufe, gleiche Arbeitszeiten, gleiche Qualifikationen) einbezieht, liegt bei 6\u202f%. Das bedeutet: Selbst bei vergleichbaren Voraussetzungen verdienen Frauen im Schnitt immer noch weniger \u2013 ein \u201eunerkl\u00e4rter Rest\u201c, der auf strukturelle Ungleichheiten hinweist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Studie aus den USA, auf die Nguyen-Kim verweist, wurde im Bereich der Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik (MINT) an der Cornell University durchgef\u00fchrt \u2013 und zeigt dies eindr\u00fccklich:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei identischen Lebensl\u00e4ufen bewerteten Professor:innen \u201eJennifer\u201c als weniger kompetent als \u201eJohn\u201c, was sich auch in einem geringeren Einstiegsgehalt widerspiegelte. Anders ausgedr\u00fcckt: John wurde ein durchschnittliches Gehalt von 30.000\u202f\u20ac vorgeschlagen, Jennifer hingegen nur 26.500\u202f\u20ac.<\/p>\n<div id=\"attachment_64464\" style=\"width: 1610px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64464\" class=\"size-full wp-image-64464\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Die-kleinste-gemeinsame-Wahrheit-Buchcover.jpg\" alt=\"\" width=\"1600\" height=\"2441\" \/><p id=\"caption-attachment-64464\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit&#8220; von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Gleich klug \u2013 aber nicht gleich eingesch\u00e4tzt<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">IQ-Tests zeigen: M\u00e4nner und Frauen sind im Schnitt gleich intelligent. Intelligenz wird dabei von vielen Faktoren beeinflusst, unter anderem von den Lebensumst\u00e4nden. Dennoch trauen sich M\u00e4nner in der Regel mehr zu. Das hat Auswirkungen: Sie verhandeln h\u00e4ufiger, werden eher bef\u00f6rdert und steigen selbstbewusster in Gehaltsgespr\u00e4che ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Frauen hingegen w\u00e4hlen laut Nguyen-Kim h\u00e4ufiger Berufe oder Arbeitsmodelle, die Vereinbarkeit mit Familie erm\u00f6glichen \u2013 etwa Teilzeit oder Pflegeberufe. Diese sind schlechter bezahlt und werden gesellschaftlich geringer gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Gender Pay Gap: Ein Problem, das mit der Zeit w\u00e4chst<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie stark sich die Lohnl\u00fccke mit der Zeit vergr\u00f6\u00dfert, zeigt Nguyen-Kim in ihrem Buch anhand einer Langzeitstudie der University of Chicago Booth School of Business.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese untersuchte die Gehaltsentwicklung von M\u00e4nnern und Frauen mit vergleichbarer Managementausbildung. Bereits beim Berufseinstieg verdienten die m\u00e4nnlichen Absolventen im Schnitt rund 130.000 US-Dollar, w\u00e4hrend ihre weiblichen Kolleginnen mit durchschnittlich 115.000 US-Dollar starteten \u2013 eine Differenz von 11,5\u202f%.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neun Jahre sp\u00e4ter hatte sich dieser Abstand drastisch vergr\u00f6\u00dfert: M\u00e4nner verdienten durchschnittlich 400.000 US-Dollar, Frauen hingegen nur 250.000 US-Dollar. Der Gender Pay Gap war auf 37,5\u202f% angewachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Entwicklung l\u00e4sst sich nicht mit Leistung oder Bildungsniveau erkl\u00e4ren. Vielmehr zeigen die Forschenden: Strukturelle Faktoren spielen eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Gleiche Qualifikation, weniger Gehalt: Die L\u00fccke ist real \u2013 und messbar.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ab einem gewissen Alter \u2013 etwa ab 40 \u2013 beginnt sich die L\u00fccke bei den Einkommen zwar teilweise wieder zu verringern, etwa wenn Frauen nach Familienphasen wieder ins Berufsleben st\u00e4rker einsteigen. Doch aufgeholt wird der R\u00fcckstand selten. Was in den ersten Berufsjahren an Gehalt und Aufstiegschancen verloren geht, l\u00e4sst sich sp\u00e4ter meist nicht mehr wettmachen \u2013 mit langfristigen Folgen bis ins Alter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt gilt also: Frauen unterbrechen ihre Karriere h\u00e4ufiger, reduzieren die Arbeitszeit oder \u00fcbernehmen den Gro\u00dfteil der famili\u00e4ren Sorgearbeit. Gleichzeitig steigen sie seltener in F\u00fchrungspositionen auf \u2013 oft auch deshalb, weil M\u00e4nner schon zu Beginn der Karriere mehr verdienen und Paare sich bei der Familienplanung finanziell \u201erational\u201c f\u00fcr das h\u00f6here Gehalt entscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was auf den ersten Blick nach freier Wahl aussieht, ist bei genauerem Hinsehen eine Entscheidung unter ungleichen Voraussetzungen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Unser Verhalten pr\u00e4gt das Gehirn \u2013 und umgekehrt<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein besonders aufschlussreiches Kapitel in \u201eDie kleinste gemeinsame Wirklichkeit\u201d erkl\u00e4rt, wie unser Gehirn auf Erziehung und gesellschaftliche Rollen reagiert. Das Schl\u00fcsselwort lautet: Neuroplastizit\u00e4t \u2013 unser Gehirn ver\u00e4ndert sich durch Erfahrungen und \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse. Nat\u00fcrlich spielen auch unsere Gene eine Rolle, aber wie sich unser Gehirn und Verhalten entwickeln, h\u00e4ngt vor allem davon ab, was wir erleben und lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn M\u00e4dchen lernen, still, h\u00fcbsch und hilfsbereit zu sein, und Jungs, stark und durchsetzungsf\u00e4hig, hinterl\u00e4sst das nicht nur Spuren im Verhalten, sondern auch in der Physiologie des Gehirns. Nicht weil sie biologisch so \u201eprogrammiert\u201c w\u00e4ren, sondern weil sich gesellschaftliche Erwartungen k\u00f6rperlich einpr\u00e4gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie Nguyen-Kim eindringlich erkl\u00e4rt: Unsere \u201eFestplatte\u201c ist eben keine feste \u2013 wie ein biologischer Computer ver\u00e4ndert sich das Gehirn st\u00e4ndig, speichert, l\u00f6scht und vernetzt neu. Je nachdem, welche Erfahrungen wir machen und wie wir leben. Sogar im Erwachsenenalter k\u00f6nnen neue Gehirnzellen entstehen \u2013 vor allem dann, wenn wir besonders intensiven \u00e4u\u00dferen Reizen ausgesetzt sind, etwa durch Stress, Isolation oder emotionale Belastungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unser Gehirn reagiert auf unser Verhalten \u2013 und unser Verhalten entspringt wiederum unserem Gehirn.<\/p>\n<div id=\"attachment_64465\" style=\"width: 1290px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-64465\" class=\"size-full wp-image-64465\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Mai-Thi-Foto-Wikipedia-Steffen-Proessdorf.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"853\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Mai-Thi-Foto-Wikipedia-Steffen-Proessdorf.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Mai-Thi-Foto-Wikipedia-Steffen-Proessdorf-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Mai-Thi-Foto-Wikipedia-Steffen-Proessdorf-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Mai-Thi-Foto-Wikipedia-Steffen-Proessdorf-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><p id=\"caption-attachment-64465\" class=\"wp-caption-text\">Sie bringt Wissenschaft unterhaltsam auf den Punkt: Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ist promovierte Chemikerin, Bestsellerautorin und bekannte Wissenschaftsjournalistin<br \/>Foto: Wikipedia\/Steffen Pr\u00f6\u00dfdorf<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><strong>Was wir \u00e4ndern k\u00f6nnen \u2013 und m\u00fcssen<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu verwirklichen, m\u00fcssen wir strukturelle Ungleichheiten klar benennen und aktiv ver\u00e4ndern. Ungleiche L\u00f6hne bei gleicher Leistung und die unsichtbaren Mechanismen, die Frauen langfristig bremsen, sind kein Naturgesetz \u2013 sondern Folge gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und bewusster Entscheidungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Politik, Unternehmen und Gesellschaft stehen gemeinsam in der Verantwortung, Arbeitszeitmodelle zu schaffen, die Eltern \u2013 M\u00fcttern und V\u00e4tern \u2013 eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie erm\u00f6glichen. Ebenso bedarf es einer fairen Bezahlung, insbesondere in sozialen und pflegenden Berufen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch Erkenntnisse aus der Hirnforschung best\u00e4tigen: Gesellschaft pr\u00e4gt unser Verhalten \u2013 und dieses Verhalten formt wiederum unser Gehirn. Wer also annimmt, Rollenbilder seien einfach \u201eso\u201c, untersch\u00e4tzt die Kraft von Sozialisation, Kultur und Politik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ver\u00e4nderung ist m\u00f6glich. Und wie Dr. Mai Thi Nguyen-Kim eindr\u00fccklich zeigt, beginnt sie mit dem Willen, genau hinzuschauen und die Strukturen zu hinterfragen, die Ungleichheit aufrechterhalten.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Buchinfo<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eDie kleinste gemeinsame Wirklichkeit \u2013 Wahr, falsch, plausibel?\u201d von Dr. Mai Thi Nguyen-Kim erschien 2021 im Droemer Verlag und ist ein Spiegel-Bestseller auf Platz 1.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wer mehr erfahren und \u00fcber weitere gesellschaftliche Fragestellungen wie Drogen, Gewalt, Videospiele, Corona und viele andere spannende Themen lesen m\u00f6chte, findet das Buch als gebundene Ausgabe, E-Book oder H\u00f6rbuch \u2013 unter anderem auf Amazon:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Die-kleinste-gemeinsame-Wirklichkeit-wissenschaftlich\/dp\/3426278227\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.amazon.de\/Die-kleinste-gemeinsame-Wirklichkeit-wissenschaftlich\/dp\/3426278227<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum verdient Jennifer weniger als John, obwohl sie den gleichen Lebenslauf hat? 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