{"id":70368,"date":"2025-10-11T05:00:03","date_gmt":"2025-10-11T03:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/das-aussergewoehnliche-leben-der-renate-zajaczkowska\/"},"modified":"2025-10-11T05:00:03","modified_gmt":"2025-10-11T03:00:03","slug":"das-aussergewoehnliche-leben-der-renate-zajaczkowska","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/das-aussergewoehnliche-leben-der-renate-zajaczkowska\/","title":{"rendered":"Das au\u00dfergew\u00f6hnliche Leben der Renate Zaj\u0105czkowska"},"content":{"rendered":"<h1><strong>\u201eIch habe sogar Deutsch getr\u00e4umt\u201c<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Wenn man heute ihre Wohnung in Breslau betritt, h\u00e4ngen an den W\u00e4nden Fotos mit Kanzlerin Merkel und Pr\u00e4sident Steinmeier \u2013 doch die Geschichte von Renate Zaj\u0105czkowska beginnt in einem ganz anderen Bild: in einem vom Krieg zerrissenen Gleiwitz. Aus diesem Kind von damals wurde eine Frau, die zur Stimme der deutschen Minderheit in Schlesien wurde.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Kindheit in Gleiwitz: Zwischen Krieg und Heimat<\/strong><\/h2>\n<p>Geboren wurde Renate Zaj\u0105czkowska 1931 als eines von sieben Kindern ihrer Mutter in eine deutsche Familie. Ihre ganze Familie lebte in Gleiwitz bis nach dem Krieg. Ihr Vater kam in russische Kriegsgefangenschaft, ihre Mutter entschied jedoch, nach dem Krieg nicht zu fliehen \u2013 aus verschiedenen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>\u201eWir wussten ja zuerst einmal nicht, wohin. In Gleiwitz hatten wir ein Dach \u00fcber dem Kopf, wir hatten die Oma, die auch schon \u00fcber 80 war, und meine Mutter hatte drei minderj\u00e4hrige Kinder. Meine kleine Schwester, die war zu dem Zeitpunkt sechs Jahre alt, war sehr krank, sie hatte eine Rippenfellentz\u00fcndung. Aber der Chefarzt musste sie aus dem Krankenhaus entlassen, weil er nicht wusste, ob es nicht bald zu einem Lazarett umfunktioniert wird. Und da wir auch nicht direkt gezwungen wurden auszureisen, sind wir dann in Gleiwitz geblieben\u201c, erinnert sie sich.<\/p>\n<div id=\"attachment_66276\" style=\"width: 649px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66276\" class=\" wp-image-66276\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Renate2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"426\" \/><p id=\"caption-attachment-66276\" class=\"wp-caption-text\">Renate Zaj\u0105czkowska in ihrem Wohnzimmer.<br \/>Foto: F.L.<\/p><\/div>\n<p>Sowohl Renate Zaj\u0105czkowska als auch ihre Mutter und Geschwister blieben also in Gleiwitz und bauten sich dort ein neues Leben auf. Sie mussten nun aber Polnisch lernen, was f\u00fcr sie zuerst sehr schwer war. Dabei half es ihr jedoch, dass ihre Mutter schon immer gerne Zeitung gelesen hatte und das auch weiterhin tat. Da es nun aber keine deutschen Zeitungen mehr gab, sondern nur polnische, fingen sie an, aus den Zeitungen zu lernen, damit sie informiert und auf dem neuesten Stand blieben. Ihre deutsche Identit\u00e4t legte Renate Zaj\u0105czkowska aber nicht ab, wie sie selbst sagt:<\/p>\n<p>\u201eWir haben uns immer deutsch gef\u00fchlt. Wir haben deutsch gedacht. Ich habe sogar Deutsch getr\u00e4umt. Und das war wichtig. Nach au\u00dfen hin haben wir Polnisch gesprochen und Polnisch gelebt. Wir haben also auch vieles von den Polen angenommen.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Deutsche Gottesdienste und Tanzabende<\/strong><\/h2>\n<p>Bis zu ihrer Hochzeit arbeitete Renate Zaj\u0105czkowska als Buchhalterin in Gleiwitz, selbst als einige ihrer Geschwister und auch ihre Eltern in die BRD zogen. 1957 heiratete sie dann ihren Ehemann, einen \u00fcber 20 Jahre \u00e4lteren Lehrer. Dieser hatte selbst polnische Wurzeln, versuchte jedoch nie, ihre deutsche Identit\u00e4t zu unterdr\u00fccken. Renate konnte mit ihm sogar Deutsch sprechen, da er bereits vor dem Krieg als Lehrer t\u00e4tig war. Zusammen mit ihm zog sie nach Breslau, wo sie auch zwei T\u00f6chter bekamen, die sie zweisprachig \u2013 auf Deutsch und Polnisch \u2013 erzogen.<\/p>\n<p>Dort hatte sie auch wieder mehr Kontakte mit der deutschen Minderheit, denn anders als in Oberschlesien wurden in Breslau noch immer deutsche Gottesdienste abgehalten. Diese Gottesdienste halfen ihr, ihre Identit\u00e4t zu bewahren und auch neue Kontakte zu kn\u00fcpfen:<\/p>\n<p>\u201eJeden Sonntag um 10 Uhr gab es eine deutsche Messe. Die gab es auch zu Geburtstagen, und einmal im Monat noch Treffen. Das war so sch\u00f6n, zu sehen: Hier ist noch eine Deutsche, da ist noch ein Deutscher. Viele von denen waren auch zuerst nach Breslau gezogen, aus Oberglogau oder aus Ratibor.\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eWir haben uns immer deutsch gef\u00fchlt. Wir haben deutsch gedacht. Ich habe sogar Deutsch getr\u00e4umt. Und das ist wichtig.\u201c<br \/>\n<\/strong><em>Renate Zaj\u0105czkowska<\/em><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Neben den Gottesdiensten gab es auch Tanzabende, zu denen sie gerne ging. Die deutsche Minderheitenorganisation, die damals schon in Breslau existierte und ein Ableger von Waldenburg war, besuchte Renate anfangs noch nicht, da sie mit der Erziehung ihrer T\u00f6chter besch\u00e4ftigt war. Trotzdem begann sie, ihre nach Deutschland gezogenen Geschwister zu besuchen \u2013 jedoch immer nur allein. Obwohl sie gerne auch in Deutschland geblieben w\u00e4re, kehrte sie immer nach Breslau zur\u00fcck, zu ihrem Mann und ihren Kindern. Dort war es nicht immer so leicht, denn sie war in der Nachbarschaft nur bekannt als \u201edie Deutsche\u201c.<\/p>\n<p>\u201eWir haben schon lange dort gewohnt, und trotzdem wurde immer gesagt: Wo ist denn der Schl\u00fcssel? Bei der Deutschen. Alle wussten, dass ich deutsch geboren wurde und deutsch bin. Auch nach meiner Hochzeit wurden wir nie eingeladen \u2013 man sagte nur: \u201aMein Mann hat eine Deutsche geheiratet.\u2018 Man war dann der Au\u00dfenseiter, und das war nicht immer einfach\u201c, erz\u00e4hlt Renate Zaj\u0105czkowska von der Anfangszeit in Breslau. Und trotzdem wollte sie ihr deutsches Erbe nicht aufgeben und begann sogar, bei der Organisation der deutschen Minderheit in Breslau t\u00e4tig zu werden.<\/p>\n<h2><strong>Anf\u00e4nge in der deutschen Minderheit<\/strong><\/h2>\n<p>Als ihre T\u00f6chter noch kleiner waren, konnte sie sich nicht in der deutschen Minderheit organisieren \u2013 es fehlte ihr einfach an Zeit. Nachdem ihre T\u00f6chter gr\u00f6\u00dfer geworden waren, meldete sie sich bei der Organisation der deutschen Minderheit in Breslau. Diese war zu dem Zeitpunkt noch ein Ortsverein der eigentlichen Organisation, die ihren Hauptsitz in Waldenburg (Wa\u0142brzych) hatte. Wirklich voran ging es mit der Minderheitenarbeit aber erst nach der Wendezeit, also ab 1989.<\/p>\n<p>Zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden, Herrn Friedrich Petrach, bem\u00fchte sich Renate Zaj\u0105czkowska darum, die Organisation in Breslau selbstst\u00e4ndig zu machen. Dazu fingen sie auch vermehrt an, sich nach Deutschland und an die verschiedenen Landsmannschaften und Vertriebenenverb\u00e4nde in Deutschland zu wenden. 1992 wurden sie dann offiziell zugelassen und konnten sich dank der F\u00f6rderung aus Deutschland auch ein Haus als Vereinsgeb\u00e4ude kaufen.<\/p>\n<div id=\"attachment_66277\" style=\"width: 654px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66277\" class=\" wp-image-66277\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Renate1.com_-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"644\" height=\"429\" \/><p id=\"caption-attachment-66277\" class=\"wp-caption-text\">Renate Zaj\u0105czkowska und ihre Tochter bei sich zuhause.<br \/>Foto: F.L.<\/p><\/div>\n<p>\u201eUnd dort hatten wir dann auch viel mehr M\u00f6glichkeiten. Ich habe zum Beispiel eine gro\u00dfe Kleiderkammer gef\u00fchrt, mit vielen Sachen, die wir aus Deutschland zugeschickt bekamen. Aber auch Lebensmittel oder Hygieneartikel haben wir bekommen, und die haben wir an die bed\u00fcrftigen Leute verteilt. Denn viele Deutsche erhielten nur sehr kleine Renten, da ihre Arbeitszeit vor dem Krieg nicht angerechnet wurde.\u201c<\/p>\n<p>Der ehemalige Vorsitzende Friedrich Petrach rief dann auch den \u201eSozialausschuss\u201c ins Leben, den Renate Zaj\u0105czkowska und f\u00fcnf weitere Frauen zusammen f\u00fchrten.<\/p>\n<h2><strong>Vorsitz der Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der deutschen Minderheit und DSKG Breslau<\/strong><\/h2>\n<p>Schon im Jahr 1996 gr\u00fcndete sie die Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien mit, deren Vorsitz sie von 2003 bis 2021 innehatte. Als Vorsitzende vergr\u00f6\u00dferte sie die Gesellschaft so weit, dass sie heute um die 500 Zweigstellen in ganz Polen unterh\u00e4lt. Ihre Aufgabe als Vorsitzende sah sie darin, den Bed\u00fcrftigen zu helfen \u2013 und das war auch ihr gr\u00f6\u00dfter Wunsch:<\/p>\n<p>\u201eIch wollte vor allem den Armen helfen, denn als Kind hatte ich immer so gro\u00dfen Hunger. Wenn jemand zu uns kam, hatte ich deswegen auch immer was zu verschenken da. Und auch so haben wir regelm\u00e4\u00dfig Lebensmittel, Kaffee oder auch Kosmetika bekommen, die haben wir dann aufgehoben. Und wenn jemand kam und uns sagte, er hat kein Geld, sich Duschmittel zu kaufen, dann haben wir ihm welche gegeben. Das war meine Form der Hilfe\u201c, erinnert sich Renate.<\/p>\n<p>Die Lebensmittel und Sachen, die sie verteilte, kamen zumeist von Spenden von Privatpersonen oder in Form von staatlicher Unterst\u00fctzung aus Polen und Deutschland. Ein besonderes Ereignis aus dieser Zeit war das Oderhochwasser 1997, erz\u00e4hlt sie. Damals bekamen sie sogar Hilfe aus anderen L\u00e4ndern, teils auch \u00f6stlich von Polen. Mit diesen Paketen konnten sie denjenigen, die ihr Zuhause verloren hatten, helfen \u2013 sei es mit neuen Lebensmitteln oder frischen Kleidern.<\/p>\n<p>Ab dem Jahr 2008 \u00fcbernahm Renate Zaj\u0105czkowska zus\u00e4tzlich den Vorsitz der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft (DSKG) Breslau und l\u00f6ste den damaligen Vorsitzenden Herrn Petrach ab. Obwohl sie schon damals \u00fcber 70 Jahre alt war, hatte sie neue Pl\u00e4ne und Ziele, wie sie den DSKG weiterbringen wollte. Ihr erstes Ziel war es, die Organisation weiter zu vergr\u00f6\u00dfern und ihr mehr Bedeutung zu verleihen. Dazu veranstaltete sie auch das Kulturfestival der deutschen Minderheit in Breslau. Das war f\u00fcr sie eines der gr\u00f6\u00dften Ereignisse ihrer gesamten Laufbahn:<\/p>\n<p>\u201eEs kamen so viele Menschen in die Jahrhunderthalle, die eigentlich auch gar nichts mit der deutschen Minderheit zu tun hatten! Viele Polen kamen und haben uns bewundert f\u00fcr all die sch\u00f6nen Sachen, die wir mit so wenig Unterst\u00fctzung zustande gebracht haben. Es war so ein sch\u00f6nes Fest, wir haben es zweimal hier in Breslau durchgef\u00fchrt, und immer kamen die Busse aus Deutschland und den verschiedensten Regionen Polens.\u201c<\/p>\n<p>Neben den gro\u00dfen Festivals wie dem Kulturfestival der deutschen Minderheit veranstalteten sie auch kleinere, wie zum Beispiel Deutschunterricht und verschiedene Ereignisse f\u00fcr die Kindergruppen. Besonders gerne denkt Renate Zaj\u0105czkowska dabei an all die Menschen zur\u00fcck, die sie immer unterst\u00fctzt haben:<\/p>\n<p>\u201eIch denke noch immer positiv an die Arbeit zur\u00fcck. Die Menschen haben mir vertraut, und ich konnte ihnen vertrauen. Wir hatten sehr viel Kontakt mit den Deutschen in Breslau und den Landsmannschaften in Deutschland.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Das Leben nach der offiziellen T\u00e4tigkeit<\/strong><\/h2>\n<p>Im Jahre 2019 gab sie den Vorsitz des DSKG in Breslau ab, und im Jahre 2021 h\u00f6rte Renate Zaj\u0105czkowska auch als Vorsitzende der Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien auf \u2013 im Alter von 90 Jahren. T\u00e4tig ist sie trotzdem immer noch, nur mittlerweile von zuhause, da sie nicht mehr unterwegs ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_66279\" style=\"width: 639px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66279\" class=\" wp-image-66279\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Renate3-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"419\" \/><p id=\"caption-attachment-66279\" class=\"wp-caption-text\">Viele Erinnerungen beh\u00e4lt sie sich frisch wie am ersten Tag.<br \/>Foto: F.L.<\/p><\/div>\n<p>\u201eIch bin noch t\u00e4tig, weil ich mich noch immer gut f\u00fchle. Ich will meine Zeit nicht vergeuden, blo\u00df gut nutzen. Heute stricke ich Socken f\u00fcr Bed\u00fcrftige; die Wolle bekomme ich von der Tochter eines alten Bekannten zugeschickt. Ich habe f\u00fcr den September bereits \u00fcber 50 Paar Socken gestrickt, f\u00fcr Kinder und Erwachsene. Diese verteilen wir dann in der Suppenk\u00fcche und bei den Franziskanern. Das Geld kommt diesen dann auch zugute.\u201c<\/p>\n<p>Auch wenn Renate Zaj\u0105czkowska ihre Wohnung nur noch selten verl\u00e4sst, h\u00e4lt sie viel Kontakt mit den Menschen, die sie im Laufe ihrer Zeit in der deutschen Minderheit getroffen hat. Sie bekommt regelm\u00e4\u00dfig Gr\u00fc\u00dfe und Gl\u00fcckw\u00fcnsche von den Landsmannschaften und dem ehemaligen deutschen Konsul in Oppeln. Noch mehr Bilder an der Wand ihres Wohnzimmers zeugen von den wichtigen Personen, die sie zus\u00e4tzlich getroffen hat: darunter zum Beispiel die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und den deutschen Bundespr\u00e4sidenten Frank-Walter Steinmeier.<\/p>\n<h2><strong>W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr die deutsche Minderheit w\u00fcnscht sie sich, dass sich die Mitglieder wieder mehr dazu bekennen. \u201eIch w\u00fcnsche mir auch, dass sich die deutsche Minderheit wieder mehr traut. Es tut mir weh, dass wir keinen Vertreter der Minderheit mehr im Sejm haben. Fr\u00fcher waren die Menschen neidisch, dass es jemanden gab, der mehr Geld verdient hat \u2013 das war schlimm. Dabei h\u00e4tten wir stolz sein m\u00fcssen, dass wir einen deutschen Vertreter im Sejm hatten!\u201c<\/p>\n<p>Ihre eigenen T\u00f6chter hat sie auch auf Deutsch erzogen, und sie ist stolz darauf, dass ihre T\u00f6chter heute besser Deutsch verstehen als sie selbst, wie sie sagt. Heute k\u00f6nnen alle in ihrer Familie Deutsch und Polnisch sprechen. Zuletzt freute sie sich dar\u00fcber, als ihre Enkelin sagte, dass sie bei der letzten Volksz\u00e4hlung angegeben hat, dass sie deutsch ist.<\/p>\n<p>Und das w\u00fcnscht Renate Zaj\u0105czkowska sich auch f\u00fcr die Jugend der deutschen Minderheit: \u201eIch w\u00fcnsche mir, dass sie das Deutschsein im Herzen tragen. Sie m\u00fcssen sich nicht zwingend nach au\u00dfen bekennen, aber es ist wichtig, dass sie selbst danach leben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch habe sogar Deutsch getr\u00e4umt\u201c Wenn man heute ihre Wohnung in Breslau betritt, h\u00e4ngen an den W\u00e4nden Fotos mit Kanzlerin Merkel und Pr\u00e4sident Steinmeier \u2013 doch die Geschichte von Renate Zaj\u0105czkowska beginnt in einem ganz anderen Bild: in einem vom Krieg zerrissenen Gleiwitz. 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