{"id":70353,"date":"2025-10-13T15:00:39","date_gmt":"2025-10-13T13:00:39","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/jakob-und-daniel-polaczek-unter-den-diesjaehrigen-stipendiaten-der-stiftung-fuer-die-entwicklung-schlesiens\/"},"modified":"2025-10-13T15:00:39","modified_gmt":"2025-10-13T13:00:39","slug":"jakob-und-daniel-polaczek-unter-den-diesjaehrigen-stipendiaten-der-stiftung-fuer-die-entwicklung-schlesiens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/jakob-und-daniel-polaczek-unter-den-diesjaehrigen-stipendiaten-der-stiftung-fuer-die-entwicklung-schlesiens\/","title":{"rendered":"Jakob und Daniel Polaczek unter den diesj\u00e4hrigen Stipendiaten der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Br\u00fcder mit Leidenschaft<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Am Samstag fehlten in der Oppelner \u201eSala Or\u0142a Bia\u0142ego\u201c weder L\u00e4cheln noch R\u00fchrung. Junge Menschen aus verschiedenen Regionen kamen zusammen, um ihre Stipendien\u00a0 entgegenzunehmen. Unter den Ausgezeichneten waren auch die beiden Br\u00fcder aus Schimischow \u2013 Jakob und Daniel Polaczek, die bereits mehrfach f\u00fcr ihre Leistungen geehrt wurden.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr ihre Mutter, Irena Polaczek, war es ein emotionaler Nachmittag: \u2013 Das sind meine \u00e4lteren S\u00f6hne. Sie waren hier schon mehrfach als Preistr\u00e4ger. Jakob nahm an der Deutsch-Olympiade teil, und Daniel, obwohl er damals nur Finalist war, wurde dadurch sehr motiviert, weiter zu arbeiten. Daniel gewann au\u00dferdem zweimal den Grand Prix der Woiwodschaft Oppeln vom PTTK. Ich bin sehr stolz auf sie \u2013 erz\u00e4hlt Mutter Irena.<\/p>\n<h2><strong>Daniel \u2013 leidenschaftlicher Imker und Geschichtsinteressierter<\/strong><\/h2>\n<p>Der vierzehnj\u00e4hrige Daniel erhielt sein Stipendium f\u00fcr eine Arbeit \u00fcber die Imkerei in der Familie Polaczek und die Geschichte dieses Handwerks in Schlesien. Daniels Leidenschaft ist kein Zufall \u2013 sie ist Teil einer \u00fcber hundertj\u00e4hrigen Familientradition. \u2013 Meine Arbeit handelte von der Imkerei in Schlesien, von meinen Vorfahren und davon, wie alles begann \u2013 erz\u00e4hlt Daniel. \u2013 Ich habe herausgefunden, dass mein Urgro\u00dfvater ein sehr bekannter Imker war. Jetzt habe ich selbst f\u00fcnf Bienenv\u00f6lker und besch\u00e4ftige mich sehr gern mit den Bienen.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Der Johann-Kroll-Stipendienfonds existiert seit 2018 und unterst\u00fctzt junge Menschen aus der deutschen Minderheit. Ziel des Programms ist es, nicht nur schulische Leistungen, sondern auch gesellschaftliches Engagement und pers\u00f6nliche Leidenschaften zu w\u00fcrdigen.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auf die Frage, was er mit dem Stipendium machen werde, antwortet er begeistert: \u2013 Ich kaufe neue Ausr\u00fcstung, vielleicht ein paar weitere Bienenh\u00e4user. Je mehr, desto besser \u2013 lacht der junge Imker.<\/p>\n<p>Mutter Irena betont, dass die Begeisterung f\u00fcr Bienen Generationen verbindet: \u2013 Mein Schwiegervater arbeitete an der Freien Universit\u00e4t Berlin und besch\u00e4ftigte sich dort wissenschaftlich und praktisch mit Bienen. Jetzt haben die Enkel diese Leidenschaft \u00fcbernommen. Aber es sind nicht nur die Bienen, die sie faszinieren \u2013 es sind Jungen, die gerne lernen, sich sozial engagieren und anderen helfen.<\/p>\n<h2><strong>Jakob \u2013 ein engagierter Jugendleiter<\/strong><\/h2>\n<p>Der \u00e4ltere Bruder, Jakob Polaczek, wurde f\u00fcr sein gesellschaftliches Engagement und seine Aktivit\u00e4t in Projekten der deutschen Jugend ausgezeichnet. \u2013 Ich habe das Stipendium f\u00fcr mein soziales Engagement erhalten \u2013 sagt Jakob. \u2013 Ich bin in der deutschen Jugend aktiv und lerne, wie man Projekte organisiert. Zuvor wusste ich nicht, dass es so viel Planung und Dokumentation erfordert \u2013 das ist eine gro\u00dfe Lektion in Verantwortung. Ich lerne all dies durch die Teilnahme am Projekt ELOM, das vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisiert wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_66364\" style=\"width: 498px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66364\" class=\" wp-image-66364\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Johann-Kroll-Stipendium-2025_1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"651\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Johann-Kroll-Stipendium-2025_1-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Johann-Kroll-Stipendium-2025_1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Johann-Kroll-Stipendium-2025_1.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><p id=\"caption-attachment-66364\" class=\"wp-caption-text\">Daniel Polaczek (links), Irena Polaczek und Jakob Polaczek bei der Stipendienverleihung am Samstag.<br \/>Foto: A. Durecka<\/p><\/div>\n<p>Jakub verr\u00e4t auch seine Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft: \u2013 Vielleicht organisiere ich ein Fest oder ein Dorffest in unserer Gemeinde. Momentan findet bei uns das Oktoberfest statt, vielleicht versuche ich mich n\u00e4chstes Jahr daran, etwas \u00c4hnliches selbst zu organisieren.<\/p>\n<h2><strong>Familie und Schule \u2013 Fundament des Erfolgs<\/strong><\/h2>\n<p>Frau Irena hebt hervor, dass die Ausbildung an der zweisprachigen Schule <strong>Pro Liberis Silesiae in Raschau<\/strong>\u00a0die Entwicklung ihrer S\u00f6hne positiv gepr\u00e4gt hat: \u2013 Die Schule hat ihnen ein breites Spektrum an M\u00f6glichkeiten geboten. Nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch sozial und im Bereich Freiwilligenarbeit. Die Jungen engagieren sich in der Gemeinschaft, was mir als Mutter am wichtigsten ist \u2013 dass sie nicht nur talentiert, sondern auch hilfsbereit sind.<\/p>\n<h2><strong>Der Fonds, der Talente und Leidenschaften f\u00f6rdert<\/strong><\/h2>\n<p>Der <strong>Johann-Kroll-Stipendienfonds<\/strong> existiert seit 2018 und unterst\u00fctzt junge Menschen aus der deutschen Minderheit. Ziel des Programms ist es, nicht nur schulische Leistungen, sondern auch gesellschaftliches Engagement und pers\u00f6nliche Leidenschaften zu w\u00fcrdigen.<\/p>\n<p>\u2013 In acht Jahren haben wir junge Menschen mit \u00fcber einer halben Million Z\u0142oty unterst\u00fctzt \u2013 sagt <strong>Ryszard Galla<\/strong>, Vorsitzender des Rates der Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens. \u2013 Durch die Stipendien k\u00f6nnen Jugendliche ihre Talente entwickeln, Verantwortung lernen und von famili\u00e4ren Traditionen profitieren. In acht Jahren hat die Stiftung \u00fcber 580 Stipendien mit einem Gesamtwert von mehr als 568.000 Z\u0142oty vergeben.<\/p>\n<p>Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Band <strong>FAMily<\/strong> begleitet, die aus langj\u00e4hrigen Stipendiaten des Fonds besteht: Florian, Albert und Matylda Mazurek. Ihr Auftritt zeigte, wie vielf\u00e4ltig die Talente der Stipendiaten sind und wie viel Freude der Fonds ins Leben junger Menschen bringt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcder mit Leidenschaft Am Samstag fehlten in der Oppelner \u201eSala Or\u0142a Bia\u0142ego\u201c weder L\u00e4cheln noch R\u00fchrung. Junge Menschen aus verschiedenen Regionen kamen zusammen, um ihre Stipendien\u00a0 entgegenzunehmen. 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