{"id":70307,"date":"2025-10-22T05:00:34","date_gmt":"2025-10-22T03:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/ezb-chefin-spart-nicht-mit-lob-fuer-berlin\/"},"modified":"2025-10-22T05:00:34","modified_gmt":"2025-10-22T03:00:34","slug":"ezb-chefin-spart-nicht-mit-lob-fuer-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/ezb-chefin-spart-nicht-mit-lob-fuer-berlin\/","title":{"rendered":"EZB-Chefin spart nicht mit Lob f\u00fcr Berlin"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Deutschland \u2013 der Motor des Wandels<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Seit vielen Jahren wurde Deutschland vorgeworfen, zu wenig Mittel f\u00fcr die R\u00fcstung bereitzustellen und damit keine echte St\u00e4rke f\u00fcr die NATO darzustellen. Solche Kommentare kamen auch von polnischen Politikern \u2013 und das noch vor gar nicht allzu langer Zeit \u2013 die in dieser Hinsicht Polen als Vorbild zumindest in dieser Region Europas sahen. Doch wie sieht die Lage heute aus?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Christine Lagarde, Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), erkl\u00e4rte w\u00e4hrend der Jahrestagung der Weltbankgruppe und des IWF in Washington, dass Deutschland in Bezug auf die Verteidigungsausgaben der Motor des Wandels in Europa sei, und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eDeutschland ist auf dem alten Kontinent ein Agent des Wandels in diesem Bereich \u2013 wer h\u00e4tte das gedacht?\u201c<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">Christine Lagarde, Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Zentralbank, erkl\u00e4rte w\u00e4hrend der Jahrestagung der Weltbankgruppe und des IWF in Washington, dass Deutschland in Bezug auf die Verteidigungsausgaben der Motor des Wandels in Europa sei.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auch die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des Internationalen W\u00e4hrungsfonds, Kristalina Georgieva, sparte nicht mit Lob f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft Europas und rief begeistert: \u201eBravo, bravo, bravo, Deutschland!\u201c<\/p>\n<p>Christine Lagarde, von Bloomberg zitiert, betonte au\u00dferdem, dass die Fiskalpolitik in den kommenden Jahren eine st\u00e4rker unterst\u00fctzende Rolle spielen werde.<\/p>\n<h2><strong>Gro\u00dfe Investitionen<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eDies wird vor allem jene L\u00e4nder betreffen, die beabsichtigen, ihre Investitionen in die Verteidigung zu erh\u00f6hen \u2013 und ganz sicher betrifft das in besonderem Ma\u00dfe Deutschland. Deutschland, weil dort gro\u00dfe milit\u00e4rische und infrastrukturelle Investitionen im Gange sind, die gerade erst beginnen, Wirkung zu zeigen und die in den n\u00e4chsten drei Jahren in erheblichem Umfang umgesetzt werden. Das ist das Ergebnis der Nutzung der deutschen Kreditm\u00f6glichkeiten\u201c, betonte die EZB-Pr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung: Bundeskanzler <strong>Friedrich Merz<\/strong> hatte bereits vor seinem Amtsantritt ein bahnbrechendes Ausgabengesetz durchgesetzt, das das Potenzial f\u00fcr die Transformation der deutschen Armee und die Modernisierung der Infrastruktur freisetzte.<\/p>\n<p>Konkret geht es um eine Vereinbarung zur Erh\u00f6hung der Staatsverschuldung Deutschlands, um zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Verteidigungszwecke bereitzustellen. Die Vereinbarung sieht vor, Ausgaben, die mehr als ein Prozent des BIP f\u00fcr Verteidigung und Sicherheit betragen, von der sogenannten \u201eSchuldenbremse\u201c auszunehmen.<\/p>\n<h2><strong>Merz\u2019 Appell<\/strong><\/h2>\n<p>Beachtenswert sind auch die eingangs erw\u00e4hnten Worte der IWF-Direktorin <strong>Kristalina Georgieva<\/strong>, die in ihrer Rede erkl\u00e4rte:<br \/>\n\u201eMeine Botschaft lautet: Bravo, bravo, bravo! Deutschland zeigt, dass Ungleichgewichte gel\u00f6st werden k\u00f6nnen \u2013 es ist eine Frage des Willens, vor allem des politischen Willens.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_66588\" style=\"width: 459px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66588\" class=\" wp-image-66588\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/EPP_Political_Assembly_04-05_May_Munich-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"449\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/EPP_Political_Assembly_04-05_May_Munich-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/EPP_Political_Assembly_04-05_May_Munich-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/EPP_Political_Assembly_04-05_May_Munich-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/EPP_Political_Assembly_04-05_May_Munich.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px\" \/><p id=\"caption-attachment-66588\" class=\"wp-caption-text\">Bundeskanzler Friedrich Merz (in der Mitte).<br \/>Foto: EPP\/Wikipedia<\/p><\/div>\n<p>Ebenso erw\u00e4hnenswert ist, dass Bundeskanzler Friedrich Merz k\u00fcrzlich zur Schaffung einer gesamteurop\u00e4ischen B\u00f6rse im Rahmen eines umfassenderen Programms aufgerufen hat, das Unternehmen helfen soll, mit der Konkurrenz aus den USA und Asien Schritt zu halten.<\/p>\n<p>Christine Lagarde kommentierte dies mit den Worten:<br \/>\n\u201eWenn ich den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland sagen h\u00f6re: <em>Wir brauchen in Europa einen einheitlichen Aktienmarkt, eine einheitliche Aufsicht<\/em>, dann freue ich mich \u2013 das bedeutet mir sehr viel.\u201c<\/p>\n<p>Gleichzeitig \u00e4u\u00dferte sie jedoch Vorbehalte und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eWie sich das konkret umsetzen, verwirklichen und bew\u00e4hren wird \u2013 das wei\u00df ich nicht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutschland \u2013 der Motor des Wandels Seit vielen Jahren wurde Deutschland vorgeworfen, zu wenig Mittel f\u00fcr die R\u00fcstung bereitzustellen und damit keine echte St\u00e4rke f\u00fcr die NATO darzustellen. 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