{"id":70261,"date":"2025-10-28T05:00:20","date_gmt":"2025-10-28T04:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/30-schlesienseminar-vortraege-diskussionen-und-ein-jubilaeum\/"},"modified":"2025-10-28T05:00:20","modified_gmt":"2025-10-28T04:00:20","slug":"30-schlesienseminar-vortraege-diskussionen-und-ein-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/30-schlesienseminar-vortraege-diskussionen-und-ein-jubilaeum\/","title":{"rendered":"30. Schlesienseminar: Vortr\u00e4ge, Diskussionen und ein Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Bedeutende Oberschlesier in Europa<\/strong><\/h1>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Im Rahmen der diesj\u00e4hrigen Kulturtage findet vom 28. bis zum 30. Oktober das 30. Schlesienseminar statt. Thema sind ber\u00fchmte Oberschlesierinnen und Oberschlesier. Und es gibt auch etwas zu feiern.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Manche Menschen erbringen in ihrem Leben Leistungen, die f\u00fcr viele weitere Menschen von Relevanz sind. Es gibt zahlreiche Schlesierinnen und Schlesier, deren Wirken \u00fcber die Region hinaus pr\u00e4gend war. Millionen von Menschen haben die B\u00fccher von Janosch gelesen und wahrscheinlich noch mehr Menschen verwenden regelm\u00e4\u00dfig Nivea-Creme, die von dem aus Gleiwitz stammenden Oskar Troplowitz erfunden wurde. Andere erhalten f\u00fcr ihre wissenschaftlichen Entdeckungen einen Nobelpreis, wie Maria G\u00f6ppert-Mayer aus Kattowitz.<\/p>\n<p>Mit dem Beitrag, den Pers\u00f6nlichkeiten aus Oberschlesien zur europ\u00e4ischen Kultur und Wissenschaft geleistet haben, wird sich das diesj\u00e4hrige Schlesienseminar vertieft auseinandersetzen. Die wissenschaftliche Veranstaltung, die vom 28. bis zum 30. Oktober in Gro\u00df Stein und Oppeln stattfindet, bildet den Abschluss der 22. Deutschen Kulturtage im Oppelner Schlesien. Die Veranstaltung wird organisiert vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_66853\" style=\"width: 624px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-66853\" class=\" wp-image-66853\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/20251023_120703-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"346\" \/><p id=\"caption-attachment-66853\" class=\"wp-caption-text\">Lucjan Dzumla und Irena Machura an der Pressekonferenz des Schlesienseminars.<br \/>Foto: M.O.<\/p><\/div>\n<p>Der Dienstag ist Er\u00f6ffnungstag. Ab 15 Uhr k\u00f6nnen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Gro\u00df Stein registrieren. Und um 15:30 Uhr wird das Seminar offiziell er\u00f6ffnet. Lucjan Dzumla, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, freut sich, dass f\u00fcr den ersten Vortrag eine ausgewiesene Expertin gewonnen werden konnte: \u201eDen Er\u00f6ffnungsvortrag h\u00e4lt Frau Joanna Rostropowicz. Sie ist bekannt daf\u00fcr, dass sie B\u00fccher \u00fcber ber\u00fchmte Schlesier geschrieben hat.\u201c Die Professorin f\u00fcr Klassische Philologie an der Universit\u00e4t Oppeln hat unter anderem zum christlichen Arch\u00e4ologen Joseph Wilpert (1857-1944) geforscht, der in Eiglau (Dziel\u00f3w) geboren wurde.<\/p>\n<h2><strong>Feier zum Jubil\u00e4um<\/strong><\/h2>\n<p>Der zweite Teil des Er\u00f6ffnungstages steht im Zeichen des drei\u00dfigj\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums der Veranstaltung. Waldemar Gielzok, Pr\u00e4sident der Deutschen Bildungsgesellschaft und \u00dcbersetzer, wird die Geschichte des Seminars in einem Vortrag thematisieren. Und in einem Dokumentarfilm zum Jubil\u00e4um werden Zeitzeugen der Anf\u00e4nge zu sehen sein.<\/p>\n<p>Seit dem Jahre 1998 ist das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ) Organisator des Schlesienseminars. Wie Lucjan Dzumla ausf\u00fchrt, hat das Seminar seither einige Ver\u00e4nderungen durchgemacht. \u201eWir mussten auch schneller werden, so wie das Leben jetzt auch schneller geworden ist\u201c, fasst er zusammen. Und er erinnert sich, an den Umfang des Seminars, zurzeit, an dem er es selbst zum ersten Mal besucht hatte: \u201eDamals dauerten die Seminare sechs Tage lang. Ich kann mich noch gut daran erinnern, das waren Themen-Tage. Jeder Tag war einem anderen Thema gewidmet.\u201c<\/p>\n<p>Dzumla betont auch die Bedeutung, die das Seminar bis heute f\u00fcr das HDPZ hat. Es sei eine der wichtigsten Veranstaltungen des Hauses und das bedeute auch Verantwortung: \u201eEs ist eine Verantwortung, der wir uns im Haus bewusst sind. Wir m\u00f6chten es auch weiter pflegen.\u201c Der erste Seminar-Tag findet mit einem Konzert und einem Bankett denn auch einen feierlichen Abschluss.<\/p>\n<h2><strong>Vielf\u00e4ltiges Programm<\/strong><\/h2>\n<p>Am Mittwoch und Donnerstag wird das Seminar in der Woiwodschaftsbibliothek in Oppeln fortgesetzt. Insgesamt sind drei thematische Panels und zwei Diskussionsrunden geplant. Wissenschaftler aus Polen, Deutschland und \u00d6sterreich sprechen \u00fcber verschiedene Oberschlesische Pers\u00f6nlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Politik. Dr. Andrzej Ka\u0142u\u017ca (Deutsches Polen-Institut, Darmstadt) legt seinen Fokus auf den Ort Z\u00fclz. Sein Vortrag mit dem Titel \u201eZ\u00fclz (Bia\u0142a) als Heimat herausragender Wissenschaftler und Rabbiner\u201c findet im Rahmen des 2. Panels, am Mittwoch um 16:30 Uhr statt. Lucjan Dzumla bemerkt, dass sowohl die Biografien von bekannten als auch von weniger bekannten Pers\u00f6nlichkeiten diskutiert werden: \u201eUns liegt einiges daran, tats\u00e4chlich diese Breite zu zeigen. Es gibt klar die Pers\u00f6nlichkeiten, die viele kennen, aber auch viele, die auch in der Region nicht so bekannt sind, aber f\u00fcr Europa wichtig waren.\u201c<\/p>\n<p>Um den Bereich der Politik geht es im 3. Panel, das am Donnerstag von 14 Uhr bis 16 Uhr stattfindet. Unter anderem wird Prof. Dr. hab. Ma\u0142gorzata \u015awider (Akademisches Zentrum f\u00fcr Mitteleuropaforschung und Germanistik der P\u00e4dagogischen Universit\u00e4t Krakau) einen Vortrag mit dem Titel \u201eAus Oberschlesien in den Bundestag (1949\u20132025)\u201c halten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-66854\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Tekst-akapitu-4-002-300x224.png\" alt=\"\" width=\"567\" height=\"423\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Tekst-akapitu-4-002-300x224.png 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Tekst-akapitu-4-002-768x574.png 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Tekst-akapitu-4-002.png 940w\" sizes=\"auto, (max-width: 567px) 100vw, 567px\" \/><\/p>\n<p>Die beiden Podiumsdiskussionen werden jeweils in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung beziehungsweise der Konrad-Adenauer-Stiftung organisiert. In der ersten Diskussionsrunde steht \u201eSoziales Engagement und Aktivismus von Frauen in der Region\u201c im Fokus, in der zweiten Runde geht es um \u201eSoft Power in den heutigen Internationalen Beziehungen\u201c.<\/p>\n<p>Wie in den vergangenen Jahren wird es auch dieses Mal ein Begleitprogramm f\u00fcr Jugendlich geben. Am Mittwoch und am Donnerstag finden im Jugendzentrum der Deutschen Minderheit Workshops zum Thema Demokratie statt. Dzumla erkl\u00e4rt, worum es in den Workshops geht: \u201eUns ist es wichtig, dass die Jugendlichen auf Demokratiewerte sensibilisiert werden, dass sie sich diesen Werten bewusst sind, dass sie auch wichtiger in ihrem Leben werden. Es geht auch um Multikulturalit\u00e4t, um Toleranz.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Informationen<\/strong><\/h2>\n<p>Eine Anmeldung zum Seminar war bis zum 24. Oktober m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Programm finden Sie auf der<span style=\"color: #0000ff;\"> <a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.haus.pl\/das-haus-der-deutsch-polnischen-zusammenarbeit-ladt-gemeinsam-mit-seinen-projektpartnern-herzlich-ein-zum-30-jubilaums-schlesienseminar-mit-dem-titeloberschlesiens-beitrag-zur-europaischen-s\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internetseite des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit<\/a><\/span>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bedeutende Oberschlesier in Europa Im Rahmen der diesj\u00e4hrigen Kulturtage findet vom 28. bis zum 30. Oktober das 30. Schlesienseminar statt. Thema sind ber\u00fchmte Oberschlesierinnen und Oberschlesier. 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