{"id":70123,"date":"2025-11-10T12:00:08","date_gmt":"2025-11-10T11:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/70123\/"},"modified":"2025-11-10T12:00:08","modified_gmt":"2025-11-10T11:00:08","slug":"70123","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/70123\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Format \u201cVaterland\u201d fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Bundesrepublik auf einen Blick.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Probleme im Wohnbau<\/strong><\/h3>\n<p>Die deutsche Bauindustrie zeigt leider erneut schwache Zahlen. In den letzten drei Jahren ist die Anzahl neuer Bauprojekte um fast 90 % gesunken. Gemessen am Bedarf fehlen daher allein in Westdeutschland rund 1,2 Millionen Wohnungen. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig \u2013 und vor allem hausgemacht. Experten sprechen von einer fatalen Kombination aus steigenden Baukosten, komplizierten Genehmigungsverfahren und einem Mangel an verf\u00fcgbarem Bauland. F\u00fcr das Jahr 2026 rechnen Fachleute nur noch mit rund 200.000 neuen Wohnungen \u2013 gebraucht w\u00fcrden allerdings 350.000. Selbst vereinfachte Bauformen wie der Geb\u00e4udetyp E, der weniger Vorschriften vorsieht, kommen kaum zum Einsatz. Die Bundesregierung versucht gegenzusteuern: Mit dem sogenannten \u201eBau-Turbo\u201c sollen Kommunen schneller neues Bauland ausweisen k\u00f6nnen. Doch viele St\u00e4dte sto\u00dfen an finanzielle Grenzen \u2013 oder auf Widerstand in der Bev\u00f6lkerung, wenn neue Wohngebiete geplant werden. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sieht dennoch Lichtblicke. Die Zahl der Baugenehmigungen steige langsam wieder, insbesondere im sozialen Wohnungsbau. Branchenvertreter bleiben dennoch skeptisch: Ohne echte Anreize werde sich der Negativtrend kaum aufhalten lassen.<\/p>\n<div id=\"attachment_67320\" style=\"width: 350px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67320\" class=\" wp-image-67320\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto1-7lb-Vaterland-257x300.jpg\" alt=\"\" width=\"340\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto1-7lb-Vaterland-257x300.jpg 257w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto1-7lb-Vaterland-878x1024.jpg 878w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto1-7lb-Vaterland-768x895.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto1-7lb-Vaterland.jpg 1098w\" sizes=\"auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px\" \/><p id=\"caption-attachment-67320\" class=\"wp-caption-text\">Bauministerin Verena Hubertz.<br \/>Foto: Sandro Halank\/Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h3><strong>Medikamente k\u00f6nnten teurer werden<\/strong><\/h3>\n<p>Dies w\u00fcrde ein Schlag f\u00fcr Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind, bedeuten. Nach Pl\u00e4nen einiger Politiker sollen Arzneien in Zukunft teurer werden. Laut einem Bericht erw\u00e4gt Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Eigenbeteiligung f\u00fcr verschreibungspflichtige Medikamente deutlich anzuheben. Geplant ist offenbar, die bisherige Zuzahlung von 10 auf 15 Prozent des Preises zu erh\u00f6hen. Auch die Mindestgrenze soll steigen \u2013 von derzeit 5 auf 7,50 Euro. Der H\u00f6chstbetrag, den Patienten pro Medikament entrichten m\u00fcssen, k\u00f6nnte k\u00fcnftig bei 15 Euro liegen. Selbst Krankenhausaufenthalte w\u00e4ren betroffen: Statt 10 Euro pro Tag sollen k\u00fcnftig 15 Euro f\u00e4llig werden. Nach Angaben des \u201eRedaktionsNetzwerk Deutschland\u201c (RND) w\u00fcrde die Reform den Krankenkassen zus\u00e4tzliche Einnahmen bringen. Schon jetzt summieren sich die j\u00e4hrlichen Zuzahlungen auf rund f\u00fcnf Milliarden Euro, die H\u00e4lfte davon entf\u00e4llt auf Medikamente. Das derzeitige System wurde zuletzt 2004 angepasst \u2013 seither sind die Regeln unver\u00e4ndert geblieben. Kritiker warnen jedoch vor gravierenden sozialen Folgen. Gr\u00fcnen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sprach von \u201esozialem Sprengstoff\u201c und forderte, strukturelle Probleme im Gesundheitssystem anzugehen, statt Patienten weiter zu belasten.<\/p>\n<p>Quelle: stern.de.<\/p>\n<h3><strong>Wachstumsprognose optimistisch<\/strong><\/h3>\n<p>Beim wirtschaftlichen Wachstum Deutschlands bleiben die Politiker optimistisch. F\u00fcr 2026 wird ein gr\u00f6\u00dferes Wachstum als in den Vorjahren erwartet. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) rechnet f\u00fcr das laufende Jahr zwar nur mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent, doch bereits 2026 soll das Bruttoinlandsprodukt um 1,3 Prozent wachsen. Im darauffolgenden Jahr k\u00f6nnte sich dieser Aufschwung mit 1,4 Prozent fortsetzen. Nachdem die Wirtschaft in den letzten Jahren geschrumpft war, sollen diesmal vor allem die Verbraucher im Inland den Aufschwung antreiben. Durch steigende L\u00f6hne, stabile Preise und verschiedene staatliche Entlastungsma\u00dfnahmen d\u00fcrften die verf\u00fcgbaren Einkommen zunehmen \u2013 und damit auch der Konsum. Zudem erwartet die Regierung eine h\u00f6here Besch\u00e4ftigungsrate, was die Nachfrage ebenso st\u00e4rken k\u00f6nnte. Ein weiterer Wachstumsimpuls soll aus massiven Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz und Verteidigung kommen. Diese milliardenschweren Ausgaben sollen den wirtschaftlichen Motor zus\u00e4tzlich ankurbeln.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de.<\/p>\n<h3><strong>Schluss mit dem Reformationstag?<\/strong><\/h3>\n<p>Viele Deutsche k\u00f6nnen sich das Jahr ohne diesen Feiertag nicht vorstellen, doch jetzt will eine Politikerin ihn abschaffen. Es geht um den Reformationstag, wobei die Gr\u00fcnde wirtschaftlich motiviert sind. Die Idee kommt von CDU-Politikerin Gitta Connemann. Stand jetzt: In neun Bundesl\u00e4ndern ist der 31. Oktober ein fester Bestandteil des Kalenders \u2013 ein Tag, der an Martin Luther und die Reformation erinnert. Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion h\u00e4lt diesen Tag jedoch f\u00fcr \u201enicht mehr zeitgem\u00e4\u00df\u201c und verweist auf leere Kirchenb\u00e4nke selbst in traditionell evangelischen Regionen wie Niedersachsen. Ihre Forderung ist besonders brisant, da die CDU als christlich gepr\u00e4gte Partei gilt \u2013 und der Reformationstag eng mit dem evangelischen Glauben verbunden ist. Nach Connemann k\u00f6nnten die Menschen mit einem zus\u00e4tzlichen Arbeitstag zum Wirtschaftswachstum beitragen. F\u00fcr 2025 wird nur ein minimales Wachstum von 0,1 bis 0,2 Prozent erwartet. W\u00e4hrend z. B. \u00a0die Linke neue Feiertage fordert \u2013 etwa einen europ\u00e4ischen \u201eWeltfriedenstag\u201c \u2013 wollen Wirtschaftsvertreter genau das Gegenteil: weniger freie Tage, um die Produktivit\u00e4t zu steigern.<\/p>\n<p>Quelle: bild.de.<\/p>\n<div id=\"attachment_67319\" style=\"width: 340px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67319\" class=\" wp-image-67319\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-7lb-Vaterland-195x300.jpg\" alt=\"\" width=\"330\" height=\"508\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-7lb-Vaterland-195x300.jpg 195w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-7lb-Vaterland-666x1024.jpg 666w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-7lb-Vaterland-768x1182.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-7lb-Vaterland.jpg 832w\" sizes=\"auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><p id=\"caption-attachment-67319\" class=\"wp-caption-text\">Statue von Martin Luther.<br \/>Foto: Viktoria K\u00fchne\/Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h3><strong>SPD will M\u00fcnzen abschaffen<\/strong><\/h3>\n<p>Die Diskussion ums Bargeld l\u00e4uft auf der ganzen Welt. Doch die SPD will anscheinend in Deutschland schon direkt handeln. Demnach sollen beispielsweise einige M\u00fcnzen abgeschafft werden. Konkret geht es um die Ein- und Zwei-Cent-St\u00fccke, die laut einem Antrag der Hamburger SPD k\u00fcnftig verschwinden k\u00f6nnten. Damit w\u00e4re ein echter Einschnitt im gewohnten Zahlungsalltag verbunden, denn diese Kupferm\u00fcnzen sind die im Euroraum am weitesten verbreiteten. Nach Angaben der Bundesbank waren Ende 2022 \u00fcber 38 Milliarden Ein-Cent-M\u00fcnzen im Umlauf \u2013 ein Rekordwert. Der Antrag aus dem Kreisverband Eimsb\u00fcttel fordert, die kleinen M\u00fcnzen nicht nur abzuschaffen, sondern beim Barzahlen automatisch auf den n\u00e4chsten F\u00fcnf-Cent-Betrag zu runden. Kritiker sehen darin die Gefahr, bei jedem Kauf bis zu vier Cent zu verlieren, wohingegen Bef\u00fcrworter von einer l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Vereinfachung sprechen. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Initiative sind vielf\u00e4ltig: Zum einen \u00fcbersteigen die Herstellungskosten von 1,65 Cent pro Ein-Cent-M\u00fcnze ihren eigentlichen Wert. Zum anderen gelten Produktion und Transport wegen des verwendeten Kupfers als umweltbelastend. Auch der logistische Aufwand beim Sortieren und Lagern kleiner M\u00fcnzen sei enorm, so die SPD. Ein Blick ins Ausland zeigt: In L\u00e4ndern wie Finnland, Belgien, Irland, den Niederlanden und Italien wird bereits auf- oder abgerundet, ohne dass es gr\u00f6\u00dfere Probleme gegeben habe. Elektronische Zahlungen sollen in Deutschland jedoch weiterhin auf den Cent genau abgerechnet werden. Die Hamburger SPD m\u00f6chte nun, dass sich ihre Bundespartei f\u00fcr entsprechende \u00c4nderungen auf nationaler und europ\u00e4ischer Ebene einsetzt.<\/p>\n<p>Quelle: derwesten.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Format \u201cVaterland\u201d fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. 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