{"id":70061,"date":"2025-11-19T05:00:26","date_gmt":"2025-11-19T04:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/eine-hilfreiche-hand-2\/"},"modified":"2025-11-19T05:00:26","modified_gmt":"2025-11-19T04:00:26","slug":"eine-hilfreiche-hand-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/eine-hilfreiche-hand-2\/","title":{"rendered":"Eine hilfreiche Hand"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Es trennen uns nur einige Kilometer<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Es war ein Ausflug mit einer Idee. Es ging nicht nur darum, etwas Neues, Interessantes zu sehen, sondern auch Landsleuten in einem schwierigen Moment zu helfen. Eine nachahmenswerte Idee. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Dirschau, Stuhm. <\/strong>Die Gesellschaft der deutschen Minderheit in Dirschau beschloss, sich am 25. Oktober zu einem Ausflug zur Schleuse Weissenberg aufzumachen. Dieser Komplex wasserbaulicher Anlagen wurde ab dem 16. Jahrhundert errichtet, um die Wasser der Weichsel und der Nogat zu trennen, die bis dahin der Hauptstrom der Weichsel war. Diese Trennung war ein Konfliktherd zwischen Danzig und Elbing. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Anlage erweitert, wobei zwischen dem Tal der Weichsel und der Nogat eine Schleuse, ein Wehr sowie ein Hochwasserschutztor hinzugef\u00fcgt wurde, au\u00dferdem eine kleinere Schleuse, die das Wasser der Liebe in die Nogat leitete. Diese Regulierung erm\u00f6glichte die Er\u00f6ffnung von Wasserstra\u00dfen und die Entwicklung der Binnenschifffahrt.<\/p>\n<p>Die Dirschauer hatten sich jedoch nicht nur zur Besichtigung der wasserbaulichen Bauwerke aufgemacht.<\/p>\n<h2><strong>Gemeinsam aus der Krise<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eWir haben zu diesem Ausflug auch unsere Landsleute von der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Stuhm eingeladen. Sie haben es momentan nicht leicht. Bei ihnen ist nicht viel los, also wollten wir ihnen einen kleinen Ansto\u00df geben und ihnen Energie geben, damit sie versuchen, die Krise zu \u00fcberwinden\u201c, erkl\u00e4rt Krystyna Jakubanes, die Vorsitzende der Dirschauer Organisation.<\/p>\n<p>Zum Ausflug hatten sich acht Personen aus Stuhm und 32 aus Dirschau eingetragen. Die Reise war ein voller Erfolg, und alle kehrten zufrieden zur\u00fcck. Zum Abschluss genossen sie ein gemeinsames Mittagessen in einem Restaurant. Die Reise war f\u00fcr die G\u00e4ste kostenlos, da Dirschau sich um finanzielle F\u00f6rderung vom Verband der deutschen sozialkulturellen Gesellschaften in Polen bem\u00fcht hatte und die fehlende Summe aus Eigenmittel beigesteuert hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_67580\" style=\"width: 638px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67580\" class=\" wp-image-67580\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tczew-sztum-2-e1763494439140-300x159.jpg\" alt=\"\" width=\"628\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tczew-sztum-2-e1763494439140-300x159.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tczew-sztum-2-e1763494439140-1024x543.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tczew-sztum-2-e1763494439140-768x407.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tczew-sztum-2-e1763494439140-1536x814.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Tczew-sztum-2-e1763494439140.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 628px) 100vw, 628px\" \/><p id=\"caption-attachment-67580\" class=\"wp-caption-text\">Die Gesellschaft der deutschen Minderheit unternahm einen Ausflug zur Schleuse Weissenberg.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>Die Teilnehmer des Ausflugs h\u00f6rten auch ein Referat von Krzysztof Bie\u0144kowski \u00fcber die Trag\u00f6die der Deutschen in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Das war einer der Vortr\u00e4ge aus dem Zyklus zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen f\u00fcr die Deutschen, die sich in Polen wiederfanden. W\u00e4hrend der Reise kam es auch zu Gespr\u00e4chen \u00fcber den Zustand und die Zukunft der einen und der anderen Organisation. Die aus Stuhm repr\u00e4sentierte Vorstandsmitglied Gabriela Manteufel.<\/p>\n<p>\u201eDie Gesellschaft in Stuhm steht vor demselben Problem wie viele unserer Organisationen: das Alter Mitglieder, nachlassende Aktivit\u00e4ten bei gleichzeitigem Mangel an F\u00fchrungskr\u00e4ften. Deshalb glaube ich, dass wir uns gegenseitig unterst\u00fctzen und zusammenschlie\u00dfen m\u00fcssen, um weiter aktiv zu sein. Mir liegt daran, dass unsere Organisationen nicht nur existieren, sondern auch aktiv sind. Wir liegen nur 33 km voneinander entfernt, und au\u00dferdem verbindet uns alles\u201c, f\u00fcgt Krystyna Jakubas hinzu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es trennen uns nur einige Kilometer Es war ein Ausflug mit einer Idee. Es ging nicht nur darum, etwas Neues, Interessantes zu sehen, sondern auch Landsleuten in einem schwierigen Moment zu helfen. Eine nachahmenswerte Idee. Dirschau, Stuhm. Die Gesellschaft der deutschen Minderheit in Dirschau beschloss, sich am 25. 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