{"id":70055,"date":"2025-11-20T05:00:10","date_gmt":"2025-11-20T04:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/ewiges-gedenken-an-die-opfer-des-krieges-2\/"},"modified":"2025-11-20T05:00:10","modified_gmt":"2025-11-20T04:00:10","slug":"ewiges-gedenken-an-die-opfer-des-krieges-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/ewiges-gedenken-an-die-opfer-des-krieges-2\/","title":{"rendered":"Ewiges Gedenken an die Opfer des Krieges"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Volkstrauertag in Allenstein<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Rund 800 Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben auf dem Friedhof im Allensteiner Stadtteil <\/strong><strong>Jakobsberg<\/strong><strong> ihre letzte Ruhest\u00e4tte gefunden. Nur einige Dutzend von ihnen besitzen noch erkennbare Gr\u00e4ber, noch weniger \u2013 beschriftete Tafeln mit Namen. Doch sowohl f\u00fcr sie als auch f\u00fcr alle Opfer der Kriege beteten die Mitglieder der Allensteiner Gesellschaft der deutschen Minderheit<\/strong>.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Allenstein.<\/strong> In diesem Jahr begingen die Vertreter der deutschen Minderheit in Allenstein den Volkstrauertag am 16. November. Auf dem Friedhof legten sie einen Kranz am Kreuz nieder und entz\u00fcndeten Kerzen auf den Gr\u00e4bern. Sie taten dies im Gedenken nicht nur an die Soldaten, sondern an alle Gefallenen und Kriegsopfer. Darauf wiesen Piotr Dukat, der Vorsitzende der Allensteiner Gesellschaft der deutschen Minderheit, sowie Kanonikus Andr\u00e8 Schmeier hin. Er betonte, dass es in jeder Familie jemanden gibt, der im Krieg gefallen ist oder dessen Opfer wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_67624\" style=\"width: 406px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67624\" class=\" wp-image-67624\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Roza-Angrik-z-synem-przy-grobie-jej-ojca-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"396\" height=\"528\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Roza-Angrik-z-synem-przy-grobie-jej-ojca-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Roza-Angrik-z-synem-przy-grobie-jej-ojca-768x1024.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Roza-Angrik-z-synem-przy-grobie-jej-ojca.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px\" \/><p id=\"caption-attachment-67624\" class=\"wp-caption-text\">Roza Angrik z synem przy grobie jej ojca.<br \/>Foto: Lech Krysza\u0142owicz<\/p><\/div>\n<p>\u201eAn sie denken wir heute, und f\u00fcr sie beten wir, damit sie das ewige Heil erlangen\u201c, sagte er.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Dass dieser Friedhof entstanden ist, ist dem Engagement von R\u00f3\u017ca Angrik zu verdanken. Auf diesem Friedhof ruht ihr Vater \u2013 und das lie\u00df sie ihn nie vergessen.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Zeremonie endete wie jedes Jahr mit einem gemeinsamen Gebet und zwei Liedern: <em>\u201eIch hatt&#8216; einen Kameraden\u201c<\/em> sowie dem <em>Ostpreu\u00dfenlied<\/em>.<\/p>\n<p>Dass dieser Friedhof entstanden ist, ist dem Engagement von R\u00f3\u017ca Angrik zu verdanken. Auf diesem Friedhof ruht ihr Vater \u2013 und das lie\u00df sie ihn nie vergessen.<\/p>\n<div id=\"attachment_67620\" style=\"width: 514px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67620\" class=\" wp-image-67620\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Na-koniec-wszyscy-zaspiewali-Ostpreussenlied-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Na-koniec-wszyscy-zaspiewali-Ostpreussenlied-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Na-koniec-wszyscy-zaspiewali-Ostpreussenlied-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Na-koniec-wszyscy-zaspiewali-Ostpreussenlied-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Na-koniec-wszyscy-zaspiewali-Ostpreussenlied.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px\" \/><p id=\"caption-attachment-67620\" class=\"wp-caption-text\">Na koniec wszyscy zaspiewali Ostpreussenlied.<br \/>Foto: Lech Krysza\u0142owicz<\/p><\/div>\n<p>\u201eIch habe meinen Mann oft daran erinnert, dass das Grab meines Vaters und das von Oskar Naguschewski, dessen Beerdigung ich miterlebt habe, erneuert werden m\u00fcssen. \u2018Wenn wir schon Gr\u00e4ber erneuern, dann alle\u2019, entschied mein Mann \u2013 und so geschah es\u201c, erinnert sich R\u00f3\u017ca Angrik. Der Friedhof wurde 1992 durch die Initiative und Mithilfe der Allensteiner Gesellschaft der deutschen Minderheit renoviert, deren Vorsitzender damals Walter Angrik war, der jedoch bereits ein Jahr sp\u00e4ter verstarb. Seitdem k\u00fcmmern sich die Mitglieder der Gesellschaft um den Friedhof und pflegen die Erinnerung an diejenigen, die dort begraben sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Volkstrauertag in Allenstein Rund 800 Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkriegs haben auf dem Friedhof im Allensteiner Stadtteil Jakobsberg ihre letzte Ruhest\u00e4tte gefunden. Nur einige Dutzend von ihnen besitzen noch erkennbare Gr\u00e4ber, noch weniger \u2013 beschriftete Tafeln mit Namen. 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