{"id":70038,"date":"2025-11-22T13:00:23","date_gmt":"2025-11-22T12:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/identitat-erinnerung-vertreibung-gesprach-mit-prof-ryszard-kaczmarek\/"},"modified":"2025-11-22T13:00:23","modified_gmt":"2025-11-22T12:00:23","slug":"identitat-erinnerung-vertreibung-gesprach-mit-prof-ryszard-kaczmarek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/identitat-erinnerung-vertreibung-gesprach-mit-prof-ryszard-kaczmarek\/","title":{"rendered":"Identit\u00e4t, Erinnerung, Vertreibung \u2013 Gespr\u00e4ch mit Prof. Ryszard Kaczmarek"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie entwickelt sich die Identit\u00e4t von Menschen, die sich nach 1945 zwischen Polen, der BRD und der DDR wiederfanden? Ist Nationalit\u00e4t etwas, das man \u201emitnehmen\u201c kann, oder unterliegt sie st\u00e4ndig neuen Verhandlungen? Wie beeinflusst die Erinnerung an die Vergangenheit \u2013 sowohl individuell als auch kollektiv \u2013 die Art und Weise, wie wir heute \u00fcber Migration und Vertreibung sprechen?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Auf diese Fragen wird Prof. Ryszard Kaczmarek w\u00e4hrend eines vom Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit organisierten Gespr\u00e4chs antworten. Die Veranstaltung findet am 4. Dezember 2025 um 17:00 Uhr im Dokumentations- und Ausstellungzentrum der Deutschen in Polen, Szpitalna 11, Oppeln, statt.<\/p>\n<p>Prof. Kaczmarek ist ein herausragender Forscher der Geschichte der Oberschlesischen Deutschen, der Nachkriegswanderungen und der polnisch-deutschen Beziehungen. Sein neuestes Buch \u201eBin ich Deutscher? Vertriebene aus Polen in die BRD und DDR 1950\u20131991\u201c (Wydawnictwo Literackie, 2025) gilt als eine der wichtigsten zeitgen\u00f6ssischen Analysen der Erfahrungen von Menschen, die zwischen zwei deutschen Staaten, unterschiedlichen politischen Systemen und verschiedenen historischen Narrativen lebten.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Das Gespr\u00e4ch wird sich mit Erinnerung als Quelle von Identit\u00e4t, dem Durchbrechen von Schweigen in Familien, schwierigen R\u00fcckkehrerfahrungen zu den eigenen Wurzeln sowie der Frage besch\u00e4ftigen, wie die komplexen biografischen Wege der Bewohner des ehemaligen polnisch-deutschen Grenzgebiets heute zu einer wichtigen Stimme in der Debatte \u00fcber die Geschichte und Gegenwart der Region werden.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend der Veranstaltung werden die Teilnehmer sowohl die Dramen einzelner Biografien als auch gr\u00f6\u00dfere gesellschaftliche Prozesse kennenlernen: Nachkriegswanderungen, die Politik gegen\u00fcber Vertriebenen, ihre gesellschaftliche Wahrnehmung in der BRD und DDR sowie den Einfluss der deutschen Erinnerungskultur auf die Darstellung der Geschichte Schlesiens und der Schicksale von Familien, deren Identit\u00e4t st\u00e4ndig \u00e4u\u00dferen Definitionen unterworfen war.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch wird sich mit Erinnerung als Quelle von Identit\u00e4t, dem Durchbrechen von Schweigen in Familien, schwierigen R\u00fcckkehrerfahrungen zu den eigenen Wurzeln sowie der Frage besch\u00e4ftigen, wie die komplexen biografischen Wege der Bewohner des ehemaligen polnisch-deutschen Grenzgebiets heute zu einer wichtigen Stimme in der Debatte \u00fcber die Geschichte und Gegenwart der Region werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-67741\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4.12-DWPN-DAZ-300x150.jpg\" alt=\"\" width=\"652\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4.12-DWPN-DAZ-300x150.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4.12-DWPN-DAZ-1024x512.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4.12-DWPN-DAZ-768x384.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4.12-DWPN-DAZ-1536x768.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/4.12-DWPN-DAZ.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/p>\n<p>Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich f\u00fcr die Geschichte der Deutschen in Polen, das Thema Vertreibung, die Geschichte Oberschlesiens, kollektive Erinnerung und den polnisch-deutschen Dialog interessieren \u2013 einschlie\u00dflich Lehrer, Studierende, Forschende und Journalist*innen.<\/p>\n<p>Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.<\/p>\n<p>Kontakt: agata.rychter@haus.pl | 503 721 658<\/p>\n<p>Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern und f\u00fcr Heimat (BMI) \u00fcber den Verband der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG) gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie entwickelt sich die Identit\u00e4t von Menschen, die sich nach 1945 zwischen Polen, der BRD und der DDR wiederfanden? 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