{"id":70034,"date":"2025-11-22T17:00:49","date_gmt":"2025-11-22T16:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/die-suppe-meines-herzens-2\/"},"modified":"2025-11-22T17:00:49","modified_gmt":"2025-11-22T16:00:49","slug":"die-suppe-meines-herzens-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/die-suppe-meines-herzens-2\/","title":{"rendered":"Die Suppe meines Herzens"},"content":{"rendered":"<h1>Glosse<\/h1>\n<p>Ramen, Pho, Minestrone oder Bouillabaisse \u2013 die Medien lassen uns nicht vergessen, dass der Herbst die ultimative Suppensaison ist. Aber warum sollten wir uns f\u00fcr fremde Erfindungen begeistern, wenn wir doch in Oberschlesien die Suppen aller Suppen haben? Ja, es muss ein Machtwort gesprochen werden: Die beste Herbstsuppe ist nun mal der schlesische Eintopf!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Er mag nicht sch\u00f6n aussehen, er mag nicht einmal wie eine Suppe wirken \u2013 so dickfl\u00fcssig ist er. Aber bei Gott! Wer von einem schlesischen Eintopf nicht satt wird, der l\u00fcgt!<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Er mag nicht sch\u00f6n aussehen, er mag nicht einmal wie eine Suppe wirken \u2013 so dickfl\u00fcssig ist er. Aber bei Gott! Wer von einem schlesischen Eintopf nicht satt wird, der l\u00fcgt! Oder hat eine Essst\u00f6rung\u2026 Habe ich als Kind Omas Eintopf gemocht? Nat\u00fcrlich nicht. Vermisse ich ihn heute sehns\u00fcchtig? Nat\u00fcrlich ja. Denn das Geheimnis des schlesischen Eintopfs liegt darin, dass es nie ein genaues Rezept gab \u2013 und auch nie geben wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_67757\" style=\"width: 470px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67757\" class=\" wp-image-67757\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/alex-bayev-unsplash-240x300.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/alex-bayev-unsplash-240x300.jpg 240w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/alex-bayev-unsplash-819x1024.jpg 819w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/alex-bayev-unsplash-768x960.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/alex-bayev-unsplash.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><p id=\"caption-attachment-67757\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Alex Bayev\/Unsplash<\/p><\/div>\n<p>Oma schmiss einfach alles in den Topf, was sie in der Vorratskammer fand: ein paar schlaffe M\u00f6hren, Kartoffeln, Petersilie (Kraut oder St\u00e4ngel), manchmal Gr\u00fcnkohlbl\u00e4tter, wenn sie welche hatte, eine halbe Sellerie, oft Blumenkohl. Das Gem\u00fcse schwamm in einer dicken H\u00fchnerbr\u00fche, verfeinert mit jeder Menge Sahne. Was da noch alles mitschwamm, m\u00f6chte ich lieber nicht raten.<\/p>\n<p>Der Eintopf blubberte stundenlang auf der warmen Herdplatte. Einmal ausgeschaltet, h\u00fcllte er sich in eine nicht gerade appetitliche Decke aus kalter Sahne. Doch das Gute am Eintopf: Man konnte ihn immer wieder erhitzen und hungrige M\u00e4uler f\u00fcttern. Und nach einem hei\u00dfen L\u00f6ffel Eintopf sah die Welt gleich wieder besser aus. Eintopf ist und war Zuhause, die Suppe meines Herzens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glosse Ramen, Pho, Minestrone oder Bouillabaisse \u2013 die Medien lassen uns nicht vergessen, dass der Herbst die ultimative Suppensaison ist. Aber warum sollten wir uns f\u00fcr fremde Erfindungen begeistern, wenn wir doch in Oberschlesien die Suppen aller Suppen haben? Ja, es muss ein Machtwort gesprochen werden: Die beste Herbstsuppe ist nun mal der schlesische Eintopf!<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":67758,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6045,4580,5625,4229],"tags":[4895,1977,4896,4897],"redaktor":[],"class_list":["post-70034","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildung","category-kolumne-de","category-kultur-de","category-kulturbildung-de","tag-ajntopf","tag-glosse","tag-kartoffelsuppe","tag-schlesischer-eintopf"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70034"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70034\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/67758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70034"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=70034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}