{"id":70025,"date":"2025-11-24T05:00:55","date_gmt":"2025-11-24T04:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/blumen-und-gedenken-fur-die-die-von-uns-gegangen-sind\/"},"modified":"2025-11-24T05:00:55","modified_gmt":"2025-11-24T04:00:55","slug":"blumen-und-gedenken-fur-die-die-von-uns-gegangen-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/blumen-und-gedenken-fur-die-die-von-uns-gegangen-sind\/","title":{"rendered":"Blumen und Gedenken f\u00fcr die, die von uns gegangen sind"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Kr\u00e4nze zum Tag der Toten<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Kunstvoll und generations\u00fcbergreifend banden die Mitglieder der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Lyck Kr\u00e4nze.<\/strong> <strong>Warum das?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Lyck. <\/strong>Weil die Masuren fr\u00fcher keine Kerzen auf die Gr\u00e4ber stellten. Das ist eine moderne Erfindung. Wenn sie Gr\u00e4ber schm\u00fcckten, dann mit Blumen oder sogar buntem Kohl. Nat\u00fcrlich versuchte jede Hausfrau, aus der Dekoration eine Komposition zu gestalten. Und generations\u00fcbergreifend deswegen, weil junge Menschen die masurischen Traditionen von irgendwoher oder von irgendjemandem lernen m\u00fcssen. Deshalb fand am 25. Oktober im Sitz der \u201eMasuren\u201c in Lyck eine Schulung im kunstvollen Binden von Grabkr\u00e4nzen statt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #ffcc00;\">Jeder Teilnehmende band einen Kranz f\u00fcr das Grab eines verstorbenen Angeh\u00f6rigen. Einige Teilnehmende fertigten dar\u00fcber hinaus weitere Kr\u00e4nze an, die am 29. Oktober auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Bartossen und dem Kriegsfriedhof in Stosznen (Gemeinde Kallinowen) niedergelegt wurden.<\/span><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Werkstatt traf auf sehr gro\u00dfes Interesse. 25 Personen nahmen teil, darunter sieben Jugendliche. Ein Teil der Mitglieder kam fr\u00fcher, um einen Imbiss f\u00fcr alle Teilnehmer vorzubereiten und die Arbeitspl\u00e4tze zum Kranzbinden einzurichten. Zun\u00e4chst sprach Ewa Aleksandrowicz, die Kursleiterin, die schon lange mit \u201eMasuren\u201c zusammenarbeitet, \u00fcber deutsche und masurische Br\u00e4uche zur Erinnerung an die Verstorbenen. Anschlie\u00dfend nahmen die Teilnehmenden ihre Pl\u00e4tze ein und erhielten die von der Kursleiterin vorbereiteten Materialien zum Binden von Kr\u00e4nzen, Fichtenzweige und Blumen.<\/p>\n<div id=\"attachment_67797\" style=\"width: 574px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67797\" class=\" wp-image-67797\" src=\"https:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-wience-5-300x135.jpg\" alt=\"\" width=\"564\" height=\"254\" \/><p id=\"caption-attachment-67797\" class=\"wp-caption-text\">Masuren machten ein gemeinsames Erinnerungsfoto vor dem Turm, bevor sie nach Hause gingen.<br \/>Foto: Archiv der Gesellschaft Masuren<\/p><\/div>\n<p>Die Kursleiterin erkl\u00e4rte dann Schritt f\u00fcr Schritt die Kranzbindemethoden, gab Hinweise und half bei der Gestaltung. Jeder Teilnehmende band einen Kranz f\u00fcr das Grab eines verstorbenen Angeh\u00f6rigen. Einige Teilnehmende fertigten dar\u00fcber hinaus weitere Kr\u00e4nze an, die am 29. Oktober auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Bartossen und dem Kriegsfriedhof in Stosznen (Gemeinde Kallinowen) niedergelegt wurden.<\/p>\n<div id=\"attachment_67798\" style=\"width: 606px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67798\" class=\" wp-image-67798\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-Wience1-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"596\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-Wience1-300x218.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-Wience1-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-Wience1-768x558.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-Wience1.jpg 1219w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><p id=\"caption-attachment-67798\" class=\"wp-caption-text\">\u201eMasuren\u201c auf dem Soldatenfriedhof in Bartossen.<br \/>Foto: Archiv der Gesellschaft Masuren<\/p><\/div>\n<p>Die anwesenden Jugendlichen halfen den \u00e4ltesten Teilnehmern beim Kranzbinden und deckten anschlie\u00dfend den Tisch. Der Workshop klang mit einem von den Mitgliedern vorher zubereiteten Imbiss aus. Zum Abschluss r\u00e4umten alle gemeinsam auf, wobei die Jugendlichen sich erneut als sehr hilfsbereit erwiesen.<\/p>\n<div id=\"attachment_67796\" style=\"width: 614px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67796\" class=\" wp-image-67796\" src=\"https:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Elk.-wience-3-300x135.jpg\" alt=\"\" width=\"604\" height=\"272\" \/><p id=\"caption-attachment-67796\" class=\"wp-caption-text\">Jeder Teilnehmer machte ein Kranz auf dem Grab der verstorbenen Person von seine Famillie.<br \/>Foto: Archiv der Gesellschaft Masuren<\/p><\/div>\n<p>Nachdem alles aufger\u00e4umt war, f\u00fchrten wir ein langes Gespr\u00e4ch \u00fcber unsere Zukunft, Pl\u00e4ne und Projekte f\u00fcr das kommende Jahr. Bevor wir nach Hause fuhren, machten wir noch ein Gruppenfoto mit den Blumengebinden vor unserem Turm\u201c, berichtet Urszula Sasi\u0144ska, die Vorsitzende der Gesellschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kr\u00e4nze zum Tag der Toten Kunstvoll und generations\u00fcbergreifend banden die Mitglieder der Gesellschaft der deutschen Minderheit in Lyck Kr\u00e4nze. 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