{"id":70013,"date":"2025-11-25T17:00:44","date_gmt":"2025-11-25T16:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/ein-bruckenbauer-mit-schlesischen-wurzeln\/"},"modified":"2025-11-25T17:00:44","modified_gmt":"2025-11-25T16:00:44","slug":"ein-bruckenbauer-mit-schlesischen-wurzeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/ein-bruckenbauer-mit-schlesischen-wurzeln\/","title":{"rendered":"Ein Br\u00fcckenbauer mit schlesischen Wurzeln"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Im Gespr\u00e4ch mit Dr. Matthias Kneip<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Manuela Leibig traf Dr. Matthias Kneip, den diesj\u00e4hrigen Tr\u00e4ger des DIALOG-Preises, bei seinem j\u00fcngsten Besuch in Oppeln \u2013 einer Stadt, die f\u00fcr ihn weit mehr ist als nur ein Punkt auf der Landkarte. Sie ist ein Ort der Familiengeschichte, der pers\u00f6nlichen Entdeckungen und ein zentraler Baustein seiner unerm\u00fcdlichen Arbeit f\u00fcr die deutsch-polnische Verst\u00e4ndigung. Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Heimatgef\u00fchle, polnische Weihnachtstraditionen in Bayern und die Herausforderung, als Kind f\u00fcnf Versionen seines eigenen Namens zu lernen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3>Sehr geehrter Herr Dr. Kneip, Sie sind heute ein anerkannter Experte f\u00fcr Polen und wissenschaftlicher Mitarbeiter am <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.deutsches-polen-institut.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschen Polen-Institut<\/a><\/span>. Doch Ihre Verbindung zu diesem Land, insbesondere zu Schlesien, ist tief in Ihrer Familiengeschichte verwurzelt. Was bedeutet es f\u00fcr Sie, in Oppeln zu sein?<\/h3>\n<p>F\u00fcr mich ist es ein ganz anderes Gef\u00fchl, in Oppeln zu sein, als in Krakau, Warschau oder Danzig. Ich bin zwar in Regensburg geboren und in Bayern aufgewachsen, aber Oppeln ist der Ort, wo ich meiner Familiengeschichte sehr stark begegne. Mein Vater wuchs in Leschnitz auf, meine Mutter wurde in Gleiwitz geboren und ist hier in Oppeln aufgewachsen. Hier auf dem Friedhof an der Wroc\u0142awska Stra\u00dfe liegt meine Urgro\u00dfmutter Klara Pieke. Ihr Grab zu besuchen, ist f\u00fcr mich immer ein wichtiger Moment. Es ist ein Ort, an dem man sich unweigerlich die Frage stellt: Wie viel schlesisches Blut hat man eigentlich in sich?<\/p>\n<h3>Sie sind mit deutschen und polnischen Traditionen aufgewachsen. Wie sah das im Alltag aus, wenn man bedenkt, dass Sie als Kind gar kein Polnisch gesprochen haben?<\/h3>\n<p>Das ist eine der Kuriosit\u00e4ten meiner Biografie. Meine Eltern, die nach dem Krieg polonisiert wurden und zweisprachig waren, benutzten das Polnische zu Hause oft als eine Art Geheimsprache. Mit uns Kindern haben sie aber nie einen einzigen Satz Polnisch gesprochen. Trotzdem sauste dieser polnische Geist durch unsere Wohnung. Wir haben zum Beispiel immer polnisch Weihnachten gefeiert, mit Oblatenbrechen (<em>Op\u0142atki<\/em>) und den masowischen Weihnachtsliedern (<em>Kol\u0119dy<\/em>). Ich wusste als Kind gar nicht, wie Bayern Weihnachten feiern! Diese Tradition habe ich \u00fcbrigens beibehalten; auch meine Kinder feiern heute polnische Weihnachten und haben keine Ahnung von bayerischen Br\u00e4uchen.<\/p>\n<div id=\"attachment_67812\" style=\"width: 625px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67812\" class=\" wp-image-67812\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip_Oppeln_2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"615\" height=\"410\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip_Oppeln_2-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip_Oppeln_2-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip_Oppeln_2-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip_Oppeln_2.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 615px) 100vw, 615px\" \/><p id=\"caption-attachment-67812\" class=\"wp-caption-text\">Matthias Kneip in Oppeln.<br \/>Foto: Manuela Leibig<\/p><\/div>\n<h3>Wie kam es, dass Sie die Sprache nicht von Ihren Eltern gelernt haben?<\/h3>\n<p>Es f\u00fchlte sich zu Hause einfach nicht authentisch an. Es war nicht ihre Muttersprache im emotionalen Sinne. Ich habe mir Polnisch sp\u00e4ter selbst beigebracht, was den Vorteil hatte, dass ich heute genau wei\u00df, wie schwer oder leicht die Sprache zu erlernen ist. Als Kinder beschr\u00e4nkte sich unser polnischer Wortschatz auf das N\u00f6tigste. Mein Bruder kann bis heute nur einen Satz: \u201eDzi\u0119kuj\u0119, nie jestem g\u0142odny\u201c (Danke, ich bin nicht hungrig), weil wir auf einer Reise einmal so viel essen mussten. Das Wichtigste aber war, unsere eigenen Vornamen zu lernen \u2013 und zwar in allen F\u00e4llen.<\/p>\n<h3>Sie mussten Ihren eigenen Namen lernen?<\/h3>\n<p>(Lacht) Ja, denn wir wollten wissen, \u00fcber wen unsere Eltern in ihrer \u201eGeheimsprache\u201c reden. Im Polnischen wird ja dekliniert. Ich musste also lernen: Maciej, Macieja, Maciejowi, z Maciejem&#8230; und so weiter. Mein Name ist auf Polnisch Maciej, nicht Mateusz, wie viele Polen denken. Mein Bruder Thomas musste Tomek, Tomka, Tomkowi, Tomkiem lernen. Nur so wussten wir, wenn unser Name fiel, dass es um uns ging.<\/p>\n<h3>Was war der Ausl\u00f6ser, sich dann doch so intensiv mit Polen zu besch\u00e4ftigen, dass es zu Ihrem Beruf wurde?<\/h3>\n<p>Der entscheidende Moment war, als mein Vater mir erz\u00e4hlte, dass er nach dem Krieg kein Deutsch sprechen durfte. Zwischen 1947 und 1949 war die deutsche Sprache hier verboten, es gab sogar Strafzettel daf\u00fcr. Diese Politik der \u201eEntdeutschung\u201c als Teil der Polonisierung hat mich tief beeindruckt und mein Interesse f\u00fcr die Lebensgeschichte meiner Eltern geweckt. Daraufhin habe ich begonnen, mir die polnische Sprache selbst beizubringen.<\/p>\n<div id=\"attachment_67820\" style=\"width: 715px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67820\" class=\" wp-image-67820\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DIALOG-Preis-Kneip-2025_3-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"705\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DIALOG-Preis-Kneip-2025_3-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DIALOG-Preis-Kneip-2025_3-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DIALOG-Preis-Kneip-2025_3-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DIALOG-Preis-Kneip-2025_3.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 705px) 100vw, 705px\" \/><p id=\"caption-attachment-67820\" class=\"wp-caption-text\">Der Preis wurde \u00fcberreicht von Cornelia Pieper (links) und Simona Ko\u00df.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<h3>Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie angefangen haben, B\u00fccher \u00fcber Polen zu schreiben? Gab es da einen bestimmten Ausl\u00f6ser?<\/h3>\n<p>Der entscheidende Ansto\u00df kam tats\u00e4chlich von einer sehr bedeutenden Pers\u00f6nlichkeit, dem Schriftsteller Tadeusz R\u00f3\u017cewicz. Er war ein Freund unserer Familie. Als ich 1995\/96 hier in Oppeln an der Germanistik gearbeitet habe, besuchte ich ihn in Breslau, wo er lebte.<\/p>\n<p>Bei einem dieser Besuche habe ich mich bei ihm beschwert. Ich sagte: \u201eStell dir vor, wenn ich in Paris wohnen w\u00fcrde, w\u00fcrden mich alle meine Freunde fragen, wann sie mich besuchen d\u00fcrfen. Aber weil ich in Oppeln wohne, fragen alle nur, wann ich denn mal wieder nach Deutschland komme.\u201c<\/p>\n<p>R\u00f3\u017cewicz schaute mich nur an und sagte ganz schlicht: \u201eMach was damit.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_67821\" style=\"width: 483px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67821\" class=\"wp-image-67821 size-large\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/DIALOG-Preis-2025_2-473x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"473\" height=\"1024\" \/><p id=\"caption-attachment-67821\" class=\"wp-caption-text\">Der &#8222;Dialogpreis\u201c wird von der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband (DPGBV) f\u00fcr Verdienste um den Dialog zwischen Deutschland und Polen vergeben und gilt als einer der renommiertesten Auszeichnungen im deutsch-polnischen Kontext. Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>Und dieser Satz hat gesessen. Ich habe verstanden, dass ich selbst aktiv werden muss, um diese Wahrnehmung zu \u00e4ndern. Also habe ich angefangen zu schreiben. Mein erstes Buch, in dem ich sehr pers\u00f6nlich \u00fcber meine Erfahrungen schrieb, war \u201eGrundstein im Gep\u00e4ck\u201c. Sp\u00e4ter kam dann zum Beispiel das in Deutschland sehr bekannt gewordene Buch \u201e111 Gr\u00fcnde, Polen zu lieben\u201c dazu. Aber der Ursprung von allem war dieser kurze, eindringliche Ratschlag von Tadeusz R\u00f3\u017cewicz.<\/p>\n<h3>Heute bringen Sie als Autor und Reiseleiter unz\u00e4hligen Deutschen Polen n\u00e4her. Sie haben sogar ein Kinderbuch geschrieben, um schon die J\u00fcngsten vorurteilsfrei an das Nachbarland heranzuf\u00fchren.<\/h3>\n<p>Die Idee war, ein junges Publikum in Deutschland auf eine subtile Art an Polen heranzuf\u00fchren. Es soll sich nicht wie eine Lektion anf\u00fchlen nach dem Motto: \u201eIhr sollt dieses Buch lesen, damit ihr Polen kennenlernt.\u201c Stattdessen ist es eine s\u00fc\u00dfe Geschichte, die Kinder m\u00f6gen und die zuf\u00e4llig in Polen spielt. So verankert sich das Land im Unterbewusstsein, und die Kinder sind sp\u00e4ter nicht mehr so offen f\u00fcr Vorurteile. Wenn sie dann etwas \u00fcber Polen h\u00f6ren, erinnern sie sich vielleicht: \u201eAch ja, da war doch die Geschichte mit dem kleinen Dackel.\u201c<\/p>\n<p>Die Handlung spielt bewusst in Warschau, weil die Hauptst\u00e4dte oft das Erste sind, was Kinder in der Schule lernen. Ein kleiner Dackel schl\u00e4ft im Zug von Berlin ein und wacht in Warschau wieder auf. Dort lernt er im Kulturpalast eine Katze kennen \u2013 und erf\u00e4hrt, dass es im Keller des Palastes bis heute einen richtigen \u201eKatzenstaat\u201c gibt. Gemeinsam suchen sie die Schwester der Katze und erleben ein Abenteuer: Sie werden von einem gro\u00dfen Hund \u00fcberfallen. Sie \u00fcberleben aber, weil sich herausstellt, dass dieser gro\u00dfe polnische Hund fr\u00fcher einmal von einem Deutschen gerettet wurde. Hier geht es dann auch um deutsch-polnische Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung. Am Ende werden sie alle Freunde. Die Kinder lernen also ganz nebenbei polnische Orte wie die Weichsel oder die Sigismund-S\u00e4ule kennen \u2013 und die wichtige Botschaft, dass aus einstigen Schwierigkeiten Freundschaft entstehen kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_67818\" style=\"width: 824px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67818\" class=\" wp-image-67818\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip-DIALOG-Preis-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"814\" height=\"458\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip-DIALOG-Preis-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip-DIALOG-Preis-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip-DIALOG-Preis-768x433.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Matthias-Kneip-DIALOG-Preis.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 814px) 100vw, 814px\" \/><p id=\"caption-attachment-67818\" class=\"wp-caption-text\">Matthias Kneip bekam den DIALOG Preis 2025 verliehen.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<h3>F\u00fchlen Sie sich als Br\u00fcckenbauer?<\/h3>\n<p>Ich selbst sehe mich nicht so, aber die Arbeit, die ich seit \u00fcber 30 Jahren mache, hat nat\u00fcrlich diesen Zweck. Es ist mein Ziel, den Deutschen das Land n\u00e4herzubringen, weil ich es schade finde, dass es so nah ist und doch so unbekannt. Selbst Berliner, die nur eine eineinhalbst\u00fcndige Fahrt von der Grenze entfernt leben, waren oft noch nie in Polen. Wenn sie dann mitfahren und St\u00e4dte wie Krakau, Danzig oder Breslau sehen, sind sie begeistert. Und ich bin immer wieder \u00fcberrascht, wie gut am Ende einer Schlesien-Reise das nette, kleine Oppeln als Ort zum Wohlf\u00fchlen ankommt.<\/p>\n<h3>Sie waren in den 90er-Jahren schon einmal beruflich in Oppeln und haben die Anf\u00e4nge der deutschen Minderheit miterlebt. Nun sind Sie wieder \u00f6fter hier. Was zieht Sie zur\u00fcck?<\/h3>\n<p>Damals war ich an der Germanistik t\u00e4tig und habe Lehrer ausgebildet, als die deutsche Sprache als Muttersprache wieder eingef\u00fchrt wurde. Ich war bei der Gr\u00fcndung der Zeitung \u201eWochenblatt\u201c dabei und hatte ein enges Netzwerk. Danach war ich lange nicht mehr hier. Ein wichtiger Grund f\u00fcr meine R\u00fcckkehr mit Reisegruppen ist das neue Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen. Es ist ein konkreter Anlaufpunkt, um unseren G\u00e4sten die Geschichte und Gegenwart der deutschen Minderheit authentisch zu vermitteln. Das hat mir als Baustein f\u00fcr meine Programme gefehlt. Und so schlie\u00dft sich f\u00fcr mich der Kreis: Ich kann meine Arbeit mit dem Besuch am Grab meiner Urgro\u00dfmutter und den Erinnerungen an meine Familiengeschichte verbinden. Das macht Oppeln f\u00fcr mich so besonders.<\/p>\n<hr \/>\n<h2><strong>Der DIALOG-Preis 2025<\/strong><\/h2>\n<p>Der DIALOG-Preis wird von der\u00a0Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V.\u00a0vergeben. In der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Kuratorium am 24. September 2025 wurde\u00a0Dr. Matthias Kneip\u00a0als diesj\u00e4hriger Preistr\u00e4ger auserkoren.<\/p>\n<p>Die Auszeichnung w\u00fcrdigt sein\u00a0langj\u00e4hriges und vielseitiges Engagement f\u00fcr die deutsch-polnische Verst\u00e4ndigung, sowie sein Einsatz in der Vermittlung von Kenntnissen \u00fcber Polen an die j\u00fcngere Generation in Deutschland.<\/p>\n<p>Die feierliche Preisverleihung fand w\u00e4hrend des Kongresses \u201eNachbarschaft in der Mitte Europas\u201c am Freitag, den 21. November 2025 in Bremer Rathaus statt. Die Veranstaltung feierte gleichzeitig das 50-j\u00e4hrige Bestehen der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bremen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Dr. Matthias Kneip Manuela Leibig traf Dr. Matthias Kneip, den diesj\u00e4hrigen Tr\u00e4ger des DIALOG-Preises, bei seinem j\u00fcngsten Besuch in Oppeln \u2013 einer Stadt, die f\u00fcr ihn weit mehr ist als nur ein Punkt auf der Landkarte. 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