{"id":70007,"date":"2025-11-26T11:00:33","date_gmt":"2025-11-26T10:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/70007\/"},"modified":"2025-11-26T11:00:33","modified_gmt":"2025-11-26T10:00:33","slug":"70007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/70007\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Format \u201eVaterland\u201c fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Bundesrepublik auf einen Blick.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3><strong>Mehr jugendliche Kriminalit\u00e4t<\/strong><\/h3>\n<p>Die kriminelle Situation in Deutschland scheint neue Denkweisen anzukurbeln. Nun werden Stimmen lauter, nach denen man auch unter 14 Jahren die Strafbarkeit nicht mehr ausschlie\u00dfen sollte. Hintergrund dieser Bedenken ist eine aktuelle Untersuchung, die einen deutlichen Anstieg an Gewalttaten durch Kinder und Jugendliche zeigt. Als Reaktion betonen einige Politiker, dass Kinder in einem gewissen Alter sehr wohl zwischen richtig und falsch unterscheiden k\u00f6nnen. Daher d\u00fcrfe die Diskussion \u00fcber eine m\u00f6gliche Senkung der Strafm\u00fcndigkeit kein Tabu sein. Straff\u00e4llige Kinder m\u00fcssten fr\u00fchzeitig mit den Folgen ihrer Handlungen konfrontiert werden, um zu verhindern, dass sie zu Wiederholungst\u00e4tern werden. Der Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan D\u00fcll, fordert bei dem Thema zum Handeln auf. Schulen m\u00fcssen konsequent gegen Gewalt vorgehen \u2013 bis hin zu Schulverweisen und Anzeigen. Er nennt als Ursachen unter anderem schwierige famili\u00e4re Verh\u00e4ltnisse, kulturelle Konflikte und den Einfluss sozialer Medien. Die alarmierenden Zahlen best\u00e4tigt auch das Bundesinnenministerium des Inneren. Die Zahl der gewaltt\u00e4tigen Kinder ist bundesweit um \u00fcber elf Prozent gestiegen. Eine Bund-L\u00e4nder-Arbeitsgruppe soll nun Strategien gegen die wachsende Jugendgewalt entwickeln.<\/p>\n<p>Quelle: bild.de.<\/p>\n<h3><strong>Deutsche wollen weiterhin Benzin-Autos<\/strong><\/h3>\n<p>Die elektrische Revolution kommt der Mehrheit der Deutschen noch zu fr\u00fch. Dies zeigt eine neue Umfrage. Der Widerstand gegen ein m\u00f6gliches Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor \u2013 ganze 69 Prozent. Ebenso viele m\u00f6chten auch keine Einschr\u00e4nkungen beim Fleisch- oder Milchkauf hinnehmen. Die vom Magazin <em>Stern<\/em> in Auftrag gegebene Befragung fand im Vorfeld der am Montag im brasilianischen Bel\u00e9m beginnenden 30. UN-Klimakonferenz statt. Dabei wurde deutlich, dass Klimaschutzma\u00dfnahmen vor allem dann auf Zustimmung sto\u00dfen, wenn sie pers\u00f6nliche Vorteile bringen oder keine zus\u00e4tzliche Belastung darstellen. So bef\u00fcrworten rund zwei Drittel der Befragten staatliche Zusch\u00fcsse f\u00fcr energiesparende Wohnformen oder Investitionen in die heimische Industrie. Auch ein Verbot von Einwegplastik und h\u00f6here Steuern f\u00fcr besonders klimasch\u00e4dliche Unternehmen finden breite Unterst\u00fctzung. Trotz dieser Widerspr\u00fcche machen sich laut Umfrage weiterhin 63 Prozent Sorgen um die Erderw\u00e4rmung \u2013 allerdings so wenige wie seit zwei Jahren nicht mehr. Rund die H\u00e4lfte glaubt, dass sich die schlimmsten Klimafolgen mit entschlossenen Ma\u00dfnahmen noch abwenden lassen, w\u00e4hrend 15 Prozent meinen, es sei bereits zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de.<\/p>\n<h3><strong>Immer mehr Paketautomaten<\/strong><\/h3>\n<p>Was in Polen schon l\u00e4ngst Standard ist, kommt nun auch in Deutschland voran. Immer mehr Dienste rund um Pakete werden \u00fcber Maschinen abgewickelt. Besondern betroffen seien von der Automatisierung kleinere St\u00e4dte und D\u00f6rfer. Der Deutschen Post wird vorgeworfen, dass dies gemacht werde, um keine klassischen Filialen mit Personal mehr betreiben zu m\u00fcssen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur gingen bis Ende September 629 Antr\u00e4ge ein, um diese Automaten offiziell als Postfilialen anzuerkennen. 72 Standorte haben bereits eine Genehmigung erhalten. Damit reagiert das Unternehmen auf eine Gesetzes\u00e4nderung, die seit Januar in Kraft ist. Diese erlaubt es, sogenannte Poststationen auf die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl von Filialen anzurechnen. Bisher galten die Automaten nur als Erg\u00e4nzung, nun k\u00f6nnen sie regul\u00e4re Filialen ersetzen \u2013 vor allem dort, wo kein Partnergesch\u00e4ft mehr zur Verf\u00fcgung steht. In den neuen Automaten-Filialen k\u00f6nnen Kundinnen und Kunden Briefe aufgeben, Pakete versenden oder abholen, Briefmarken kaufen und sich per Video beraten lassen. Die Ger\u00e4te sind rund um die Uhr nutzbar \u2013 ein klarer Vorteil gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen Filialen mit festen \u00d6ffnungszeiten. Derzeit betreibt die Post deutschlandweit \u00fcber 900 Poststationen sowie rund 15.600 Packstationen.<\/p>\n<p>Quelle: wdr.de.<\/p>\n<h3><strong>Bundespr\u00e4sident kritisiert soziale Medien<\/strong><\/h3>\n<p>Zum Jahrestag dreier Ereignisse der Demokratie und der Gewalt am 9. November sprach Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier \u00fcber aktuelle Probleme der Gesellschaft und m\u00f6gliche L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge. Eines davon seien die Falschinformationen in den sozialen Medien. Steinmeier warnte, dass L\u00fcgen, Hass und Hetze in sozialen Netzwerken l\u00e4ngst zu einer ernsthaften Bedrohung f\u00fcr die demokratische Kultur geworden seien. Er forderte, den Zugang von Jugendlichen zu diesen Plattformen st\u00e4rker zu regulieren und Schutzma\u00dfnahmen schneller umzusetzen. \u201eUnsere Demokratie wird sich im Netz entscheiden\u201c, mahnte der Bundespr\u00e4sident. Steinmeier betonte insbesondre zudem, dass sich der Staat gegen verfassungsfeindliche Bestrebungen zur Wehr setzen m\u00fcsse. Dabei sprach er sich auch f\u00fcr das bestehende Instrument des Parteienverbots aus \u2013 ohne eine bestimmte Partei namentlich zu nennen. Das Grundgesetz, so Steinmeier, sch\u00fctze die Demokratie auch durch die M\u00f6glichkeit, extremistische Organisationen zu verbieten. Wer sich aktiv gegen die freiheitliche Ordnung stellt, darf nicht erwarten, dass der Staat tatenlos zusieht, meint der Bundespr\u00e4sident. Zugleich betonte er, dass ein solches Vorgehen immer die letzte Option bleiben m\u00fcsse, aber gepr\u00fcft werden solle, wenn Verfassungsfeindlichkeit offenkundig werde.<\/p>\n<p>Quelle: bild.de.<\/p>\n<div id=\"attachment_67899\" style=\"width: 672px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-67899\" class=\" wp-image-67899\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-8lb-Vaterland-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"662\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-8lb-Vaterland-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-8lb-Vaterland-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-8lb-Vaterland-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-8lb-Vaterland-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Foto2-8lb-Vaterland-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 662px) 100vw, 662px\" \/><p id=\"caption-attachment-67899\" class=\"wp-caption-text\">Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier.<br \/>Foto: Tobias Kleinschmidt\/Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<h3><strong>St\u00e4dte sagen Weihnachtsm\u00e4rkte ab<\/strong><\/h3>\n<p>Die finanzielle Lage wird in einigen Regionen auch auf die festliche Stimmung Einfluss haben. Erste St\u00e4dte sagen mittlerweile die Weihnachtsm\u00e4rkte ab, ohne die sich viele Deutsche den Dezember nicht vorstellen k\u00f6nnen. Ein Beispiel kann etwa Overath (Nordrhein-Westfalen) sein. Dort wurde der traditionelle Weihnachtsmarkt rund um die Pfarrkirche St. Walburga abgesagt. Besonders Sicherheitsvorkehrungen und Terrorabwehr waren Kosten, die man nicht mehr tragen k\u00f6nne. Damit f\u00e4llt ein St\u00fcck Adventstradition weg \u2013 keine Lichterketten, kein Duft von gebrannten Mandeln, kein Gl\u00fchwein unter freiem Himmel. Wie Aktivist Andreas Koschmann erkl\u00e4rte, seien die Ausgaben f\u00fcr Absperrungen und Sicherheitspersonal in den letzten Jahren massiv gestiegen. Allein 17.500 Euro flossen zuletzt in Sicherheitsma\u00dfnahmen bei verschiedenen Veranstaltungen. Auch in Kerpen hat man finanziell reagiert \u2013 dort wird der \u201eWeihnachtsmarkt\u201c kurzerhand in \u201eGenussmarkt im Advent\u201c umbenannt. Der neue Name erlaubt eine kleinere Fl\u00e4che und damit geringere Sicherheitsanforderungen. So versucht man, die Veranstaltung trotz knapper Kassen zu retten. Weitere St\u00e4dte trifft es ebenfalls: In Rostock f\u00e4llt der historische Markt im IGA-Park aus, in Hamburg-Rahlstedt mangelt es an Standbetreibern, und in Dortmund sind Sanierungsarbeiten im Schloss Bodelschwingh angesagt, wo der Markt traditionell stattfand.<\/p>\n<p>Quelle: tagesspiegel.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Format \u201eVaterland\u201c fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. 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