{"id":69931,"date":"2025-12-08T18:30:38","date_gmt":"2025-12-08T17:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/die-dfk-ortsgruppe-in-alt-schalkowitz-tradition-und-engagement-an-einem-ort-2\/"},"modified":"2025-12-08T18:30:38","modified_gmt":"2025-12-08T17:30:38","slug":"die-dfk-ortsgruppe-in-alt-schalkowitz-tradition-und-engagement-an-einem-ort-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/die-dfk-ortsgruppe-in-alt-schalkowitz-tradition-und-engagement-an-einem-ort-2\/","title":{"rendered":"Die DFK-Ortsgruppe in Alt Schalkowitz \u2013 Tradition und Engagement an einem Ort"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die DFK-Ortsgruppe in Alt Schalkowitz ist ein Ort, an dem Geschichte auf Gegenwart trifft und die Traditionen der deutschen Minderheit weiterhin lebendig sind. Aus der Leidenschaft f\u00fcr Kultur gegr\u00fcndet, verbindet die Ortsgruppe seit Jahren Generationen und inspiriert zu gemeinschaftlichem Handeln. An der Spitze steht bereits die n\u00e4chsten Schalkowitzerinnen: Maria Sadlo und Ilona Lenart, die sich mit gro\u00dfem Engagement und viel Herz f\u00fcr die deutsche Minderheit und die lokale Gemeinschaft einsetzen.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Beide Damen betonen, dass es die heutige Ortsgruppe in Alt Schalkowitz ohne die harte Arbeit ihrer Vorg\u00e4ngerinnen und Vorg\u00e4nger \u2013 insbesondere von Eryka Kupka sowie der bereits verstorbenen Krystyna Richter und Helmut Kupka \u2013 nicht geben w\u00fcrde.<\/p>\n<h2><strong>Anf\u00e4nge voller Engagement<\/strong><\/h2>\n<p>Eryka Kupka erinnert sich an die Anf\u00e4nge der Ortsgruppe sehr gut, denn f\u00fcr sie und ihren Ehemann Helmut war es eine \u00e4u\u00dferst intensive und arbeitsreiche Zeit. Die Arbeit an der Gr\u00fcndung erforderte gro\u00dfen Einsatz und Entschlossenheit. Sie erinnert sich an die ersten Schritte: das Erstellen von Mitgliederlisten, das Herumgehen in den Stra\u00dfen, um herauszufinden, wer zur Minderheit geh\u00f6rt, die Organisation von Treffen sowie die Proben des Ensembles <em>Heimatmelodie<\/em>, das schon bald zu einem wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens der Ortsgruppe wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_68181\" style=\"width: 630px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68181\" class=\" wp-image-68181\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Ehemalige-DFK-Chefin-Eryka-Kupka-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"827\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Ehemalige-DFK-Chefin-Eryka-Kupka-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Ehemalige-DFK-Chefin-Eryka-Kupka-768x1024.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Ehemalige-DFK-Chefin-Eryka-Kupka.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><p id=\"caption-attachment-68181\" class=\"wp-caption-text\">Ehemalige DFK Chefin Eryka Kupka.<br \/>Foto: A. Durecka<\/p><\/div>\n<p>\u201eUnser aller Engagement war riesig. Die Proben fanden jeden Montag statt und wir traten bei allen lokalen Festen und Veranstaltungen auf. Jede Veranstaltung erforderte Vorbereitung, und unser Ensemble bereitete den Bewohnern viel Freude.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Kulturelles Leben<\/strong><\/h2>\n<p>Das Ensemble <em>Heimatmelodie<\/em> wurde zum Aush\u00e4ngeschild der Ortsgruppe. Anfangs von Frau Richter geleitet, sp\u00e4ter von Eryka Kupka und ihrem Mann \u00fcbernommen, bot es die M\u00f6glichkeit, gemeinsam zu singen, zu lernen und zahlreiche Auftritte zu organisieren. Die Erinnerungen von Eryka Kupka zeigen, wie wichtig die Verbindung von musikalischer Leidenschaft und gesellschaftlichem Engagement war:<\/p>\n<p>\u201eJeder Auftritt \u2013 sei es beim Weihnachtsfest, beim Sportfest oder bei Feiern der Mitglieder \u2013 bereitete uns enorme Zufriedenheit. Es waren intensive Jahre, aber dadurch begann die Ortsgruppe wirklich zu leben.\u201c<\/p>\n<p>Das Ehepaar Kupka sowie Frau Krystyna Richter waren auch Initiatoren eines Projekts, das heute das Markenzeichen der Ortsgruppe in Alt Schalkowitz ist \u2013 des Adventstreffens.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eDer Samen, den wir ges\u00e4t haben, ist aufgegangen, und ich freue mich, dass daraus ein sch\u00f6ner Baum geworden ist. Heute pulsiert die Ortsgruppe vor Leben, zieht junge Menschen an und erm\u00f6glicht die Pflege der Traditionen. Ohne unsere Arbeit und unseren Einsatz g\u00e4be es das alles\u2026\u201c <\/strong><\/span><br \/>\n<em><span style=\"color: #ffcc00;\">Eryka Kupka<\/span><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\u201eMein Mann und ich wollten etwas f\u00fcr die Minderheit organisieren \u2013 vorher waren solche Initiativen klein, die Teilnehmerzahl lag bei 20\u201330 Personen. Wir wollten etwas Gr\u00f6\u00dferes schaffen, f\u00fcr alle Mitglieder, denn es waren sehr viele \u2013 anfangs sogar 1600, und rund 300 beteiligten sich aktiv. So entstand die Idee der Adventsfeier.\u201c<\/p>\n<p>Heute ist das Adventstreffen im Schalkowitzer <em>\u015atantin<\/em> bereits Tradition \u2013 jedes Jahr zieht es bis zu 200 Personen an. Der Nikolaus kommt, es gibt Geschenke f\u00fcr die Kinder und k\u00fcnstlerische Darbietungen.<\/p>\n<h2><strong>Der Samstagsdeutschkurs \u2013 eine Br\u00fccke zwischen den Generationen<\/strong><\/h2>\n<p>Die DFK-Ortsgruppe in Alt Schalkowitz ist auch ein Ort des Deutschlernens. Maria Sadlo, die derzeitige Vorsitzende, erz\u00e4hlt von einem der wichtigsten Projekte \u2013 den Samstagsdeutschkursen, die von Frau Anna Nawrot geleitet werden:<\/p>\n<p>\u201eSeit einigen Jahren gelingt es uns immer, zwei Kursgruppen zu f\u00fcllen. Die Eltern bringen ihre Kinder sehr gerne, und die Kurse erfreuen sich gro\u00dfer Beliebtheit. Es ist wunderbar, dass die junge Generation die M\u00f6glichkeit hat, die Sprache und Kultur der deutschen Minderheit kennenzulernen.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_68182\" style=\"width: 668px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68182\" class=\" wp-image-68182\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kinder-aus-dem-deutschen-Samstagskurs-in-Alt-Schalkowitz-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"658\" height=\"877\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kinder-aus-dem-deutschen-Samstagskurs-in-Alt-Schalkowitz-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kinder-aus-dem-deutschen-Samstagskurs-in-Alt-Schalkowitz-768x1024.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kinder-aus-dem-deutschen-Samstagskurs-in-Alt-Schalkowitz.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px\" \/><p id=\"caption-attachment-68182\" class=\"wp-caption-text\">Kinder aus dem deutschen Samstagskurs in Alt Schalkowitz.<br \/>Foto: A. Durecka<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr manche wurden die Kurse zur Motivation, sich der Ortsgruppe anzuschlie\u00dfen. Jakub Tura\u0144ski kam aus Peisterwitz bei Ohlau bis nach Alt Schalkowitz \u2013 und wurde dort herzlich aufgenommen.<\/p>\n<p>\u201eIch wollte, dass mein Sohn den Samstagskurs besuchen kann. Dadurch sind wir nach Alt Schalkowitz gekommen. Die Mitgliedschaft im DFK erm\u00f6glicht es uns, ein bisschen auf Deutsch zu quatschen, uns mit anderen Mitgliedern der Minderheit zu treffen und unseren Kindern die Traditionen und die Sprache weiterzugeben. Und eigentlich ist es gar nicht so weit \u2013 45 Minuten mit dem Auto.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Stolz und Zufriedenheit \u00fcber die Fr\u00fcchte der Arbeit<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn sie auf die Entwicklung der Ortsgruppe blickt, empfindet Eryka Kupka gro\u00dfe Zufriedenheit \u00fcber die vielen Jahre Arbeit und Engagement:<\/p>\n<p>\u201eDer Samen, den wir ges\u00e4t haben, ist aufgegangen, und ich freue mich, dass daraus ein sch\u00f6ner Baum geworden ist. Heute pulsiert die Ortsgruppe vor Leben, zieht junge Menschen an und erm\u00f6glicht die Pflege der Traditionen. Ohne unsere Arbeit und unseren Einsatz g\u00e4be es das alles nicht. Deshalb bereue ich nichts und freue mich dar\u00fcber.\u201c<\/p>\n<p>Und die n\u00e4chste junge Schalkowitzer Generation, die \u00fcbrigens auch beim Adventstreffen pr\u00e4sent und in der Arbeit der Ortsgruppe aktiv ist, wartet bereits darauf, das Ruder zu \u00fcbernehmen. Der Staffelstab wird weitergegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die DFK-Ortsgruppe in Alt Schalkowitz ist ein Ort, an dem Geschichte auf Gegenwart trifft und die Traditionen der deutschen Minderheit weiterhin lebendig sind. Aus der Leidenschaft f\u00fcr Kultur gegr\u00fcndet, verbindet die Ortsgruppe seit Jahren Generationen und inspiriert zu gemeinschaftlichem Handeln. An der Spitze steht bereits die n\u00e4chsten Schalkowitzerinnen: Maria Sadlo und Ilona Lenart, die sich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":68183,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6045,5625,4229],"tags":[4274,4275,4276,4277,4278,4279,4280,4281,4282],"redaktor":[],"class_list":["post-69931","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildung","category-kultur-de","category-kulturbildung-de","tag-alt-schalkowitz","tag-dfk-ortsgruppe-in-alt-schalkowitz","tag-eryka-kupka","tag-helmut-kupka","tag-ilona-lenart","tag-krystyna-richter","tag-maria-sadlo","tag-samstagskurse","tag-stare-siolkowice"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69931","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69931"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69931\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68183"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69931"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69931"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69931"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=69931"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}