{"id":69925,"date":"2025-12-09T16:00:53","date_gmt":"2025-12-09T15:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/nachbarschaftshilfe-die-leben-verandert\/"},"modified":"2025-12-09T16:00:53","modified_gmt":"2025-12-09T15:00:53","slug":"nachbarschaftshilfe-die-leben-verandert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/nachbarschaftshilfe-die-leben-verandert\/","title":{"rendered":"Nachbarschaftshilfe, die Leben ver\u00e4ndert"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Das Projekt der Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien gibt Seniorinnen und Senioren eine Chance auf ein w\u00fcrdevolles Alter<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Einsamkeit, gesundheitliche Probleme und allt\u00e4gliche Schwierigkeiten f\u00fchren dazu, dass viele \u00e4ltere Menschen auf die Hilfe anderer angewiesen sind. Doch manchmal reicht schon eine Stunde am Tag, damit ihr Leben ruhiger, sicherer und einfach gl\u00fccklicher wird. Genau diese Art von Unterst\u00fctzung bietet die Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien seit Jahren im Rahmen ihres Projekts f\u00fcr pflegebed\u00fcrftige Seniorinnen und Senioren im Oppelner Land an.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die bis zum 30. November laufende diesj\u00e4hrige Ausgabe war eine weitere Fortsetzung des Programms \u201eNicht-Selbst-st\u00e4ndig\u201c, das in den vergangenen Jahren u.a. unter dem Namen \u201eOppelner Senior\u201c bekannt war. Mit jeder neuen Auflage erreicht das Projekt weitere hilfsbed\u00fcrftige Personen, und der Bedarf an dieser Form der Unterst\u00fctzung w\u00e4chst stetig weiter.<br \/>\n\u2014 \u201eDie Hilfe richtet sich an Menschen, die nicht selbstst\u00e4ndig sind, allein leben und Unterst\u00fctzung bei grundlegenden T\u00e4tigkeiten ben\u00f6tigen. In dieser Ausgabe haben wir 30 Betreuungskr\u00e4fte besch\u00e4ftigt, die ihre Sch\u00fctzlinge t\u00e4glich besucht haben\u201c, erkl\u00e4rt Agata Baron, Leiterin des B\u00fcros der Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien.<\/p>\n<div id=\"attachment_68204\" style=\"width: 685px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68204\" class=\" wp-image-68204\" src=\"https:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/senior-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"675\" height=\"450\" \/><p id=\"caption-attachment-68204\" class=\"wp-caption-text\">Mit dem Projekt \u201eNicht-Selbst-st\u00e4ndig\u201c, das in vergangenen Jahren u.a. unter dem Namen \u201eOppelner Senior\u201c bekannt war, unterst\u00fctzt die Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien Seniorinnen und Senioren im Alltag.<br \/>Foto: Unsplash<\/p><\/div>\n<p>Das Projekt wurde vom 1. Juni 2024 bis zum 30. November 2025 umgesetzt und \u2014 wie die Leiterin betont \u2014 seine aktuelle Ausgabe ist nun offiziell beendet. Doch das bedeutet keine Pause in der Unterst\u00fctzung.<br \/>\n\u2014 \u201eWir arbeiten bereits an der n\u00e4chsten Edition, die schon im kommenden Jahr starten soll. Das Regionale Zentrum f\u00fcr Sozialpolitik soll erneut Projektleiter sein. Die neue Ausgabe ist f\u00fcr drei Jahre geplant\u201c, f\u00fcgt sie hinzu.<\/p>\n<h2><strong>Eine Stunde, die Ruhe schenkt<\/strong><\/h2>\n<p>Wie sieht der Alltag im Rahmen des Projekts aus? Das beschreibt Ma\u0142gorzata Siegmann, Betreuungskraft aus Sakrau bei Polnisch Neukirch, die t\u00e4glich eine 92-j\u00e4hrige Seniorin unterst\u00fctzt.<br \/>\n\u2014 \u201eSie ist eine sehr nette Dame. Sie lebt allein, ist geistig v\u00f6llig fit, aber k\u00f6rperlich f\u00e4llt ihr vieles schwer. Ich mache ihr den Ofen an, erledige Eink\u00e4ufe, helfe beim Waschen, B\u00fcgeln, Aufr\u00e4umen. Das sind einfache, allt\u00e4gliche Dinge, aber f\u00fcr sie enorm wichtig\u201c, sagt sie.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eDiese eine Stunde ist scheinbar nicht viel, aber sie kann den ganzen Tag eines Menschen ver\u00e4ndern. Zum Besseren! Das ist einfach etwas Gutes.\u201c<br \/>\n<\/strong><em>Ma\u0142gorzata Siegmann<\/em><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Oft sei jedoch nicht die Hausarbeit der wichtigste Teil des Besuchs, sondern das Gespr\u00e4ch.<br \/>\n\u2014 \u201eManchmal schafft man nicht viel, weil sie einfach reden m\u00f6chte. Einen Kaffee trinken, h\u00f6ren, was es Neues im Dorf oder in der Kirche gibt, in die sie nicht mehr gehen kann. Diese Gespr\u00e4che sind f\u00fcr sie alles. Sie wartet richtig auf diese Begegnungen.\u201c<\/p>\n<p>Am meisten freut sich die 92-J\u00e4hrige jedoch dar\u00fcber, dass sie dank der Hilfe weiterhin in ihrem eigenen Zuhause leben kann.<br \/>\n\u2014 \u201eSie ist gl\u00fccklich, dass sie nicht ins Seniorenheim muss. Sie kann in ihrem eigenen Rhythmus leben \u2014 schlafen, wann sie m\u00f6chte, kochen, wenn sie Kraft hat. Sie wei\u00df, dass sie nicht frieren wird und dass jemand ihr hilft. Ich selbst w\u00fcrde mir f\u00fcr mich genauso ein Alter w\u00fcnschen\u201c, betont Siegmann.<\/p>\n<h2><strong>Hilfe f\u00fcr Menschen, die sie wirklich brauchen<\/strong><\/h2>\n<p>Das Projekt richtet sich an nicht selbstst\u00e4ndige Menschen, deren Grad der Selbstst\u00e4ndigkeit anhand der Barthel-Skala beurteilt wird.<br \/>\n\u2014 \u201eTeilnehmen k\u00f6nnen Personen ab 60 Jahren, die im Oppelner Land leben. Ihr Zustand wird von einer Gemeindeschwester oder einem Arzt bewertet. Es muss ein realer Bedarf bestehen\u201c, erkl\u00e4rt Agata Baron.<\/p>\n<div id=\"attachment_68205\" style=\"width: 663px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68205\" class=\" wp-image-68205\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1senior-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"653\" height=\"435\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1senior-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1senior-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1senior-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/1senior.jpg 1339w\" sizes=\"auto, (max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><p id=\"caption-attachment-68205\" class=\"wp-caption-text\">Mit dem Projekt \u201eNicht-Selbst-st\u00e4ndig\u201c, das in vergangenen Jahren u.a. unter dem Namen \u201eOppelner Senior\u201c bekannt war, unterst\u00fctzt die Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien Seniorinnen und Senioren im Alltag.<br \/>Foto: Unsplash<\/p><\/div>\n<p>Der Umfang der Unterst\u00fctzung h\u00e4ngt von der Situation der jeweiligen Person ab: vom Putzen und Kochen \u00fcber Spazierg\u00e4nge bis hin zur Begleitung zu Arztterminen. Was jedoch alle Eins\u00e4tze verbindet, ist eines \u2014 die Anwesenheit eines Menschen.<\/p>\n<p>\u2014 \u201eDiese eine Stunde ist scheinbar nicht viel, aber sie kann den ganzen Tag eines Menschen ver\u00e4ndern. Zum Besseren! Das ist einfach etwas Gutes\u201c, fasst Ma\u0142gorzata Siegmann zusammen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Das Projekt \u201eNicht-Selbst-st\u00e4ndig\u201c wird im Rahmen der Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr das Oppelner Land 2021\u20132027, Priorit\u00e4t 07 \u2013 Europ\u00e4ische Fonds zur Unterst\u00fctzung sozialer und gesundheitlicher Dienstleistungen in der Woiwodschaft Oppeln, Ma\u00dfnahme 07.01 \u2013 Gesundheits- und Sozialdienste sowie Langzeitpflege, aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds Plus mitfinanziert.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Projekt der Wohlt\u00e4tigkeitsgesellschaft der Deutschen in Schlesien gibt Seniorinnen und Senioren eine Chance auf ein w\u00fcrdevolles Alter Einsamkeit, gesundheitliche Probleme und allt\u00e4gliche Schwierigkeiten f\u00fchren dazu, dass viele \u00e4ltere Menschen auf die Hilfe anderer angewiesen sind. 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