{"id":69914,"date":"2025-12-11T13:00:40","date_gmt":"2025-12-11T12:00:40","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wolfsburger-schuler-sammeln-wertvolle-erfahrungen-in-schlesien\/"},"modified":"2025-12-11T13:00:40","modified_gmt":"2025-12-11T12:00:40","slug":"wolfsburger-schuler-sammeln-wertvolle-erfahrungen-in-schlesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wolfsburger-schuler-sammeln-wertvolle-erfahrungen-in-schlesien\/","title":{"rendered":"Wolfsburger Sch\u00fcler sammeln wertvolle Erfahrungen in Schlesien"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Br\u00fccken bauen f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Eine langj\u00e4hrige Partnerschaft zwischen der Anne-Marie-Tausch-Schule in Wolfsburg und dem Verein Pro Liberis Silesiae in Raschau und Oppeln erm\u00f6glicht angehenden Erzieherinnen und Erziehern wertvolle Einblicke in die Praxis und f\u00f6rdert den interkulturellen Austausch. Ein Projekt, das nicht nur fachlich, sondern auch pers\u00f6nlich bereichert.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Wolfsburger Anne-Marie-Tausch-Schule und dem Verein Pro Liberis Silesiae. Ein zentraler Bestandteil dieser Kooperation sind die j\u00e4hrlichen Reisen nach Oberschlesien, die den zuk\u00fcnftigen Erziehern die M\u00f6glichkeit bieten, zweisprachige Schulen und Kinderg\u00e4rten in der Woiwodschaft Oppeln zu besuchen. Ziel ist es, neue Unterrichtsmethoden kennenzulernen und sich ein Bild von der p\u00e4dagogischen Arbeit vor Ort zu machen.<\/p>\n<h2><strong>Einblick in die Praxis<\/strong><\/h2>\n<p>Im November war es wieder so weit: Eine neue Gruppe von Sch\u00fclern machte sich auf den Weg, um die Einrichtungen von Pro Liberis Silesiae in Raschau und Oppeln-Malino sowie den zweisprachigen Kindergarten in Leschnitz zu erkunden. F\u00fcr einige war es ein Wiedersehen, denn sie hatten bereits im Fr\u00fchling ihr Praktikum in den zweisprachigen Einrichtungen absolviert. Die Herbstreise dient dabei nicht nur der fachlichen Horizonterweiterung, sondern auch dazu, den Sch\u00fclern die besondere Geschichte und Kultur der Region n\u00e4herzubringen.<\/p>\n<p>Christiane Hohmann von der Anne-Marie-Tausch-Schule, die die Reisen von Anfang an organisiert, betont:<br \/>\n<em>\u201eWir treffen hier immer wieder auch Vertreter der deutschen Minderheit, damit unsere Sch\u00fcler verstehen, was das Besondere an dieser Region ist. In Niedersachsen gibt es viele Menschen mit Bez\u00fcgen zu dieser Gegend; einige unserer Sch\u00fcler schauen sich also die Heimat ihrer Vorfahren an, lernen sie kennen oder besuchen sie erneut.\u201c<\/em><\/p>\n<h2><strong>Pers\u00f6nliche Erfahrungen und Wachstum<\/strong><\/h2>\n<p>Die M\u00f6glichkeit, ein Auslandspraktikum in Schlesien zu absolvieren, ist f\u00fcr viele Sch\u00fcler eine pr\u00e4gende Erfahrung. Nele Eschert, eine der Sch\u00fclerinnen, die im Fr\u00fchling ihr Praktikum bei Pro Liberis Silesiae gemacht hat, erz\u00e4hlt von ihren anf\u00e4nglichen Zweifeln:<br \/>\n<em>\u201eIch habe sehr mit mir gehadert, ob ich das wirklich machen soll.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Doch die Unterst\u00fctzung von Freunden und Familie gab ihr Mut:<br \/>\n<em>\u201eHeute sind beim Wiedersehen mit den Sch\u00fclern Tr\u00e4nen geflossen. Meine Freunde und meine Familie haben gesagt: Komm, mach das, das wird wundersch\u00f6n. Und es wurde wirklich wundersch\u00f6n\u201c,<\/em> berichtet sie begeistert.<\/p>\n<p>Ihre Erfahrung zeigt, wie sehr ein solcher Auslandsaufenthalt zur pers\u00f6nlichen Entwicklung beitragen kann.<\/p>\n<h2><strong>Langj\u00e4hrige Kooperation und die Rolle von Erasmus+<\/strong><\/h2>\n<p>Die j\u00e4hrlichen Reisen sind Teil eines gr\u00f6\u00dferen Konzepts, das durch das Erasmus+-Programm der Europ\u00e4ischen Union finanziell gef\u00f6rdert wird. Die Anne-Marie-Tausch-Schule ist eine akkreditierte Einrichtung im Erasmus+-Programm, was die hohen Qualit\u00e4tsstandards ihrer internationalen Projekte unterstreicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_50016\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-50016\" class=\" wp-image-50016\" src=\"https:\/\/wochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Wolfsburg-300x138.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"423\" \/><p id=\"caption-attachment-50016\" class=\"wp-caption-text\">Die angehenden Erzieher aus Wolfsburg hospitierten u. a. im Kindergarten des Vereins Pro Liberis Silesiae in Raschau.<br \/>Foto: Manuela Leibig\/Archiv<\/p><\/div>\n<p><em>\u201eWir machen dieses Projekt ja schon seit vielen Jahren, und es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass diese Fahrt eine gro\u00dfe Bereicherung ist und viel Gutes bewirkt\u201c,<\/em> erkl\u00e4rt Christiane Hohmann.<\/p>\n<p>Die Herbstreise dient somit auch als Vorbereitung und Orientierung f\u00fcr das achtw\u00f6chige Auslandspraktikum, das die Sch\u00fcler in den zweisprachigen Einrichtungen in Schlesien absolvieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><strong>Spuren hinterlassen und Verbindung halten<\/strong><\/h2>\n<p>Wie wichtig diese Unterst\u00fctzung vor Ort tats\u00e4chlich ist, best\u00e4tigt Dr. Margarethe Wysdak, die Vereinsvorsitzende von Pro Liberis Silesiae:<\/p>\n<p><em>\u201eF\u00fcr unsere Einrichtungen ist der Einsatz der Wolfsburger Sch\u00fcler unsch\u00e4tzbar, da sie die Sprache als Muttersprachler mitbringen. Sie machen mit den Kindern Spiele, singen mit ihnen und begleiten sie einfach in ihrer Entwicklung. Das hinterl\u00e4sst Spuren bei den Kindern.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Gleichzeitig profitieren die etwa vier bis f\u00fcnf Studierenden pro Jahrgang davon, tief in die Montessori-P\u00e4dagogik einzutauchen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Die Verbindung rei\u00dft oft auch nach dem Praktikum nicht ab:<\/p>\n<p><em>\u201eH\u00e4ufig kommen sie bei uns vorbei, ganz normal als Privatpersonen, oder sie sind beim Sommerlabor als freiwillige Helfer dabei\u201c,<\/em> freut sich die Vereinschefin \u00fcber die nachhaltigen Freundschaften, die durch das Projekt entstehen.<\/p>\n<h2><strong>Der Weg zum Praktikum: Das Auswahlverfahren<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Sch\u00fcler, die im kommenden Fr\u00fchling ihr Praktikum in einer der zweisprachigen Einrichtungen in Schlesien absolvieren m\u00f6chten, beginnt nun die Bewerbungsphase. Um am Auswahlverfahren von Erasmus+ teilzunehmen, m\u00fcssen sie ein Motivationsschreiben verfassen. Darin sollen sie ihre Beweggr\u00fcnde darlegen und zeigen, warum sie f\u00fcr das Auslandspraktikum geeignet sind.<\/p>\n<p>Es ist eine Chance f\u00fcr die angehenden Erzieher, nicht nur fachliche Kompetenzen zu erwerben, sondern auch interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, die sie in ihrem sp\u00e4teren Berufsleben begleiten werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fccken bauen f\u00fcr die Zukunft Eine langj\u00e4hrige Partnerschaft zwischen der Anne-Marie-Tausch-Schule in Wolfsburg und dem Verein Pro Liberis Silesiae in Raschau und Oppeln erm\u00f6glicht angehenden Erzieherinnen und Erziehern wertvolle Einblicke in die Praxis und f\u00f6rdert den interkulturellen Austausch. 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