{"id":69869,"date":"2025-12-18T11:00:58","date_gmt":"2025-12-18T10:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/auslandsdeutschen-des-jahres-2025-26\/"},"modified":"2025-12-18T11:00:58","modified_gmt":"2025-12-18T10:00:58","slug":"auslandsdeutschen-des-jahres-2025-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/auslandsdeutschen-des-jahres-2025-26\/","title":{"rendered":"Auslandsdeutschen des Jahres 2025\/26"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Erika Rierpl aus Ungarn<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Die Online-Abstimmung der Internationalen Medienhilfe (IMH) ist entschieden: Die Ungarndeutsche Erika Rierpl erhielt die meisten Stimmen und setzte sich gegen Finalistinnen aus Kirgisistan, Argentinien und Schlesien durch.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Das Wahlergebnis<\/strong><\/h2>\n<p>Wie die veranstaltende Internationale Medienhilfe (IMH) mitteilte, gewann <strong>die<\/strong> Kandidatin aus Ungarn den Titel \u201eAuslandsdeutsche des Jahres\u201c in diesem Jahr. Erika Rierpl aus Sankt Martin (Szigetszentm\u00e1rton) erhielt nach Angaben der Organisatoren 42 Prozent der abgegebenen Stimmen.<\/p>\n<p>Insgesamt beteiligten sich laut IMH im Zeitraum von September bis Oktober \u00fcber 10.300 Menschen aus 56 L\u00e4ndern an der Abstimmung. Eine hohe Wahlbeteiligung wurde unter anderem aus Deutschland, \u00d6sterreich, Ungarn, Argentinien sowie aus Namibia, Kanada und Brasilien registriert.<\/p>\n<h2><strong>Zur Person: Erika Rierpl<\/strong><\/h2>\n<p>Die diesj\u00e4hrige Gewinnerin stammt aus dem Umfeld der ungarndeutschen Minderheit (\u201eDonauschwaben\u201c). Rierpl ist studierte Chemikerin und Umweltschutz-Juristin. In ihrer Heimatregion in Nordungarn ist sie in verschiedenen Funktionen f\u00fcr die Pflege der deutschen Kultur und Sprache aktiv.<\/p>\n<p>Zu ihren T\u00e4tigkeiten geh\u00f6ren die Leitung von Volkstanzgruppen sowie die administrative Arbeit in den B\u00fcros der \u00f6rtlichen Minderheitenselbstverwaltung. Ihr Engagement erstreckt sich dabei von der Organisation von Ch\u00f6ren und Musikwettbewerben bis hin zur Jugendarbeit.<\/p>\n<p>Rierpl selbst sieht die Auszeichnung als M\u00f6glichkeit, auf die Situation der deutschen Minderheiten aufmerksam zu machen: \u201eEs ist sehr wichtig, dass die Auslandsdeutschen und ihre Leistungen mehr Aufmerksamkeit bekommen\u201c, kommentierte sie ihren Wahlsieg und verwies auf die Rolle der Minderheiten als kulturelle Br\u00fcckenbauer.<\/p>\n<h2><strong>Hintergrund der Initiative<\/strong><\/h2>\n<p>Der Wettbewerb wird von der Internationalen Medienhilfe (IMH), einem Netzwerk deutschsprachiger Auslandsmedien, organisiert. Au\u00dferhalb Deutschlands, \u00d6sterreichs und der Schweiz existieren \u00fcber 2.000 Zeitungen, Zeitschriften, Radio- und Fernsehprogramme auf Deutsch. Ziel der Initiative \u201eAuslandsdeutsche des Jahres\u201c ist es nach eigenen Angaben, das Engagement von Frauen innerhalb der deutschen Minderheiten weltweit sichtbarer zu machen und zur aktiven Teilnahme in Vereinen und Institutionen zu motivieren.<\/p>\n<p>Bj\u00f6rn Akstinat, Leiter der IMH, wertet das Ergebnis als Zeichen f\u00fcr die gute Vernetzung der Donauschwaben. Dass der Titel nach 2017 erneut nach Ungarn geht, spiegelt auch die vergleichsweise starke Infrastruktur der dortigen deutschen Minderheit wider, die \u00fcber ein eigenes Bildungswesen und politische Repr\u00e4sentation im Parlament verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Akstinat nutzte die Bekanntgabe des Ergebnisses zudem f\u00fcr einen Appell an die Politik, b\u00fcrokratische H\u00fcrden f\u00fcr Auslandsdeutsche \u2013 etwa beim Wahlrecht \u2013 abzubauen und deren kulturelle Arbeit st\u00e4rker wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Nach Preistr\u00e4gerinnen aus Rum\u00e4nien, Namibia und dem Elsass ging die Auszeichnung in dieser f\u00fcnften Auflage des Wettbewerbs nun wieder nach Ungarn.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die Kurzportr\u00e4ts der drei weiteren Finalistinnen aus Kirgisistan, Schlesien\/Polen und Argentinien sowie die vollst\u00e4ndige Pressemitteilung finden Sie hier: <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.medienhilfe.org\/auslandsdeutsche-des-jahres-2025-26\">https:\/\/www.medienhilfe.org\/auslandsdeutsche-des-jahres-2025-26<\/a><\/span><\/p>\n<p>Infos \u00fcber die vorherige Wahl im Jahr 2023 stehen hier: <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.medienhilfe.org\/auslandsdeutsche-des-jahres-2023\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.medienhilfe.org\/auslandsdeutsche-des-jahres-2023<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erika Rierpl aus Ungarn Die Online-Abstimmung der Internationalen Medienhilfe (IMH) ist entschieden: Die Ungarndeutsche Erika Rierpl erhielt die meisten Stimmen und setzte sich gegen Finalistinnen aus Kirgisistan, Argentinien und Schlesien durch.<\/p>\n","protected":false},"author":295,"featured_media":68519,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6045,5625,4229],"tags":[4402,4403,4404,4405],"redaktor":[],"class_list":["post-69869","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bildung","category-kultur-de","category-kulturbildung-de","tag-auslanddeutsche-des-jahres","tag-bjoern-akstinat","tag-erika-rierpl","tag-internationale-medienhilfe"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/295"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69869"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69869\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/68519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69869"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=69869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}