{"id":69810,"date":"2025-12-27T11:04:12","date_gmt":"2025-12-27T10:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/bewusstsein-fur-die-eigene-regionale-identitat-schaffen\/"},"modified":"2025-12-27T11:04:12","modified_gmt":"2025-12-27T10:04:12","slug":"bewusstsein-fur-die-eigene-regionale-identitat-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/bewusstsein-fur-die-eigene-regionale-identitat-schaffen\/","title":{"rendered":"Bewusstsein f\u00fcr die eigene regionale Identit\u00e4t schaffen"},"content":{"rendered":"<h1>Interview mit Yannick Baumann<\/h1>\n<p><strong>Das Entsendeprogramm des Instituts f\u00fcr Auslandsbeziehungen (ifa) unterst\u00fctzt Organisationen der deutschen Minderheiten in Osteuropa und Zentralasien durch den Einsatz von Kulturmanager:innen sowie Redakteur:innen. Mit ihrem Fachwissen helfen sie nicht nur bei Projekten, sondern auch dabei, ein modernes Deutschland- und Europabild zu vermitteln und die kulturelle Vermittlerrolle der Organisationen zu st\u00e4rken. Wir sprechen mit den Entsandten \u00fcber ihre Aufgaben, Ziele und Beweggr\u00fcnde f\u00fcr diese interkulturelle T\u00e4tigkeit. Mit Yannick Baumann, Kulturmanager und Redakteur beim Karpatendeutschen Verein in Pressburg (Bratislava), sprach Mauro Oliveira.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h4>Wie bist du zu der Stelle beim ifa gekommen.<\/h4>\n<p>Ich war vorher tats\u00e4chlich schon f\u00fcnf Jahre in der Slowakei t\u00e4tig, als Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in der Stadt Nitra (dt.: Neutra, Anm. der Red.) in der Westslowakei und habedort auch schon mit dem damaligen ifa-Kulturmanager Max R\u00f6\u00dfler und mit der Chefredakteurin des Karpatenblatts, Katrin Litschko, zusammengearbeitet. Und als dann die Stelle neu ausgeschrieben wurde, habe ich mir gedacht, das klingt doch interessant, da bewerbe ich mich.<\/p>\n<h4>Und dann hast du als Kulturmanager und Redakteur die deutsche Minderheit in der Slowakei noch besser kennengelernt. Vor welchen spezifischen Herausforderungen steht sie denn? Zahlenm\u00e4\u00dfig ist es ja eine eher kleine Gruppe.<\/h4>\n<p>Genau, es ist eine sehr kleine deutsche Minderheit. Das ist auf jeden Fall eine Herausforderung.<\/p>\n<p>Die Minderheit ist auch auf drei Gebiete verteilt. Das ist einmal das Stadtgebiet von Pressburg und das Umland, also die kleinen Karpaten. S\u00fcd\u00f6stlich davon, in der Mittelslowakei, liegt das zweite Gebiet,das wir bei uns in der Minderheit das Hauerland nennen.Viele Ortsnamen enden dort auf\u201e-hau\u201c, weil es sich urspr\u00fcnglichum Rodungen der mittelalterlichen deutschen Kolonisten oder Ostsiedler handelte.Es gibt da zum BeispielDrexlerhau (JanovaLehota), Schmiedshau (Tu\u017eina), Krickerhau (Handlov\u00e1), Neuhau (Nov\u00e1Lehota). Das waren schon fr\u00fcher eine Art von Inseln,Sprachinseln, und sie sind es bis heute.<\/p>\n<div id=\"attachment_68703\" style=\"width: 798px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68703\" class=\" wp-image-68703\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_1_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"788\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_1_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_1_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_1_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_1_Easy-Resize.com_.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px\" \/><p id=\"caption-attachment-68703\" class=\"wp-caption-text\">Yannick Baumann arbeitet als ifa-Kulturmanager beim Karpatendeutschen Verein in Pressburg (Bratislava) und als ifa-Redakteur beim Karpatenblatt.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>Hinzu kommt noch die Oberzips und die Unterzips mit dem Bodvatal, wo das dritte Siedlungsgebiet im Osten des Landes liegt. Und auch da liegen die Orte sehr verstreut. Es sind teilweise auch Regionen, die nicht sehr gut an den \u00f6ffentlichen Nahverkehr und an das Stra\u00dfennetzangeschlossen sind. Es sind immer gro\u00dfe Reisen, die man unternehmen muss, wenn man die Menschen dort besuchen will.<\/p>\n<h4>Was sind deine Aufgaben beim Karpatendeutschen Verein?<\/h4>\n<p>Mein Fokus liegt auf der Jugendarbeit und auf der Arbeit in den Regionen.<br \/>\nIch bin daherauch \u00f6fters unterwegs. Wie gesagt, manchmal sind die Fahrten sehr lang, aber es sind immer sch\u00f6ne Erlebnisse.<\/p>\n<p>Wir versuchen eben auch punktuell immer wieder mal neue Impulse zu geben und den jungen Leuten, das Bewusstsein zu vermitteln, dass die Deutschen in ihrer Region eine wichtige Rolle spielten und dass es diese Minderheit dort auch heutenoch gibt. Wir behandeln also geschichtliche Themen, um so ein Bewusstsein zu schaffen f\u00fcr die eigene regionale Identit\u00e4t.<\/p>\n<h4>Hast du ein Lieblingsprojekt, ein Projekt, das dir besonders Spa\u00df gemacht hat?<\/h4>\n<p>Ja, das ist immer schwer, ein Lieblingsprojekt zu benennen. Ich kann vielleicht dar\u00fcber sprechen, was mich in diesem Jahr begeistert hat. Das war auf jeden Fall das Jugendfest. Das Jugendfest ist die Jugendveranstaltung des Karpatendeutschen Vereins, die einmal im Jahr stattfindet. Da treffen sich einerseits die jungen Leute aus der Region. Aber es kommen auch immer internationale G\u00e4ste, diesmal aus Polen, aus Rum\u00e4nien und aus der Ukraine.<br \/>\nF\u00fcr das Jugendfest hatten wir eine ifa-F\u00f6rderung erhalten. Das erm\u00f6glichte es uns, einen Chor aus der Ukraine einzuladen, die \u201eSingenden Herzen\u201c aus Mukatschewo (ukr. Mukachevo, dt. Munkatsch, Anm. der Red.).<\/p>\n<div id=\"attachment_68705\" style=\"width: 851px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68705\" class=\" wp-image-68705\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gedenktafel-Museum-d-Karpatendeutschen_Pylambert-Wikimedia_Easy-Resize.com_-1024x869.jpg\" alt=\"\" width=\"841\" height=\"714\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gedenktafel-Museum-d-Karpatendeutschen_Pylambert-Wikimedia_Easy-Resize.com_-1024x869.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gedenktafel-Museum-d-Karpatendeutschen_Pylambert-Wikimedia_Easy-Resize.com_-300x255.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gedenktafel-Museum-d-Karpatendeutschen_Pylambert-Wikimedia_Easy-Resize.com_-768x652.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gedenktafel-Museum-d-Karpatendeutschen_Pylambert-Wikimedia_Easy-Resize.com_.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 841px) 100vw, 841px\" \/><p id=\"caption-attachment-68705\" class=\"wp-caption-text\">Gedenktafel am Museum der Kultur der Karpatendeutschen in Bratislava\/Pressburg: Die deutsche Minderheit in der Slowakei ist auf drei Gebiete verteilt.<br \/>Foto: Pylambert\/Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<p>Besonders beeindruckend fand ich, dass wir mit dem Chor der \u201eSingenden Herzen\u201c und dem Posaunenchor aus Einsiedel an der G\u00f6llnitz die Europahymne einstudiert haben. Diese haben sie zu Beginn der Veranstaltung gespielt. Es war ein sch\u00f6ner Moment, dieses Gef\u00fchl zu haben, dass man zusammengeh\u00f6rt, dass man Teil dieser gro\u00dfen europ\u00e4ischen Gemeinschaft ist und dass viele Minderheiten eben gemeinsam aucheine gro\u00dfe Zahl an Menschen sind.<\/p>\n<h4>Gleichzeitig bist du auch noch Redakteur. Wie bringst du es unter einen Hut, Jugendprojekte zu organisieren und in der Redaktion des Karpatenblatts mitzuarbeiten?<\/h4>\n<p>Das ist manchmal eine Herausforderung. Wir sind hier eine Zwei-Personen-Redaktion \u2013 Katrin Litschko, die Chefredakteurin, und ich.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eBesonders beeindruckend fand ich, dass wir mit dem Chor der \u201eSingenden Herzen\u201c und dem Posaunenchor aus Einsiedel an der G\u00f6llnitz die Europahymne einstudiert haben. Diese haben sie dann zu Beginndes Jugendfests gespielt. Es war ein sch\u00f6ner Moment, dieses Gef\u00fchl zu haben, dass man zusammengeh\u00f6rt, dass man Teil dieser gro\u00dfen europ\u00e4ischen Gemeinschaft ist und dass viele Minderheiten eben gemeinsam aucheine gro\u00dfe Zahl an Menschen sind.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wir haben aber ein breites Netz an Autorinnen und Autoren, die f\u00fcr uns schreiben. Das hat sich \u00fcber die Jahre so gut entwickelt, dass wirregelm\u00e4\u00dfig Artikel zugesandt bekommen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Ortsgruppen des Karpatendeutschen Vereins, die \u00fcber ihre Veranstaltungen berichten. Das macht einen Gro\u00dfteil unserer Inhalte aus. Wenn in den Regionen etwas passiert, wird dann auch dar\u00fcber geschrieben.Und das funktioniert sehr gut; ich war selbst \u00fcberrascht, als ich hier angefangen habe.<\/p>\n<h4>Du wohnst aktuell in Pressburg, hast aber schon erw\u00e4hnt, dass du auch viel in andere Regionen der Slowakei gereist bist.<br \/>\nHast du einen Geheimtipp, f\u00fcr Leute, die in die Slowakei fahren wollen?<\/h4>\n<p>Auf jeden Fall w\u00fcrde ich jedem raten, nicht nur nach Pressburg zu fahren. Pressburg liegt ja etwas exzentrisch, also am Rand der Slowakei. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Landes liegt \u00f6stlich von Pressburg. Das sind Regionen, die historisch und kulturell sehr vielf\u00e4ltig sind.<\/p>\n<div id=\"attachment_68704\" style=\"width: 764px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-68704\" class=\" wp-image-68704\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_2_Easy-Resize.com_-1024x802.jpg\" alt=\"\" width=\"754\" height=\"590\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_2_Easy-Resize.com_-1024x802.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_2_Easy-Resize.com_-300x235.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_2_Easy-Resize.com_-768x602.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Y.-Baumann_2_Easy-Resize.com_.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 754px) 100vw, 754px\" \/><p id=\"caption-attachment-68704\" class=\"wp-caption-text\">Yannick Baumann arbeitet als ifa-Kulturmanager beim Karpatendeutschen Verein in Pressburg (Bratislava) und als ifa-Redakteur beim Karpatenblatt.<br \/>Foto: privat<\/p><\/div>\n<p>N\u00e4chstes Jahr, 2026, w\u00fcrde ich allen empfehlen, nach Tren\u010d\u00edn (Trentschin)zu kommen. Dann wird Trentschin Kulturhauptstadt Europas sein. Da wird viel geboten werden. Es gibt dort das Pohoda Musikfestival, welches bei jungen Leuten auch \u00fcber die Slowakei hinaus beliebt ist.<\/p>\n<h4>Was nimmst du mit aus deiner Zeit in der Slowakei?<\/h4>\n<p>Ich glaube, da ist etwas, das bleibt: die sch\u00f6nen Momente, diese Offenherzigkeitauch, die ich oft erfahren habe im Karpatendeutschen Verein, dass man sich eigentlich dort immer wie zu Hause f\u00fchlt, egal wo man ist, egal welches Haus der Begegnung man besucht.<\/p>\n<h4>Das ist doch ein gutes Schlusswort. Oder m\u00f6chtest du noch etwas erg\u00e4nzen?<\/h4>\n<p>Ein Schlusswort? Ja, also wie gesagt: Besucht die Slowakei, besucht vielleicht auch die Regionen, die H\u00e4user der Begegnung stehen allen offen. Meldet euch da an. Die Menschen sind super offen und auch sehr interessiert daran, sich auszutauschen, auch mit Menschen aus den deutschen Minderheiten im Ausland.<\/p>\n<h4>Vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/h4>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Yannick Baumann Das Entsendeprogramm des Instituts f\u00fcr Auslandsbeziehungen (ifa) unterst\u00fctzt Organisationen der deutschen Minderheiten in Osteuropa und Zentralasien durch den Einsatz von Kulturmanager:innen sowie Redakteur:innen. Mit ihrem Fachwissen helfen sie nicht nur bei Projekten, sondern auch dabei, ein modernes Deutschland- und Europabild zu vermitteln und die kulturelle Vermittlerrolle der Organisationen zu st\u00e4rken. 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