{"id":69591,"date":"2026-01-20T03:53:47","date_gmt":"2026-01-20T02:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/woche-des-gebets-fur-die-einheit-der-christen\/"},"modified":"2026-01-20T03:53:47","modified_gmt":"2026-01-20T02:53:47","slug":"woche-des-gebets-fur-die-einheit-der-christen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/woche-des-gebets-fur-die-einheit-der-christen\/","title":{"rendered":"Woche des Gebets f\u00fcr die Einheit der Christen"},"content":{"rendered":"<h1>und Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Angeh\u00f6rige anderer Religionen<\/h1>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Die Einheit der Christen \u2013 wichtig und notwendig<\/h2>\n<p>Am Sonntag, dem 18. Januar 2026, begann die Gebetswoche f\u00fcr die Einheit der Christen. Sie dauert bis zum 25. Januar. Ihr Motto sind die Worte aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Ephesus: <strong>Ein Leib. Ein Geist. Eine Hoffnung (vgl. Eph 4,4).<\/strong><\/p>\n<p>Das Team, das die Materialien f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Gebetswoche f\u00fcr die Einheit der Christen zusammengestellt hat, betont:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eDie Einheit ist ein g\u00f6ttliches Gebot, das unserer christlichen Identit\u00e4t zugrunde liegt, mehr als nur ein Ideal. Sie ist das Wesen der Berufung der Kirche. Diese heilige Einheit spielt eine zentrale Rolle in unserer Mission und wird durch die gro\u00dfe Liebe Jesu Christi gest\u00fctzt. Wie der Apostel Paulus in seinem Brief an die Epheser versichert, \u00abgibt es einen Leib und einen Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung\u00bb (4,4). Der f\u00fcr dieses Jahr ausgew\u00e4hlte Bibelvers fasst die theologische Tiefe der christlichen Einheit zusammen. (&#8230;) Diese \u00abgemeinsame Hoffnung\u00bb bedeutet Motivation und Streben nach dem gleichen Ziel, dem ewigen Leben mit Christus. Sie vereint die Christen auf ihrer spirituellen Reise und in ihrem t\u00e4glichen Leben, ermutigt sie zur Zusammenarbeit auf vielen Ebenen und auf vielf\u00e4ltige Weise.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Das Programm der \u00f6kumenischen Begegnungen in der Di\u00f6zese Oppeln ist auf der Website der Di\u00f6zese zu finden:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.diecezja.opole.pl\/index.php\/homepage\/zapowiedzi\/4737-18-25-stycznia-tydzien-modlitw-o-jednosc-chrzescijan-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.diecezja.opole.pl\/index.php\/homepage\/zapowiedzi\/4737-18-25-stycznia-tydzien-modlitw-o-jednosc-chrzescijan-2\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Materialien basieren auf den Erfahrungen der Gl\u00e4ubigen der Armenisch-Apostolischen Kirche zusammen mit ihren Br\u00fcdern und Schwestern aus der Armenisch-Katholischen und der Armenisch-Evangelischen Kirche.<\/p>\n<h2>Tag des Judentums<\/h2>\n<p>In der Regel wird vor Beginn der Gebetswoche f\u00fcr die Einheit der Christen der Tag des Judentums begangen. In der Di\u00f6zese Oppeln wurde daf\u00fcr Donnerstag, der 22. Januar 2026, gew\u00e4hlt. Das Motto dieses Tages sind die Worte der Moabiterin, einer Fremden, aus dem Buch Rut (1,16):<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eDein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Obwohl Rut keine J\u00fcdin war, kann sie neben Sara, Rebekka, Lea und Rahel zu den wichtigsten Frauen in der Geschichte des Volkes Israel gez\u00e4hlt werden. Das biblische Buch Rut, das dies beschreibt,<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eist eine Geschichte \u00fcber Gott, der die von ihm selbst gesetzten Grenzen \u00fcberschreitet. \u00dcber Gott, der eine Moabiterin zur Urgro\u00dfmutter des K\u00f6nigs David, des gr\u00f6\u00dften Herrschers in der Geschichte Israels, machte. (\u2026) Das ist so, weil sich Gott uns in der gesamten Heilsgeschichte als derjenige offenbart, der sammelt und nicht zerstreut, der keine Mauern baut, sondern sie niederrei\u00dft, der Liebe gebietet und Hass brandmarkt!\u201d<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>\u201eUnser Gott ist ein Gott, der Grenzen \u00fcberschreitet. Und er m\u00f6chte dies DURCH UNS tun. Damit dies geschehen kann, muss er es zuerst IN UNS tun! Und unter anderem deshalb feiern wir in der Kirche den Tag des Judentums.\u201d<\/strong> (Kardinal Grzegorz Ry\u015b)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Tag des Islam<\/h2>\n<p>Nach dem Ende der Gebetswoche f\u00fcr die Einheit der Christen wird der Tag des Islam begangen. Die Dikasterie des Heiligen Stuhls f\u00fcr den interreligi\u00f6sen Dialog richtete eine Botschaft an die \u201emuslimischen Br\u00fcder und Schwestern\u201d.<\/p>\n<p>In diesem Schreiben weist Kardinal George Jacob Koovakad auf die zeitliche \u00dcbereinstimmung des islamischen Ramadan mit der katholischen Fastenzeit hin:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDiese N\u00e4he im spirituellen Kalender gibt uns die au\u00dfergew\u00f6hnliche Gelegenheit, als Christen und Muslime Seite an Seite in einem gemeinsamen Prozess der Reinigung, des Gebets und der Liebe zu wandeln. (\u2026) Wir m\u00f6chten daher gemeinsam Br\u00fcder und Schwestern in Menschlichkeit werden, die sich gegenseitig tiefen Respekt entgegenbringen. Unser Vertrauen in Gott ist ein Schatz, der uns verbindet und unsere Unterschiede weit \u00fcberwindet. Es erinnert uns daran, dass wir alle geistige, leibliche, geliebte Gesch\u00f6pfe sind, die dazu berufen sind, in W\u00fcrde und gegenseitigem Respekt zu leben.\u201c<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>und Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Angeh\u00f6rige anderer Religionen<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":69251,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4225],"tags":[],"redaktor":[],"class_list":["post-69591","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kirche-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69591\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/69251"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69591"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=69591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}