{"id":69583,"date":"2026-01-21T10:00:37","date_gmt":"2026-01-21T09:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/das-leben-beginnt-auf-dem-auszug-2\/"},"modified":"2026-01-21T10:00:37","modified_gmt":"2026-01-21T09:00:37","slug":"das-leben-beginnt-auf-dem-auszug-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/das-leben-beginnt-auf-dem-auszug-2\/","title":{"rendered":"Das Leben beginnt auf dem Auszug"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Oma sagte immer, dass das Alter dem Herrgott nicht gut gelungen ist. Aber wenn ich an all die Omas meiner Kindheit denke, muss ich feststellen, dass sie sich geirrt hat. Denn sobald sie ihre Kinder gro\u00dfgezogen und ihre M\u00e4nner beerdigt hatten, waren sie absolut frei. Sie herrschten in ihren Hinterh\u00f6fen, in ihren K\u00fcchen, in ihren D\u00f6rfern, ungeteilt. Allwissend, allgegenw\u00e4rtig, sichtbar, wenn ihnen danach war, durchsichtig, wenn sie verschwinden wollten. Absolut gro\u00dfartig.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine gesamte Kindheit war eine \u00dcberrepr\u00e4sentation der Pr\u00e4senz von Frauen. Starke, souver\u00e4ne Kapit\u00e4ninnen und Dirigentinnen, unverwechselbare Hauptdarstellerinnen. Schlesische Multitalente in Sch\u00fcrzen, stets auf dem Sprung, in permanenter Bewegung, mit den H\u00e4nden immer besch\u00e4ftigt und mit dem Kopf ebenso.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Klatsch und Tratsch<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die M\u00e4nner erschienen irgendwo am Rande. Sie kamen nach der Arbeit zum Mittagessen, f\u00fcr eine Vesper oder einen anderen Gastauftritt vorbei. Der Sinn ihres Daseins war mir r\u00e4tselhaft. Schlie\u00dflich waren es Oma und die anderen Gro\u00dfm\u00fctter, die den Tagesrhythmus bestimmten. Gab es etwas Wichtigeres als sich um kleine G\u00e4nse zu k\u00fcmmern? Oder Nudeln zu kneten? Johannisbeersaft zu kochen? Ohne die Frauen auf dem Lande w\u00e4re die Welt an einem Tag zu Grunde gegangen.<\/p>\n<div id=\"attachment_57622\" style=\"width: 1930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-57622\" class=\"wp-image-57622 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-wszystkie-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"2560\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-wszystkie-scaled-1.jpg 1920w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-wszystkie-scaled-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-wszystkie-scaled-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-wszystkie-scaled-1-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-wszystkie-scaled-1-1536x2048.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><p id=\"caption-attachment-57622\" class=\"wp-caption-text\">Von links: Oma Maria, Gro\u00dfmutter Agnes und Oma Monika bei meiner Erstkommunion. Foto: privat<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Trotzdem war es uns verboten, den M\u00e4nnern im Wege zu sein. Die M\u00e4nner taten wichtige Dinge. Ernste Dinge. Auf die Nerven gehen durften wir nur Frauen: Tanten, Nachbarinnen, Bekannten von Oma, namenlosen und arbeitslosen alten Frauen, die unerm\u00fcdlich auf ihren R\u00e4dern durch die Gegend patrouillierten. Zur Kirche und zur\u00fcck, zum Friedhof und zum Einkaufen. Und zu anderen Omas zum Klatsch und Tratsch. Ich h\u00f6rte ihnen gerne zu, weil sie absolut keine Zensur anwendeten. Gelegentlich bemerkten sie nur den donnernden Blick meiner Oma und wechselten nahtlos ins Deutsche. Das waren die besten Geschichten. Jemand ging fremd, wurde stockbesoffen, jemandes Tochter war au\u00dferehelich schwanger. Da verstand ich schon ganz gut, was sie sagten. Das Auswendiglernen der Gebete mit Oma, all die \u201eVater unser\u201c und \u201eGegr\u00fc\u00dfet seist Du Maria\u201c, das hat sich endlich ausgezahlt.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Ich sehe alle meinen Omas heute so, als w\u00e4re es gestern gewesen. Gro\u00dfartig, furchtlos, z\u00e4h, st\u00e4ndig in Bewegung, mit einer Liste von Aufgaben im Kopf.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Gro\u00dfmutter auf der Flucht<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Freiheit der alten Frauen auf dem Lande war absolute Unabh\u00e4ngigkeit. Sie waren zu alt, um noch irgendetwas tun zu m\u00fcssen, also taten sie, was sie wollten, gingen, wohin sie wollten, standen auf und gingen zu Bett, wenn sie Lust dazu hatten. So war auch Urgro\u00dfmutter Agnes, die Schwiegermutter meiner Oma. Wir nannten sie aus praktischen Gr\u00fcnden Babcia. Ur-Oma passte \u00fcberhaupt nicht zu ihr. Sie lebte auf dem Auszug und war absolut ungehorsam. Morgens stieg sie gew\u00f6hnlich auf ihr schwarzes Fahrrad und fuhr los, mit einem Ziel, das nur sie selbst kannte. Niemand wusste, wo sie war oder was sie tat. Sie tauchte auf und verschwand wieder, wie eine echte \u201eHexe\u201c. Von ihrer Willk\u00fcr genervt, wartete meine Oma nicht einmal mehr mit dem Abendessen auf sie, sondern lie\u00df ihr etwas auf dem Herd stehen, das man jederzeit den H\u00fchnern geben konnte, wenn Babcia keinen Hunger hatte. Tats\u00e4chlich kann ich mich nicht daran erinnern, dass sie gegessen h\u00e4tte. Sie war schlank, r\u00fcstig und energisch. In st\u00e4ndiger Bewegung entwischte sie dem Tod bis zu ihren 94. Lebensjahr. Dann wachte sie eines Tages auf, setzte sich auf ihr Bett und starb einfach. Ohne gro\u00dfe Umst\u00e4nde zu machen. Alle beneideten Oma um diesen Tod, der so schnell, schmerzlos und diskret war. Wieder entkam sie uns, diesmal f\u00fcr immer.<\/p>\n<div id=\"attachment_57624\" style=\"width: 1522px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-57624\" class=\"wp-image-57624 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/babcia-Agnes-rotated-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1512\" height=\"2016\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/babcia-Agnes-rotated-1.jpg 1512w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/babcia-Agnes-rotated-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/babcia-Agnes-rotated-1-768x1024.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/babcia-Agnes-rotated-1-1152x1536.jpg 1152w\" sizes=\"auto, (max-width: 1512px) 100vw, 1512px\" \/><p id=\"caption-attachment-57624\" class=\"wp-caption-text\">Gro\u00dfmutter Agnes Jantos, geborene Heik, feiert ihren 90. Geburtstag. Foto: privat<\/p><\/div>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Die k\u00f6nigliche Oma<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann lie\u00df sich Oma Monika auf dem Auszug nieder. Im Gegensatz zur Babcia, die eine klassische d\u00f6rfliche Herumtreiberin war, machte Oma den Auszug zu ihrer Festung, wo sie wie eine K\u00f6nigin herrschte und den Keller mit Eingemachtem und Vorr\u00e4ten in industriellen Mengen f\u00fcllte. Sie selbst a\u00df auf ihre alten Tage wie ein Spatz, daf\u00fcr aber musste jeder Gast mit ein paar Einmachgl\u00e4sern sorgf\u00e4ltig zubereiteter Leckereien ihre T\u00fcrschwelle verlassen. Oma h\u00e4tte die Heldin eines positivistischen Romans sein k\u00f6nnen, denn die Arbeit war der Sinn ihrer Existenz. Wenn sie nicht gerade kochte, arbeitete sie im Garten und vermehrte unerm\u00fcdlich ihre gelben Lieblingschrysanthemen. Die gesamte Laube des Auszugs war vollgestopft mit T\u00f6pfen mit bewurzelten Pflanzen. Bereit zur Adoption.<\/p>\n<div id=\"attachment_57625\" style=\"width: 2026px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-57625\" class=\"wp-image-57625 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-monika-e1737455001237.jpg\" alt=\"\" width=\"2016\" height=\"1512\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-monika-e1737455001237.jpg 2016w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-monika-e1737455001237-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-monika-e1737455001237-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-monika-e1737455001237-768x576.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-monika-e1737455001237-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 2016px) 100vw, 2016px\" \/><p id=\"caption-attachment-57625\" class=\"wp-caption-text\">Hochzeitsfoto von Oma Monica Jantos, geb. Krzos, und Opa Johann Jantos. Foto: privat<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie war selten im Dorf, manchmal ging sie nur zum Einkaufen oder in die Kirche. F\u00fcr jeden Ausgang bereitete sie sich vor, als w\u00e4re es ein Fest. Mantel, Hut, Handtasche &#8211; Omas unverzichtbaren Attribute. Sie hatte immer fantastische Auftritte. Ich erinnere mich, als wir die Kirche betraten, schritt sie langsam und w\u00fcrdevoll, mit einem r\u00e4tselhaften Gesichtsausdruck, wie eine englische K\u00f6nigin. Ah, was f\u00fcr ein pr\u00e4chtiger Gang war das, ein Siegeszug. Das Klappern ihrer Abs\u00e4tze auf dem Steinboden hallte mit Nachdruck durch die Kirche. Als ich sie begleitete, sp\u00fcrte ich die Blicke aller Leute auf mir. Aber sie schauten auf Oma. Und sie wusste es ganz genau.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ein Engel an der Orgel<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Oma, die Mutter meiner Mutter, etwas von einer absoluten Monarchin an sich hatte, so hatte die Mutter meines Vaters etwas von einem Engel. Ein sanftes L\u00e4cheln, eine ruhige Stimme, unendliche Geduldsreserven. Oma Maria liebte es, barfu\u00df zu laufen, \u00fcberall, besonders im Garten. Sie war Organistin und ihr Zeitplan war auf die Pfarramtsmitteilungen abgestimmt. Und da die Autorit\u00e4t der Kirche in der schlesischen Familie \u00fcber allem stand, protestierte niemand, wenn Oma Maria verschwand. Das war ihre Freiheit, diese Momente an der Kirchenorgel. Und die barfu\u00df im Garten.<\/p>\n<div id=\"attachment_57623\" style=\"width: 1162px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-57623\" class=\"wp-image-57623 size-full\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-maria.jpg\" alt=\"\" width=\"1152\" height=\"2048\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-maria.jpg 1152w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-maria-169x300.jpg 169w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-maria-576x1024.jpg 576w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-maria-768x1365.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/1710du-babcie-oma-maria-864x1536.jpg 864w\" sizes=\"auto, (max-width: 1152px) 100vw, 1152px\" \/><p id=\"caption-attachment-57623\" class=\"wp-caption-text\">Oma Maria Hurek, geborene Woschek. Foto: privat<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sehe alle meinen Omas heute so, als w\u00e4re es gestern gewesen. Gro\u00dfartig, furchtlos, z\u00e4h, st\u00e4ndig in Bewegung, mit einer Liste von Aufgaben im Kopf, ewig besorgt und engagiert, ihre Familien, ihre D\u00f6rfer verwaltend. Stets voller Kraft, Energie und Lebenswillen, stets im besten Moment ihres Lebens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oma sagte immer, dass das Alter dem Herrgott nicht gut gelungen ist. Aber wenn ich an all die Omas meiner Kindheit denke, muss ich feststellen, dass sie sich geirrt hat. Denn sobald sie ihre Kinder gro\u00dfgezogen und ihre M\u00e4nner beerdigt hatten, waren sie absolut frei. 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