{"id":69575,"date":"2026-01-22T11:00:46","date_gmt":"2026-01-22T10:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/heimat-i-hajmat-oberschlesien-auf-glasfotoplatten-festgehalten-2\/"},"modified":"2026-01-22T11:00:46","modified_gmt":"2026-01-22T10:00:46","slug":"heimat-i-hajmat-oberschlesien-auf-glasfotoplatten-festgehalten-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/heimat-i-hajmat-oberschlesien-auf-glasfotoplatten-festgehalten-2\/","title":{"rendered":"\u201eHeimat i hajmat\u201c \u2013 Oberschlesien auf Glasfotoplatten festgehalten"},"content":{"rendered":"<h1>Neue Ausstellung in der Willa Caro in Gleiwitz<\/h1>\n<p><strong>Schon morgen wird in der Willa Caro \u2013 der Kunstlesehalle des Museums in Gleiwitz \u2013 die Ausstellung \u201eHeimat i hajmat. Oberschlesien in der Vorkriegsfotografie aus den Sammlungen des Museums in Gleiwitz\u201c er\u00f6ffnet. Die Pr\u00e4sentation zeigt einen digitalisierten Ausschnitt einer einzigartigen Fotosammlung, die auf Glasplatten festgehalten wurde und aus den Vorkriegsbest\u00e4nden des Museums in Gleiwitz stammt. Die Sammlung ist eng mit der T\u00e4tigkeit des Verlages <em>Heimatverlag Oberschlesien<\/em> verbunden.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die gezeigten Fotografien entstanden in der Zwischenkriegszeit, als die Heimatschutzbewegung (<em>Heimatschutzbewegung<\/em>) sowie die zunehmende Verbreitung der Amateurfotografie die Entwicklung des Ph\u00e4nomens der sogenannten <em>Heimatphotographie<\/em> beg\u00fcnstigten. Diese Bilder erf\u00fcllten sowohl eine heimatkundliche und dokumentarische als auch eine propagandistische Funktion und pr\u00e4gten Vorstellungen von Oberschlesien als \u201ekleiner Heimat\u201c. Heute, mit zeitlichem Abstand betrachtet, regen sie dazu an, \u00fcber die Bedeutung der Begriffe Heimat und hajmat im heutigen Kontext nachzudenken.<\/p>\n<div id=\"attachment_69368\" style=\"width: 772px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-69368\" class=\" wp-image-69368\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kaplica-Najswietszej-Marii-Panny-w-Glogowku-na-Glinianej-Gorce-przed-1940-r-300x219.jpg\" alt=\"\" width=\"762\" height=\"556\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kaplica-Najswietszej-Marii-Panny-w-Glogowku-na-Glinianej-Gorce-przed-1940-r-300x219.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kaplica-Najswietszej-Marii-Panny-w-Glogowku-na-Glinianej-Gorce-przed-1940-r-1024x746.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kaplica-Najswietszej-Marii-Panny-w-Glogowku-na-Glinianej-Gorce-przed-1940-r-768x560.jpg 768w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kaplica-Najswietszej-Marii-Panny-w-Glogowku-na-Glinianej-Gorce-przed-1940-r-1536x1119.jpg 1536w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kaplica-Najswietszej-Marii-Panny-w-Glogowku-na-Glinianej-Gorce-przed-1940-r.jpg 1732w\" sizes=\"auto, (max-width: 762px) 100vw, 762px\" \/><p id=\"caption-attachment-69368\" class=\"wp-caption-text\">Lehmbergkirchel\u00a0in Oberglogau, vor 1940.<\/p><\/div>\n<h2>Von der Industrie bis zur Ethnografie<\/h2>\n<p>In der Ausstellung wird eine Auswahl von Arbeiten der wichtigsten Fotografen pr\u00e4sentiert, die mit dem Verlag zusammenarbeiteten, darunter Paul Schau, Josef Grehl, Anton Noky, Alfred Brendt und Max Steckel. Die Exposition umfasst ein breites thematisches Spektrum: Industrie, Sakralarchitektur, ethnografische Szenen sowie Stadtlandschaften \u2013 mit besonderer Ber\u00fccksichtigung von Gleiwitz.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Wie die Autoren der Ausstellung betonen, beschr\u00e4nkt sich die Pr\u00e4sentation nicht ausschlie\u00dflich auf die Schau archivierter Fotografien. Vielmehr soll sie einen Ausgangspunkt f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber die heutige Bedeutung der Begriffe \u201eHeimat\u201c und \u201ehajmat\u201c sowie dar\u00fcber bieten, wie sich Vorkriegsbilder heute jenseits ihres urspr\u00fcnglichen, oft ideologischen Kontextes lesen lassen.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung ist zudem die Pr\u00e4sentation der fotografischen Technik. Die Besucherinnen und Besucher haben die M\u00f6glichkeit, originale Glasfotoplatten zu sehen, auf denen die Aufnahmen entstanden sind. Dies erm\u00f6glicht ein besseres Verst\u00e4ndnis sowohl der Arbeitsweise der damaligen Fotografen als auch des materiellen Charakters der Sammlung selbst.<\/p>\n<div id=\"attachment_69369\" style=\"width: 540px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-69369\" class=\" wp-image-69369\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kosciol-pw.-sw.-Jerzego-w-Ostropie-lata-20-30.-XX-w.-fot.-Paul-Otto-Schau-220x300.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"723\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kosciol-pw.-sw.-Jerzego-w-Ostropie-lata-20-30.-XX-w.-fot.-Paul-Otto-Schau-220x300.jpg 220w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kosciol-pw.-sw.-Jerzego-w-Ostropie-lata-20-30.-XX-w.-fot.-Paul-Otto-Schau.jpg 663w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><p id=\"caption-attachment-69369\" class=\"wp-caption-text\">Kirche St. Georg in Ostroppa, 1920er\u20131930er Jahre.<br \/>Foto: Paul Otto Schau<\/p><\/div>\n<p>Wie die Autoren der Ausstellung betonen, beschr\u00e4nkt sich die Pr\u00e4sentation nicht ausschlie\u00dflich auf die Schau archivierter Fotografien. Vielmehr soll sie einen Ausgangspunkt f\u00fcr Gespr\u00e4che \u00fcber die heutige Bedeutung der Begriffe \u201eHeimat\u201c und \u201ehajmat\u201c sowie dar\u00fcber bieten, wie sich Vorkriegsbilder heute jenseits ihres urspr\u00fcnglichen, oft ideologischen Kontextes lesen lassen.<\/p>\n<h2>Vortr\u00e4ge und Kuratorenf\u00fchrungen<\/h2>\n<p>Begleitet wird die Ausstellung von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Wie die Kuratorin der Ausstellung, Marta Paszko, informiert, sind neben der eigentlichen Pr\u00e4sentation auch Vortr\u00e4ge und Kuratorenf\u00fchrungen geplant.<br \/>\n\u201eNeben der Ausstellung selbst (ge\u00f6ffnet vom 23. Januar bis 19. April) planen wir zwei Vortr\u00e4ge: am 31.01. um 12 Uhr unter dem Titel \u201aHeimat oder hajmat? Zur Sammlung der zwischenkriegszeitlichen Fotografien auf Glasplatten aus den Best\u00e4nden des Museums in Gleiwitz\u2018, den ich selbst halten werde, sowie am 10.04. um 17 Uhr den Vortrag \u201aDie ethnografische Fotografie von Paul Schau\u2018, den Bo\u017cena Kubit \u00fcbernehmen wird. Am Er\u00f6ffnungstag der Ausstellung sowie am 28.02. sind au\u00dferdem Kuratorenf\u00fchrungen geplant\u201c \u2013 teilt Marta Paszko mit.<\/p>\n<p>Die feierliche Vernissage mit Kuratorenf\u00fchrung findet am <strong>23. Januar um 17.00 Uhr<\/strong> in der Villa Caro \u2013 der Kunstlesehalle des Museums in Gleiwitz \u2013 statt. Die Ausstellung <strong>\u201eHeimat i hajmat. Oberschlesien in der Vorkriegsfotografie aus den Sammlungen des Museums in Gleiwitz\u201c<\/strong> ist bis zum <strong>19. April 2026<\/strong> zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Ausstellung in der Willa Caro in Gleiwitz Schon morgen wird in der Willa Caro \u2013 der Kunstlesehalle des Museums in Gleiwitz \u2013 die Ausstellung \u201eHeimat i hajmat. Oberschlesien in der Vorkriegsfotografie aus den Sammlungen des Museums in Gleiwitz\u201c er\u00f6ffnet. 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