{"id":65407,"date":"2025-09-16T15:00:47","date_gmt":"2025-09-16T13:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=65407"},"modified":"2026-01-29T21:28:00","modified_gmt":"2026-01-29T20:28:00","slug":"deutsche-minderheiten-in-europa-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/deutsche-minderheiten-in-europa-4\/","title":{"rendered":"Deutsche Minderheiten in Europa"},"content":{"rendered":"<p><strong>In unserer Reihe \u201cDeutsche Minderheiten in Europa\u201d blicken wir \u00fcber Grenzen hinweg und beleuchten, was die deutschen Minderheiten in ganz Europa bewegt.\u00a0<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Sprachassistent in Kasachstan<\/strong><\/h2>\n<p>Eine interessante Erfahrung hat unl\u00e4ngst die deutsche Minderheit in Kasachstan gemacht. Dort war von April bis Juli ein sogenannter Sprachassistent des Goethe-Instituts t\u00e4tig. In der westkasachischen Stadt Oral begleitete der aus Nordrhein-Westfalen stammende Steffen Setzmann zahlreiche Projekte, die nicht nur den Spracherwerb, sondern auch den kulturellen Austausch f\u00f6rdern sollten. Sein Engagement umfasste Unterricht f\u00fcr verschiedene Altersgruppen: vom spielerischen Lernen mit Kindern \u00fcber lebendige Gespr\u00e4chsrunden mit Jugendlichen bis hin zu kreativen Treffen mit Senioren. Neben Grammatik und Aussprache brachte er landeskundliche Themen, Musik und interaktive Quizformate in den Unterricht ein. Auch au\u00dferhalb des Klassenzimmers war Steffen aktiv: Er beteiligte sich an Veranstaltungen des Jugendclubs \u201eFreiheit\u201c, unternahm Ausfl\u00fcge zu Sehensw\u00fcrdigkeiten, organisierte Koch- und Bastelaktionen und nahm an Festen teil. Dabei vermittelte er ein modernes Bild Deutschlands und schuf eine offene Atmosph\u00e4re f\u00fcr Dialog und Begegnung.<\/p>\n<p>Quelle: wiedergeburt-kasachstan.de.<\/p>\n<h2><strong>Herausragende Deutsche wieder gesucht<\/strong><\/h2>\n<p>Das Standardprojekt aus Russland \u201eRusslands herausragende Deutsche\u201c geht in die n\u00e4chste Runde. Ab nun ist wieder eine Onlineabstimmung m\u00f6glich. Interessierte k\u00f6nnen dabei t\u00e4glich ihre Stimme f\u00fcr die Favoriten abgeben. Ziel ist es, Russlanddeutsche mit besonderen beruflichen Leistungen zu ehren, in verschiedenen Kategorien, die nach bekannten Pers\u00f6nlichkeiten der deutschen Minderheit benannt sind. Einige Preistr\u00e4ger stehen bereits fest. So erhielt Wassili Wolf, langj\u00e4hriger Cheftrainer der russischen Boxnationalmannschaft und mehrfach ausgezeichneter Sportfunktion\u00e4r, die Rudolf-Pflugfelder-Auszeichnung im Bereich Sport. Die Victor-Klein-Nominierung im Fach P\u00e4dagogik ging an die T\u00e4nzerin und Professorin Irina Gensler. In der Kategorie \u00f6ffentliche T\u00e4tigkeit (Arthur-Karl-Nominierung) wurde der Duma-Abgeordnete Ivan Loor geehrt. Posthum w\u00fcrdigte man zudem den weltber\u00fchmten Pianisten Swjatoslaw Richter mit dem Titel \u201eName des Volkes\u201c. \u00dcber die weiteren Gewinner \u2013 unter anderem in den Bereichen Kunst und Management \u2013 entscheidet nun das Onlinepublikum. Die feierliche Preisverleihung findet am 20. September in Moskau statt.<\/p>\n<p>Quelle: rusdeutsch.ru.<\/p>\n<div id=\"attachment_65409\" style=\"width: 657px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65409\" class=\" wp-image-65409\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Minderheiten_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"647\" height=\"431\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Minderheiten_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Minderheiten_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Minderheiten_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Minderheiten_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px\" \/><p id=\"caption-attachment-65409\" class=\"wp-caption-text\">Die Ehrenmedaille ist der Preis im Wettbewerb.<br \/>Foto: Rusdeutsch.<\/p><\/div>\n<h2><strong>Rum\u00e4niendeutsche regional<\/strong><\/h2>\n<p>Nicht alle Projekte deutscher Minderheiten m\u00fcssen l\u00e4nder\u00fcbergreifend sein. Ein Beispiel daf\u00fcr war die \u201eKulturwoche Haferland\u201c. Es war bereits die 13. Ausgabe dieser Veranstaltungsreihe, die in zehn Ortschaften der Region stattfand. Schaupl\u00e4tze waren unter anderem Deutsch-Kreuz\/Cri\u0163, Deutsch-Wei\u00dfkirch\/Viscri, Keisd\/Saschiz, Arkeden\/Archita, MeschendorfMe\u015fendorf, Klosdorf\/Cloa\u015fterf, Hamruden\/Homorod, Bodendorf\/Bune\u015fti und Reps\/Rupea. Unter dem Motto \u201eTraditionen in Nachbarschaft\u201c pr\u00e4sentierten die Organisatoren rund 70 Programmpunkte \u2013 von Musik- und Theaterauff\u00fchrungen \u00fcber Volkstanz und Handwerkskunst bis hin zu F\u00fchrungen durch die historischen Kirchenburgen. Die Besucherzahl war beachtlich: Etwa 10.000 G\u00e4ste aus Rum\u00e4nien, Deutschland und weiteren L\u00e4ndern nahmen teil. Das Festival gilt heute als bedeutende Plattform, um das kulturelle Erbe der Siebenb\u00fcrger Sachsen lebendig zu halten und den Austausch zwischen verschiedenen Volksgruppen zu f\u00f6rdern<\/p>\n<p>Die Kulturwoche Haferland stand unter dem Motto \u201eTraditionen in Nachbarschaft\u201c.<\/p>\n<p>Quelle: radiobukarest.ro.<\/p>\n<div id=\"attachment_65408\" style=\"width: 682px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65408\" class=\" wp-image-65408\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025_08_06_kulturwoche-haferland_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"672\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025_08_06_kulturwoche-haferland_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025_08_06_kulturwoche-haferland_Easy-Resize.com_-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025_08_06_kulturwoche-haferland_Easy-Resize.com_-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/2025_08_06_kulturwoche-haferland_Easy-Resize.com_-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><p id=\"caption-attachment-65408\" class=\"wp-caption-text\">Die Kulturwoche Haferland stand unter dem Motto \u201eTraditionen in Nachbarschaft\u201c.<br \/>Foto: www.aussiedlerbeauftragter.de<\/p><\/div>\n<h2><strong>Beauftragter bei den Deutschen in Tschechien<\/strong><\/h2>\n<p>Dr. Bernd Fabritius will die Sommerzeit produktiv nutzen. Unl\u00e4ngst informierte er sich \u00fcber die neueste Entwicklung bei den Deutschen in Tschechien. In Prag f\u00fchrte er Gespr\u00e4che mit der Landesversammlung der Deutschen Vereine. Dabei tauschte er sich mit Pr\u00e4sident Martin Herbert Dzingel, Vizepr\u00e4sidentin Petra Laurin, Vizepr\u00e4sident Dr. Richard Neugebauer und weiteren Vertretern \u00fcber aktuelle Anliegen, k\u00fcnftige Projekte und bestehende Herausforderungen, besonders im Bereich Jugendarbeit und Sprachf\u00f6rderung, aus. Auch ein Treffen mit dem deutschen Botschafter Andreas K\u00fcnne sowie ein Besuch des Thomas-Mann-Gymnasiums, das seit 1995 deutschsprachigen Unterricht bis zum Abitur bietet, standen auf dem Programm. Am Folgetag reiste Fabritius nach Trautenau, um das Begegnungszentrum der deutschen Minderheit zu besichtigen und die Arbeit der engagierten Mitglieder vor Ort kennenzulernen. Zum Abschluss besuchte er das deutsche Museum in Schatzlar. Mit seiner Reise bekr\u00e4ftigte Fabritius die Unterst\u00fctzung der Bundesregierung f\u00fcr die deutsche Minderheit in Tschechien.<\/p>\n<p>Quelle: aussiedlerbeauftragter.de.<\/p>\n<h2><strong>Deutsche Kinder in D\u00e4nemark mit neuen R\u00e4umlichkeiten<\/strong><\/h2>\n<p>D\u00e4nemarks Deutsche setzen beim Thema Bildung auf moderne L\u00f6sungen. \u00dcber neue R\u00e4umlichkeiten d\u00fcrfen sich ab dem neuen Schuljahr Kinder in Sonderburg freuen. Dieser Deutsche Kindergarten hat nun seinen endg\u00fcltigen Standort am K\u00e6rvej \u2013 direkt neben der Deutschen Schule. Nach einer Zwischenstation in der Ahlmannsschule er\u00f6ffnet sich den 75 Kindern, ihren Familien und dem 15-k\u00f6pfigen p\u00e4dagogischen Team nun ein deutlich gro\u00dfz\u00fcgigeres Umfeld. Bei einem Tag der offenen T\u00fcr konnten Eltern, Gro\u00dfeltern und Geschwister die neuen Gruppenr\u00e4ume und das weitl\u00e4ufige Au\u00dfengel\u00e4nde in Augenschein nehmen. Besonders der Spielplatz mit Rasenfl\u00e4chen, B\u00e4umen und kleinen H\u00fcgeln sorgt f\u00fcr Begeisterung \u2013 ein klarer Fortschritt gegen\u00fcber dem asphaltierten Schulhof am fr\u00fcheren Standort. Jetzt k\u00f6nne man Kindergarten und Krippe wieder enger verzahnen, das erleichtert den Alltag enorm, so Abteilungsleiterin Melanie Krumb\u00fcgel. Noch fehlen einige Details, etwa ein Schlafbereich f\u00fcr die Kleinsten, doch die Freude \u00fcber die abgeschlossene Umzugsphase \u00fcberwiegt. Marco Seefeldt, Leiter der Deutschen Kinderg\u00e4rten Sonderburg, betont, nun wolle man nach vier Umz\u00fcgen in zwei Jahren endlich dauerhaft an diesem Ort bleiben.<\/p>\n<p>Quelle: nordschleswiger.dk.<\/p>\n<h2><strong>Sommersprachcamp in der Slowakei<\/strong><\/h2>\n<p>Wie man Freizeit und Sprachaktivit\u00e4t verbindet, haben unl\u00e4ngst die Deutschen aus der Slowakei mit ihrem traditionellen Sprachcamp gezeigt. Dabei handelt es sich um ein etabliertes Standardprojekt. Die Teilnehmenden trafen sich in Deutsch Proben\/Nitrianske Pravno. 25 Kinder zwischen sechs und zw\u00f6lf Jahren, wollten gemeinsam Deutsch lernen und abwechslungsreiche Tage erleben. Organisiert wurde das Ferienlager vom Karpatendeutschen Verein mit Unterst\u00fctzung des deutschen Bundesinnenministeriums. Zum Auftakt standen Kennenlernspiele auf dem Sportplatz auf dem Programm, bevor ein Regenschauer das Geschehen ins Haus der Begegnung verlagerte. Dort sangen die Kinder deutsche Lieder und probten Bewegungsspiele. Am zweiten Tag ging es auf historische Spurensuche \u2013 unter anderem zur Kapelle in Gaidel\/K\u013ea\u010dno, wo \u00fcber den Geistlichen und P\u00e4dagogen Georg Palesch berichtet wurde. Mittwochs f\u00fchrte ein Ausflug nach Valask\u00e1 Bel\u00e1 ins Freilichtmuseum \u201eGlastraum\u201c, in eine Weberei sowie ins Oldtimer- und Spielzeugmuseum. Der Donnerstag widmete sich kreativem Deutschlernen: Familienw\u00f6rter wurden szenisch und k\u00fcnstlerisch dargestellt, Stofftaschen fantasievoll gestaltet. Zum Abschluss genossen die Kinder sonniges Wetter am Fischteich, bevor das Camp mit einer fr\u00f6hlichen R\u00fcckschau endete.<\/p>\n<p>Quelle: karpatenblatt.sk.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer Reihe \u201cDeutsche Minderheiten in Europa\u201d blicken wir \u00fcber Grenzen hinweg und beleuchten, was die deutschen Minderheiten in ganz Europa bewegt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":65408,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4233],"tags":[5501,4976,2284,4395,4396,4533,3799],"redaktor":[],"class_list":["post-65407","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-radio-de","tag-daenemark","tag-kasachstan","tag-mniejszosci-niemieckie-w-europie","tag-rumaenien","tag-russlanddeutsche","tag-slowakei","tag-tschechien"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65407"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":70637,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65407\/revisions\/70637"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/65408"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65407"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=65407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}