{"id":65402,"date":"2025-09-16T11:00:42","date_gmt":"2025-09-16T09:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=65402"},"modified":"2026-01-29T21:28:00","modified_gmt":"2026-01-29T20:28:00","slug":"vaterland-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/vaterland-5\/","title":{"rendered":"Vaterland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Format \u201cVaterland\u201d fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Bundesrepublik auf einen Blick.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Deutsche arbeiten mehr <\/strong><\/h2>\n<p>Die Deutschen arbeiten immer mehr, jedenfalls statistisch gesehen. Seit der Wiedervereinigung ist die Arbeitswoche stundenweise gestiegen. Dies belegen neueste Angaben. Die Daten kommen vom Bundesinstitut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BiB) und geben der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit in Deutschland einen neuen H\u00f6chstwert. Besonders auff\u00e4llig: Der Zuwachs ist vor allem bei Frauen deutlich sp\u00fcrbar. 1991 lag die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Frauen noch bei 19 Stunden, inzwischen sind es \u00fcber 24. Rechnet man alle Erwerbst\u00e4tigen und Nichterwerbst\u00e4tigen im Alter von 20 bis 64 Jahren zusammen, ergibt sich ein aktueller Durchschnitt von 29 Wochenstunden \u2013 ein Rekord seit der Wiedervereinigung. Interessant dabei: Auch Menschen ohne Arbeit flie\u00dfen mit null Stunden in die Statistik ein. Studienautor Harun Sulak betont, dass dies das Bild realistischer macht. Die Geschlechterl\u00fccke hat sich ebenfalls verkleinert: Vor \u00fcber 30 Jahren betrug der Unterschied zwischen M\u00e4nnern und Frauen rund 14 Stunden pro Woche, heute sind es nur noch gut 9. M\u00e4nner arbeiten pro Kopf nahezu genauso viel wie damals. Forscher sehen jedoch weiteres Potenzial, insbesondere bei M\u00fcttern, deren gew\u00fcnschte Arbeitszeit oft \u00fcber der tats\u00e4chlichen liegt. Bessere Betreuungsangebote k\u00f6nnten hier Abhilfe schaffen<\/p>\n<p>Quelle: bild.de<\/p>\n<div id=\"attachment_65403\" style=\"width: 749px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65403\" class=\" wp-image-65403\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"739\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-300x199.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto1-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 739px) 100vw, 739px\" \/><p id=\"caption-attachment-65403\" class=\"wp-caption-text\">Bauarbeiter auf der Baustelle.<br \/>Foto: Bill Dowell \/ Wikimedia Commons.<\/p><\/div>\n<h2><strong>Heimarbeit weiter im Trend<\/strong><\/h2>\n<p>Deutsche Unternehmen wollen auch weiterhin auf Homeoffice setzen. Bis zu 80 % der Firmen werden auch in Zukunft einen Tag Heimarbeit gew\u00e4hren. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW. Besonders in der Informatikbranche bieten vier von f\u00fcnf Unternehmen ihren Besch\u00e4ftigten mindestens einmal pro Woche die M\u00f6glichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Im verarbeitenden Gewerbe gilt das immerhin f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte der Betriebe. Vor allem gr\u00f6\u00dfere Firmen mit mehr als 100 Besch\u00e4ftigten setzen auf Heimarbeit: In der Informatikbranche sind es 98 %, im verarbeitenden Gewerbe 88 %. Nur rund jedes zehnte Unternehmen plant, die Homeoffice-Option einzuschr\u00e4nken. Dagegen m\u00f6chten fast ein Drittel der Firmen ihre Angebote sogar ausweiten. Aus Sicht der Arbeitgeber steigern hybride Modelle sowohl die Arbeitszufriedenheit als auch die Attraktivit\u00e4t im Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte. Nachteile sehen viele jedoch bei der internen Kommunikation und Teamarbeit, w\u00e4hrend Effekte auf Produktivit\u00e4t und Innovationskraft gemischter bewertet werden.<\/p>\n<p>Quelle: spiegel.de<\/p>\n<h2><strong>Bahn mit Millionenverlust<\/strong><\/h2>\n<p>Harte Zeiten f\u00fcr die Deutsche Bahn, auch finanziell. Nach neuesten Angaben machte man in diesem Jahr bereits jetzt einen Verlust von 760 Millionen Euro. Gut m\u00f6glich, dass dies den Bahnchef seinen Job kostete. Die roten Zahlen bleiben bestehen auch wenn das Minus im Vergleich zu den 1,6 Milliarden Euro Verlust des Vorjahres etwas geringer ausfiel. Der Umsatz wuchs zwar leicht auf 13,3 Milliarden Euro, blieb aber wegen maroder Infrastruktur, zahlreichen Baustellen und anhaltend schlechter P\u00fcnktlichkeit hinter den Erwartungen zur\u00fcck. Nur rund 63 % der Z\u00fcge schafften es mit weniger als 15 Minuten Versp\u00e4tung ans Ziel. Im Juni fiel dieser Wert sogar auf 57 %. Dennoch nutzen mehr Menschen die Bahn: Die Zahl der Reisenden stieg auf 943 Millionen. Trotz der Fortschritte beim Schuldenabbau \u2013 unter anderem durch den Verkauf der Logistiktochter Schenker \u2013 steht der Konzern weiter unter Druck. Wohl im Hinblick auf diese Situation muss Richard Lutz seinen Posten r\u00e4umen. Lutz, seit 2017 im Amt, soll nun eine \u00dcbergangszeit bekommen, bis ein Nachfolger gefunden ist.<\/p>\n<p>Quelle: zeit.de<\/p>\n<h2><strong>Polizei nennt Kosten f\u00fcr Grenzkontrollen<\/strong><\/h2>\n<p>Sicherheit kostet Geld und in diesem Fall stellt die Polizei die Rechnung. Die von Deutschland angeordneten Grenzkontrollen bringen dem Bundeshaushalt Zusatzkosten und erh\u00f6hte Strapazen f\u00fcr die Bundespolizei. Bis Ende Juni summierten sich die Ausgaben an allen Landesgrenzen auf 80,5 Millionen Euro. Wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, entf\u00e4llt der gr\u00f6\u00dfte Teil auf \u00dcberstunden der Bundespolizisten. Je Quartal lagen die Zusatzkosten zwischen 24 und 29,1 Millionen Euro. Allein von April bis Juni gab der Bund rund acht Millionen Euro f\u00fcr Unterbringung und Verpflegung der Einsatzkr\u00e4fte aus. Zulagen f\u00fcr Dienste zu ungew\u00f6hnlichen Zeiten kosteten knapp drei Millionen, w\u00e4hrend 2,6 Millionen f\u00fcr F\u00fchrungs- und Einsatzmittel anfielen. Der Betrieb der Kontrollstationen schlug mit rund zwei Millionen Euro zu Buche. Die Bundesregierung hatte die Kontrollen zur Eind\u00e4mmung irregul\u00e4rer Migration eingef\u00fchrt. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) k\u00fcndigte k\u00fcrzlich an, sie \u00fcber September hinaus fortzuf\u00fchren. Derzeit sichern bis zu 14.000 Bundespolizisten die deutschen Grenzen.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de<\/p>\n<div id=\"attachment_65404\" style=\"width: 703px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65404\" class=\" wp-image-65404\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto2-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"693\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto2-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto2-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-300x169.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto2-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/Foto2-5lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-768x432.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><p id=\"caption-attachment-65404\" class=\"wp-caption-text\">Grenzkontrollen sind mittlerweile an allen deutschen Grenzen eingef\u00fchrt.<br \/>Foto: Raimond Spekking \/ Wikimedia Commons.<\/p><\/div>\n<h2><strong>Bayern streiten um Feiertag<\/strong><\/h2>\n<p>Ein christlicher Feiertag spaltet die Bev\u00f6lkerung eines Bundeslandes. Es geht um Maria Himmelfahrt (15.8.) und tats\u00e4chlich kann die Regelung f\u00fcr viele verwirrend sein. Grund: Er ist nur in jenen St\u00e4dten und Gemeinden ein gesetzlicher Feiertag, in denen Katholiken die Mehrheit stellen. Wer in \u00fcberwiegend evangelischen Regionen lebt, muss an diesem Tag arbeiten. Das f\u00fchrt zu kuriosen Situationen: In M\u00fcnchen, Augsburg oder W\u00fcrzburg ist arbeitsfrei, in N\u00fcrnberg, F\u00fcrth oder Bayreuth hingegen nicht. Selbst Nachbarorte k\u00f6nnen unterschiedlich behandelt werden \u2013 in Erlangen wird gearbeitet, w\u00e4hrend es im nahegelegenen Herzogenaurach frei gibt. Wer dort wohnt, aber in Erlangen arbeitet, muss trotzdem ins B\u00fcro. Aktuell profitieren 1708 bayerische Kommunen von dem freien Tag, 348 nicht. Nach einer Neubewertung der Konfessionsverteilung in 2022 kamen sechs Gemeinden neu hinzu, w\u00e4hrend zwei den Feiertag verloren. Gewerkschaften fordern seit Langem eine einheitliche Regelung f\u00fcr ganz Bayern. Die Wirtschaft lehnt das ab: Zus\u00e4tzliche Feiertage seien nicht zu rechtfertigen, da Deutschland ohnehin weltweit zu den L\u00e4ndern mit den k\u00fcrzesten Arbeitszeiten geh\u00f6re.<\/p>\n<p>Quelle: bild.de<\/p>\n<h2><strong>Bundesb\u00fcrger regierungs-und zukunftsskeptisch<\/strong><\/h2>\n<p>Der deutsche \u201eOttonormalverbraucher\u201c ist regierungsskeptisch und hat Zukunftsbedenken, so jedenfalls eine neue Studie des Zweiten Deutschen Fernsehens. Besonders gro\u00df ist das Misstrauen gegen\u00fcber der Bundesregierung \u2013 viele bezweifeln, dass sie die dr\u00e4ngenden Probleme des Landes l\u00f6sen kann. In der Umfrage gaben zahlreiche Befragte an, pessimistisch auf die wirtschaftliche Entwicklung zu schauen. Hohe Lebenshaltungskosten, Inflation und unsichere Energiepreise z\u00e4hlen zu den Hauptgr\u00fcnden f\u00fcr diese Skepsis. Auch in Bezug auf Themen wie Migration, Sicherheit und Klimaschutz \u00e4u\u00dferten viele Zweifel, ob die Politik handlungsf\u00e4hig genug sei. Auff\u00e4llig ist zudem, dass das Vertrauen in politische Institutionen generell zur\u00fcckgeht. W\u00e4hrend einige noch auf lokale oder europ\u00e4ische L\u00f6sungen hoffen, sehen andere kaum Verbesserungsm\u00f6glichkeiten und erwarten eher Verschlechterungen. Die Studie betont, dass diese Ergebnisse ein Spiegelbild der aktuellen gesellschaftlichen Stimmung sind \u2013 gepr\u00e4gt von Unsicherheit, politischen Konflikten und einem wachsenden Wunsch nach Stabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Format \u201cVaterland\u201d fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. 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