{"id":63021,"date":"2025-06-29T17:00:36","date_gmt":"2025-06-29T15:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=63021"},"modified":"2026-02-10T22:36:31","modified_gmt":"2026-02-10T21:36:31","slug":"unesco-welterbe-in-oberschlesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/unesco-welterbe-in-oberschlesien\/","title":{"rendered":"UNESCO-Welterbe in Oberschlesien"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Das historische Silberbergwerk von Tarnowitz<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Das Silberbergwerk Tarnowitz in Oberschlesien geh\u00f6rt seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Entdecken Sie die Geschichte des unterirdischen Bergbaus, technologische Meilensteine und das einzigartige Museumserlebnis.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Oberschlesisches Weltkulturerbe unter Tage<\/strong><\/h2>\n<p>Auch wenn der Bergbau in Oberschlesien heute vor allem mit Steinkohle assoziiert wird, wurden in Tarnowitz und Beuthen bereits im Mittelalter Silber, Blei und Zink abgebaut. Diese Quellen ersch\u00f6pften sich bis zum 17. Jahrhundert. Neue Technologien sorgten sp\u00e4ter f\u00fcr eine ungeahnte R\u00fcckkehr des oberschlesischen Bergbaus.<\/p>\n<h2><strong>Technologischer Durchbruch<\/strong><\/h2>\n<p>Es war eher der Reichtum Niederschlesiens als die \u00dcberlieferungen des mittelalterlichen Bergbaus in Oberschlesien, der Friedrich den Gro\u00dfen zur Eroberung Schlesiens von den Habsburgern verleitete. Dennoch hielten die preu\u00dfischen Beh\u00f6rden an der Suche nach neuen Bodensch\u00e4tzen fest.<\/p>\n<div id=\"attachment_63022\" style=\"width: 654px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63022\" class=\" wp-image-63022\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/01-Kopalnia-Zabytkowa-Tarnowskie-Gory-na-licencji_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"644\" height=\"483\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/01-Kopalnia-Zabytkowa-Tarnowskie-Gory-na-licencji_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/01-Kopalnia-Zabytkowa-Tarnowskie-Gory-na-licencji_Easy-Resize.com_-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/01-Kopalnia-Zabytkowa-Tarnowskie-Gory-na-licencji_Easy-Resize.com_-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/01-Kopalnia-Zabytkowa-Tarnowskie-Gory-na-licencji_Easy-Resize.com_-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><p id=\"caption-attachment-63022\" class=\"wp-caption-text\">I, Sir Iwan, CC BY-SA 3.0 &lt;http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/&gt;,<br \/>Foto: Wikimedia Commons<\/p><\/div>\n<p>Im Jahr 1784 wurde eine Kommission s\u00fcdlich von Tarnowitz f\u00fcndig. Probebohrungen ergaben Vorkommen von Silber-, Blei- und Zinkerzen und f\u00fchrten zur Gr\u00fcndung der K\u00f6niglichen Friedrichsgrube. Die neu entdeckten Vorkommen lagen jedoch unterhalb des Grundwasserspiegels. Dies machte die F\u00f6rderung vieler Fl\u00f6ze fast unm\u00f6glich, da traditionelle Entw\u00e4sserungsmethoden an der Menge des Grundwassers scheiterten. Die L\u00f6sung dieses Problems fand der Breslauer Berghauptmann Friedrich Wilhelm von Reden in Gro\u00dfbritannien. Dort wurden bereits seit einigen Jahrzehnten Dampfmaschinen zur Entw\u00e4sserung von Bergwerken genutzt. Von Reden setzte sich f\u00fcr den Einsatz dieser neuen Technologie ein, und am 19. Januar 1788 war es so weit: In der Tarnowitzer Friedrichsgrube wurde Preu\u00dfens erste Dampfmaschine (und die dritte in Kontinentaleuropa) in Betrieb genommen.<\/p>\n<p>Dies war ein technologischer Durchbruch, der ein immer tieferes Eindringen in das Erdreich erm\u00f6glichte. Damit war die Voraussetzung f\u00fcr die oberschlesische Industrialisierung geschaffen, die in Mittel- und Osteuropa ihrer Zeit voraus war. Die Dampfmaschine lockte auch prominente Besucher an. 1788 besichtigte der preu\u00dfische Kronprinz Friedrich Wilhelm die Friedrichsgrube und 1790 sogar Johann Wolfgang von Goethe.<\/p>\n<h2><strong>Ausbau der unterirdischen Infrastruktur<\/strong><\/h2>\n<p>Mit der Zeit entwickelte sich die Friedrichsgrube so gut, dass das Entw\u00e4sserungssystem verbessert werden musste. Hierf\u00fcr wurde ab 1821 der Schwarze-Forelle-Stollen von 4,5 Kilometer L\u00e4nge in den Stein gehauen. Wie m\u00fchsam diese Arbeit war, zeigt sich daran, dass die Bauarbeiter pro Woche lediglich 3 bis 4 Meter vorankamen. Seit der Fertigstellung im Jahr 1834 flie\u00dft das abgepumpte Wasser an der Grenze von Broslawitz und Peiskretscham in den Fluss Drama.<\/p>\n<div id=\"attachment_63024\" style=\"width: 628px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63024\" class=\" wp-image-63024\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/szyb-aniol_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"824\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/szyb-aniol_Easy-Resize.com_.jpg 960w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/szyb-aniol_Easy-Resize.com_-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/szyb-aniol_Easy-Resize.com_-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><p id=\"caption-attachment-63024\" class=\"wp-caption-text\">Der Schacht \u201eEngel\u201d<br \/>Foto: Sir Iwan\/Wikipedia<\/p><\/div>\n<p>Genau 50 Jahre sp\u00e4ter stand Wasser erneut im Mittelpunkt einer strategischen Investition. Im Jahr 1884 wurde das Wasserwerk \u201eAdolph\u201c (ab 1928 Staszic) in Betrieb genommen. Denn das erfolgreiche Abpumpen des Grubenwassers hatte auch ein Absinken des Grundwassers zur Folge. Dem sollte das Wasserwerk Abhilfe leisten, indem es die Bewohner und die Industrie mit Trinkwasser versorgte. Dieses wurde bis in die etwa 15 Kilometer entfernte K\u00f6nigsh\u00fctte geleitet. Die letzten Anlagen des Wasserwerks wurden \u00fcbrigens erst 2001 abgeschaltet.<\/p>\n<h2><strong>Museum und Weltkulturerbe<\/strong><\/h2>\n<p>Die Friedrichsgrube funktionierte \u00fcber hundert Jahre und stellte wegen Ersch\u00f6pfung der Vorkommen ihren Betrieb noch vor dem Ersten Weltkrieg ein. Schon damals machten sich die lokalen Entscheidungstr\u00e4ger Gedanken, wie die 150 km langen Tunnel unter Tage f\u00fcr die Nachkommen erhalten werden k\u00f6nnten. In den 1920er Jahren, also bereits in der Zeit der Zweiten Republik Polen, begannen im alten Bergwerk arch\u00e4ologische Forschungsarbeiten, unter anderem durch Feliks Piestrak und J\u00f3zef Piernikarczyk. In den 1930er Jahren begann in kleinem Ma\u00dfe die touristische Nutzung der alten Stollen.<\/p>\n<div id=\"attachment_63023\" style=\"width: 767px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63023\" class=\" wp-image-63023\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Portal_wylotu_sztolni_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"757\" height=\"535\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Portal_wylotu_sztolni_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Portal_wylotu_sztolni_Easy-Resize.com_-300x212.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Portal_wylotu_sztolni_Easy-Resize.com_-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Portal_wylotu_sztolni_Easy-Resize.com_-768x543.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 757px) 100vw, 757px\" \/><p id=\"caption-attachment-63023\" class=\"wp-caption-text\">Auslaufportal der Tiefen Friedrichstolln<br \/>Foto: Stowarzyszenie Mi\u0142o\u015bnik\u00f3w Ziemi Tarnog\u00f3rskiej<\/p><\/div>\n<p>Einen entscheidenden Schub erhielt das Museumsprojekt in den 1950er Jahren. Der Steiger Alfons Kopia, der in der Zwischenkriegszeit bei den arch\u00e4ologischen Arbeiten geholfen hatte, scharte Geschichtsenthusiasten um sich, die sich f\u00fcr den Bau eines Bergbaumuseums einsetzten. Einen ersten Erfolg konnten sie 1957 verbuchen, als der Schwarze-Forelle-Stollen f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet wurde. Nach dem Abstieg in 30 Meter Tiefe findet die Besichtigung von einem Boot aus statt \u2013 600 Meter bis zum Ausgangsschacht. Denn der Stollen dient bis heute der Entw\u00e4sserung des alten Bergwerks.<\/p>\n<p>Einen gro\u00dfen Fortschritt brachte das Jahr 1976 mit der offiziellen Gr\u00fcndung des Silberbergwerksmuseums und der Er\u00f6ffnung der Hauptausstellung im ehemaligen Engelsschacht. Dazu geh\u00f6rt traditionell die Einfahrt in das Bergwerk in 40 Meter Tiefe. Dort erwartet die Besucher auf einer Trasse von 1740 Metern eine Ausstellung mit originalen Bergmannswerkzeugen und Arbeitsstellen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Letztere vermitteln einen realistischen Eindruck der harten Arbeitsbedingungen unter Tage \u2013 inklusive eines konstant k\u00fchlen Mikroklimas von rund 10 Grad Celsius, unabh\u00e4ngig von der Jahreszeit. Ein H\u00f6hepunkt ist die 300 Meter lange Bootsfahrt unter Tage.<\/p>\n<div id=\"attachment_63025\" style=\"width: 659px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-63025\" class=\" wp-image-63025\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/SZYB_BOHR_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"649\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/SZYB_BOHR_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/SZYB_BOHR_Easy-Resize.com_-300x216.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/SZYB_BOHR_Easy-Resize.com_-1024x737.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/SZYB_BOHR_Easy-Resize.com_-768x553.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px\" \/><p id=\"caption-attachment-63025\" class=\"wp-caption-text\">Der Schacht \u201eBohr\u201d<br \/>Foto: Stowarzyszenie Mi\u0142o\u015bnik\u00f3w Ziemi Tarnog\u00f3rskiej<\/p><\/div>\n<p>An der Oberfl\u00e4che bietet das Museum neben der modernisierten und multimedial ausgestatteten Hauptausstellung (seit 2012) auch einen Museumsladen und ein Restaurant. Zum Komplex geh\u00f6rt auch ein Freilichtmuseum mit 26 Exponaten, vor allem Dampflokomotiven und Dampfmaschinen, die f\u00fcr den Betrieb von Wasserpumpen und F\u00f6rderanlagen genutzt wurden. Die meisten Exponate stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und wurden in Deutschland, Polen und anderen L\u00e4ndern hergestellt. Zur Ausstellung geh\u00f6rt auch der originalgetreue Nachbau eines 4 Meter gro\u00dfen Wasserrades aus dem 17. Jahrhundert, das die Antriebstechnik vor der Dampf\u00e4ra veranschaulicht.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>\u201eHeute ist die Silbergrube mehr als nur ein Museum. Sie ist ein lebendiges Zeugnis der industriellen Revolution in Oberschlesien und Europa.\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<h2><strong>Ein lebendiges Zeugnis der Industriekultur<\/strong><\/h2>\n<p>Heute ist die Silbergrube mehr als nur ein Museum. Sie ist ein lebendiges Zeugnis der industriellen Revolution in Oberschlesien und Europa. Diese Bedeutung wurde auch international anerkannt: 2017 wurde das Bergwerk samt unterirdischer Infrastruktur nach jahrelanger Vorbereitung in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Das Tarnowitzer Silberbergwerk ist \u00fcbrigens eine von nur 17 UNESCO-Welterbest\u00e4tten in Polen \u2013 und die einzige in Oberschlesien. Ein Besuch im Silberbergwerk von Tarnowitz lohnt sich \u2013 nicht nur f\u00fcr Geschichtsinteressierte, sondern f\u00fcr alle, die ein einzigartiges UNESCO-Welterbe erleben m\u00f6chten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das historische Silberbergwerk von Tarnowitz Das Silberbergwerk Tarnowitz in Oberschlesien geh\u00f6rt seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe. 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