{"id":62292,"date":"2025-06-10T15:00:21","date_gmt":"2025-06-10T13:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=62292"},"modified":"2026-02-10T22:36:37","modified_gmt":"2026-02-10T21:36:37","slug":"wenn-artefakte-geschichten-erzaehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wenn-artefakte-geschichten-erzaehlen\/","title":{"rendered":"Wenn Artefakte Geschichten erz\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Feierlicher Abschluss des Wettbewerbs \u201eIn historischen Artefakten lesen wir die Zeit\u201c<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Die Preisverleihungsgala des landesweiten Literatur- und Sprachwettbewerbs \u201eIn historischen Artefakten lesen wir die Zeit\u201c fand im Museum der Universit\u00e4t Oppeln statt. Organisiert wurde dieser Wettbewerb bereits zum vierten Mal vom Institut f\u00fcr Literaturwissenschaft und dem Institut f\u00fcr Sprachwissenschaft der Universit\u00e4t Oppeln, die sich der F\u00f6rderung der deutschen Sprache sowie der Literatur und Kultur der deutschsprachigen L\u00e4nder verschrieben haben.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Geschichte als Lehrmeisterin des Lebens<\/strong><\/h2>\n<p>Unter der Ehrenschirmherrschaft des Honorarkonsuls der Republik \u00d6sterreich, Dr. Edward W\u0105siewicz, und des Konsuls der Bundesrepublik Deutschland in Oppeln, Peter Herr, stand die diesj\u00e4hrige Ausgabe unter Ciceros Leitgedanken: <em>\u201eHistoria magistra vitae est\u201c<\/em>.<br \/>\nJunge Menschen aus weiterf\u00fchrenden Schulen in ganz Polen waren dazu aufgerufen, die Vergangenheit \u2013 festgehalten in Alltagsgegenst\u00e4nden, Dokumenten, Fotos oder Kunstwerken \u2013 zu erkunden und ihre eigenen literarischen Interpretationen dieser Erinnerungstr\u00e4ger auf Deutsch zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_62294\" style=\"width: 666px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62294\" class=\" wp-image-62294\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8308-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"656\" height=\"437\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8308-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8308-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8308-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8308-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 656px) 100vw, 656px\" \/><p id=\"caption-attachment-62294\" class=\"wp-caption-text\">Der Wettbewerb war sowohl ein Blick in die Sprachkultur als auch eine Gelegenheit f\u00fcr Talente<br \/>Foto: Manuela Leibig<\/p><\/div>\n<h2><strong>Die Gewinner<\/strong><\/h2>\n<p>Die Jury, bestehend aus wissenschaftlichen Mitarbeitenden der Universit\u00e4t Oppeln und der \u00d6sterreich-Bibliothek Oppeln, hatte die Aufgabe, die besten Arbeiten zu k\u00fcren:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1. Platz:<\/strong> Adrian Piechulik vom Henryk-Sienkiewicz-Lyzeum in Kandrzin-Cosel (betreuende Lehrerin: Mgr. Sylwia Pieczyk) f\u00fcr seine Erz\u00e4hlung <em>\u201eEiner der Wenigen\u201c<\/em>.<\/li>\n<li><strong>2. Platz:<\/strong> Izabela Glomb vom Stanis\u0142aw-Staszic-Berufsschulkomplex in Oppeln (betreuende Lehrerin: Mgr. Sylwia Sawulska) f\u00fcr ihr Gedicht <em>\u201eGeschichte\u201c<\/em>.<\/li>\n<li><strong>3. Platz:<\/strong> Marta W\u0142odarczyk vom Allgemeinbildenden Schulverband in Neustadt (betreuende Lehrerin: Mgr. Klaudia Hajduk) f\u00fcr ihre Prosaarbeit <em>\u201eDas Eichendorff-Denkmal und seine Geschichte\u201c<\/em>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Polenweit<\/strong><\/h2>\n<p>Dr. Marek Sitek vom Germanistik-Institut der Universit\u00e4t Oppeln, einer der Organisatoren, blickt zufrieden auf die vierte Ausgabe zur\u00fcck: \u201eDer Ansto\u00df zur Veranstaltung dieses Wettbewerbs entstand aus dem Gedanken, die deutsche Sprache und Kultur unter Jugendlichen \u2013 insbesondere unter den Sch\u00fclern der Oberschulen der Oppelner Region, aber auch ganz Polens \u2013 zu f\u00f6rdern. Wir haben Arbeiten aus dem ganzen Land erhalten.\u201c Als Jurymitglied hob er die hohe Qualit\u00e4t der Einsendungen hervor: \u201eEs war wirklich schwierig, die Arbeiten zu bewerten. Sowohl die Prosatexte als auch das eingereichte Gedicht waren von besonderer Qualit\u00e4t und auf sehr hohem sprachlichem Niveau verfasst.\u201c<\/p>\n<h2><strong>Liebe zur Sprache<\/strong><\/h2>\n<p>Mgr. Sylwia Sawulska, Lehrerin der Zweitplatzierten Izabela Glomb aus Bodland, berichtet:<br \/>\n\u201eAls ich wieder von diesem Wettbewerb erfuhr, habe ich ihr nahegelegt, dar\u00fcber nachzudenken, daran teilzunehmen. Izabela ist zweisprachig aufgewachsen. Als ich ihr Gedicht das erste Mal gelesen habe, war ich sehr erstaunt \u2013 auch \u00fcber das Niveau. F\u00fcr eine Sch\u00fclerin, die eigentlich nicht einmal in einer zweisprachigen Schule oder Klasse ist, kann sich das auf jeden Fall sehen lassen. Ich bin sehr stolz auf sie!\u201c<br \/>\nIzabela selbst konnte bei der Preisverleihung nicht anwesend sein, da sie am selben Tag am Rezitationswettbewerb <em>\u201eJugend tr\u00e4gt Gedicht vor\u201c<\/em> teilgenommen hat.<\/p>\n<p>Mgr. Klaudia Hajduk, die Marta W\u0142odarczyk betreute, erz\u00e4hlt von der Motivation ihrer Sch\u00fclerin: \u201eSie ist sehr motiviert und lernt gerne Deutsch. Es gen\u00fcgte, dass ich ihr von dem Wettbewerb erz\u00e4hlte \u2013 sie wollte sofort mitmachen. Das Thema passte perfekt, Marta hat sich sofort f\u00fcr Neustadt und Eichendorff entschieden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bin seit klein auf daran gew\u00f6hnt, an m\u00f6glichst vielen Wettbewerben teilzunehmen. Ebenfalls von Kindheit an lerne ich Deutsch \u2013 ich liebe diese Sprache\u201c, sagt die Drittplatzierte Marta W\u0142odarczyk.<\/p>\n<div id=\"attachment_62293\" style=\"width: 633px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62293\" class=\" wp-image-62293\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8435-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"623\" height=\"415\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8435-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8435-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8435-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/DSC_8435-photoaidcom-lighten_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 623px) 100vw, 623px\" \/><p id=\"caption-attachment-62293\" class=\"wp-caption-text\">Die Preisverleihungsgala des landesweiten Literatur- und Sprachwettbewerbs \u201eIn historischen Artefakten lesen wir die Zeit\u201c fand im Museum der Universit\u00e4t Oppeln statt.<br \/>Foto: Manuela Leibig<\/p><\/div>\n<h2><strong>Grund zum Schreiben<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eIch habe schon letztes Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen, und es hat mir so gut gefallen, dass ich dieses Jahr wieder mitgemacht habe\u201c, erz\u00e4hlt Adrian Piechulik, dessen Arbeit auch bei der letztj\u00e4hrigen Ausgabe pr\u00e4miert wurde.<br \/>\n\u201eSolche Wettbewerbe sind ein Anlass, sich hinzusetzen und etwas zu schreiben. Wenn ein Thema vorgegeben ist, f\u00e4llt das Schreiben leichter\u201c, so der Obersch\u00fcler aus dem Lyzeum in Kandrzin-Cosel.<\/p>\n<p>Zum Thema seiner Geschichte sagt Adrian: \u201eZur Zeit des Eisernen Vorhangs habe ich viele Geschichten geh\u00f6rt und gute Filme gesehen. Da dachte ich, es w\u00e4re eine gute Gelegenheit, eine eigene Geschichte in diesem historischen Kontext zu schreiben.\u201c<br \/>\n\u201eIch hatte von Anfang an geplant, die Handlung an Geschehnissen an der deutsch-deutschen Grenze aufzubauen. So entstanden viele Aspekte, und die Geschichte wurde entsprechend lang\u201c, gibt Adrian Piechulik zu.<br \/>\nMit dieser Geschichte gewann er den 1. Platz:<br \/>\n\u201eIch war gl\u00fccklich, als ich es erfahren habe, und auch stolz, dass ich es so geschrieben habe, dass die Jury \u00fcberzeugt war.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feierlicher Abschluss des Wettbewerbs \u201eIn historischen Artefakten lesen wir die Zeit\u201c Die Preisverleihungsgala des landesweiten Literatur- und Sprachwettbewerbs \u201eIn historischen Artefakten lesen wir die Zeit\u201c fand im Museum der Universit\u00e4t Oppeln statt. Organisiert wurde dieser Wettbewerb bereits zum vierten Mal vom Institut f\u00fcr Literaturwissenschaft und dem Institut f\u00fcr Sprachwissenschaft der Universit\u00e4t Oppeln, die sich der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":62293,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4233],"tags":[2548,2549,5558],"redaktor":[],"class_list":["post-62292","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-radio-de","tag-in-historischen-artefakten-lesen-wir-die-zeit","tag-literaturwettbewerb","tag-universitaet-oppeln"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62292"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62292\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71721,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62292\/revisions\/71721"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62292"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=62292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}