{"id":62261,"date":"2025-06-06T17:00:36","date_gmt":"2025-06-06T15:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=62261"},"modified":"2026-02-10T22:36:38","modified_gmt":"2026-02-10T21:36:38","slug":"deutsche-minderheiten-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/deutsche-minderheiten-in-europa\/","title":{"rendered":"Deutsche Minderheiten in Europa"},"content":{"rendered":"<h2><strong>Ukraine, Prag, D\u00e4nemark, Rum\u00e4nien<\/strong><\/h2>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Schleswigsche Partei startet Wahlkampf:<\/strong><\/h2>\n<p>Die Schleswigsche Partei, zu denen auch Mitglieder der deutschen Minderheit D\u00e4nemarks geh\u00f6ren, steht dieses Jahr wieder vor einer Herausforderung. F\u00fcr die anstehenden Kommunalwahlen wurde jetzt offiziell der Wahlkampf gestartet. Mit einem optimistischen Auftritt hat die Partei ihre Kandidatinnen und Kandidaten f\u00fcr die vier nordschleswigschen Kommunen vorgestellt. In Sonderburg tritt Kirsten Bachmann erstmals als B\u00fcrgermeisterkandidatin an. Gemeinsam mit der langj\u00e4hrigen Stadtr\u00e4tin Christel Leiendecker, dem zur\u00fcckgekehrten Polit-Urgestein Gerhard Bertelsen und dem jungen Hoffnungstr\u00e4ger Leif Curdes will sie mindestens zwei Sitze holen. Bachmann betont ihren Einsatz f\u00fcr den Dialog mit den B\u00fcrgern und das Ziel, Ver\u00e4nderung herbeizuf\u00fchren. In Tondern geht der amtierende B\u00fcrgermeister J\u00f8rgen Popp Petersen ins Rennen \u2013 mit dem Ziel, das bisherige Ergebnis von vier Sitzen zu halten und idealerweise auszubauen. Er verweist auf konkrete Fortschritte in der Kommune und den gemeinsamen politischen Willen, notwendige Entwicklungen wie Infrastrukturprojekte auf R\u00f8m\u00f8 voranzutreiben. Apenrade hingegen peilt mit Spitzenkandidat Erwin Andresen das lang ersehnte dritte Mandat an.<\/p>\n<p><strong><em>Quelle: nordschleswiger.dk<\/em><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_62266\" style=\"width: 356px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62266\" class=\" wp-image-62266\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kirsten-Bachmann.jpg\" alt=\"\" width=\"346\" height=\"346\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kirsten-Bachmann.jpg 1279w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kirsten-Bachmann-300x300.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kirsten-Bachmann-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kirsten-Bachmann-150x150.jpg 150w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Kirsten-Bachmann-768x769.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px\" \/><p id=\"caption-attachment-62266\" class=\"wp-caption-text\">Kristin Bachmann<br \/>Foto: Privat<\/p><\/div>\n<h2><strong>Ukrainedeutsche treten in Bayern auf:<\/strong><\/h2>\n<p>Eine Jugend- und Kindergruppe der Deutschen aus der Ukraine hatte unl\u00e4ngst die Chance, in Bayern ihr K\u00f6nnen zu pr\u00e4sentieren. Unter der Leitung von Swetlana Zech reiste die Kinder- und Jugendtanzgruppe \u201eDeutsche Quelle\u201c aus Kiew nach Deutschland, um dem anhaltenden Kriegsalltag in der Heimat f\u00fcr einige Tage zu entfliehen. Bereits vor zwei Jahren hatten die jungen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler bei Gastauftritten in Bayreuth und Pegnitz f\u00fcr Begeisterung gesorgt \u2013 nun kehrten sie mit neuem Programm zur\u00fcck. Das 1999 ins Leben gerufene Ensemble hat sich l\u00e4ngst \u00fcber die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht und wurde f\u00fcr seine beeindruckenden Darbietungen vielfach ausgezeichnet. Ein besonderer H\u00f6hepunkt war im vergangenen Jahr die Verleihung des Kulturpreises der Stiftung Verbundenheit bei den \u201eTagen der Verbundenheit\u201c in Bayreuth. W\u00e4hrend ihres viert\u00e4gigen Aufenthalts in Bayern nahmen die 47 Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Veranstaltungen teil. Nach einem gelungenen Auftritt auf dem M\u00fcnchner Fr\u00fchlingsfest sorgten sie im Evangelischen Brigittenheim in Pegnitz f\u00fcr fr\u00f6hliche Stimmung. Dort luden sie das Publikum mit mitrei\u00dfenden T\u00e4nzen und viel Herzlichkeit zum Mitmachen ein.<\/p>\n<p><strong><em>Quelle: stiftung-verbundenheit.de<\/em><\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_62264\" style=\"width: 557px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62264\" class=\" wp-image-62264\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto1-2lb-Minderheiten.jpg\" alt=\"\" width=\"547\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto1-2lb-Minderheiten.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto1-2lb-Minderheiten-300x139.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto1-2lb-Minderheiten-1024x476.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto1-2lb-Minderheiten-768x357.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><p id=\"caption-attachment-62264\" class=\"wp-caption-text\">Kinder- und Jugendtanzgruppe \u201eDeutsche Quelle\u201c<br \/>Foto: Stiftung Verbundenheit.<\/p><\/div>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Deutscher Botschafter geehrt:<\/strong><\/h2>\n<p>Die Volksgruppen Rum\u00e4niens wissen ihre Dankbarkeit auszudr\u00fccken. Eine besondere Ehrung wurde dem deutschen Botschafter Dr. Peer Gebauer zuteil, der unl\u00e4ngst gleich zwei Mal ausgezeichnet wurde. Das Demokratische Forum der Deutschen in Rum\u00e4nien (DFDR) \u00fcberreichte Dr. Gebauer im Spiegelsaal des Forums in Hermannstadt seine h\u00f6chste Auszeichnung \u2013 die Goldene Ehrennadel. Diese W\u00fcrdigung unterstreicht seinen unerm\u00fcdlichen Einsatz f\u00fcr die deutsche Minderheit aufs Sch\u00f6nste. Zahlreiche Vertreter der f\u00fcnf Regionalforen sowie prominente G\u00e4ste, darunter Konsulin Kerstin Ursula Jahn und Unterstaatssekret\u00e4r Thomas \u0218indilariu, waren bei der feierlichen \u00dcbergabe anwesend. Der DFDR-Vorsitzende Dr. Paul J\u00fcrgen Porr lobte Gebauers stetige Verbundenheit mit der Gemeinschaft. Der Abgeordnete Ovidiu Gan\u0163 w\u00fcrdigte in seiner Laudatio dessen Engagement, insbesondere im Rahmen bedeutender Besuche deutscher Spitzenpolitiker, wie Bundespr\u00e4sident Steinmeier und des ehemaligen Bundeskanzlers Scholz, die stets mit Treffen der deutschen Minderheit verbunden waren. Auch im j\u00fcdisch-deutschen Dialog spielte Gebauer eine zentrale Rolle. In Bukarest wurde Dr. Gebauer k\u00fcrzlich ein weiteres Mal geehrt \u2013 diesmal durch die F\u00f6deration J\u00fcdischer Gemeinschaften Rum\u00e4niens (FCER), die ihm ihren Ehrenorden verlieh.<\/p>\n<p><em><strong>Quelle: siebenbuerger.de<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Prags deutsche Orte<\/strong><strong>:<\/strong><\/h2>\n<p>Die tschechische Hauptstadt besitzt eine Vielfalt deutscher Akzente. Wie viele genau, hat letztens der dortige deutsche Verein bei einem Stadtrundgang auf den Punkt gebracht. Der Verband der Deutschen in Prag und Mittelb\u00f6hmen sowie die Jugendorganisation JUKON hatten zu einer spannenden historischen Spurensuche durch Prag eingeladen. Rund 20 Interessierte folgten dem renommierten Stadtf\u00fchrer und Historiker G\u00fcnther Krumpak auf eine Reise durch die deutschsprachige Geschichte der Moldaumetropole. Beginnend an der Staatsoper \u2013 einst als Neues Deutsches Theater errichtet \u2013 f\u00fchrte Krumpak seine G\u00e4ste weiter zum Palais Petschek, das in den 1920er-Jahren der j\u00fcdischen Bankiersfamilie Petschek geh\u00f6rte, einer der reichsten Dynastien Europas. Auch das Millesim-Palais, einst Sitz des \u201ePrager Tagblatts\u201c, geh\u00f6rte zu den Stationen. Dort arbeiteten namhafte Journalisten wie Egon Erwin Kisch, der sp\u00e4ter als \u201erasender Reporter\u201c weltber\u00fchmt wurde. Die Tour f\u00fchrte weiter in die Na-P\u0159\u00edkop\u011b-Stra\u00dfe, wo eine Gedenktafel an den jungen Rainer Maria Rilke erinnert, sowie zum ehemaligen Deutschen Haus. Auch das St\u00e4ndetheater \u2013 bekannt durch die Urauff\u00fchrung von Mozarts \u201eDon Giovanni\u201c im Jahr 1787 \u2013 und die Karls-Universit\u00e4t wurden thematisiert. Im traditionsreichen Caf\u00e9 Slavia klang der Rundgang bei lebhaften Gespr\u00e4chen gem\u00fctlich aus.<\/p>\n<p><em><strong>Quelle: landesecho.cz.<\/strong><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_62265\" style=\"width: 428px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-62265\" class=\" wp-image-62265\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto2-2lb-Minderheiten.jpg\" alt=\"\" width=\"418\" height=\"557\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto2-2lb-Minderheiten.jpg 960w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto2-2lb-Minderheiten-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Foto2-2lb-Minderheiten-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px\" \/><p id=\"caption-attachment-62265\" class=\"wp-caption-text\">Prag ist bekannt f\u00fcr seine atemberaubende Architektur.<br \/>Foto: \u0141ukasz Bi\u0142y.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Jugendliche setzen auf Digitales<\/strong><strong>:<\/strong><\/h2>\n<p>Die deutsche Jugend in der Ukraine setzt in ihrer zuk\u00fcnftigen Strategie auf digitale Werkzeuge. Dies machten sie unl\u00e4ngst in einem gemeinsamen Seminar, bei dem \u00a021 junge Vertreter der deutschen Minderheit aus verschiedenen Regionen der Ukraine zu einem dreit\u00e4gigen Austausch in Kiew zusammentrafen, deutlich. Veranstaltet wurde das landesweite Jugendseminar von der Organisation \u201eDeutsches Haus \u2013 Kiew\u201c im Auftrag des Rates der Deutschen in der Ukraine, unterst\u00fctzt vom Bundesinnenministerium. Im Mittelpunkt des Treffens standen zeitgem\u00e4\u00dfe Ans\u00e4tze zu Leitung, digitaler Mitgestaltung, Projektplanung und wirtschaftlicher Bildung. In interaktiven Workshops erprobten die Teilnehmer unter anderem den Einsatz von Wikipedia zur Bewahrung kulturellen Erbes, diskutierten ihre Rolle im interkulturellen Dialog und f\u00fchrten ein Planspiel des Europarats zur Konfliktl\u00f6sung durch. Zudem erhielten sie praxisnahe Einblicke in die Entwicklung sozialer Initiativen sowie in den verantwortungsvollen Umgang mit Finanzen. Ein Filmabend \u00fcber jugendliches Engagement rundete das Programm ab. Bei der feierlichen \u00dcbergabe der Teilnahmezertifikate wurde auch \u00fcber k\u00fcnftige Projekte in den jeweiligen Heimatorten gesprochen.<\/p>\n<p><em><strong>Quelle: biz.deutsche.in.ua.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ukraine, Prag, D\u00e4nemark, Rum\u00e4nien<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":62264,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4233],"tags":[2602,5501,2023,2284,2603,2228],"redaktor":[],"class_list":["post-62261","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-radio-de","tag-bayern","tag-daenemark","tag-deutsche-minderheit","tag-mniejszosci-niemieckie-w-europie","tag-prag","tag-ukraine"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62261"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62261\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71744,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62261\/revisions\/71744"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62261"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=62261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}