{"id":61078,"date":"2025-05-13T11:00:44","date_gmt":"2025-05-13T09:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=61078"},"modified":"2026-02-11T20:36:54","modified_gmt":"2026-02-11T19:36:54","slug":"vaterland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/vaterland\/","title":{"rendered":"Vaterland"},"content":{"rendered":"<p><strong>Unser Format &#8222;Vaterland&#8220; fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur in der Bundesrepublik auf einen Blick.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>W\u00f6lfe nicht mehr gesch\u00fctzt:<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_61080\" style=\"width: 426px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61080\" class=\" wp-image-61080\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Jedynka-Foto1-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"416\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Jedynka-Foto1-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Jedynka-Foto1-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Jedynka-Foto1-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Jedynka-Foto1-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 416px) 100vw, 416px\" \/><p id=\"caption-attachment-61080\" class=\"wp-caption-text\">Der Wolf wird k\u00fcnftig wieder gejagt werden d\u00fcrfen.<br \/>Foto: Mark Kent \/ Flickr.<\/p><\/div>\n<p>Eine grundlegende \u00c4nderung im deutschen Jagdgesetz bahnt sich an. Eine Tierart, die bisher streng gesch\u00fctzt war, wird nun offenbar gejagt werden d\u00fcrfen. Konkret handelt es sich dabei um den Wolf. Die Ampelkoalition in Berlin plant noch vor dem Regierungswechsel eine Anpassung des Bundesnaturschutzgesetzes, die es erlauben soll, den Schutzstatus des Wolfs herabzustufen. Damit w\u00fcrde Deutschland dem Vorschlag der EU-Kommission folgen, die den Wolf k\u00fcnftig nicht mehr als \u201estreng gesch\u00fctzt\u201c, sondern lediglich als \u201egesch\u00fctzt\u201c einstuft. Ziel ist es, Konflikte zwischen Wildtieren und Nutztierhaltern zu entsch\u00e4rfen und so den Schutz von Schafen, Ziegen und Pferden zu verbessern. Insbesondere Landwirte, J\u00e4ger und Waldbesitzer begr\u00fc\u00dfen diesen Kurswechsel. Max von Elverfeldt, Pr\u00e4sident der Familienbetriebe Land und Forst, macht deutlich, dass es um mehr als Symbolpolitik gehe: Die Zahl der von W\u00f6lfen gerissenen Nutztiere sei in den letzten zwei Jahrzehnten drastisch gestiegen und f\u00fcr viele Landwirte bedeute dies erheblichen wirtschaftlichen Schaden. Die \u00c4nderung des Gesetzes hei\u00dft jedoch nicht gleich freie Jagd auf W\u00f6lfe. Es werden immer noch strenge Regeln gelten wie unter anderem eine gut begr\u00fcndete administrative Genehmigung.<\/p>\n<p><strong><em>Quelle: Bild.de<\/em><\/strong><\/p>\n<h2><strong>Mit Comics auf den Krieg vorbereiten?:<\/strong><\/h2>\n<p>Die deutsche Verwaltung sieht einen Kriegsfall offenbar realistischer als man meint. Dies l\u00e4sst eine neue Initiative des Bundesamts f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz vermuten, mit der man selbst kleine Kinder auf einen Waffenkonflikt vorbereiten m\u00f6chte. Hintergrund dieser Ma\u00dfnahme ist eine wachsende Unsicherheit in Europa. Inmitten dieser geopolitischen Spannungen ruft das Bundesamt f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) dazu auf, auch junge Generationen st\u00e4rker auf Krisensituationen vorzubereiten. Ein zentrales Instrument dabei ist die von der Beh\u00f6rde entwickelte Comic- und Spielwelt \u201eMax und Flocke\u201c, die bereits f\u00fcr den Schulunterricht aufbereitet wurde. In dieser virtuellen Umgebung erleben ein Junge und sein Hund unterschiedlichste Krisen. Zwar wird der Begriff Krieg nicht explizit genannt, doch betont das BBK, dass sich viele Notlagen strukturell \u00e4hneln \u2013 und die erlernten Verhaltensmuster damit auch im Ernstfall eines bewaffneten Konflikts greifen k\u00f6nnten. In einem begleitenden Spiel m\u00fcssen Kinder etwa entscheiden, welche Gegenst\u00e4nde in einen Notfallrucksack geh\u00f6ren. Ziel sei laut BBK-Chef Ralph Tiesler, Kinder fr\u00fchzeitig in ihrer Selbsthilfef\u00e4higkeit zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong><em>Quelle: www.bbk.bund.de<\/em><\/strong><\/p>\n<h2><strong>Dresdener Brunnen k\u00fcnftig ohne Wasser:<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_61081\" style=\"width: 343px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-61081\" class=\" wp-image-61081\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Foto2-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Foto2-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Foto2-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-300x277.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Foto2-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-1024x944.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Foto2-1lb-Vaterland_Easy-Resize.com_-768x708.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 333px) 100vw, 333px\" \/><p id=\"caption-attachment-61081\" class=\"wp-caption-text\">Ein Springbrunnen in Dresden.<br \/>Foto: \u0141ukasz Bi\u0142y.<\/p><\/div>\n<p>Es ist ein symbolischer Fall nicht nur f\u00fcr Dresden, sondern f\u00fcr ganz Deutschland. In den Brunnen der Stadt wird es kein flie\u00dfendes Wasser mehr geben. Grund daf\u00fcr sind Sparma\u00dfnahmen. Die meisten der insgesamt 99 Wasserspiele sollen in diesem Jahr abgeschaltet bleiben. Verantwortlich f\u00fcr diese Entscheidung ist Dresdens Umweltb\u00fcrgermeisterin Eva J\u00e4hnigen von den Gr\u00fcnen. Nach ihren Angaben liege der Hauptgrund in den gestiegenen Energie- und Wasserkosten. Laut Rathauskreisen k\u00f6nnten so bis zu 400.000 Euro eingespart werden. Brisant: Diese Ma\u00dfnahme wurde im Vorfeld nicht offen im Stadtrat kommuniziert. Erst jetzt soll sie im Mai auf die Tagesordnung kommen \u2013 nur wenige Wochen nachdem der Stadtrat nach langen Debatten ein Rekordbudget von 2,3 Milliarden Euro f\u00fcr die Jahre 2025\/26 verabschiedet hat, inklusive neuer Schulden f\u00fcr Gro\u00dfprojekte wie die neue Carolabr\u00fccke. F\u00fcr manche Stadtr\u00e4te ist das Vorgehen ein Affront. Robert Reschke vom Team Zastrow kritisiert, dass symboltr\u00e4chtige Elemente des Stadtbildes geopfert w\u00fcrden, w\u00e4hrend teure Prestigeprojekte wie die Bundesgartenschau oder neue Fahrradbarometer durchgewunken werden. Letztere sollen f\u00fcr rund 500.000 Euro an mehreren Standorten in der Stadt installiert werden, um den Radverkehr sichtbar zu machen.<\/p>\n<p><strong><em>Quelle: mdr.de<\/em><\/strong><\/p>\n<h2><strong>Mercedes geht ins Outsourcing:<\/strong><\/h2>\n<p>Deutsche Autokonzerne gehen immer st\u00e4rker den Weg ins Outsourcing. Immer mehr Stellen werden ins Ausland verlagert. Mercedes ist das j\u00fcngste Beispiel. Der schw\u00e4bische Autohersteller plant, seine Produktion zunehmend ins Ausland zu verlagern \u2013 konkret ins ungarische Kecskem\u00e9t. In der dortigen Fabrik sollen k\u00fcnftig j\u00e4hrlich rund 100.000 Fahrzeuge gefertigt werden, die bislang in deutschen Werken vom Band liefen. Hintergrund f\u00fcr die Strategie ist vor allem ein wirtschaftlicher: Die Herstellungskosten in Ungarn oder Polen sind deutlich geringer. W\u00e4hrend sich der Konzern zu weiteren Pl\u00e4nen bislang nicht \u00e4u\u00dfert, nutzt Ungarns Regierung die Investitionszusage f\u00fcr politische Selbstdarstellung. Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n lie\u00df sich medienwirksam mit Mercedes-Chef Ola K\u00e4llenius ablichten und lobte sein Land als attraktiven Produktionsstandort. Auf Nachfragen zu den Treffen reagierte Mercedes jedoch ausweichend. Der Mercedes-Konzern ist der einzige: Auch BMW und Bosch setzen vermehrt auf Osteuropa. Die Abwanderung geschieht leise \u2013 doch in Ungarn wird sie laut gefeiert.<\/p>\n<p><em><strong>Quelle: merkur.de<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Format &#8222;Vaterland&#8220; fasst alle wichtigen Neuigkeiten aus der Bundesrepublik Deutschland f\u00fcr Sie zusammen. 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