{"id":61007,"date":"2025-05-11T05:12:40","date_gmt":"2025-05-11T03:12:40","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=61007"},"modified":"2026-02-11T20:36:54","modified_gmt":"2026-02-11T19:36:54","slug":"wort-zum-sonntag-von-bischofsvikar-dr-peter-tarlinski-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wort-zum-sonntag-von-bischofsvikar-dr-peter-tarlinski-12\/","title":{"rendered":"Wort zum Sonntag von Bischofsvikar Dr. Peter Tarlinski"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>4. Sonntag der Osterzeit<\/strong><\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Lesung<\/strong>: Apg 13, 14.43b\u201352<\/li>\n<li><strong>Lesung<\/strong>: Offb 7, 9.14b\u201317<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Evangelium<\/strong>: Joh 10, 27\u201330<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Der Monat Mai enth\u00e4lt viele wichtige Schwerpunkte, die aus christlicher Sicht f\u00fcr das menschliche Leben von gro\u00dfer Bedeutung sind. Zum einen sind das die Osterwochen, insbesondere die Ostersonntage. Am vierten Sonntag dieser besonderen Zeit macht uns das Evangelium nach Johannes auf Christus als den guten Hirten und seine Herde aufmerksam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn dieses Bild nicht jeder und jede aus dem eigenen Umfeld kennt, kann man sich gut in seine Aussage hineinversetzen. Vor allem sticht hervor: Der Hirte und die Herde geh\u00f6ren zusammen. Der Hirte sorgt f\u00fcr die Schafe. Diese wiederum sind eine f\u00fcr die Welt wichtige Nahrungsquelle. Bezogen auf Christus sind die Getauften die Herde, f\u00fcr die der Auferstandene sorgt. Durch die Christen will er die Menschheit mit einem neuen mitmenschlichen Denken beschenken. Die Christen als Gemeinschaft haben eine Vorbildfunktion und Verantwortung f\u00fcr das Zusammenleben auf Erden mit allen Menschen. Dies ist nur dann m\u00f6glich, wenn jeder und jede sich am guten Hirten orientiert, ihm folgt, auf seine Stimme h\u00f6rt und seine Anweisungen befolgt. Daher kommt es auf den Glauben an Christus an, auf das Vertrauen in ihn, auf die tiefe, innere Verbundenheit mit Jesus, dem guten Hirten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Erstkommunion der Kinder<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Mai empfangen in den katholischen Gemeinden die Kinder ihre Erstkommunion. Sie wurden im Religionsunterricht in den Schulen und in den Pfarrgemeinden darauf vorbereitet. Eine besondere Rolle kommt dabei den Eltern zu, die f\u00fcr ihre Kinder die wichtigsten Glaubenszeugen sind. Dass dies gut funktioniert, zeigen die festlichen Gottesdienste, bei denen die M\u00e4dchen und Jungen zum ersten Mal Christus in der Gestalt des Brotes empfangen. Die Freude der Kinder ist un\u00fcbersehbar. Sie strahlen, als w\u00fcrden sie ein ergreifendes Wunder erleben. Und das ist auch etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches. Die Kinder haben kein Problem damit, dass Jesus in ihnen gegenw\u00e4rtig ist. Sie sind davon \u00fcberzeugt. Ihr Glaube und ihre \u00dcberzeugung sind unersch\u00fctterlich. Der Herr, Jesus Christus, ist unser F\u00fcrsorger und Beh\u00fcter \u2013 wie ein guter Hirte f\u00fcr die Schafe. Warum diese Begeisterung und das Vertrauen nach einigen Jahrzehnten, manchmal auch schon nach einigen Jahren, schleichend schwinden, bleibt vor dem Hintergrund der Erstkommunion schwer nachvollziehbar. Daher empfiehlt es sich, \u00fcber die eigene Beziehung zum auferstandenen Christus und zu seiner Herde, der christlichen Gemeinschaft, intensiv nachzudenken.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Lassen wir uns vom gesellschaftlichen Gegenwind nicht davon abhalten, an Christus zu glauben, ihn in der Eucharistie (der heiligen Kommunion) aufzunehmen, auf sein Wort zu h\u00f6ren und ihm die Treue zu halten.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Bibelwoche ist vollbracht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Osterzeit wird in der katholischen Kirche die Bibelwoche begangen. Die besondere Aufmerksamkeit gilt den heiligen Schriften des Alten und Neuen Testaments. Die Bibel ist das Wort Gottes an die Menschen. Gott spricht, wir h\u00f6ren zu, vernehmen seine Worte und richten danach unser Leben aus. So einfach dies klingt \u2013 in der Realit\u00e4t unseres Alltags kommen wir selten dazu, Verse aus der Bibel zu lesen. Noch dringlicher ist: Unter uns Christen schwindet das Denken nach den Wahrheiten und Weisheiten der Heiligen Schrift. Das f\u00fchrt zu Glaubenserosion. Wir leben mehr unter dem Einfluss der Welt als nach der Stimme Gottes, des guten Hirten. Auch wenn die Bibelwochen ein wichtiger Bestandteil christlicher Bildung sind, haben sie nur einen begrenzten Einfluss auf die pers\u00f6nliche Hinwendung zum Wort Gottes \u2013 sowohl bei Einzelnen als auch bei Familien. Manche beklagen, dass die Bibel f\u00fcr sie schwer verst\u00e4ndlich sei, dass sie sich in bestimmten Begriffen und Ereignissen nicht wiederfinden. Das stimmt auch. Deshalb stehen uns Kommentare und Lesehilfen zu den biblischen Texten zur Verf\u00fcgung, die uns unterst\u00fctzen wollen. Dass die Weitergabe der Gottesbotschaft nicht alle erreicht, zeigt der Abschnitt aus der Apostelgeschichte, der am 4. Ostersonntag in den katholischen Gottesdiensten gelesen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Apostel tragen das Wort in die Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Paulus und Barnabas verk\u00fcndeten die Frohe Botschaft von Jesus, dem Auferstandenen, in der damaligen Welt. Von Perge kamen sie nach Antiochia in Pisidien. Dort lehrten sie in der Synagoge. Sie riefen die J\u00fcnger Jesu dazu auf, der Gnade Gottes treu zu bleiben. Am folgenden Sabbat versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu h\u00f6ren. Sie hoben hervor: \u201eSo hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht f\u00fcr die V\u00f6lker gemacht; bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein.\u201c Als die Heiden das h\u00f6rten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gl\u00e4ubig, die f\u00fcr das ewige Leben bestimmt waren. Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend. So die positive Einsch\u00e4tzung der Augenzeugen. Die Apostel stie\u00dfen zugleich auf Ablehnung, Missgunst, Eifersucht und Zur\u00fcckweisung. Einige Einwohner der Stadt \u201ehetzten gottesf\u00fcrchtige Frauen und die Ersten der Stadt gegen die Apostel auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.\u201c Nichts Neues auch in unserer Zeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. 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