{"id":60634,"date":"2025-04-27T17:00:32","date_gmt":"2025-04-27T15:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/wochenblatt.pl\/?p=60634"},"modified":"2026-02-11T20:49:17","modified_gmt":"2026-02-11T19:49:17","slug":"vergessenes-erbe-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/vergessenes-erbe-5\/","title":{"rendered":"Vergessenes Erbe"},"content":{"rendered":"<h1><strong>Pfarrkirche St. Josef in Zabrze-Hindenburg \u2013 Ein sakralmodernistisches Meisterwerk von Dominikus B\u00f6hm<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Entdecke die Geschichte, Symbolik und Bedeutung der modernistischen Kirche St. Josef in Zabrze \u2013 das einzige Werk von Dominikus B\u00f6hm in Polen.<\/strong><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Sakraler Modernismus nach dem Ersten Weltkrieg \u2013 Die neue \u00c4sthetik des Glaubens<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_60638\" style=\"width: 383px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60638\" class=\" wp-image-60638\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-foto-august-kazimierz_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"373\" height=\"497\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-foto-august-kazimierz_Easy-Resize.com_.jpg 960w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-foto-august-kazimierz_Easy-Resize.com_-225x300.jpg 225w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-foto-august-kazimierz_Easy-Resize.com_-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px\" \/><p id=\"caption-attachment-60638\" class=\"wp-caption-text\">St. Josef ist die einzige von B\u00f6hms modernistischen Kirchen im heutigen Polen und ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel sakraler Architektur.<br \/>Foto: PetrusSilesius<\/p><\/div>\n<p>An der Zabrzer Roosveltstra\u00dfe befindet sich mit der Pfarrkirche St. Josef ein besonderes Beispiel sakralmondernistischer Architektur.<\/p>\n<p>Nach dem Ersten Weltkrieg setzte in der Architektur weltweit die Epoche des Modernismus ein. Dies war einerseits die Folge, dass neue Materialien wie Stahlbeton g\u00e4nzlich neue k\u00fcnstlerische M\u00f6glichkeiten schuffen. Zum anderen forderten nun Architekten, dass die Funktion eines Geb\u00e4udes dessen Form diktieren sollte. Schlichte Sachlichkeit wurde in den Vordergrund gestellt, oder um es mit Mies van der Rohe zu sagen: \u201cweniger ist mehr\u201d.<\/p>\n<h2><strong>Dominikus B\u00f6hm \u2013 Vision\u00e4r moderner Kirchenarchitektur<\/strong><\/h2>\n<p>Ein interessanter Vertreter dieser Architekturstr\u00f6mung war der 1880 im bayerischen Jettingen geborene Dominikus B\u00f6hm. Er verband in seinen Projekten die Ideen des neuen Architekturstils und bereicherte sie mit religi\u00f6sen Komponenten der katholischen Liturgiebewegung. Diese sah vor, die Gemeinde aktiver in die Heilige Messe einzubeziehen. F\u00fcr B\u00f6hm musste die Umsetzung dieser Ideen mit einer neuen Form von Kirchenbauten einhergehen. Sein erster Sakralbau war die 1919 erbaute Notkirche St. Josef in Offenbach am Main. Es folgten weitere Kirchen, vor allem im Rheinland, die seinen Ruf festigten. Zu erw\u00e4hnen sind hier u.a. die Christk\u00f6nigkirche in Bischoffsheim (1925). Diese besuchte 1928 sogar Nuntius Eugenio Pacelli (der sp\u00e4tere Papst Pius XII.), um sich selbst ein Bild der ersten aus Rohbeton gebauten Kirche zu machen. Gerade weil B\u00f6hms Architektur neue Wege ging, war sie insbesondere in konservativeren Kreisen der katholischen Kirche umstritten.<\/p>\n<h2><strong>Einladung nach Hindenburg \u2013 Wie B\u00f6hm das Stadtbild mitpr\u00e4gte<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_60636\" style=\"width: 408px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60636\" class=\" wp-image-60636\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kirche_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"398\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kirche_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kirche_Easy-Resize.com_-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kirche_Easy-Resize.com_-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Kirche_Easy-Resize.com_-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px\" \/><p id=\"caption-attachment-60636\" class=\"wp-caption-text\">Die Kirche wirkt wie Au\u00dfen nicht durch Dekor sondern durch die Form des Geb\u00e4udes und das einfallende Licht.<br \/>Foto: MichalPL<\/p><\/div>\n<p>1928 wurde B\u00f6hm vom Hindenburger Stadtbaurat Moritz Wolf eingeladen, bei der Gestaltung der Innenstadt zu helfen. Die junge Stadt war im Prozess von einer Ansiedlung von Industriebetrieben und teils d\u00f6rflichen Arbeitersiedlungen zu einer richtigen Stadt zu werden. B\u00f6hm trug hierbei u.a. mit stadtpr\u00e4genden Bauten wie der Sparkasse und Provinzialbank sowie der Berufsschule bei. So \u00fcberrascht es nicht, dass sich der Hindenburger Pfarrer Johannes Zwior (nach 1945 Jan Zwior) mit seinem Plan eines Kirchenneubaus an B\u00f6hm wandte.<\/p>\n<h2><strong>Architektur mit spiritueller Symbolkraft \u2013 Das \u00c4u\u00dfere der St.-Josef-Kirche<\/strong><\/h2>\n<p>Die Pfarrkirche St. Josef ist ein expressionistischer Bau mit Backsteinfassade. Von der Vorderseite dominiert der Eingang mit zwei Torb\u00f6gen und zw\u00f6lf Rundb\u00f6gen vor einem Rosenfenster. Schon hier arbeitet B\u00f6hm mit einer breiten Symbolik. Gezielt nutzte er Backsteine in unterschiedlichen Rott\u00f6nen, um die Vielfalt der Gl\u00e4ubigen, die gemeinsam ihre Kirche tragen, darzustellen. Die Anzahl der Rundb\u00f6gen deutet auf die zw\u00f6lf Apostel hin. Die Rundb\u00f6gen erinnern zudem an r\u00f6mische Aqu\u00e4dukte, die aus einer Quelle gespeist werden &#8211; genauso wie der Glaube. Gleichzeitig bietet sich die Interpretation als Himmelspforte an. Der Kirchturm an der Ostseite erg\u00e4nzt in einer Nebenrolle das \u00c4u\u00dfere des Gotteshauses.<\/p>\n<h2><strong>Licht und Form \u2013 Das eindrucksvolle Innere der Kirche<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_60637\" style=\"width: 471px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60637\" class=\" wp-image-60637\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bunte-Glasfenster-in-der-Kirche_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"461\" height=\"445\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bunte-Glasfenster-in-der-Kirche_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bunte-Glasfenster-in-der-Kirche_Easy-Resize.com_-300x289.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bunte-Glasfenster-in-der-Kirche_Easy-Resize.com_-1024x988.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Bunte-Glasfenster-in-der-Kirche_Easy-Resize.com_-768x741.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px\" \/><p id=\"caption-attachment-60637\" class=\"wp-caption-text\">Bunte Glasfenster in der Kirche<br \/>Foto: PetrusSilesius<\/p><\/div>\n<p>Das Innere ist 67,5 Meter lang, 26 Meter breit. Die Kirche wirkt wie Au\u00dfen nicht durch Dekor sondern durch die Form des Geb\u00e4udes und das einfallende Licht. So leitet die Architektur den Blick auf den um 2 Meter h\u00f6her liegenden Altar, der \u00fcber 12 Treppenstufen zu erreichen ist. Um die Bedeutung des Altars zu unterstreichen, sind die Fenster so lokalisiert, dass genau hier das meiste Licht in das Kircheninnere f\u00e4llt. Dieses findet seinen Weg durch 40 Fenster. Die Glasmalereien stellen u.a. Szenen aus der Bibel und die Eucharistie dar.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #ffcc00;\"><strong>Ein interessanter Vertreter dieser Architekturstr\u00f6mung war der 1880 im bayerischen Jettingen geborene Dominikus B\u00f6hm. Er verband in seinen Projekten die Ideen des neuen Architekturstils und bereicherte sie mit religi\u00f6sen Komponenten der katholischen Liturgiebewegung.<\/strong><\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die Anzahl der Fenster wurde ebenfalls bewusst gew\u00e4hlt und soll an die 40-j\u00e4hrige W\u00fcstenwanderung der Israeliten nach Kanaan erinnern. Die erste Ausgabe des \u201cOberschlesischen Wanderers\u201d von 1932 beschrieb die Wirkung des Lichtes wie folgt: \u201dDie sakrale Stimmung des Kirchenraumes wird durch die Anordnung der Fenster noch erh\u00f6ht: im Schiff ruhiges hohes Seitenlicht, das von Westen durch die hohen langen Fenster st\u00e4rker hereinf\u00e4llt, wie von Osten, wodurch die Plastik des Inneren sehr er\u00adh\u00f6ht wird. Im Chor dagegen mystisches Halbdunkel mit dem flammenden Lichtschein des Reflexlichtes der tiefer liegenden Fenster der Krypta.\u201d<\/p>\n<h2><strong>Die Krypta und ihre Bedeutung f\u00fcr die Bergbaugeschichte<\/strong><\/h2>\n<p>Die Krypta war als Bergmannskapelle geplant. Diese wurde mit \u00d6llampen beleuchtet, die von Bergmannslampen aus dem sp\u00e4ten 18. Jahrhundert inspiriert waren. 1935 kam ein Altar aus Steinkohle als Spende der Arbeiter der Kohlegruben Guido und Delbr\u00fcck hinzu. Eine wichtige Erg\u00e4nzung war die 1940 eingebaute Orgel des bekannten J\u00e4gerndorfer (heute Krnov) Orgelbauer Rieger.<\/p>\n<h2><strong>Reaktionen zur Bauzeit \u2013 Zwischen Bewunderung und Skepsis<\/strong><\/h2>\n<div id=\"attachment_60635\" style=\"width: 417px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60635\" class=\" wp-image-60635\" src=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-michalPL_Easy-Resize.com_.jpg\" alt=\"\" width=\"407\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-michalPL_Easy-Resize.com_.jpg 1280w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-michalPL_Easy-Resize.com_-300x225.jpg 300w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-michalPL_Easy-Resize.com_-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/neueswochenblatt.pl\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/kirche-michalPL_Easy-Resize.com_-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 407px) 100vw, 407px\" \/><p id=\"caption-attachment-60635\" class=\"wp-caption-text\">Die Kirche wurde 1932 vom Breslauer Erzbischof Kardinal Adolf Bertram eingeweiht.<br \/>Foto: August Kazimierz<\/p><\/div>\n<p>Die Kirche wurde 1932 vom Breslauer Erzbischof Kardinal Adolf Bertram eingeweiht. Dieser war nicht nur von der Architektur wenig begeistert, sondern von den h\u00f6her als geplant ausgefallenen Baukosten. Positiv \u00e4u\u00dferte sich dagegen der schon zitierte \u201cOberschlesische Wanderer&#8220;, der \u00fcber St. Josef folgendes schrieb: \u201cDie Stadt Hindenburg besitzt eine der bedeutendsten modernen Kirchen Deutschlands, ein Kunst\u00adwerk, um das sie manche deutsche Stadt beneiden kann. Das Ver\u00addienst ist umso gr\u00f6\u00dfer, als Hin\u00addenburg sonst sehr arm an Kunst\u00adsch\u00e4tzen ist\u201d. Zu den Skeptikern des Architekturstils von Dominikus B\u00f6hm geh\u00f6rten auch die polnischen Vertriebenen, die nach 1945 in die Stadt kamen. Diese weigerten sich zum Teil in der Kirche zu beten. Zu gro\u00df war der Kontrast zu den barocken Gottesh\u00e4usern ihrer alten Heimat.<\/p>\n<h2><strong>Die Kirche St. Josef im Wandel der Zeit \u2013 Erhalt, Sanierung und neue Aufmerksamkeit<\/strong><\/h2>\n<p>St. Josef ist die einzige von B\u00f6hms modernistischen Kirchen im heutigen Polen und ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel sakraler Architektur. Sie \u00fcberstand den Zweiten Weltkrieg relativ unbeschadet und wurde in den letzten Jahren saniert. Aktuell profitiert sie von europ\u00e4ischen F\u00f6rdergeldern zur Verbesserung der Energieeffizienz.<\/p>\n<h2><strong>Ein modernes Wahrzeichen im Schatten des Stadions \u2013 St. Josef heute<\/strong><\/h2>\n<p>Durch ihre Lage konkurriert St. Josef architektonisch heute mit einem anderen\u201cKultobjekt\u201d um Aufmerksamkeit der Passanten. Den in direkter Nachbarschaft entstand 1934 ein Stadion, welches seit 1948 den Fu\u00dfballklub G\u00f3rnik Zabrze beheimatet. Ob die Fans des polnischen Vizerekordmeisters vor Ligaspielen in St. Josef um h\u00f6heren Beistand bitten, entzieht sich dem Wissen des Autors. \u00dcberraschend w\u00e4re es jedoch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><em>Martin Wycisk<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfarrkirche St. Josef in Zabrze-Hindenburg \u2013 Ein sakralmodernistisches Meisterwerk von Dominikus B\u00f6hm Entdecke die Geschichte, Symbolik und Bedeutung der modernistischen Kirche St. Josef in Zabrze \u2013 das einzige Werk von Dominikus B\u00f6hm in Polen.<\/p>\n","protected":false},"author":261,"featured_media":60636,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4233],"tags":[],"redaktor":[],"class_list":["post-60634","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-radio-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60634","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/261"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60634"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60634\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71964,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60634\/revisions\/71964"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60634"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60634"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60634"},{"taxonomy":"redaktor","embeddable":true,"href":"https:\/\/neueswochenblatt.pl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/redaktor?post=60634"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}