Rezept für hausgemachte Krapfen

12 Februar 2026 Kultur/Bildung

Vor den Konditoreien bilden sich heute lange Schlangen – klar: Fettdonnerstag. Aber die besten Krapfen sind natürlich die hausgemachten, mit Marmelade gefüllt und mit Puderzucker bestreut. Sie sind vielleicht nicht perfekt rund, machen das aber durch den Geschmack wett.

Meine Mutter backt heute Krapfen zusammen mit ihren Enkelkindern. Vielleicht hat ja jemand auch Lust? Das Rezept ist weder kompliziert noch zeitaufwendig. Also ran an den Teig!

Die besten Krapfen sind natürlich die hausgemachten.
Foto: privat

Für die Zubereitung traditioneller, fluffiger Krapfen werden folgende Zutaten benötigt:

Die besten Krapfen sind natürlich die hausgemachten.
Foto: privat

Zutaten:

  • 1 kg Mehl
  • 100 g Hefe
  • 100–150 g Zucker
  • 1/2 l Milch
  • 7 Eigelb
  • 1 Ei, Salz
  • 5–6 Esslöffel Olivenöl oder Speiseöl oder
  • 100 g Butter
  • 1/3 l Vanille (oder Vanilleextrakt)
  • 1 Schnapsglas Spiritus
  • Saft und Schale einer Zitrone
  • 1–1,5 kg Fett zum Frittieren (Schmalz, Ceres, raffiniertes Öl)
  • 100 g Puderzucker zum Bestreuen
  • 400 g Marmelade oder gut abgetropfte Konfitüre
  • Küchenpapier zum Abtropfen

Zubereitung:

Das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben. Das Fett zum Frittieren in einem Topf schmelzen. Bretter zum Ablegen der Krapfen mit Mehl bestäuben. Puderzucker zusammen mit zerstoßener Vanille sieben. Aus zerdrückter Hefe, 1 EL Zucker, 200 g Mehl und Milch einen Vorteig anrühren. Die Konsistenz sollte etwa wie gute Sahne sein. An einem warmen Ort gehen lassen.

Die besten Krapfen sind natürlich die hausgemachten.
Foto: privat

Ei und Eigelb mit Zucker schaumig schlagen, Mehl, den aufgegangenen Vorteig, Vanille, Zitronensaft und -schale, restliche Milch, eine Prise Salz und den Alkohol hinzufügen. Den Teig kneten, bis er glatt und glänzend ist, sich von der Hand löst und Luftbläschen auf der Oberfläche erscheinen. Nach und nach das Fett einarbeiten und noch kurz weitermixen. Der Teig sollte nicht zu fest sein. Den Teig von den Seiten der Schüssel lösen, glatt streichen und an einem warmen Ort 10–15 Minuten gehen lassen. Sobald er zu wachsen beginnt, erneut durchkneten.

Herstellung:

Mit einem Löffel kleine Teigportionen aus der Schüssel nehmen. Wenn möglich, am besten 40 g wiegen – so werden alle Krapfen gleich groß. Mit in geschmolzenem Fett getauchten Fingern kleine Kreise formen, 1/2 Teelöffel Marmelade oder andere Füllung in die Mitte setzen. Sorgfältig verschließen und zu Kugeln formen. Die verschlossenen Krapfen auf das bemehlte Brett legen. Mit einem sauberen Tuch abdecken (währenddessen das Fett stärker erhitzen). Bevor der letzte Krapfen geformt ist, sind die ersten bereits fertig zum Frittieren.

Die besten Krapfen sind natürlich die hausgemachten.
Foto: privat

Prüfen, ob das Fett heiß genug ist: Ein Stück Teig hineingeben – wenn es schnell aufsteigt und sofort bräunt, kann frittiert werden. Die aufgegangenen Krapfen vorsichtig auf die Hand nehmen, mit einem Pinsel das Mehl abklopfen und mit der Oberseite nach unten in das heiße Fett legen. Die Krapfen sollten frei schwimmen. Mit einem Deckel abdecken und frittieren. Sobald sie von unten gebräunt sind, mit einem Spieß wenden und ohne Deckel fertig backen. Die fertigen Krapfen auf Küchenpapier legen, sorgfältig abtropfen lassen, auf einer flachen, breiten Platte nebeneinander legen und heiß mit Vanillezucker bestreuen (am besten durch ein feines Sieb). Sobald die Krapfen vollständig abgekühlt sind, können sie übereinander gestapelt werden.

Guten Appetit!

Anna Durecka

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