Im Gespräch: Oliwia Drozdowicz aus Niederschlesien. Sie faszinieren Brücken – nicht jene, die Flussufer verbinden, sondern vor allem die symbolischen, die zwei Welten, zwei Kulturen und zwei Nationen miteinander verbinden. In ihrer Forschung werden Brücken nicht nur als architektonische Objekte betrachtet, sondern als Metaphern für Dialog und Verständigung zwischen Polen und Deutschland. Das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen (DAZ) lädt zu der Sonderausstellung von Oliwia Drozdowicz die den Titel „Freundschaftsgrenze“ trägt.

Oliwia Drozdowicz Foto: privat
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In dieser Folge sprechen wir mit Josef Drobny, einem gebürtigen Tworkauer, der heute in Leverkusen lebt. Trotz der Entfernung bleibt er seiner Heimat eng verbunden – unter anderem durch seine Publikationen über die Region. Sein neuestes Werk trägt den Titel „120 Jahre Sport-, Spiel- und Turnverein in Tworkau“ – ein liebevoll recherchiertes Buch über die sportliche Geschichte seiner Heimatgemeinde.
Wir werfen einen Blick auf das Deutschlernen im Sommer: In der Österreich-Bibliothek in Oppeln finden sommerliche Konversationsrunden statt – ideal für alle, die ihre Deutschkenntnisse auffrischen oder vertiefen möchten. Und ab September starten wieder neue Deutschkurse für verschiedene Niveaus.
Die Zukunft des Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen ist ungewiss. Nach einer knappen Entscheidung des zuständigen Stiftungsrats für eine Schließung des Standorts regt sich Protest – nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern auch in Oberschlesien.

Das Oberschlesische Landesmuseum in Ratingen wurde 1983 von der Stiftung Haus Oberschlesien gegründet, die 1970 ins Leben gerufen wurde, und bezog 1998 sein modernes Gebäude mit rund 1.600 Quadratmetern Ausstellungsfläche.
Quelle: Oberschlesisches Landesmuseum der Stiftung Haus Oberschlesien